T-Mobile MDA Vario III (HTC TyTN 2) Test

Veröffentlicht von Dirk Schuetzner am 12.12.2007
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Hersteller:
T-Mobile

Modell:
MDA Vario III
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Software

Revision 1.0 vom 12.12.2007

Unter der Bezeichnung MDA Vario III liefert T-Mobile HTC's neue Schöpfung (HTC TyTN2, Codename Kaiser) an seine Endkunden aus. Das MDA Vario III bringt Kommunikation auf einen neuen Level. Der Vario III bietet nämlich als erstes WM 6 Smartphone den Datenturbo HSDPA mit einer theoretischen Übertragungsrate von 3,6 Mbit/s an und verfügt über einen integrierten GPS-Empfänger für die mobile Navigation. Sein großer, klappbarer 2,8 Zoll Touchscreen mit einer Auflösung von 240 x 320 Pixel bei 65.536 Farben ermöglicht unterwegs bequemes Arbeiten. Die gute 3 MP Digitalkamera mit Autofokus, dafür aber ohne Fotolicht und Makrofunktion taugt bestens für Schnappschüsse in guter Qualität. Was der Vario III sonst noch alles kann, will ich Ihnen in meinem Testbericht zeigen.

Design

Vario3 Vario3 Vario3
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Ganz in silber, im schlichten, dafür aber auch edlen Gewand kommt der MDA Vario III daher. Auf den ersten Blick ist erkennbar, dass es ein Model für den Businessbereich ist. In der Masse an PocketPCs und PDA fällt der MDA Vario III optisch sicher nicht weiter auf. Waren vorherige Modelle der Firma noch aus Metall gefertigt, so ist man bei diesem Pocket PC wieder zu Kunststoff übergegangen. Die Rückseite ist nicht mit einer rutschfesten Gummierung überzogen. Trotz des Kunststoffes erscheint der MDA Vario III sehr wertig. Ein knarzen oder quietschen ist ihm nicht entlocken. Das Gerät mit seinen Abmessungen von 112 x 59 x 19  mm bei 190 gr Gewicht liegt optimal in der Hand. Im Vergleich zu seinem Vorgänger (Vario II) ist er gut zwei Millimeter flacher, dafür aber auch 14 Gramm schwerer ausgefallen. Klein und leicht ist er somit nicht mehr, die Hemdtasche wird daher schon ganz ordentlich ausgebeult. Er ist zumindest kleiner, als Nokia E90 (58 x 133 x 21 Millimeter, 210 Gramm).

Technik

Technisch bietet der MDA Vario III für ein Windows Mobile Gerät topaktuelle Ausstattungsmerkmale. Betrieben wird er mit Microsofts neuem Betriebssystem Windows Mobile® 6 in der Professional Variante. Er verfügt über einen großen klappbaren 2,8 Zoll umfassenden Touchscreen mit einer Auflösung von 240 x 320 Pixel bei 65.536 Farben. Die gute 3 MP Digitalkamera mit Autofokus, dafür aber ohne Fotolicht und Makrofunktion taugt bestens für Schnappschüsse in guter Qualität. Mittels des Microsoft Internet Explorer Mobile kann man wie vom PC gewohnt im Internet surfen und durch das vorinstallierte Microsoft Office Mobile auch Office Dateien öffnen und teilweise auch bearbeiten. Hardwareseitig bietet der MDA Vario III Bluetooth 2.0 samt A2DP (Stereo Audio über Bluetooth) und Wireless LAN (802.11b/g). Eingaben kann man komfortabel mittels der ausziehbaren QWERTZ Tastatur erledigen. Durch sein Triband UMTS und Quadband GSM/GPRS/EDGE ist er in nahezu allen Netzen zu Hause. Seine Programme und Daten werden im 128 MB umfassenden Arbeitsspeicher und den 256 MB ROM gespeichert. Durch die Unterstützung für microSD Karten (auch SDHC Standard) ist eine Speichererweiterung problemlos möglich..

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Angetrieben wird er durch einen QUALCOMM ™ mit 400 MHz. Diese CPU stellt ist ausreichend schnell für die bekannten Anwendungen (inklusive Skype).

