Samsung i8510 Innvo8

Veröffentlicht von Dirk Schuetzner am 22.01.2009, 10:01
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Sprache: german


Testbericht Samsung i8510 Innov8 8GB von www.mobile-reviews.de

Hersteller:

Samsung

Modell:

Innov8 8GB

Bezugsquellen:

480 €

Bilder:

Innov8
Kamerabilder

Links:

Anleitung

Revision 1.0 vom 22.01.2009

"Spieglein, Spieglein an der Wand, wer hat die meisten Megapixel im ganzen Land?" Diese Frage sollte man sich als Käufer momentan stellen, zumindest wenn man der Werbung Glauben schenkt. Auch das neue Samsung i8510 Innov8 8GB, so die vollständige Bezeichnung, springt auf den Megapixeltrend auf. Frei nach dem Motto "Viel hilft viel", was manchmal auch gar nicht so verkehrt ist. Der Internetnomade freut sich neben Dualmode (UMTS/GSM) und Quadband (GSM 850/900/1800/1900) auch noch über EDGE & UMTS mit HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) sowie über das integrierte WLAN-Modul. Eine automatische Frequenzband-/ und Modus-Umschaltung ermöglicht den Wechsel zwischen GSM und UMTS, ohne das Mobiltelefon neu booten zu müssen. Die Augen erfreut das Innov8 mit einem 2.8 Zoll großes QVGA-Display (240 x 320 Pixel) und 16 Millionen Farben. So macht es gleich noch mehr Freude, die integrierte Unterstützung für DivX-Filme zu testen. Eine mächtige 8-Megapixel-Kamera für Foto- und Videoaufnahmen mit Autofokus und Digitalzoom verspricht Fotos in überragender Qualität. Das integrierte GPS-Modul samt A-GPS dient der Positionsbestimmung und Navigation. Die passende Navigationssoftware in Form von "Google Maps" bzw. einer Testversion von Route66 (ohne Karten) ist gleich mit dabei. Seine Daten speichert man im etwa 50 MByte (MB) großen internen Speicher, im 8 Gigabyte (GB) grossen Festspeicher oder auf microSD-Speicherkarte. Soviel Technik hat ihren Preis, etwa 480 € muss der geneigte Käufer einplanen. Ob sich das viele Geld lohnt und ob das Innov8 wirklich der „Ultimate Entertainer" ist, wie es die Werbung verspricht, soll Ihnen mein Testbericht zeigen.

Design

Testbericht Samsung Innov8
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(Hier gibt es mehr Bilder)

Auf den ersten Blick könnte man fast den Eindruck bekommen, ein Nokia N95 8GB in den Händen zuhalten. Aber eben nur fast. Das Innov8 kommt zwar ebenfalls als Slider daher, mit Abmessungen von 107 x 56 x 17 mm und 140 Gramm Gewicht ist es aber noch größer und schwerer. Neben dem obligatorischen Kunststoff hat auch ein Metall namens "Duralumin", einer besonders leichten und stabilen Aluminium-Legierung aus der Flugzeugtechnik, Verwendung gefunden. Dank abgerundeter Ecken liegt es trotz des hohen Gewichts sehr komfortabel und satt in der Hand.  Die Front wird dabei vom großen Display dominiert. Oberhalb des Displays - direkt neben dem Hörer - wurde dabei das vordere Kameraobjektiv, das für Videotelefonate zuständig ist, angebracht. Die Anordnung des Navikeys und der Softkeys unterhalb des Displays ist durchdacht und verhindert Fehleingaben. Die flache Tastatur ist ausreichend groß ausgefallen und verfügt sogar über zwei zusätzliche Softkeys. Die beiden Stereolautsprecher mit DNSe 2.0™-Klangoptimierung befinden sich an der Rückseitee des Innov8. Die Kameralinse befindet sich geschützt unter einer automatischen Abdeckung, direkt darüber wurde das große und leuchtstarke Fotolicht angebracht.

Größenvergleich (Innov8 - Apple iPhone 3G - Nokia N80- Samsung i550)

Testbericht Samsung Innov8
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Lieferumfang

In einer edlen, quadratischen Verpackung findet man das Notwendigste, um sein Innov8 ins Leben zu rufen.

Testbericht Samsung Innov8 Testbericht Samsung Innov8

  • Samsung Innov8 8GB
  • Akku
  • Reise-Ladegerät
  • Stereo-Musik-Headset
  • Micro-USB-Datenkabel
  • Knappe Bedienungsanleitung
  • Kurzanleitung
  • CD mit Software

Eine microSD-Speicherkarte gehört nicht mit zum Lieferumfang, bei 8 GB Festspeicher ist das verschmerzbar.

Verarbeitung/Haptik

Das Innov8 8 GB wird in Korea hergestellt und zeichnet sich durch eine gute Verarbeitung aus. Der Slider gleitet zwar immer noch wie auf Schienen und wackelt kein bisschen, klingt beim aufsliden allerdings etwas "plastikmäßig". Die Slider anderer Samsung-Modelle erschienen mir besser.

