Nokia 6233 Testbericht

Veröffentlicht von Dirk Schuetzner am
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zugehöriger Link: Nokia 6233


Testbericht LG GD900 (Crystal) von mobile-reviews.de
Hersteller:

LG
Modell:

GD 900
Bezugsmöglichkeit:

LG GD 900

Revision: 09.09.2009

Mit dem LG GD900 (Crystal) erweitert LG sein Portfolio um ein weiteres 8-Megapixel Monster. Vor kurzem wurde ja erst das GC900 vorgestellt. Als Benutzeroberfläche kommt die vom LG Arena bekannte S-Class zum Einsatz. Die S-Class des GD900 wurde aber erneut aufgehübscht. Eine schwach dimensionierte LED sorgt bei der Kemar für die notwendige Erleuchtung. Über den integrierten TV-Ausgang kann man sich seine Fotos und Videos dann sogar auf dem heimischen Fernseher ansehen, sofern man das passende Videokabel erworben hat. Bedient wird das GD900 über den 3-Zoll großen WVGA Touchscreen mit seinen 480 x 800 Pixeln. Der MP3-Player bietet einen erstklassigen Sound, das sowie das FM-Radio mit RDS hat allerdings leichte Empfangsschwächen. Dank UMTS mit HSDPA, surft man mit maximal 7,2 Megabit pro Sekunde. Wer keine Datenflatrate sein Eigen nennt, wird sich über den integrierten WiFi-Empfänger freuen. Soweit nichts neues, möchte man meinen. Dank der transparenter Tastatur mit Trackpad-Funktion hat aber auch das GD900 ein echtes Highlight vorzuweisen. Wie sich das GD900 im täglichen Einsatz geschlagen hat, können Sie in meinem Testbericht nachlesen.

Design

GD900
GD900
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GD900
GD900
GD900

Mehr Bilder dieses teilweise transparenten Schmuckstücks gibt es hier.

Mit seinen Abmessungen von 105 x 53 x 14 mm ist es unwesentlich kleiner als das GC900 (109 x 56 x 13 Millimetern) aus eigenem Hause. Allerdings bringt es ein Gewicht von 120 Gramm auf die Waage, damit wird die sprichwörtliche Hemdtasche schon deutlich strapaziert, ganz im Gegensatz zum Geldbeutel, denn das GC900 Crystal kostet aktuell nur etwa 360 Euro. Ich habe versucht, das GD900 bei meinem täglichen Lauftraining mit einzusetzen. Aufgrund des knubeligen Designs in Verbindung mit dem recht hohen Gewicht, habe ich mir das nach 10 Kilometern aber erspart. Das integrierte Radio ist empfangstechnisch auch keine Offenbarung. Es wechselt schnell von Stereo zu Mono, die Empfindlichkeit ist mal wieder zu gering. So sind Störgeräusche - gerade beim gehen - vorprogrammiert.

Im Gegensatz zum LG GC900 besteht das gesamte Gerät aber mal wieder nahezu vollständig aus Metall. Zugegeben, das Metall verschwindet unter die Oberfläche, aber die hat es dafür in sich. Teile des Gehäuses, wie zum Beispiel der Akkudeckel sind transparent. Bestehen dafür allerdings nur aus Kunststoff. Die Vorderseite wird vom 3-Zoll großen Touchscreen mit seiner spiegelnden Oberfläche dominiert. Der Akkudeckel ist semi-transparent. Aufgrund der stark spiegelnden Vorderseite kann man (Frau) das GD900 durchaus als Schminkspiegel nutzen. Bei direkter Sonneneinstrahlung geht das dann zu Lasten der ansonsten recht guten Ablesbarkeit.

Ein echtes Highlight ist die transparente Tastatur. Die Bezeichnung ist zwar auch schon sichtbar, wird dann aber bläulich-weiß beleuchtet. Ein echter Hingucker, wenn man den Slider geöffnet hat. Leiterbahnen oder ähnliches sieht man nicht. Diese transparente Tastataur erfüllt aber nicht nur einen optischen Zweck, sondern kann auch als Trackpad genutzt werden. Man kann das GD900 damit also auch über sogenannte gesten steuern. Auch im geschlossenen Zustand kann sich das GD900 sehen lassen, es wirkt einfach sehr edel.

