Nokia X3

Veröffentlicht von Dirk Schuetzner am 23.04.2010
Punkte blueblueblueblue  (8 von 10)


Testbericht Nokia X3 von mobile-reviews.de
Hersteller:

NOKIA
Modell:

Samsung
Onlineshops:

Geizhals
Kamerabilder:

X3

Revision: 23.04.2010

Mit dem Nokia X3 stellen die Finnen ein günstiges Musik-Handy vor. Dieses Marksegment wird traditionell eher von der "Walkman-Reihe" von Sony Ericsson dominiert. Das X3 könnte dieser Dominanz aber einen Riegel vorschieben. Das bereits im September vorgestellte Gerät kostet im Inetrnet aktuell etwa 120 Euro und ist damit durchaus “massentauglich”. Die wichtigsten Musikfunktionen werden über drei, links neben dem 2,2-Zoll-Display liegende Tasten gesteuert. Der Kopfhörer findet über eine 3,5-Millimeter-Buchse Anschluss. Im X3 selber ist sowohl ein Stereo-Lautsprecher als auch ein vollwertiges Radio mit integrierter Antenne integriert. So kann man ohne einen angeschlossenen Kopfhörer Radio hören. Die rückseitig integrierte 3,2-Megapixel-Kamera bietet leider keine zusätzliche LED zur Beleuchtung. Meine gesammelten Eindrücke vom günstigen X 3Musik-Handy können sie im folgenden Testbericht nachlesen.

Design/Haptik/Verarbeitung

Nokia X3
Nokia X3
Nokia X3
Nokia X3
Nokia X3
Nokia X3

Mehr Bilder des Nokia X3

Das Nokia X3 ist mit 96 (aufgeschoben 108) x 50 x 14 mm ein eher kleiner Vertreter seiner Art. Verwunderlich ist das aber nicht, schließlich handelt es sich um einen Slider. Das recht hohe Gewicht von knapp 103 Gramm ist dagegen erstaunlich, das X3 besteht nämlich fast ausschließlich aus Kunststoff. Die Vorderseite des Sliders wird vom 2,2-Zoll-Bildschirm sowie von den drei Playertasten in Beschlag genommen. Unterhalb des kleinen Bildschirms befinden sich zwei Softkeys, die beiden Tasten zur Gesprächssteuerung und das zentral angebrachte Steuerkreuz mit ringförmiger Beleuchtung. Die Beleuchtung pulsiert dabei auf Wunsch im Takt der Musik. Der abnahmbare Akkudeckel auf der Rückseite ist eher dünn geraten. Die Optik der Kamera wird dabei nur schlecht vor Kratzern geschützt, sie ist nur sehr leicht in den Akkudeckel eingelassen. Sämtliche Drücker reagieren zuverlässig und ohne murren. SMS und E-Mails kann man nur im aufgeschobenen Zustand in die Zehner-Tastatur einhacken. Immerhin wird man von der bekannt, berüchtigten, dafür aber abschaltbaren, Worterkennung "T9" unterstützt.

Nokia X3

Die zwölf, mehrfach belegten Tasten wirken folienartig, fühlen sich eher glatt an und sind sehr flach. Im dunkeln werden sie weiß beleuchtet. Da sie kaum Konturen aufweisen ist Blindschreiben damit kaum möglich. Der Druckpunkt ist zudem ein wenig schwammig ausgefallen. Insgesamt würde ich die Tastatur aber noch als "befriedigend" bewerten, für kurze Texte reicht sie vollkommen aus. Der Slidermechanismus rastet sauber ein und läuft "wie geschmiert".

Der Nokia eigene Ladekabel-Buchse sowie das mitgelieferte Micro-USB-Datenkabel befindet sich - neben der 3,5-Millimeter-Kopfhörerbuche an der Oberseite des Nokia X3. Wer das eingebaute FM-Radio nutzt und dabei sein X3 laden will, bekommt also keine Probleme. Zumal das Radio auch ohne angeschlossenes Headset funktioniert!

Nokia X3 Nokia X3 Nokia X3

Der Einschub für die MicroSD-Speicherkarten liegt unter einer Abdeckung auf der linken Gehäuseseite. Auf der linken Gehäuseseite befinden sich die beiden gut fühlbaren Lautstärkeregler sowie der Kameraauslöser.