Lieferumfang

Touch Touch Touch

Der MDA Vario III wird in einem schönen schwarzen Karton ausgeliefert.

  • MDA Vario III
  • 2 x Stylus
  • Li-Ion Polymer 1150mAh Akku
  • miniUSB Datenkabel
  • miniUSB Stereo-Headset
  • Tragetasche ohne Gürtelclip
  • Handbuch, Kurzanleitung, Garantiekarte
  • MDA Vario III CD

Der MDA Vario III unterstützt microSD Speicherkarten, der dafür vorgesehene Slot befindet sich an der rechten Seite und ermöglicht somit den hot-swap, also den Austausch im laufenden Betrieb. In einem anderen Slot verschwinden auch die SIM-Karten. Das Gerät muss hierzu nicht geöffnet werden.

Verarbeitung/Haptik

Die Verarbeitung des Gerätes ist ohne Fehl und Tadel. Da der MDA Vario III über eine echte QWERTZ Tastatur, die sich seitlich herausziehen lässt, verfügt. Lassen sich auch längere Texteingaben bequem erledigen. Ansonsten erfolgt die Bedienung ausschließlich über den mitgelieferten Stylus. Die zuschaltbare virtuelle Tastatur ist klein, die Tasten lassen sich aber noch relativ gut treffen. Für Kommunikationsfreaks (SMS und E-Mail) ist die echte Tastatur aber sicher die bessere Alternative. Insgesamt zeigt der MDA Vario III auf der Frontseite 8 Tasten. Links aussen spielt die grüne Hörertaste zur Gesprächsannahme, daneben der linke Softkey gefolgt vom 5-Wege Navikey, wie man ihn auch von Nokias aktueller E-Serie her kennt. Rechts daneben dann der rechte Softkey sowie die rote Hörertaste zum beenden eines Gesprächs.

Die Reihe darunter wird von der Startmenütaste, dem Web-N-Walk Zugang, der Nachrichtentaste sowie der OK-Taste zur Bestätigung von Eingaben ausgefüllt. Schlussendlich befindet such auf der rechten Gehäuseseite noch die Kamerataste, während die linke Seite eine Taste zur Aufzeichnung von Gesprächsnotizen sowie einer weitere Tasten zur Bestätigung von Eingaben aufweist. Hier befindet sich auch das 3-Wege-Scrollrad. Mit ihm kann man einfach und schnell durch Webseiten, Dokumente und E-Mails scrollen. Mehr braucht es nicht, um mit dem MDA Vario III perfekt kommunizieren zu können.

Touch Touch Touch Touch

Die Tasten sind vergleichsweise groß, gut beschriftet sowie beleuchtet und weisen einen angenehm harten Druckpunkt auf. Die einzelnen Tasten sind nicht gesondert gekennzeichnet, so dass sie sich im "Blindflug" haptisch nur minimal voneinander unterscheiden. Ein Punkt, der beim E90 besser gelöst wurde. Um häufig benötigte Buchstaben, wie z. B. Umlaute, zu erreichen muss man beim MDA Vario III (wie bei allen HTC-Smartphones) die Tastenkombination Fn+Symb bemühen und dann aus der Tabelle den gewünschten Buchstaben auswählen.

Display

Der Touchscreen des MDA Vario III mit einer Auflösung von 240 x 320 Pixel bei 65.536 Farben ist bei intensiver Sonneneinstrahlung noch relativ gut ablesbar. Im normalen Büroeinsatz (Schule, Uni, Zug) ist es aber gut beleuchtet und ablesbar. Die Anzeige des MDA Vario III lässt sich nun in geöffneter Position stufenlos um maximal etwa 45 Grad aufrichten, was die Lesbarkeit erheblich steigert. Insgesamt kommt die Qualität des Screens nicht an die des Nokia N95 8GB oder aktueller Geräte aus dem Hause Samsung heran.