Haptik/Verarbeitung

Das GD900 fühlt sich durch die verwendeten Materialien glatt an, ohne dabei glitschig zu wirken. Unterhalb des Displays befindet sich wieder die beiden Tasten zur Gesprächssteuerung. Ein Druck auf den mittleren, mit einem Rechteck beschrifteten Drücker - blendet den frei wählbaren Homescreen ein. Eine würfelartige Animation gibt dann den Blick auf die vier Seiten frei. Ein längerer Druck bringt den Taskmanager zum Vorschein. Die Ober- und Unterseite des Würfels wurden von LG (noch) nicht genutzt. Das das GD900 in Slider-Bauwiese daher kommt, braucht man sich um den Schutz des rückseitig angebrachte "Objektivs" der 8-Megapixel-Kamera keine Gedanken zu machen. Die Verarbeitung des GD900 ist wie fast immer bei LG hervorragend. Der kapazitive Touchscreen reagiert zügig und nahezu ohne Verzögerungen Eingaben und kann problemlos mit den Fingern bedient werden. Wie bei LG üblich, werden Eingaben mit einer leichten Vibration und einem abschaltbaren Ton bestätigt. Sogar Multi-Touch wurde wieder implementiert.

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Alle Eingaben kan man bequem über die virtuelle QWERTZ-Tastatur auch im Querformat erledigen. Zahlen werden wie gewohnt über die normale Zehnertastatur eingegeben. Aber nicht nur das.

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Die transparente Tastaur dient auch als Steuerungsmöglichkeit für eingebauten Funktionen. Über vordefinierte Gesten kann man dann Programme starten. Hierzu haben die Designer acht verschiedene Muster, vom Dreieck über eine Acht bis hin zu einem S vorgesehen.

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Legt man dieses Muster auf eine bestimmte Funktion, so kann man durch Nachzeichnen des Musters z. B. den MP3-Player starten. Da sieht witzig aus und macht Eindruck! Da das GD900 sogar Multi-Touch unterstützt, kann man durch Spreizen zweier Finger - wie auf dem iPhone - in Bilder oder Webseiten zoomen.

Bei Kommunikationsfreaks kommt trotzdem keine rechte Freude auf. Die virtuellen Tasten sind zwar recht groß und für Gelegenheitsschreiber noch ausreichend, können aber eine echte QWERTZ-Tastatur nicht ersetzen. Auch werden die Buchstaben nicht so schnell eingeloggt, wie beim iPhone. Eingaben vervollständigt das GD900 auf Wunsch mit der Hilfe von T9 und zwar in mehreren Sprachen. Sonderzeichen wurden dankenswerterweise in eine zweite Ebene gelegt, die man über die Taste "123" erreichen kann. Umlaute erreicht man über eigene Tasten.

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Im Gegensatz um iPhone muss man also nicht schauen, welche Mehrfachtaste man gerade ausgelöst hat. Beschäftigen wir uns nun kurz mit den Bedienelementen. Da das GD900 über den Touchscreen bedient wird, hat LG alle zusätzlichen Schalter und Knöpfe auf die beiden Seiten des Gerätes verbannt.

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Auf der rechten oberen Seite, nahe am Gehäuseende befinden sich die beiden Lautstärkereglern, ein ganzen Stück darunter der Kameraauslöser. Auf der Oberseite findet man den Ein-/Ausschalter, der schon nach kurzem Druck nachgibt und das das GD900 so auch entsperrt. Auf die hauseigene Lade-/Daten-/Kopfhörerbuchse hat LG auch beim GD900 leider nicht verzichtet. Eigene Kopfhörer kann man aber über den mitgelieferten Adapters problemlos anschliessen. Die werksseitigen Kopfhörer sind klangtechnisch zwar keine Offenbarung, reichen aber aus. Der dafür notwendige Anschluss wurde an die linke obere Seite des GD900 verbannt. Bei eingestöpseltem Headset wackelt er ein wenig. Zumindest wird die Buchse durch einen Klappverschluss wirkungsvoll gegen Staub und Schmutz geschützt. Der Schacht für die microSD-Speicherkarte befindet sich diesmal unter Akkudeckel, der sich problemlos entriegeln lässt.

Größenvergleich (Nokia N97, N96, Sony Ericsson, N85)

GD900

Technik

Die Ausstattungsliste des GD900 ist schon ziemlich beeindruckend. Der 3-Zoll große Touchscreen mit seiner WVGA-Auflösung von 480 x 800 Pixel stellt Texte und Grafiken wirklich scharf dar. Die 8-Megapixel-Kamera mit Autofokus, Digitalzoom kann hingegen nicht ganz überzeugen. Die kleine LED liefert nicht wirklich viel Licht, die Bilder wirken bei schlechter Beleuchtung etwas fad, mehr dazu später. Der Einschub für microSD Speicherkarten sorgt für fast unbegrenzten Speicherplatz. Neben einem MP3-Player hat auch wieder ein FM-Radio mit RDS-Funktion Einzug ins Gehäuse gefunden, leider mit Empfangsschwäche. Der Videoplayer kann DivX Videos abspielen, ohne vorherige Konvertierung in die passende Auflösung bringt aber auch dies kaum etwas. Als Quadband-Gerät (GSM 850/900/GSM 1800/GSM 1900) mit Unterstützung für den UMTS Datendienst HSDPA ist es überall auf der Welt einsetzbar und mit 7.2 MBit ist man zumindest theoretisch schnell im Internet unterwegs. Kontakt mit anderen Mobiltelefonen oder einem PC respektive Mac nimmt man über Bluetooth 2.1 und USB 2.0 auf. Die Firmwareversion lautet GD900AT_V10c.