Größenvergleich (Nokia X3, Nokia N91)

Nokia X3 Nokia X3

Technik

Das knapp 120 Euro günstige Musik-Handy ist nüchtern betrachtet nicht unbedingt ein Top-Gadget, immerhin bietet es aber einen recht farbenfrohen, wenngleich auch stark spiegelnden 2,2-Zoll kleinen Bildschirm mit einer Auflösung von 240 x 320 Pixel. Die 3,2-Megapixel Optik der Kamera bietet keine LED zur Beleuchtung. Bei guter Beleuchtung gelingen auch ansprechende Aufnahmen, leider aber mit leichtem Rotstich. Auch Hauttöne kann die Kamera nicht richtig abbilden. Bei schlechtem Wetter oder zu dunklen Räumen durchziehen Artefakte die Motive. Der interne Speicher kann über MicroSD-Speicherkarten aufgerüstet werde, dabei verträgt das X3 auch die neuen 32-Gigabyte-Karten. Der MP3- sowie Videoplayer und ein UKW-Radio (inkl. RDS) ergänzen die eher mittelmäßige Ausstattungsliste. Als Quadband-Gerät ist es nahezu überall auf der Welt einsetzbar. Kontakt mit der Außenwelt nimmt es über Bluetooth 2.1 samt AVRC und A2DP und USB 2.1 auf. Die recht langsame Datenanbindung über EDGE und der langsame Browser laden nicht gerade zum surfen ein, auf dem 2,2-Zoll-Display macht das aber eh keinen wirklichen Spaß.

Lieferumfang

Nokia X3 Nokia X3

Zum Lieferumfang des knapp 120 € (Straßenpreis) günstigen Musik-Handys gehört eine 2 Gigabyte fassende Speicherkarte, ein 860 mAh starker Akku samt Ladegerät, ein gutes inear-Stereoheadset sowie eine Bedienungsanleitung. Auch an ein Datenkabel und die Software-CD wurde gedacht.

Display

Das recht helle und kontraststarke 2,2-Zoll kleine Display gibt Texte, Grafiken und Videos mit einer Auflösung von 240 x 320 Pixel bei 262.144 Farben wieder. Leider spiegelt es sehr stark und wirkt auf mich irgendwie irisierend. Die nokia-typischen bunten und nahezu selbsterklärenden Menüicons sind ausreichend groß gestaltet um es bequem mit den Fingern bedienen zu können.

Menü/Funktionen

X3 X3

Nokia nutzt beim X3 wieder die Nokia-eigene S40 (6th Edition) Benutzeroberfläche. Neu hinzugekommen ist dabei der sogenannte " Ovi-Store", über den man direkt mit dem Handy Java-Anwendungen und -Spiele für das X3 herunter laden und bezahlen kann, einige wenige Programme und Spiele sind aber auch kostenlos.

Den Startbildschirm kann man mit unterschiedlichen Funktionen - sogenannten Widgets - aufpeppen. Neben diversen Uhren (Digital/Analog), einer Foto-Slideshow, dem MP3-Player und dem UKW-Radio sind auch noch Verknüpfungen zu den gängigsten Social Network Anwendungen, wie Facebook, Flickr und Twitter möglich. Im Standby zeigt das Display neben der Uhrzeit auch noch den Wochentag sowie das aktuelle Datum an.

X3 X3

Das "normale" Handymenü mit seinen elf verschiedenen Menüpunkten kommt erst zum Vorschein, wenn man den mittleren mit "Menü" beschrifteten Softkey drückt. Die Icons sind der für Handys mittlerweile zum Standard erhobenen 4x3 Matrix angeordnet. So erhält man Zugriff auf die üblichen Funktionen, wie Anruferverwaltung, Telefonbuch, MP3-Player, Kamera, UKW-Radio, etc.

X3X3X3

Ein Taschenrechner hilft beim Einkauf, ein Konverter rechnet diverse Maße, Größen, Gewichte, Währungen und Volumen in die entsprechenden Pendants um. So haben auch eine Stoppuhr, ein Timer und eine Weltuhr Einzug gefunden. Natürlich bietet auch das X3 eine Aufgabenverwaltung sowie eine Notizfunktion, einen Kalender, SMS, MMS & einen E-Mail-Klienten an..

X3X3

Die sieben Telefonprofile kann man jederzeit anpassen, persönliche Klingeltöne sind somit kein Problem. Wer mag, kann die Profile auch zeitlich eingrenzen, so dass das nervige Klingeln nach Feierabend durch eine sanfte Vibration ersetzt wird. Das X3 signalisiert Anrufe dabei sowohl nur durch Vibration, als auch durch gleichzeitiges Klingeln und Vibrieren oder eben nur durch einen Rufton. Die Systemsounds und Benachrichtigungstöne und Co. sind änderbar.

X3X3X3

Neben den üblichen Anwendungen von Nokia (Ovi, Ovi-Store, Ovi-Maps, Suche) verfügt das X3 auch über einen eingebauten Wecker (wiederkehrende Ereignisse sind möglich) sowie diverse Social Networking Anwendungen und Chat-Programme.