Testbericht Samsung Innov8 Testbericht Samsung Innov8

Die verbauten Drücker der flachen und folienartigen Tastatur weisen zwar einen angenehmen Druckpunkt auf, lassen sich aber nur sehr schlecht im Blindflug bedienen. Die Tasten sind ausreichend breit, durch relativ große Abstände zwischen den Tasten lässt es sich zügig schreiben. Bei zarten Frauenhänden mit längeren Fingernägel wird hier aber wohl keine rechte Freude aufkommen. Selbst die letzte Tastenreihe ist noch gut erreichbar. Sämtliche Tasten weiß beleuchtet, dabei bilden jeweils drei Tasten eine Reihe. Diesen Reihen sind wiederum durch alufarbene Leisten optisch voneinander abgesetzt. Über den numerischen Tasten befinden sich zwei zusätzliche Softkeys (Mein Schnellzugriff genannt) und die Löschtaste (C). Das Display verfärbt sich auch unter Druck nicht. Fingerabdrücke lassen sich problemlos und rückstand- sowie kratzerfrei mit einem Mikrofasertuch entfernen. Auch der Transport des Gerätes in der Hosentasche führte nicht zu Beschädigungen am Display. Wobei ich aus Gründen der Sicherheit sowie des Werterhalts immer zu einer entsprechenden Schutzfolie raten würde.

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In der Mitte des zentralen Steuerkreuzes sitzt ein - abschaltbares - Sensorpad. Wie beim Touchpad eines Notebooks, kann man durch sanftes Streichen den Cursor durch das Menü steuern. Das ist zwar anfangs etwas ungewohnt, klappt nach kurzer Eingewöhnung aber relativ gut. Das Ansprechverhalten in horizontaler- wie auch vertikaler Lage kann auf die persönlichen Wünsche angepasst werden. Natürlich kann das Steuerkreuz auch auf herkömmliche Art und Weise bedient werden. Die einzelnen Richtungen sind - sofern der Active Standby abgeschaltet wird - frei mit Funktionen belegbar (z. B. Navikey runter = Kontakte).

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Die linke Außenseite des Innov8 ziert ein neuartiger micro-USB-Anschluss für das Daten- und Ladekabel. Unverständlicherweise hat Samsung also das Steckerformat gewechselt, so dass üblichen Kabel von Samsung nicht mehr funktionieren. Direkt darüber befindet sich der 3.5-mm-Anschluss für handelsübliche Kopfhörer sowie eine Wipptaste zur Lautstärkeregulierung. Rechts außen sitzt der Schieberegler zur Einstellung der Kameramodi (Kamera- Video- oder Abspielmodus). Auch der Einschub für die MicroSD-Karte, sowie der Auslöseknopf für die Kamera sind hier zu finden. Der Akkudeckel lässt sich bei diesem Koreaner besonders leicht und unkompliziert öffnen. Eine Art Schnappmechanismus hält den Akkudeckel, dazu schiebt man einfach das untere Ende des Handys vom Deckel weg.

Technik

Der für Fotos, Klingeltöne, Video-/Musikclips, Kontaktdaten, Kalendereinträge, Aufgabenlisten und E-Mail/SMS-/MMS-Mitteilungen nutzbare Speicher umfasst etwa 50 MB. Da heutzutage selbst das nicht mehr ausreicht (Stichwort Navigation; Landkarten für ganz Europa verbraten bis zu 1.5 GB), bietet das Innov8 zusätzlich einen 8 Gigabyte umfassenden internen Speicher. Dank microSD-Speicherkarten lässt sich auch dieser nochmals um 8 GB oder 16 GB erweitern. Mehr braucht man nun wirklich nicht. Zumal es das Innov8 auch mit 16 GB Festspeicher zu kaufen gibt. Angetrieben wird das Innov8 mit dem Betriebssystem Symbian OS in der Version 9.3 samt aufgesetzter Series 60 3rd Edition, Feature Pack 2. Programme aus dieser Serie können also fast problemlos weiter genutzt werden. Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel. Software von Nokia, wie der SportsTracker und Nokia Maps funktioniert nicht auf dem Innov8. Ebenso Programme, die einen Abgleich mit PC-Software erfordern, da dies oft leider nur mit der PC Suite von Nokia funktioniert. Samsung setzt hingegen ein eigenes Programm ein. Zu nennen wäre da z. B. PSiLoc Connect, EpocWare HandySafe, MobiPocket Reader,Best Menu.

Display

Das Display mit 2,8-Zoll-Aktivmatrix kann 16 Millionen Farben darstellen und stellt Inhalte mit einer Auflösung von 240 x 320 Pixel dar. Die Größe der Icons steht in einem guten Verhältnis zur Größe des Displays. Icons und Schriftarten wirken gut ablesbar. Bildschärfe und Kontrast lassen keine Wünsche offen. Ein Lichtsensor regelt nicht nur die Helligkeit des Displays, sondern schaltet auch die Tastaturbeleuchtung ein, sobald die Lichtverhältnisse nachlassen. Display und Tasten sind hierbei hell beleuchtet. Auch das Innov8 nutzt auf Wunsch einen Schlafmodus. Das Display schaltet sich also komplett ab, leider gibt dann weder eine LED, noch ein entsprechender Hinweis auf dem Display Auskunft über den aktuellen Zustand, sprich entgangene Anrufe/SMS. Beleuchtungsdauer sowie Dimmzeit können in unterschiedlichen Intervallen eingestellt werden.

Active Standby

S603rd_FP2 S603rd_FP2

Der Active Standy genannte Bildschirm zeigt in der Series 60 3rd Edition grundsätzlich eine Kurzübersicht der aktuell anstehenden Aufgaben, Notizen und Termine. Eine Terminübersicht aller anstehenden Termine mehrerer Tage zeigt er allerdings nicht. Läuft der MP3 Player im Hintergrund, wird der Titel des aktuellen Songs eingeblendet und ermöglicht so den direkten Wechsel zum Musicplayer. Die Programmshortcuts können frei belegt werden. Das Feature Pack 2 des Innov8 ist nun auch in der Lage, die Icons horizontal anzuordnen. Dabei zeigt die rechte Seite des Screens dann Informationen an, die sich auf die ausgewählte Anwendung beziehen. Erfreulicherweise ist der recht nervige Eintrag von "Google" nun als Icon in das Hauptmenü gerutscht.