Lieferumfang

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In einer zweckmäßigen und recht kleinen Verpackung des mit 449 € (UVP) bepreisten Handys findet man ein brauchbares In-Ear-Stereo-Headset samt Adapter mit eingebautem Mikrofon zum Anschluss von 3.5 mm Headsets. Eine CD mit der LG Suite, Bedienungsanleitungen, ein Reiseladegerät und ein USB-Datenkabel. Eine Speicherkarte sucht man hingegen vergebens. Da das GD900 in der höchsten Videoauflösung knapp 16 MB pro Minute verbrät und jedes Bild bis zu 2.3 MB gross werden kann, ist der interne Speicher von knapp 1,3 GB schnell voll. Eine zusätzliche Speicherkarte wäre daher in meinen Augen Pflicht gewesen. Der Lieferumfang entspricht somit eher dem heutigen Standard und kann nur als "befriedigend" bezeichnet werden. Ein Videokabel wurde auch nicht beigefügt, obwohl das GD900 über einen TV-Ausgang verfügt.

Display

Das 3-Zoll-LCD wird auch in anderen Modellen von LG eingesetzt. Grafiken und Videos werden in der hohen WVGA-Auflösung von 480 x 800 Pixel bei 16 Mio. Farben dargestellt. Der Screen reagiert auf Druck und setzt alle Eingaben sehr direkt um. Die Menüicons wirken recht bunt, vor allen Dingen wenn man das zweite Theme namens "Wassertropfen" nutzt.

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Dreht man das GD900 in den Quermodus, so dreht sich der Bildschirminhalt in einer würfelartigen Animation mit. Dann bekommt man alle 32 Icons auf einen Schlag zu Gesicht. Den einen oder anderen unter uns wird der Schlag dann wohl auch wörtlich treffen. Die Icons fallen im Quermodus nämlich sehr klein aus. Das geht dann zu Lasten der Übersicht. Im Vertikalmodus kann man das GD900 aber recht bequem mit einer Hand bedienen. Das Display ist sehr hell, sofern man die automatische Regelung abschaltet. Im Energiesparmodus wird das Display leicht gedimmt, zur Freude des eingebauten Akkus. Dieser hält dann länger durch. Gerade die neuen, runden Icons the "Wassertropfen" Theme entwickeln einen ganz eigenen Charme, der einigen vielleicht zu "klickibunt" erscheinen dürfte.

S-Class Benutzeroberfläche

Da sich die Benutzeroberfläche im Vergleich zum LG Arena nicht wirklich verändert hat, greife ich an dieser Stelle auf die Ergebnisse meines entsprechenden Testberichtes zurück. Auf den ersten Blick wird man bei den Animationen der S-Class Startbildschirme wohl unweigerlich an das erste "TouchFlo" der Windows Mobile Smartphones von HTC denken. Sämtliche Übergänge werden mit würfelartigen Animationen begleitet. Uhrzeiten und Zahlen werden hingegen iPhone-ähnlich in die richtige Position gerollt. LG hat sich neben den "Anleihen" aber auch eigene Gedanken zu einer intuitiveren Bedienung gemacht. So stellt man den Wecker indem man die Zeiger bewegt, die Kameraoptionen werden über ein virtuelles Drehrad ausgewählt. Kontakte und Multimediainhalte kann man auf dem Bildschirm in einer Art Filmrolle platzieren. Wem das nicht gefällt, der kann auch eine rasterartigen Ansicht auswählen.

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Die S-Class nutzt vier unterschiedliche Homescreen, die sich sowohl optisch (farblich) als auch inhaltlich unterscheiden und angepasst werden können. Der erste Bildschirm bietet Zugriff auf die für den Nutzer wichtigsten Funktionen und Programme und kann beliebig angepaßt werdeb. Startbildschirm Nummer Zwei zeigt die von vielen geliebten Widgets, ohne die man heutzutage wohl nicht mehr leben kann. Wer ein Widget installieren will, muss hierzu nur das Icon mit der gewünschten Anwendung per "drag & drop" auf den Bildschirm ziehen. Dann das Widget anklicken und fertig. Dabei kann man auch mehrere Widgets gleichzeitig auf den Screen ablegen. Nach einer handvoll Widgets wird das dann aber schnell unübersichtlich. Neben einer Kalenderübersicht mit Termindetails, steht noch eine Fernsteuerung für das integrierte Radio, eine Übersicht der aktuellen Nachrichten, eine Notizfunktion, ein Wecker, eine Uhr und dergleichen mehr zur Auswahl. Die Widgets nutzen allerdings nicht immer den vollen Funktionsumfang ihrer Pendants im Hauptmenü. So kann ich über das Kalenderwidget nur sehen das ich einen Termin habe, aber nicht welcher Art. Erst der Start der entsprechenden Anwendung bringt dann die nötige Klarheit. Der dritte Bildschirm übernimmt die Verwaltung der Lieblingskontakte. Hier kann ich mir meine oft genutzten Ansprechpartner übersichtlich in der bereits erwähnten Filmrolle (Reels) anordnen und mit Bildern versehen. Der vierte und letzte Homescreen ergänzt diese Funktion um die Lieblingsmusikstücke (komplette Alben sind nicht möglich) und Bilder bzw. Videos.