Inbetriebnahme

Nach Einbau des Akku, einlegen der SIM-Karte sowie einer micro-SD Speicherkarte wird der MDA Vario II durch Druck des Ein-/Ausschalters gestartet. Nun muss der geneigte Windows Mobile 6 (WM6) User erst einmal eine kleine Zwangspause einlegen. Wie sein großer Bruder Windows XP dauert der Bootvorgang etwas länger. Hier unterscheiden sich die neueren Symbian und WM6 Geräte nicht viel. Nach einer kurzen Einführung zun den grundlegenden Funktionen der MDA Vario III Bedienung wird man zur Kalibrierung geleitet. Ist diese mittels entsprechenden Berührungen der jeweiligen Ecken des Bildschirms erledigt, erfolgt die softwareseitige Endinstallation aus dem sog. Extended ROM, einem - im Normalfall - nicht beschreibbaren Teil des Hauptspeichers. Dort sind die providerspezifischen Informationen (MMS Einstellungen, Zusatzprogramme) aber auch das dezente Branding hinterlegt. Bis auf einen Schriftzug am Gehäuse MDA, der web&walk-Taste sind äußerlich keine weiteren Veränderungen zu bemerken. Einige Menüsymbole sind allerdings magentafarben.

Homescreen

Ganz windowslike präsentiert sich der Windows Mobile 6 basierte MDA Vario III mit einem Startmenü. Dieses wird "Homescreen" genannt. Hier kann man sich auf einen Blick alle notwendigen Informationen präsentieren lassen. Kalendereinträge, Aufgaben, Nachrichten, Wettervorhersagen alles lässt sich anzeigen. Auch die T-Mobile @home Anzeige wird auf dem Heute Bildschirm angezeigt. Sie ist mittels *130*99# aktivierbar.

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Weitere Plugins erlauben den Zugriff auf nahezu alle Funktionen des Mobiltelefons. Hierbei dienen kleine Icons als Shortcut zu den jeweiligen Anwendungen. Ein Klick auf Kamera startet also die 3MP Kamera und so weiter. Wer es dann mal ganz trendy möchte, kann den Homescreen sowohl personalisiert, als auch durch entsprechende Programme (z. B. SpB Pocket Plus) erweitern. Hierzu dienen Programme, wie z.B. Wisbar Advance oder Wisbar Advance Desktop. Auf den ersten Blick sieht man dann nicht mehr, dass man nur einen kleinen Pocket PC vor sich hat.

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Passende Homescreens findet man z. B. bei mobilejoe bei Juni, JDSkins bei modaco. Um nur einige Stellen zu nennen. Wählen Sie bitte immer QVGA Screens.

Menü/Funktionen/Themen

Auch die üblichen Verdächtigen wie Wecker, Rechner, Aufgaben und Notizenverwaltung sind beim MDA Vario III gleich ab Werk mit dabei. Eine Sprachaufzeichnung mit unbegrenzter Aufnahmedauer ist ebenfalls vorhanden. Wie andere Microsoft basierte Mobiles auch, hat der MDA Vario III einen vollwertigen E-Mail Client mit Unterstützung sowohl für POP als auch für IMAP. Senden und Empfangen von E-Mails inklusive Dateianhang ist also kein Problem. E-Mail Push lässt sich mittels eines speziellen Serverdienstes (auf MS Exchange Basis) verwirklichen. Hierzu bieten sowohl Provider, als auch Drittanbieter entsprechende Lösungen an.

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Unterhaltung/Spiele

Der Bereich Unterhaltung und Spiele ist serienmäßig eher unterbesetzt. Neben Solitaire und einem Bubble Breaker genannten Geschicklichkeitsspiel ist nichts weiter vorinstalliert.

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Auf dem freien Markt gibt es allerdings eine irrsinnig große Menge an Spielen und Programmen, sowohl im Free- und Shareware, als auch im Vollpreissektor. Gute Anlaufstellen für derartige Software sind z. B. die Seiten von pocketland.de oder handango.de. Als Ablenkung vom Ernst des Lebens würde ich die kostenpflichtige Spiele Skyforce und Skyforce Reloaded (beide aus dem Aktiongenre) sowie Age of Empires Gold für Fans von Strategiespielen empfehlen.