User Interface - Series 60 Featurepack 2

Das Feature Pack 2 ist eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Funktionen der 3. Edition der Series 60. Durch den Einsatz des Feature Pack 2 beim Innov8 versucht Samsung das Spagat zwischen einfacher Bedienung und maximaler Flexibilität. Auf den ersten Blick erkennt man den dritten Softkey in der Mitte. Vorher nutzte die Series 60 nur zwei Softkeys. Die Funktion des dritten Softkey hat Samsung allerdings im Kontext auf Programme begrenzt. Wer sich bereits mit der Series 60 auskennt, wird diese Änderung nicht sofort wahrnehmen.

Anwendungen werden nun nicht mehr ausschließlich über die Menü-Taste gestartet, sondern können auch durch den linken Softkey ins Leben gerufen werden. Dabei wird ein Taskmanager geöffnet, der die aktuell im Hintergrund laufenden Programme durch vertikale arrangierte Icons darstellt. Eine Anwendung kann dort auf Wunsch mit Hilfe der "C"-Taste endgültig beendet werden. Ausnahmen (bei einigen Mobiltelefonen lässt sich der Musicplayer nicht endgültig beenden) bestätigen hierbei die Regel.

Einstellungen/Profile

Im Einstellungsmenü kann man die vorinstallierten Themen abändern. Eigene Signal- oder Klingeltöne sind ebenso möglich, wie Hintergrundbilder. Neben der Sprache zur Texteingabe sowie des Menüs kann hier auch die Belegung der Softkeys geändert werden. Wem das Display zu hell ist oder zu lange leuchtet, kann hier Hand anlegen.

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Die Profile (Allgemein, Lautlos, Besprechung, Draußen, Pager. Offline) können angepasst und zeitlich befristet werden. Ist der Zeitraum abgelaufen, so schaltet das Profil wieder auf die vorher genutzte Version um. Eigene Profile können ebenfalls erstellt werden. Die Profile sowie ein paar zusätzliche Funktionen lassen sich leicht erreichen, indem man kurz den Ein- und Ausschalter betätigt. In den Profilen werden alle Einstellungen verwaltet, die etwas mit "Audio" zu tun haben. Klingel- und Benachrichtigungssignale, Vibration, etc. Themen lassen sich allerdings nicht an Profile koppeln.

Menü/Themen

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Nachdem man die Menütaste (oder aber eben den linken Softkey) betätigt hat, präsentiert sich das Innov8 auf der Hauptebene mit 12 Menüpunkten (4x3 Icons). Hier kann der Nutzer schalten und walten wie er will. Er kann Unterordner erstellen, Menüpunkte in Ordner verschieben, neue Ordner anlegen und umbenennen. Man kann zwischen einer Listen- und Gitteranordnung wechseln. Installierte Software findet man in Ordnern, wie z. B. "Programme". Geöffnete Programme werden mit einem kreisförmigen Pfeil gekennzeichnet. Samsung hat diverse recht ansehnliche Themen installiert, die man problemlos durch eigene oder heruntergeladene Versionen ersetzen kann.

Anwendungen

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Die Anwendung Galerie fasst neben Bildern auch Videos zusammen. Sogar ein Programm namens "Digitaler Bilderrahmen" ist vorhanden. Hiermit kann man die Bilder seiner(s) Liebsten auf Wunsch auch mit Musikuntermalung in einer Endlosschleife präsentieren. Der eingebaute Voicerecorder hingegen ist nun in der Lage, Sprachnotizen bis zu einer Dauer von 1 Stunde aufzuzeichnen. Abgespeichert werden diese wahlweise im internen Speicher oder eben auf der Speicherkarte.

Eine systemübergreifende Suchfunktion, wie beim N78 von Nokia findet man beim Innov8 leider nicht. Heri stehen einem dafür Produkte von Google, wie Google Mail, Google Maps und Google Suche zur Verfügung.

Der Realplayer ist in der Lage sowohl die Videos, als auch Videostreams anzuzeigen. Er unterstützt dabei Playlisten (mp3/mp4) im M3U Format. Videos und Audio in den Formaten WMA, RealAudio Voice, RealAudio7, RealAudio8, MP3, AAC, Real Audio, WAV, AMR, AMR-WB, AMR-NB, AU, MIDI, H.263, JPEG, JPEG2000, EXIF 2.2, GIF 87/89, PNG, BMP (W-BMP), MBM, MPEG-4, eAAC+ . Sogar DivX-Videos werden ab Werk abgespielt, leider aber keine XViD. Da das Innov8 über einen TV Ausgang verfügt, kann man seine Filme sogar auf dem heimischen Fernseher betrachten. Vorausgesetzt man verfügt über das passende Kabel, denn das wird nicht mitgeliefert.

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Das vorinstallierte QuickOffice ist keine Vollversion. Officedateien lassen sich so nicht editieren, sondern nur anzeigen. Wer mehr will, muss sich die passende Vollversion kaufen. Adobe PDF zeigt als gesonderte Anwendung dann PDF's an. Mit der Anwendung ZIP können Archive entpackt werden. Ein Umrechner hilft bei der Umrechnung zwischen diversen Formaten, wie Währungen, Maßeinheiten. Eine Kurwahlfunktion ermöglicht über die Zifferntastatur eine Schnellwahl bestimmter Kontakte. Ein Dateimanager erlaubt einfaches kopieren, verschieben und löschen von Dateien. Samsung liefert mit dem Innov8 zudem noch eine Software zur Erkennung von Visitenkarten mit.