X3X3X3

Die Kontaktdatenbank kann nahezu unbegrenzt viele Einträge aufnehmen. Neben den üblichen Informationen, wie Name und Vorname, diverse Anschriften, Telefonnummern und E-Mail-Adresse kann man auch eine Notizen oder ein persönliches Bild zum Kontakt abspeichern. Kontakte durchsucht man durch Eingabe der entsprechenden Buchstaben. Man kann beim X3 zwischen den SIM-Kontakten und Kontakten im Telefonspeicher trennen. Vorhandene Kontakte kann man dann in Gruppen einteilen. Jeder Gruppe lässt sich ein individueller Klingelton zuweisen. Bei den Kontaktfeldern sind zahlreiche zusätzliche Informationsdetails wie zum Beispiel Festnetz und Mobilnummer, E-Mail, Anruferbild, Rufton möglich. Geburtstage muss man allerdings manuell im Kalender vermerken.

X3X3X3X3

Der Kalender bietet neben der üblichen Tagesagenda auch eine Wochen- und Monatsansicht. In der Wochenübersicht werden Termine durch einen roten Balken gekennzeichnet. In der Monatsansicht wird man über einen entsprechenden Eintrag im unteren Teil des Kalenders an anstehende Ereignisse oder Geburtstage erinnert. Dabei hat der Kalender auch mit wiederkehrenden Terminen keine Probleme. Terminüberschneidungen werden bei der Eingabe nicht angemahnt. Über eine Sprachwahl oder gar Sprachsteuerung verfügt das X3 nicht. Eine gute Aufgabenverwaltung ist natürlich bei Nokia Pflicht, die passenden Einträge werden dann auch im Kalender vermerkt. Abschließend können die Kalenderfunktionen der Series 40 des Nokia X3 nicht ganz mit echten Businesslösungen wie einem BlackBerry mithalten, allerdings handelt es sich hier auch "nur" um ein Musik-Handy.

Unterhaltung

X3X3X3

Der Musicplayer ist optisch zwar nicht sonderlich eindrucksvoll, erfüllt dafür aber seinen Zweck. Gerade die Steuerung über die drei echten Playertasten am Displayrand ist gelungen. Die Software stellt das CoverArt dabei mittig dar, in der unteren Hälfte findet man zusätzliche, virtuelle Buttons zur Playersteuerung. Der Sound klingt in Verbindung mit dem mitgelieferten Stereo-Headset schon ziemlich überzeugend. Wer ein höherwertiges Modell anschließt wird mit nochmals besserem Klang belohnt. Mit dem Samsung Beat DJ kann es meinen Ohren nach aber nicht ganz mithalten, immerhin braucht es sich nicht hinter dem 5800 XM aus eigenem Hause zu verstecken.

CX300 CX300 CX300 CX300

iGrado von Grado
(C) Grado

Koss Porta Pro
(C) Koss
Sennheiser CX300
(C) Sennheiser
Creative Labs EP630
(C) Creative Labs

Probehalber habe mir für den Test meinen iGrado angeschlossen. Dieser fordert ein recht hohes Eingangssignal. Überraschenderweise reicht die maximale Lautstärke des X3 vollkommen aus, um auch den iGrado mit ausreichend Signalmaterial zu versorgen. aus. Alternativ kamen dann der etwas betagte Sennheiser CX300 sowie der auch nicht mehr ganz taufrische, dafür aber extrem günstige und bassstarke Creative Labs EP 630 zum Einsatz. Beide heben den Bass deutlich an, kappen die Höhen allerdings recht früh. Den besten Kompromiss zwischen Klang und Tragekomfort habe ich eigentlich mit meinem Koss Porta Pro erzielt. Grundsätzlich unterstützt das X3 zwar auch die Bluetooth-Protokolle A2DP und AVRCP - also Sound per Stereo-Bluetooth-Kopfhörer, wie zum Beispiel dem Motorola S9 - das geht aber schnell zu Lasten des Akkus.

X3

Wer mag kann den Sound individuell über zahlreiche Equalizer-Presets wie z. B. Dance, Pop anpassen.

Folgende Alben aus den Bereichen Klassik, Electronic, Pop wurden - neben vielen anderen - zum Test genutzt. Im Bereich "Trance" mit seinen elektronischen Sounds und Filtersweeps kam Armin van Buurens wöchentlicher Podcast "A State of Trance" zum Einsatz. Der Song "I against I" von Mos Def aus dem Soundtrack zu "Blade 2" hat eine starke Bassbetonung und ist daher für einen Test in meinen Ohren gut geeignet. Ebenso wie der Song "Damn Those Eyes" von Kane, der einen sehr gute Dynamik aufweist. Sämtliche MP3 wurden über iTunes beschafft bzw. eigenhändig mit mindestens 256 kbit unter Zuhilfenahme der Software "LAME" kodiert.