Insgesamt betrachtet stellt die S-Class Oberfläche damit sicher einen Schritt in die richtige Richtung dar. Gut kopiert ist halt oft besser als schlecht selbst entwickelt. Ein wenig mehr "Details" wären allerdings nicht schlecht. Warum muss ich über die Widgets erst das entsprechende Programm starten? Welches Nutzen bringt mir das dann?! Optisch ist die S-Class jedenfalls eine echte S-Klasse. Meine Note lautet daher "gut".

Menü/Funktionen

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Die Icons im Hauptmenü sind in vier verschiedene Bereiche (Kommunikation, Multimedia, Anwendungen, Einstellungen) aufgeteilt. Durch simples drücken eines Menüpunktes wechselt das LG GD900 mit einer kleinen Animation zum gewünschten Punkt. Von den acht Icons je Reihe werden aber nur vier gleichzeitig angezeigt. die andere Hälfte errreicht man durch scrollen nach links oder rechts. Alle Icons sind ausreichend groß und meist selbsterklärend und stehen beim GD900 diesmla in zwei Variationen zur AuswahlSo erhält man schnell Zugriff auf Funktionen, wie Anruferverwaltung, Telefonbuch, MP3-Player, Kamera, Mediengalerie und Co.

PIM

Auch das GD900 bietet einen rudimentären Personal Information Manager, kurz PIM genannt. So kann man Kontakte, Termine, Aufgaben und Notizen recht passabel verwalten. Auch ein Taschenrechner, ein Umrechner, eine Weltzeit- und Stoppuhr gehört mit zur Ausstattung. Selbst an eine nur vom freien Speicherplatz limitierte Sprachaufzeichnungsfunktion, namens "Spachmemo" wurde gedacht.

Das GD900 bietet vier veränderbare Profile (Normal, Lautlos, Outdoor, Flugmodus). Zudem kann man sich auch eigene Varianten erstellen. Das GD900 signalisiert Anrufe auf Wunsch sowohl durch Vibration, als auch durch gleichzeitiges Klingeln und Vibrieren oder aber eben nur durch einen frei wählbaren Klingelton. Die Systemsounds (Benachrichtigungstöne, Wecker und Co.) sind ebenfalls änderbar. Selbst stündliche Warntöne oder die Signale beim Öffnen oder Schließen des Sliders sind möglich. Zeitlich eingrenzbar sind die Profile allerdings nicht. Versäumt man also die rechtzeitige Stummschaltung, so bimmelt das GD900 auch während wichtiger Besprechungen fröhlich vor sich hin.

Der integrierte Wecker kann elf verschiedene bzw. wiederkehrende Ereignisse samt Notiz speichern. Warum wollte ich am Sonntag, den 13.09.09 um 6:00 Uhr geweckt werden? Ach ja, der Marathon ins Münster! Wirklich hübsch anzusehen ist die Tatsache, dass man den Wecker durch drehen der Zeiger stellen kann.

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Die Kontaktdatenbank kann maximal 1000 Einträge aufnehmen. Neben den üblichen Informationen, wie Name und Vorname, können zu einem Kontakt auch Notizen hinterlegt werden. Auf Wunsch wird auch ein Bild des Kontaktes abgespeichert und bei einem Anruf als Grossbild angezeigt.

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Alle Kontakte lassen sich durch Eingabe von Buchstaben durchsuchen. Das GD900 unterscheidet zwischen SIM-Kontakten und Telefon-Kontakten. Die vorhandenen Einträge können dann in Gruppen eingeteilt werden, so erhält man gerade bei vielen Kontakten einen besseren Überblick. Die vorhandenen Kontaktfeldern kann man mit zahlreichen Informationsdetails füllen (unterschiedliche Rufnummer, E-Mail, Anruferbild, Rufton, diverse Adressen, etc.). Selbst an zwei Felder für Geburtstage und Jahrestage wurde gedacht. Diese werden dann sogar auf Wunsch im Kalender angezeigt! Natürlich kann ich meinen Lieblingskontakten auch spezielle Klingeltöne zuweisen.