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Das Feature Pack 2 des Innov8 bietet einen Alarm, der nach Eingabe von Datum und Uhrzeit direkt startbereit ist. Auch wiederkehrende Alarme sind möglich. Hierbei kann man allerdings nur nach Wochentagen bzw. Wochenende unterscheiden. Die eingebaute Uhr zeigt neben der aktuellen Uhrzeit aich eine Weltzeit. Der Taschenrechner unterstützt diejenigen unter uns, die das Kopfrechnen etwas vernachlässigt haben. Die Series 60 stellt umfangreiche Anrufprotokolle zur Verfügung. Eingehende und ausgehende Gespräche, verpasste Anrufe werden dabei protokolliert. Die Dauer, für die diese Daten zur Verfügung gehalten werden, kann man selber einstellen. Ab Werk werden diese Daten 30 Tage gespeichert. Jeder Eintrag umfasst Informationen zum Typ (Sprachanruf oder Datenverbindung), Dauer, Datum, Uhrzeit und genutzte Telefonnummer. Hier stehen umfangreiche Filterfunktionen (z. B. nach Datenverbindungen, Eingehende Anrufe) zur Verfügung. Hinterlegt man seine Gesprächskosten, so kann das Samsung Innov8 diese sogar mit anzeigen. Auf Wunsch wird während eines Gespräches die Gesprächsdauer angezeigt. Leider erkennt das Innov8 im Telefonbuch abgespeicherte Rufnummer mit vorangestellter Landesvorwahl nicht mit dem richtigen Namen.

Kontakte/PIM

In den Kontakten lassen sich nahezu unbegrenzt viele Informationen hinterlegen. Es stehen Felder für Vornamen, Nachnamen, Firma, Position, Mobiltelefon, Telefon, Videoanruf, Fax, Pager Internet-Telefon und E-Mail hinterlegen. Zudem lassen sich ergänzende Informationen, wie Titel, Namenszusatz, Aliasnamen, Push-to-Talk, SIP, Web-Adresse, Geburtstag und eine Notiz hinterlegen. Es sind auch mehrere Telefonnummern zu einem Kontakt möglich. Kontakte lassen sich nach Nachname; Vorname oder Nachname; gekürzter Vorname sowie nach Vorname; Nachname sortieren. Einem Kontakt lässt sich im Feature Pack 2 des Innov8 nun auch ein bildschirmfüllendes Foto zuordnen, welches dann bei einem eingehenden Anruf angezeigt wird. Vorbei ist die Zeit der schlecht erkennbaren Miniaturbilder. Sollte man mit den Bezeichnungen der Felder nicht klar kommen, so kann man sie auch umbenennen. Zu jedem Kontakt ist zudem eine kurze Textnotiz möglich. Auf Wunsch können bestimmte Kontakte einer oder mehreren Gruppen zugeordnet werden. An diese kann man dann z. B. SMS senden.

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Sollte man mehr als eine Telefonnummer oder E-Mail in einem Kontrakt hinterlegt haben, so kann man eine davon als Standardrufnummer hinterlegen. Diese Nummer wird dann automatisch angewählt, sobald man den Kontakt auswählt. Zur besseren Übersicht wird das hinterlegte Bild - sofern vorhanden - als Miniportrait neben dem Kontakt angezeigt. Auch eine eigene Rufmelodie pro Kontakt oder Gruppe ist kein Problem. Eine Sicherheitskopie der Kontaktliste ist sowohl auf Speicherkarte als auch (gefährlicherweise) im internen Speicher des Mobiltelefons ablegbar. Um seine Daten aber möglichst sicher abzulegen, sollte man sein Mobiltelefon mit der PC Suite synchronisieren. Dann klappt auch die Kommunikation mit Microsoft Outlook oder anderen Anwendungen. Kontakte lassen sich aber auch durchaus zwischen zwei Mobiltelefonen austauschen, hierzu nutzt man dann das integrierte Bluetooth. Die Einstellungs- und Verwaltungsfunktionen des eingebauten Kalenders sind sehr umfangreich. Zudem bietet er die Wahl zwischen Tages-, Monats- und Wochenansicht.

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(durch Anklicken starten Sie die Animation)

In der Monatsansicht stellt er Ereignisse über ein kleines Dreieck in der unteren rechten Ecke des Tages dar. Gleitet man mit dem Cursor über so ein Ereignis, zeigt er das aktuelle Tagesgeschehen auf einen Blick mittels eines kleinen Popup-Fensters an. Das Feature Pack 2 des Innov8 bietet bestimmte Kategorien an. Besprechungen, Aufgaben, Geburtstage und Notizen. Jedes Ereignis kann mit einem Erinnerungston versehen werden. kennzeichnet man ein Ereignis als "Privat" so wird es nicht mit dem PC synchronisiert. Am einfachsten verwaltet man seiner Termine und Aufgaben zu Hause am PC und synchronisiert diese dann mit seinem Mobiltelefon.

Mitteilungen

In nur einem Menüpunkt werden sowohl die üblichen SMS als auch MMS als auch E-Mail erstellt. Ein kontextsensitives Menü unterstützt den User dabei. Die maximale Schriftgröße, mit der Nachrichten angezeigt werden, kann hier zwischen den drei Stufen Klein, Normal, Groß gewählt werden. Nutzt man E-Mails, so wird neben POP3 auch IMAP4 unterstützt.