MP3

Die mitgelieferten Kopfhörer (andere lassen sich mangels Klinkenbuchse oder Adapter nicht anschließen) liefern so gut wie keine Bässe. Insgesamt werden auch die Höhe zu früh gekappt. MP3 (WMA) und Videos (WMV) werden mittels des Windows Media Player abgespielt. Hierbei unterstützt er eine zufällige Wiedergabe ebenso, wie das Wiederholen von Tracks. Natürlich ist der MDA Vario III auch multitaskingfähig, MP3 und andere Funktionen sind daher gleichzeitig möglich. Eine bessere Wiedergabemöglichkeit für MP3 bietet z.B. der kostenlose Mortplayer, bzw. die kostenpflichtigen PocketMusic oder der Pocket Player.

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Primär spielt der MDA Vario III Videos im WMV Format ab, auf Wunsch auch im Vollbildmodus. Software wie der Coreplayer oder Smartmovie ermöglichen dann auch die Nutzung von AVI Dateien.

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Office

Natürlich wird Windows basiertes Mobile auch mit den passenden Windowsapplikationen aus dem Officebereich (Excel Mobile, Word Mobile, Powerpoint Mobile) ausgestattet. Excel und Word Dateien können sowohl angezeigt als auch verändert werden. Powerpoint Dateien aufgrund der Komplexität der Windowsanwendung können dagegen nur angezeigt werden. Allzu umfangreiche und aufwändig animierte Präsentationen sollte man allerdings vermeiden. PDF Dateien können mittels des beigefügten Adobe Reader LE lediglich angezeigt werden. Das eingebaute Mobile Word bzw. Excel kann nun auch die Hervorhebungen wie beispielsweise Fettungen oder Kursivschrift in Texten anzeigen. Insgesamt wurden die Funktionen des mobilen Officepaketes (Outlook, Word, Excel und Powerpoint) optisch an Vista angelehnt..

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Der MDA Vario III ist mit einem vollständigen Terminkalender ausgestattet. Eine akustische Erinnerung für Termine und Aufgaben ist ebenso möglich, wie die Eingabe von wiederkehrenden Terminen. Der Kalender bietet sowohl eine Tages- und Wochenansicht, als auch eine Monats- und Jahresansicht. Termine werden per Balkenansicht mit Beginn und Ende dargestellt.

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Auch die Kontaktdatenbank kann umfangreiche Informationen verwalten.

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Die Suche nach Rufnummern bzw. Kontakten gestaltet sich windowstypisch sehr einfach. Durch Eingabe einer Ziffer oder eines Buchstaben wird gleich die passende Telefonnummer bzw. Vor- oder Nachname angezeigt. Auch mehrere Buchstaben sind möglich, also z. B. die Suche nach P oder Pe, etc. Individuelle Informationen - wie ein bestimmter Klingelton pro Kontakt - sind ebenfalls problemlos möglich.

Klang

Der Klang des Lautsprechers geht bei normaler Lautstärke voll in Ordnung. Bei hoher Lautstärke übersteuert er aber leicht. Die Gesprächsqualität des Gerätes ist soweit als gut zu bezeichnen, auch in etwas lauteren Umgebungen kann man seinen Gesprächspartner noch gut verstehen. Gespräche werden sauber wieder gegeben und die Gegenseite empfindet dies genauso.

Konnektivität

Da es sich um einen Windows 6 Mobile handelt, klappt der Sync mit Outlook (Telefonbuch, Aufgaben, Kalendereinträge und Notizen) natürlich einwandfrei.

Der MDA Vario III unterstützt neben A2DP (Advanced Audio Distribution) und AVRCP (Audio/Video Remote Control Profile) auch noch das Headset Profile, HFP (Hands-Free), GAP (Generic Access), DUN (Dial-Up Networking), SPP (Serial Port), GOEP (Generic Access Exchange), OPP (Object Push) und SAP (SIM Access Profile). Mehr geht nicht. Der Stereoempfang von MP3 sowie die Freisprecheinrichtung im Auto stellen für den MDA Vario III kein Hindernis dar. Die A2DP Verbindungsqualität zu meinem Motorola S9 Stereo Bluetooth Headset wurde allerdings von gelegentlichen Stottern getrübt. Der GSM/UMTS Empfang des Triband-Gerätes ist gut bis sehr gut. Hier braucht sich der MDA Vario III nicht hinter anderen Mobiltelefonen zu verstecken. Stichwort WLAN: Die Empfangsqualität ist selbst in meinem Altbau noch sehr gut. Auf dem Dachboden habe ich noch Empfang, da scheiterte der TyTN bereits. Allerdings wird der MDA Vario III im WLAN Betrieb sehr warm. Nach etwa 30 -40 Minuten surfen kann es bei zudem zu Verbindungsabbrüchen.