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Der integrierte Kalender speichert bis zu 500 Termine und bietet neben einer Monats- auch noch eine Wochenansicht auch an eine Tagesagenda wurde gedacht. Die gerade aktuellen Termine, Jahrestage und Geburtstage hat man auf einem Blick im Auge. Hierzu wird am unteren Bildschirmrand ein kleines Feld eingeblendet. Selbst wiederkehrende Termine mit einer kleinen Notiz sind möglich. Terminüberschneidungen werden bei der Eingabe aber nicht angemahnt. Hier nimmt einem auch das GD900 nicht die Arbeit ab. In der Wochenübersicht werden die Termine durch einen grünen Balken visualisiert. Einzelne Tage lassen sich als Feiertage kennzeichnen und werden dann entsprechend farblich markiert. Natürlich kann man mit dem GD900 auch Aufgaben verwalten. Im Gegensatz zu den Terminen werden diese aber nicht im Kalender angezeigt. Zudem kann das GD900 nicht mehr als 150 Aufgaben sowie 100 Notizen verwalten. Das ist ein wenig knapp dimensioniert und völlig unverständlich, der Speicher würde durchaus mehr hergeben.

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Verbrauchte Zeichen einer SMS zeigt das GD900 nur dann an, wenn man kurz vor der 160-Zeichen-Grenze angekommen ist, das mag für den ein oder anderen zunächst irritierend sein.

Music/Unterhaltung/Spiele

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Ab Werk hat das GD900 diesmal acht nett animierte Spiele installiert. Neben dem obligatorischen Roulette, gibt es noch eine Art Geschicklichkeitsspiel names "Tepong" in Form eines Tischtennisschlägers sowie ein Würfelspiel. Bei Bubble Breeze und Mellow Candle handelt es sich um flötenkontrollierte Spiele mit Seifen bzw. Kerzen. Neu beim GD900 ist ein Angelspiel, ein Golfspiel sowie eine Variante von Darts. Alle Spiele machen ausgbeiegb Gebrauch vom eingebauten Bewegungssensor.

GD900

Der MP3-Player wirkt optisch beieidrucken, leider aber auch ziemlich überladen. So scheitert man dann an der etwas unübersichtlichen Bedienung. Je nach Ausrichtung wird das Coverart an einer anderen Position dargestellt, darunter befinden sich Buttons für die Player-Steuerung sowie Repeat- und Shufflefunktion. Da wirkt in meinen Augen irgendwie verwirrend.

GD900

Der Player klingt in Verbindung mit dem mitgelieferten Stereo-Headset schon recht überzeugend. Über einen 3.5 mm Klinkenbuchsenadapter mit eingebautem Mikrofon, kann man gleichzeitig telefonieren und Musik hören. Wer das wenig ausgewogene Headset nicht mag (so wie ich), der kann auch höherwertige Pendants anschliessen.

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Beim abspielen stellt der Player natürlich auch das Coverart dar. Die drei virtuellen Buttons zur Player-Steuerung befinden sich unten. Der Sound klingt in Verbindung mit dem mitgelieferten Stereo-Headset etwas dumpf, der Lautsprecher gibt den Klang aber völlig verzehrungsfrei wieder!

Um die maximale Soundqualität des GD900 testen zu können, habe ich neben meinem Referenzkopfhörer, dem iGrado von Grado, auch noch den weit verbreiteten und überaus günstigen Koss Porta Pro, einen Sennheiser CX300 sowie den EP 630 von Creative Labs eingesetzt. Die von LG entwickelten In-Ear-Kopfhörer sehen trendy aus und sind gut für Gespräche geeignet. Einen optimalen Soundgenuss bieten sie aber noch nicht..

CX300 CX300 CX300 CX300

iGrado von Grado
(C) Grado

Koss Porta Pro
(C) Koss
Sennheiser CX300
(C) Sennheiser
Creative Labs EP630
(C) Creative Labs