Die Felder “Betreff”, “Cc”, “Bcc” können auf Wunsch auch ausgeblendet werden. Zusätzlich bietet der E-Mail-Klient im Feature Pack 2 des Innov8 nun auch die Möglichkeit, Anhänge (selbst solche, die von Symbian eigentlich nicht geöffnet werden können) zu versenden. Bis zu zwei Eingangsboxen kann das System selber automatisch auf eingehende E-Mails überprüfen. Manuelle Einstellungen durch den User sind ebenfalls möglich. Dabei kann man die maximale Größe der darzustellenden Dateianhänge vorgeben. Auf Wunsch kann man auch nur die Kopfzeilen herunter laden. Push Mail wird vom Feature Pack 2 des Innov8 allerdings nur per IMAP IDLE unterstützt. Vielschreiber können sich Vorlagen erstellen. Samsung liefert für SMS zehn mehr oder weniger sinnvolle Textbausteine mit. Der Eingangsordner stellt auch Nachrichten dar, die vom Mobiltelefon empfangen wurden, wie z. B. per Bluetooth übersandte Dokumente oder Dateien. E-Mail Konten einzurichten ist aufgrund der fehlenden QWERTZ-Tastatur keine echte Freude. So dauert die Einrichtung eines neuen Postfachs mehrere Minuten. Unterstützt wird der Nutzer hierbei durch einen eingebauten E-Mail-Wizard, der die Einstellungen der gängigen Freemail-Anbieter kennt und der Nutzer die Angaben für SMTP und POP3 oder IMAP nicht mehr eintippen muss.

Multimedia

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Zur musikalischen Berieselung stehen unterschiedliche Anwendungen zur Verfügung. Neben dem bekannten multitaskingfähigen Musicplayer (mit einem 8-Band-Equalizer) steht noch ein Radio zur Auswahl. Der Klang des Musicplayer klingt in Verbindung mit einem hochwertigen Headset deutlich besser, wenn man den Sound über den eingebauten Equalizer manuell anpasst! Die diversen Voreinstellungen sind zum Teil mit 3D Effekten hinterlegt und ziemlich stimmig. Die Lautstärke ist dabei hoch. Durch den 3.5-mm-Anschluss können ab Werk handelsüblichen Walkmankopfhörer genutzt werden.

Um die maximale Soundqualität des Innov8 testen zu können, habe ich neben meinem iGrado von Grado, einen Koss Porta Pro, Sennheiser CX300 sowie Creative Labs EP 630 eingesetzt. Der iGrado fordert bekanntlich ein sehr hohes Eingangssignal, die maximale Lautstärke des Innov8 reicht kaum aus, um die großen Wandler des iGrado in Schwingungen zu versetzen. Der kleine Koss Porta Pro spielt hingegen recht gut auf, betont die Bässe allerdings auch sehr stark. Der Sennheiser CX300 leistet sich leichte Schwächen im unterbesetzten Bassbereich und klingt nicht wirklich besser als die mitgelieferten Exemplare mit ihren austauschbaren Ohrstöpseln. Der Creative Labs EP 630 kann da mehr überzeugen. Die Bässe werden so auf ein höheres Niveau geschraubt. Allerdings auf Kosten der Höhen, die Mitten werden dann etwas verbreitet. Für einen Kopfhörer, der bei Amazon aktuell etwa 18 € kostet , bietet der Creative Labs EP 630 aber ein unglaubliches Preis- Leistungsverhältnis und stellt einen recht sinnvollen Ersatz für das mitgelieferte InEar Stereo-Headset dar. Grundsätzlich unterstützt das Innov8 8GB aber auch A2DP und AVRCP. Somit kann man den Sound über Stereo-Bluetooth-Kopfhörer, wie zum Beispiel dem Motorola S9 ausgeben. Über den mitgelieferten Adapter kann man sowohl die Lautstärke anpassen, als auch Anrufe entgegennehmen.

Folgende Alben aus den Bereichen Klassik, Electronic, Pop wurden - neben vielen anderen - zum Test genutzt. Der Song von Mos Def hat eine starke Bassbetonung und ist daher für einen Test in meinen Ohren gut geeignet.

Sarah Brightman
(Symphony)
Assemblage23
(Storm)

OST Blade2
(Mos Def & Massive Attack - I Against I)

The Corrs
(Talk on Corners)
iGrado
iGrado
iGrado
iGrado

Songs kann man nach verschiedenen Kriterien sortieren (z. B. Interpreten, Alben, Genres). Über Wiedergabelisten kann man das Innov8 zu einem recht guten Musikbegleiter umfunktionieren. So kann man seine Songs auch im Hintergrund weiter laufen lassen und nebenher noch andere Aufgaben erledigen. Wer es abwechslungsreich mag, kann seine Songs auch in zufälliger Reihenfolge abspielen. Selbst die Wiederholung eines oder aller Songs ist möglich. Das Innov8 taugt nicht als Hörbuchplayer, abgebrochene Stücke werden nämlich nicht an gleicher Stelle fortgesetzt.