Kamera/Video


Der MDA Vario III hat eine 3MP Digitalkamera ohne Fotolicht oder Makrofunktion - dafür aber mit Autofokus - an Bord. Der komplette Bildschirm des MDA Vario III dient hierbei dann als Sucher. Das sieht mit 240 x 320 Pixel schon sehr eindrucksvoll aus. Allerdings neigt er leicht zum nachziehen. Alle Kamerafunktionen werden hierbei mittels Icons angezeigt und durch Druck ausgelöst..

Die Kamera ermöglicht Bilder in Auflösungen von 3MP (2048x1536), 2MP (1600 x 1200), 1MP (1280 x 1024), L (640 x 480), M (320 x 240) und S (160 x 120) Pixel. Die Qualität der Bilder reicht allerdings nicht ganz an aktuelle Geräte von Nokia oder Sony Ericsson heran. Die Bilder sind bei Außenaufnahmen mit ausreichend Licht noch ok, nimmt das Licht aber ab, werden sie zunehmend durch Artefakte gestört. Insgesamt sind die Bilder sehr scharf, weisse Flächen werden aber schnell rötlich eingefärbt.

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Videos kann der MDA Vario III in den Auflösung 352 x 288, 320 x 240, 176 x 144 und 128 x 96 Pixel aufnehmen. Diese sehen sehr gut aus, neigen aber zu minimaler Artefaktbildung. Dem Hobbypaparazzi ermöglicht der MDA Vario III die Wahl des Aufnahmemodus (Foto, Kontaktbild, Bildthema, Panorama, Sport, Mehrfach), die Einstellung der Qualität der Bilder, der Art des Messmodus, die Bildgröße (3MP, 1MP, L, M, S), einen Weißabgleich sowie den Speicherort (im Gerät oder auf der microSD). Ähnliche Einstellungsmöglichkeiten werden auch für die Videoaufnahmen angeboten.

Weitere Bilder der MDA Vario III Kamera.

Akkulaufzeit

Die Akkulaufzeit ist für so ein Technikwunder mehr als ausreichend. Im Dauereinsatz lässt sich ein Arbeitstag bequem überbrücken. Bei moderater Nutzung (10-15 Minuten telefonieren, 30 Minuten MP3 am Tag) kommt man auf einen Laufzeit von etwa 3 Tagen. Im Standby erreicht der MDA Vario III etwa 5 Tage. HTC beziffert die Akkulaufzeit mit einer Stand-by-Zeit von bis zu 350 Stunden bei UMTS und 365 Stunden bei GSM an. Die Sprechzeit beträgt bis zu 264 Minuten für UMTS und 420 Minuten für GSM.

Fazit

Der MDA Vario III ist eine gute Kombination aus Gewicht, Größe und gebotener Leistung. Klanglich kann der MDA Vario III überzeugen, seine Multimediafähigkeiten sind ausreichend. Wenngleich die eingebaute Kamera niemanden vom Hocker hauen kann. Die Ausdauer und die Sende- bzw. Empfangsleistungen lassen geben keinen Anlass zu Kritik. Der Preis von etwa 650 € geht - gemessen am Leistungsumfang des MDA Vario III - voll in Ordnung. Der Businessuser oder Kommunikationsfreak wird mit dein eingebauten Tastatur glücklich. Wer also nach einem Handy sucht, mit dem er fast überall eine Verbindung zur Außenwelt aufbauen kann und oft und viel im Internet surft, sollte sich den MDA Vario III vormerken. Wer einen ähnlichen Funktionsumfang und eine bessere Kamera bevorzugt, ist mit dem Nokia N95 8GB besser bedient. Sofern er ohne QWERTZ Tastatur auskommt! Wer eine kompaktere Bauweise bevorzugt, aber auf eine vollständige Tastatur nicht verzichten will, für den ist das HTC S710 sicher eine gute Alternative.