Der iGrado fordert bekanntlich ein sehr hohes Eingangssignal um in Wallung zum kommen. Die maximale Lautstärke des Samsung GD900 reicht aus, um auch die großen Wandler des iGrado in Schwingungen zu versetzen. So könnte man den Sound also auch über den recht klobigen iGrado geniessen. Der kleine Koss Porta Pro spielt mit dem GD900 auch sehr gut zusammen und bringt den Klang recht sauber, betont dabei naturgemäß aber den Bassbereich. Der Sennheiser CX300 ist für einen In-Ear eine gute Alternative, verstärkt den Bassbereich in meinen Ohren, allerdings zu Lasten der Mitten. Der Creative Labs EP 630 liefert ebenfalls amtliche Bässe. Auch dies geht leicht zu Lasten der Höhen, die Mitten werden dafür nicht ganz so in die Breite gezogen. Für einen Kopfhörer, der bei Amazon knapp 18 € kostet, bietet der Creative Labs EP 630 ein unglaubliches Preis- Leistungsverhältnis und stellt damit in meinen Ohren die optimale Alternative zum mitgelieferten Stereo-Headset dar. Insgesamt kann man den Klang aber mit nahezu jedem Kopfhörer verbessern. Grundsätzlich kann man auf dem GD900 den Sound auch über Stereo-Bluetooth-Kopfhörer, wie zum Beispiel dem Motorola S9, ausgeben. Aufgrund des damit einhergehenden erhöhten Stromverbrauchs ist das aber nicht wirklich ratsam. Der Equalizer bietet eine nahezu unüberschaubare Anzahl an Presets an. Da ist wikrlich für jeden Geschmack etwas mit dabei, selbst Dolby Mobile gehört mit zum Programm. So klingt das GD900 wirklich gut und kann in meinen Ohren durchaus mit dem Nokia 5800 XM oder Samsung BeatDJ mithalten. Hinter dem Klang des iPOD eines Apple iPhones braucht er sich jedenfalls nicht zu verstecken.

Folgende Alben aus den Bereichen Klassik, Electronic, Pop wurden - neben vielen anderen - zum Test genutzt. Im Bereich "Trance" mit seinen elektronischen Sounds und Filtersweeps kam Armin van Buurens wöchentlicher Podcast "A State of Trance" zum Einsatz. Der Song "I against I" von Mos Def aus dem Soundtrack zu "Blade 2" hat eine starke Bassbetonung und ist daher für einen Test in meinen Ohren gut geeignet. Ebenso wie der Song "Damn Those Eyes" von Kane, der einen sehr gute Dynamik aufweist. Sämtliche MP3 wurden über iTunes beschafft bzw eigenhändig mit mindestens 256 kbit unter Zuhilfenahme der Software "LAME" kodiert.

Sarah Brightman
(Symphony)
Assemblage23
(Storm)
The Corrs
(Talk on Corners)
OST Elizabethtown
iGrado
iGrado
iGrado
iGrado

Einen großen Funktionsumfang kann der Musikplayer im GD900 nicht vorweisen. Immerhin kann man seine Songs nach verschiedenen Kriterien, wie z. B. Interpreten, Alben, Titel sortieren. Wer es abwechslungsreicher mag, kann seine Songs in zufälliger Reihenfolge abspielen oder aber eben in einer Schleife vor sich hindudeln lassen. Über Wiedergabelisten verwandelt man das GD900 zu einer recht passablen Musikbox. Dann sollte man aber den Touchscreen sperren. Durch die Multitaskingunterstützung kann man seine Songs auch im Hintergrund weiter laufen lassen und nebenher noch andere Aufgaben erledigen.

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Das integrierte Radio wartet mit einem virtuellen Tuningrad auf und speichert 30 Radiosender. Wer mag, kann es im Hintergrund weiter dudeln lassen. Der Klang des Radios geht jedenfalls voll in Ordnung, auch die maximale Lautstärke gibt keinen Anlass zur Klage. Leider gehört das Radio nicht zu den empfangsstärksten Vertretern seiner Art. Der Empfang wird oft durch Störgräusche beeiträchtigt, gerade wenn man schneller zu Fuß oder mit dem rad unterwegs ist. Durch die RDS-Unterstützung kann man Senderinformationen, wie Interpret und Songtitel abrufen. Das Kopfhörerkabel dient dabei immer als Antenne, ohne Kabel kein Radio.

Der Media Player dürfte LG-Fans nicht unbekannt sein und ist "guter Standard". Dabei werden die abgespeicherten Videos auch im Vollbildmodus dargestellt, auf Wunsch sogar im Querformat. Das macht auf dem 3-Zoll-Display schon Spaß. Denn das GD900 kann Videos mit einer Größe von 480 x 800 Pixel abspielen, sofern man sie vorher ins MP4-Format konvertiert hat. Die Wiedergabe von DivX-Videos erfordert oft eine Umkonvertierung, denn mit dem weit verbreiteten Standard "XViD" kann da GD900 nix anfangen. Über den integrierten TV-Ausgang kann man die Videos sogar auf dem heimischen Fernseher betrachten, das dafür notwenige Videokabel gehört allerdings nicht zum Lieferumfang.

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Im Galeriemodus werden die Bilder im Querformat in der vom iPhone bekannten Coverflow-Oktik dargestellt. Die neusten Bilder liegen dann immer über den anderen. Durch flicken nach links und rechts kann ich ein Bild auswählen und dann durch spreizen von Daumen und Zeigefinger vergrößern.