Die erstmalige Initialisierung (es sucht dann nach neuen Musikstücken) dauert allerdings bei vielen Songs etwa länger. Als Hörbuchplayer-Ersatz ist der Musicplayer nicht tauglich. Beendet man die Wiedergabe, merkt er sich die letzte abgespielte Position nicht. Man kann den Player hierzu aber in den Pausemodus versetzen, dann spielt er nach Wiederaufnahme ab dieser Stelle weiter. Technisch ist der Musicplayer in der Lage, die Formate AAC, AAC+, eAAC, eAAC+, MP3, MP4, M4A, WMA, Mobile XMF, SP-MIDI, AMR (NB-AMR), MIDI (Poly 64), RealAudio 7,8,10, True tones (WB-AMR), WAV, MP3 auch mit variabler Bitrate bis 320 kb/s abzuspielen. Nutzt man zur Synchronisation den Windows Media Player 11 so lassen sich auch geschützte DRM übertragen.

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Grafisch macht der Player nicht viel her, unterstützt aber die Darstellung von Album Arts. Drei visuelle Effekte peppen die Monotonie etwas auf. Auf dem Display werden neben Album Art auch noch der Trackname sowie der Interpret angezeigt. Unter diesen Informationen findet man dann die nahezu selbsterklärenden Steuerelemente. Das Feature Pack 2 des Innov8 ermöglicht auch ein extrem schnelles vorspulen innerhalb eines Tracks..

Ein echtes Radio angeblich mit RDS Funktion (machte sich im Test nicht bemerkbar) beamt Musik aus dem Äther auf das Samsung Innov8. Insgesamt lassen sich 50 Radiostationen speichern. Eine automatische Sendersuche ist selbstverständlich auch möglich. Wer die Frequenz seines Lieblingssenders im Kopf hat, kann diese auch direkt manuell eingeben. Ohne Kopfhörer/Headset gibt das Radio allerdings keinen Laut von sich. Der Klang kann dann aber auch über den eingebauten Lautsprecher ausgegeben werden.

Kamera

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Objektive müssen unbedingt von namhaften Herstellern kommen, sonst ist die Kamera einfach nicht gut, oder? In letzter Zeit wird nämlich bei Mobiltelefonen oft mit Markennamen geworben. Nokia mit der Carl Zeiss Technologie, Sony mit Cybershot Funktionalität. Die hohen Erwartungen, die man dann an die Qualität der Bilder knüpft, können aber meist nicht erfüllt werden. Bedenkt man die Tatsache, dass die Linsen der Mobiles oft nur ein paar Millimeter groß sind, ist dies allerdings auch kein Wunder. Das Samsung Innov8 ist aber auch ohne namhaftes Objektiv problemlos in der Lage einer Mittelklasse-Digicam die Butter vom Brot zu nehmen. Die Kamera bietet eine Auflösung von 8-Megapixel, doch die Anzahl der Megapixel ist bei Digicams nicht immer ausschlaggebend. Bekomme ich doch heutzutage eine 8 Megapixel Kamera in jedem Discounter für etwa 80 € nachgeworfen. Viel wichtiger ist die zum Einsatz kommende Optik und die macht beim Innov8 einfach gute Bilder.

Das große Display dient als Sucher. Wie bei einer echten Digicam will das Samsung dann im Quermodus gehalten werden. Die Kameraoptionen bietet verschiedene Motivprogramme (Portrait, Landschaft, Nacht, Strand, Sport) und die Bildauflösung kann zwischen 3264 x 2448 (8 MP) Pixel, 2560 x 1920 Pixel (5 MP), 2048 x 1536 Pixel (3 MP), 1600 x 1200 Pixel (2 MP), 1280 x 960 Pixel (1 MP), 640 x 480 Pixel, 320 x 240 Pixel variiert werden. Die Qualität der Bilder lässt sich zwischen Hoch, Normal und Niedrig wählen. Die Lichtempfindlichkeit der Kamera kann man bis 800 ISO einstellen. Gerade bei Aufnahmen mit schlechtem Umgebungslicht ist diese Option hilfreich. Wunder sollte man allerdings keine erwarten, denn das Rauschen in den Bildern nimmt deutlich zu. Hierbei kann der eingebaute und leuchtstarke LED-Blitz aber für Milderung sorgen. Motive, die maximal 3 Meter entfernt sind werden noch ausreichend ins rechte Licht gerückt. Danach verschwindet das Motiv aber im Pixelrausch. Den Weißabgleich kann der Fotograf auf Automatisch, Tageslicht, Weißlicht, Neonlicht und Wolkig einstellen. Sollte das Motiv zu langweilig sein, kein Problem. Über eingebaute Effekte hat man die Möglichkeit, ein Bild in Schwarz/Weiß, Sepia oder Negativ zu ändern bzw. zu schärfen.

Rahmen

Neben einer Handvoll unterschiedlicher Aufnahmemodi, wie z. B. Einzelaufnahme, Mehrfachaufnahme, Vollbildaufnahme, kann der Hobbyfotograf auch eine Mosaikaufnahme aus maximal 4 Bildern mit einer Auflösung von je 320 x 240 Pixel in Auftrag geben. Selbst eindrucksvolle Panoramaaufnahmen mit bis zu 8 Einzelbildern in geringer Auflösung sind möglich.

Rahmen

Natürlich hat die Kamera des Innov8 auch einen Selbstauslöser und bietet zudem noch drei Messmethoden für die Belichtung. Der Autofokus reagiert etwas langsam (etwa 2 Sekunden bis zur endgültigen Speicherung), lässt sich dafür auf Wunsch aber auch abschalten. Wer ihn allerdings hilfreich findet, kann sogar eine Gesichtserkennung sowie einen Makromodus zuschalten.

