Sony Ericsson Xperia Mini Pro

Veröffentlicht von Dirk Schuetzner am 23.09.2011, 11:09
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Das Sony Ericsson Mini Pro soll der Nachfolger des X10 Mini Pro werden und hat dazu technisch betrachtet auch alle Voraussetzungen mit auf den Weg bekommen. Preislich liegt es mit knapp 220 Euro auch im grünen Bereich. Wenn, ja wenn da nicht der unterirdische UMTS-Empfang wäre, aber dazu später mehr. Das Mini Pro wird mit Android  2.3.3 (Gingerbread) sowie der hauseigener Benutzeroberfläche UX betrieben. Die fünf Startscreens kann man so mit einer Vielzahl von Widgets, also kleinen Helfern belegen. Die vier Ecken lassen sich zusätzlich noch mit Verknüpfungen zu oft genutzten Anwendungen oder sogar zu Alben belegen. auf den Markt gebracht. Das Mini Pro richtet sich. ähnlich wie das HTC ChaCha an Nutzer mit einem Hang zu Facebook oder SMS bzw. E-Mails. Das liegt an der wirklich guten, seitlich ausziehbaren QWERTZ-Tastatur. Die Tasten sind ausreichend gross, lassen sich gut erfühlen und bieten einen angenehmen Druckpunkt. Der kapazitive 3-Zoll-Touchscreen löst mit 320 x 480 Pixel auf und nutzt die vom Sony Ericsson Arc bekannte Mobile BRAVIA® Engine zur Darstellung leuchtenderer Farben. Der GPS-Empfänger  sorgt in Verbindung mit Google  Maps für die passende Orientierung. Fotos macht man mit einer 5-Megapixelkamera samt Autofokus. Die Bilder sind leider wenig detailreich und wirken bei schlechter Beleuchtung schnell matschig, daran ändert auch die LED nichts. Videos nimmt das Mini Pro immerhin mit bis zu 1280 x 720 Pixel (720p) auf. Unterwegs ist man dank UMTS samt HSPA und WLAN b/g/n online. Sofern die Theorie. In der Praxis hat das Mini Pro arge Problem zwischen GSM und UMTS umzuschalten. Zum einen dauert dieser Vorgang mitunter mehrere Sekunden , zum anderen verliert man in der Zeit die komplette Verbindung! Der UMTS-Empfang ist zudem instabil und wenig ausgeprägt. Die Gesprächsqualität leidet unter einem blechernen Klang und die Empfangsleistung ist auch eher unterdurchschnittlich. Anschluss an seinen PC oder Mac erhält man über Bluetooth 2.1 und USB. Angetrieben wird das Mini pro übrigens von einem 1-Gigahertz schnellen Snapdragon-Prozessor (Single-Core) von Qualcomm. Insgesamt reagiert das gerät sehr ansprechend und auch etwas aufwänderige Anwendungen und Spiele sind somit möglich. Der interne Speicher beträgt 400 Megabyte und kann per MicroSD-Speicherkarten um weitere 32 Gigabyte erweitert werden. Neben einem Kopfhörer mit 3,5-Millimeter-Buchse gehört auch eine 2 Gigabyte große Speicherkarte zum Lieferumfang. Für den passenden Klang sorgen ein MP3-Player samt Equalizer sowie ein FM-Radio mit RDS.




(c) Hersteller
Mehr Bilder gibt es hier.

Das Xperia Mini Pro misst 92 × 53 × 18 mm und wiegt trotzdem 136 Gramm. Der Akku hat eine Kapazität von 1200 mAh und hält bei normaler Nutzung (30 Minuten Telefonate, 60 Minuten Video oder MP3, E-Mails ohne Push) knapp 2 Arbeitstage durch.  Meinen ausführlichen Videotest gibt es in HD auf YouTube oder gleich im Anschluss:



Der Browser kann wegen des kleinen Displays nicht ganz überzeugen, ruckelt dafür aber nicht und versteht sich auch mit Adobe Flash Der Videoplayer ist sehr gut und spielt nahezu jedes Format ab. Der Musikplayer klingt sehr linear, kann aber über Equalizer-Presets angepasst werden.  Bilder des Schmuckstücks findet ihr wie immer hier auf mobile-reviews.de.



Bei einem besseren UMTS-Umgang/Empfang wäre das Sony Ericsson Xperia Mini Pro eine gute Alternative zum HTC ChaCha!




  

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