Klang/Gesprächsqualität/Empfangsleistung

Obwohl das GD900 nur über einen Lautsprecher verfügt, ist die maximale Lautstärke des MP3-Players ausreichend, um am Arbeitsplatz (sofern dieser nicht gerade auf einer Baustelle liegt) als MP3-Player-Ersatz herzuhalten. Auch die Klangqualität spricht nicht dagegen. In Verbindung mit einem kleinen externen Lautsprecher bekommt man ein kleine Musik- und Videostation mit Radio. Gespräche über die eingebaute Freisprecheinrichtung sind akustisch ebenfalls kein Problem. Die Verständigung zwischen den Gesprächspartner wird als nahezu "glasklar" empfunden, deutlich besser als beim Nokia 5800 XM. Sie reicht schon fast an die Qualität der Modelle von Motorola heran. Die zahlreichen Klingel- und Signaltöne sind Geschmackssache. Insgesamt bewerte ich den Gesprächsklang des Gerätes mit "gut".

Connectivity

Das GD900 verfügt zwar über einen vollwertigen Webbrowser und theoretisch kann man dank UMTS mit HSDPA auch in angenehmer Geschwindigkeit (7.2 mbit/s) surfen. Leider werden Webseiten aber deutlich langsamer aufgebaut als beim Klassenprimus iPhone 3GS. Immerhin gibt der Browser des GD900 die Webseite auch wie auf dem PC gewohnt wieder. Einen Textlink zu treffen, ist aufgrund der zu kleinen Gesamtansicht aber eher Glückssache. Ohne eine Vergrößerung der Webseite mittels des Finger-Spreizens (das kann man auch problemlos über die ausgezogene Tastatur machen) kommt man nicht sehr weit. Der Browser des GD900 ist in der Lage, Webseiten mit Flash-Elementen darzustellen. Wer es nicht glaubt, sollte mit seinem GD900 mal diese Webseite ansurfen. Die normale YouTube-Seite bleibt dem LG aber verwehrt, so weit reicht die Flash-Unterstützung dann doch nicht.

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Der E-Mail Klient unterstützt POP3 und IMAP4. Für eine große Anzahl an E-Mails bzw. Anhänge ist das GD900 aber nicht geeignet. Eine Hilfe beim Einrichten von Postfächern erhält man nicht, die Zugangsdaten muss man "von Hand" eingeben. HTML-Mails oder Anhänge, wie PDF und Co. stellt das E-Mail-Programm dar. Realisiert wird das dann über den integrierten Picsel-Viewer, der auch für die Wiedergabe von Office-Dokumenten zuständig ist. HTML-Links kann man dann allerdings - warum auch immer - nicht folgen. Zum Surfen und E-Mailen ist das GD900 somit nur bedingt nutzbar. Mit eingelegter Speicherkarte wird das GD900 als Massenspeichergerät erkannt. Drei Megabyte Daten wandern in knapp 3 Sekunden vom PC zum GD900. Wer mag, kann seine Kontakte, Musiken, Grafiken und Dateien auch über die LG Suite synchronisieren.

Kamera/Video

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LG greift beim GD900 nict auf das bekannte Objektiv der Firma "Schneider Kreuznach" zurück. Trotzt der maximalen Auflösung von 8 Megapixel sollte man keine allzu hohen Erwartungen an die Qualität der Bilder von Handy-Kameras haben. Gerade bei Innenaufnahmen fehlt den Objektiven oft die nötige Lichtstärke größere Objektive. Die Kamera des GD900 erreicht aber durchaus die Qualität der entsprechenden Konkurrenzmodelle. Zwischen Video- und Kameramodus wechselt man nun über einen kleinen Schieber, ähnlich wie in der Firmware 3.0 des iPhone 3GS. Beim GD900 nutzt man das komplette 3-Zoll-Display als Sucher. Wie bei einer echten Digicam kann das Display dann auch im Quermodus halten.

In den Kameraoptionen findet man keinerlei Motivprogramme, dafür kann man die Bildauflösung zwischen 3264 x 2448 (8 Megapixel), 2560 x 1920 (5 Megapixel), 2048 x 1536 Pixel (3 MP), 1600 x 1200 Pixel (2 MP), 1280 x 960 Pixel (1 MP), 640 x 480 Pixel, 320 x 240 Pixel, MMS und einer Größe für Kontaktbilder variieren.

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Die Qualität der Bilder lässt sich auf Superfein, Fein und Normal einstellen. Die Lichtempfindlichkeit der Kamera kann zwar bis auf 1600 ISO hochgeschraubt werden. Immerhin ist die LED in der Lage, Objekte bis etwa 1 1/2 Meter Entfernung aus dem Dunkeln zu holen, sofern man den Bildstabilisator abschaltet. Bei Aufnahmen mit schlechtem Umgebungslicht löst sich das Motiv hingegen schnell in Artefakte auf. Bilder wirken "körnig".