Testbericht Samsung Innov8 Testbericht Samsung Innov8

Kameraoptionen
(durch Anklicken starten Sie die Animation)

Videokameraoptionen
(durch Anklicken starten Sie die Animation)

Stattliche dreizehn Szenenmodi, wie Hochformat, Querformat, Sport, Innen, Strand unterstützen den Fotografen mit vordefinierten Programmautomatiken. Selbst eine automatische Lächelerkennung ist mit dabei. Lächelt eine Person, so löst die Kamera auf Wunsch automatisch aus. Der Kameraton ist abschaltbar, es stehen zudem mehrere Variationen zur Auswahl. Mehr Optionen in einer Handykamera? Fast unmöglich, einzig das LG KC910 Renoir sowie das Sony Ericsson C905 können da noch mithalten.

Aber was nutzt das, wenn dann doch nur mäßige Ergebnisse bei rauskommen? Keine Angst, die Bilder der Kamera sind wirklich gut. Das Innov8 kann in den Punkten Bildschärfe, Farbtreue und besonders im Detailgrad überzeugen, dort machen sich die 8-Megapixel bemerkbar. Rottöne, eine Schwäche bei den Kameras der Mobiltelefone werden allerdings etwas überbetont. In etwas dunkleren Umgebungen verstärkt sich das Bildrauschen, ohne jedoch zu stark zu stören. Wer eine nicht ganz so ruhige Hand sein eigen nennt, kann einen Bildstabilisator zuschalten. Für alle Geotagger eine gute Nachricht, die passenden Informationen lassen sich auf Wunsch in die EXIF der Bilder mit übernehmen. Hierzu muss nur das GPS eingeschaltet werden

Kamerabilder

Sind die Bilder nichts geworden, oder fehlt ihnen der gewisse Pepp? In Nullkommanix hat man seine Kunstwerke per eingebautem Grafikprogramm gedreht, gekippt oder rotieret. Spiegeln, zuschneiden, oder die Größe des Bildes zu verändern ist eine Sache von Sekunden. Farbe, Helligkeit und der Kontrast können manuell oder über eine automatische Korrektur angepasst werden. Wer seine Fotos mit eher albernen Rahmen, Cliparts, Texten oder Emoticons verzieren will, kann selbst das mobil erledigen.

Rahmen

Auch im Videomodus liefert die Kamera des neuen Samsung gute Ergebnisse. Mit VGA-Auflösung und flüssigen 30 Bildern pro Sekunde kann es locker mit anderen Produkten der Konkurrenz mithalten. Die Aufnahmedauer wird dabei nur vom Speicherplatz begrenzt. Wie wir es von anderen Modellen aus Fernost kennen, so verfügt auch das Innov8 über eine Zeitlupenfunktion, deren Geschwindigkeit man sogar in zwei Stufen variieren kann. Dem KC910 Renoir von LG muss es sich in dieser Disziplin aber geschlagen geben, denn dort kann man zusätzlich noch eine Zeitrafferfunktion einstellen. Dafür erlaubt ein Videoeditor dann das Schneiden von kleinen Hollywoodstreifen.

Spiele

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Die beiden vorinstallierten 3D Spiele „Asphalt" und „Fifa 08" sind schon etwas älter. Grafisch auf Playstation-Niveau stellen sie einen netten und vor allen Dingen kostenlosen Zeitvertreib dar. Das Innov( nutzt für derartige Spiele einen speziellen 3D-Grafikprozessor. Laut Verpackung ist das Innov8 ja schließlich auch das offizielle Mobiltelefon für die diesjährigen World Cyber Games. Noch etwas bessere Spiele findet man bei diversen Drittanbietern.

Navigation ("Route 66")

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Durch das integrierte GPS lässt sich das Samsung Innov8 auch als Onboard Navigationslösung nutzen. Der erste Satfix ohne A-GPS (Samsung bietet über das Programm "GPS+" einen Download der Bahndaten der Satelliten) dauert immer etwas länger. Wird das GPS-Modul in KFZ mit Wärmeschutzverglasung eingesetzt, reduziert sich der Empfang praktisch auf 0. Ein Umstand, der aber auch für viele andere Navigationssysteme gilt. Bei Normalverglasung gibt es hier keine Probleme. Lange Tunnel sind wenig überraschend ebenfalls oft ein KO-Kriterium für das eingebaute GPS. Die Navigation und Orientierung in "freier Wildbahn" hingegen funktioniert gerade mit A-GPS sehr schnell und zuverlässig. Wer mit einer Art Straßenkarte auskommt, sollte das kostenlose "Google Maps" nutzen, allen anderen sei das ebenfalls vorinstallierte, aber kostenpflichtige "Route 66" ans Herz gelegt. Die passenden karten muss man sich nämlich erst kaufen!

Die gekauften Karten werden flüssig animiert. "Route 66" startet beispielsweise mit dem Heranzoomen der Karte auf die aktuelle Position. Nach Eingabe einer Wunschroute erfolgt eine kurze Berechnung. Die geplante Route wird dann wahlweise in 2D oder 3D dargestellt. Je nach Tageszeit kann man auch eine Tages- oder Nachtansicht hinzuschalten.