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Natürlich hat die Kamera des GD900 auch einen Selbstauslöser (Timer mit 3/5/10 Sekunden Verzögerung). Der Autofokus reagiert sehr schnell und bietet sogar eine Gesichtserkennung. Für Nahaufnahmen kann man einen Makromodus hinzuschalten. Für schnelle Schnappschüsse taugt die Kamera nicht, denn der Start dauert gut und gerne 2 Sekunden.

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An Aufnahmemodi steht noch eine Serienaufnahme zur Auswahl. Farbeffekte, wie Sepia, Mono, Negativ und Relief peppen langweilige Bilder auf. Die vier unterschiedlichen Programme zum Weißabgleich frischen Aufnahmen in Innenräumen auf..

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Der integrierte Bildstabilisator soll bei schnellen Bewegungen für schärfere Bilder sorgen, reduziert in meinen Augen aber nur die Qualität. Ein Digitalzoom kann bis auf das 8-fache erhöht werden. Der Kameraton ist nicht abschaltbar, dafür stehen mehrere Variationen zur Auswahl.

Die Bilder weisen eine hohe Farbtreue auf. Die Belichtung des Fotos wird - wie bei fast allen Kameras - von der Ausleuchtung in der Suchermitte abhängig gemacht. Sehr helle Bereich, wie z.B. der Himmel werden dann zu stark belichtet. Bei grauem Himmel gibt es einen leichten Rotstich und die Bilder wirken körnig. Der integrierte Blitz strahlt nicht ganz so hell und hat eine Reichweite von etwa 1 1/2 Meter.. Insgesamt kann mich die Qualität der Bilder der 8-Megapixel-Kamera nicht voll überzeugen. Videos nimmt das GD900 mit einer maximalen Auflösung von 720 x 480 Pixel und mit 30 Bildern pro Sekunde auf. Besser geht es eigentlich nicht. Immerhin verbrät die Kamera so schnell man knapp 16 MB pro Minute Film. Insgesamt würde ich die Kameraleistung durchaus noch mit "gut" bewerten.

Akkulaufzeit

Trotz des leuchtstarken Displays geht die Ausdauer des Akkus in Ordnung. Da macht ein Apple iPhone 3G deutlich schneller schlapp. Der mitgelieferte 1000 mAh Akku ist zwar nicht der Weisheit letzter Schluss, kann bei normaler Nutzung (10 Minuten telefonieren, ein paar SMS und E-Mails, 90 Minuten MP3 am Tag, ein paar Fotos Videos) aber knapp 2 Tagen durchhalten. Quasselstrippen werden dem Akku des GD900 s nach knapp 3 1/2 Stunden Dauertelefonat im GSM-Netz und etwa 4 Stunden im UMTS-Netz die Lichter ausblasen. Intensivnutzer mit Hang zum Masochismus (Stichwort Internetnutzung auf dem GD900) werden den Akku ihres Schmuckstücks täglich betanken müssen. Bei Gelegenheitsnutzer hält die Kraftzelle etwa 4 Tage bis zum Nachladen. Als Radio oder MP3-Player missbraucht kommt man bei abgeschaltetem Display immerhin auf etwa 8 Stunden.

Videotestbericht

Fazit

Autor

Die Bilder der 8-Megapixelkamera wirken schlechter und körniger als beim GC900. Das neue Thema der S-Class beim GD900 macht optisch einen guten Eindruck, die Bedienung ist insgesamt einfach und schnell erlernbar. Leider kann man das Betriebssystem nur schlecht mit Programmen von Drittanbietern erweitern, JAVA-Programme laufen recht zäh. Die Bedienung über den kapazitiven 3-Zoll-Touchscreen geht flott von der Hand. Der klanglich überzeugende MP3-Player krankt an der eher umständlichen Bedienung und wirkt grafisch zu "überladen". Die Videos werden kristallklar wieder gegeben. Die PIM-Funktionen des GD900 sind zwar ausreichend, aber sicher kein Aushängeschild. Der Poweruser wird die maximale Anzahl Terminen und Aufgaben beklagen. Mobiles Internet ist trotz der HSDPA-Unterstützung bzw. des integrierten WLAN-Empfängers keine Paradediziplin des GD900, dafür reagiert der integrierte Browser einfach zu träge. Die neue, transparente Tastatur des GD900 ist sowohl optisch eindrucksvoll, als auch durch die integrierte Trackpad-Funktion sehr hilfreich. Wer ein stylisches Handy mit guter Benutzeroberfäche und Kamera sucht, kann für knapp 360 Euro mit dem GD900 fast nichts falsch machen.

Renoir





  

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