Was bietet es denn, das Navigationsprogramm? Nun, "Route 66" bietet eine Navigationshilfe für Fußgänger, Fahrradfahrer und Autos. Selbst der Empfang von Verkehrsnachrichten über den Traffic Message Channel, kurz "TMC", ist gegen Aufpreis möglich. Navigationskriterien wie, kürzeste Strecke, schnellste Strecke sind dabei genauso berücksichtigungsfähig, wie die Tatsache, dass "Route 66" beim Verlassen der geplanten Rote automatisch eine Alternative berechnet (Re-Routing). Wer dem Navi nicht traut, kann die erstellte Route vorher auch per Simulation "abfahren", die Geschwindigkeit wird über das Steuerkreuz variiert

Wie erwartet, knappst die Navigation ordentlich am Akku, nach knapp 4 Stunden war dann auch Schluss. Aufgrund der fehlenden Akkuanzeige während der Navigation kann das zu einem bösen Erwachen führen. Kein größeres Problem, solange man sein Innov8 per KFZ-Ladekabel mit Strom versorgen kann.

Internet

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Der S60 Browser des Innov8 basiert auf Safaris Webcore und wird auch auf Geräten der Nokia N-Serie genutzt. Eine 'minimap' getaufte Funktion erlaubt es, eine volle Seite auf einen Blick zu sehen und mittels Zoom in einzelne Bereiche einzutauchen. Unterstützung für RSS wird ebenfalls angeboten ist aber noch ausbaufähig. Im Gebrauch zeigt sich, dass der Browser recht schnell ist. Die Darstellung von Frames und Popups ist kein Problem. Insgesamt ist er ein recht anständiger Browserersatz, kommt aber nicht gegen den Opera Mobile Browser 9.5 an. Surfen im Internet ist aber nur dann sinnvoll, wenn man über eine Datenflatrate und ein wenig Zeit verfügt. Denn Eingaben von längeren URL über die handyübliche Tastatur sind halt nicht wirklich flott möglich. Die Schriftgröße und damit die Übersichtlichkeit lässt sich beim Browser wie gewohnt mittels * und # Taste stufenweise ändern (50% bis 125%). Ein Popup-Fenster bietet die am meisten gebräuchlichen Funktionen an.

Connectivity/Klang

In der Disziplin "Empfangsleistung" leistet sich das Innov8 als Quadband-Mobiltelefon für GSM 850/900/1800/1900-Netze mit UMTS/HSDPA Unterstützung kaum Schwächen. Das Innov8 verzeichnet gute Empfangs- und Sendeleistungen im D1 und O² Netz. Im UMTS-Netz von E-Plus (getestet mit eine Karte von Simyo) verlor es bei schwächeren Signalen hin und wieder die Verbindung, der Umschaltvorgang von UMTS auf GSM dauert dann länger. In dieser Zeit war man nicht erreichbar. Die Sprachqualität würde ich als befriedigend bezeichnen, denn Gesprächspartner tönen sehr leise und etwas zu dumpf. Im Freisprech-Modus klirrt das Innov8 etwas.

Das Innov8 verbindet sich mittels Datenkabel (eine Art Micro-USB) mit der PC USB 2.0-Schnittstelle. Es lässt sich dann auch als Speicherstick nutzen und unterstützt Drag & Drop. Im Datentransfer/Media Player Modus ist das Innov8 nicht offline, so kann man telefonisch weiter erreicht werden. 1.4 GB Daten waren nach knapp 10 Minuten vom PC auf den internen Speicher transferiert. Das ist eher langsam und deutet auf USB 2.0 Fullspeed hin. Über das USB-Datenkabel kann das Innov8 auch laden. Bluetooth Funkverbindungen werden nach Spezifikation 2.0 unterstützt. Hierbei stehen neben A2DP und AVRCP noch die die Profile BIP-ImagePush, DUN-GW, FT-Server, HandsFree-AG (1.0), Headset-AG, OBEX, OPP-Client und OPP-Server zur Verfügung. Sowohl BT-fähige Drucker, als auch eine BT-fähige externe Tastaturen können angeschlossen werden. Auch SIM-Access ist möglich (externer SIM-Modus genannt).

Bugs

Auch das Innov8 bleiubt davon nicht verschont. Neben den Problemen beim Handover im E-Plus Netz gibt es noch ein paar andere Käfer, meist eher nerviger Art. Bei telefon-treff.de gibt es eine schöne Auflistung. Eine neue Firmware für deutsche Geräte ist aktuell nicht verfügbar.

Akkulaufzeit

Der mitgelieferte 1200 mAh Akku gibt bei normaler Nutzung (10 Minuten telefonieren, ein paar E-Mails, 90 Minuten MP3 am Tag, ein paar Fotos mit Blitz und 30 Minuten Videos) nach knapp 2 1/2 Tagen auf. Nutzt man für den Musikgenuss A2DP, so gehen dem Innov8 schon nach knapp 5 Stunden die Lichter aus. Bei einer Fotosession mit 60 Bildern (knapp 10 davon mit Blitz) war der Akku zu einem Drittel geleert. Quasselstrippen werden dem Akku nach knapp 5 Stunden Dauertelefonat im GSM-Netz und etwa 4 Stunden im UMTS-Netz die Lichter ausblasen. Internetnomaden mit Telefonitis müssen mit ihrem i8510 also spätestens nach 12 Stunden an den Stromtropf. Im normalen Standby Modus und ohne daran rumzuspielen kommt man auf eine Laufzeit von etwa 9 Tagen.

Videotest

Fazit

Autor

Zugegeben, die Gesprächsqualität des Innov8 ist ziemlich dumpf und so gar nicht auf dem üblichen Samsung-Niveau. Dafür geht die Sende-/Empfangsqualität sowie die Verarbeitung in Ordnung. Für kurzweilige Unterhaltung sorgen Music- und DivX-Player sowie ein FM-Radio. Die 8-Megapixel-Kamera ist mit Sicherheit eine de

  

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