Sarah Brightman
(Symphony)
Assemblage23
(Storm)
The Corrs
(Talk on Corners)
OST Elizabethtown
iGrado
iGrado
iGrado
iGrado

Der MP3-Player sortiert die Titel nach Listen, Interpreten, Alben, Genres und dergleichen mehr.

X3X3X3

Damit ist das X3 auch für größere Musiksammlungen geeignet. Das integrierte UKW-Radio zeigt dank RDS auch Senderinformationen an. Um dem Radio ein Lebenszeichen zu entlocken, ist nicht mehr der Anschluss des mitgelieferten Headsets notwendig, das X3 verfügt über ein integrirte Antenne. Der Media Player des X3 kann Videos auch im Vollbildmodus (Querformat) wieder geben, sofern diese nicht höher als mit 240 x 320 Pixel aufgenommen wurden. Zudem kann das X3 nur Videos im MP4-Container abspielen.

Spiele

X3X3X3X3

Auf dem X3 hat Nokia diverse Spiele vorinstalliert und zwar in zeitlich nicht limitierten Vollversionen. So kann man sich mit einem BlockBreaker ähnlichen Spiel namens "Block'D" erfreuen, seine Geschicklichkeit im Jump&Run "Bounce Tales" trainieren,

X3X3X3X3

oder aber Wolkenkratzer zusammen bauen. Wer mag, erfreut sich an der Diamantenhatz "Diamond Rush" oder jagt Noten in "Guitar Rock Tour"

X3X3X3X3

Fans von Rennspielen, werden sich mit "Rally Stars" die Zeit tot schlagen. Selbst das altbekannte "Snake III" wurde nicht vergessen.

X3X3

Klang

Obwohl das X3 nur über einen vorderseitig verbauten Lautsprecher verfügt, ist die maximale Lautstärke des MP3-Player ausreichend um am Arbeitsplatz problemlos und in ohrenbetäubender Lautstärke als Hosentaschenwurlitzer zu fungieren. Die Gesprächsqualität zwischen Gesprächspartner ist einwandfrei. Im Gespräch werden die Stimmen zwar etwas blechern übertragen, insgesamt würde ich die Wiedergabequalität des Gerätes aber mit "befriedigend" bewerten.

Connectivity (Internet/E-Mail/GPS)

Das X3 nutzt von Hause aus Quadband (GSM 850/900/1800/1900-Netze) allerdings ohne Unterstützung für UMTS und HSDPA. Auch WLAN wird vom X3 nicht angeboten.

X3X3X3

Der integrierte Browser kann alle gängigen Standards (HTML, XHTML, WAP) anzeigen, aufgrund der recht langsamen EDGE-Verbindung dauert die Übertragung und das Rendern der Seiten recht lange. Etwas schneller geht es über den ebenfalls vorinstallierten Opera Mini Browser, der die Seiten vorab komprimiert und überträgt. Aufgerufene Seiten werden vom Browser in einer Verlaufsübersicht gespeichert. Im Vergleich zum iPhone oder den Modellen mit Windows Mobile gewinnt der eingebaute Browser keinen Blumentopf, gleichwohl er die selbe Basis (Webkit) nutzt.

X3X3X3

Der E-Mail Klient unterstützt POP3 und IMAP4 und versteht sich auch mit dem hauseigenen Nokia E-Mail-Dienst. Für das Verfassen von E-Mails ist das X3 aufgrund der üblichen Zehner-Tastatur aber nur bedingt geeignet. Eine Hilfe beim Einrichten von Postfächern erhält man nicht, alle Zugangsdaten müssen manuell eingeben. Der SAR-Wert beträgt laut Hersteller 0,73 W/kg und ist damit eher hoch.

Kamera/Video

Nokia X3

Beim X3 nutzt Nokia die altbekannte Kamerasoftware mit unzähligen, meist nutzlosen Einstellungsmöglichkeiten. Neben unterschiedlichen Effekte, wie Graustufen, Sepia, Negativ, Falschfarben, Solarise kommen noch Einträge für den Weißabgleich (Automatisch, Tageslicht, warmes Licht, Neonlicht)

X3X3

X3X3

hinzu. Natürlich verfügt die Kamera auch über einen einstellbaren Selbstauslöser. Wie bei einer echten Digicam auch, wird das X3 dann im Quermodus gehalten. Dabei wird das Objekt der Begierde dann im Display abgebildet. Aufnahmen bei schlechter Beleuchtung oder in völliger Dunkelheit sind wegen der fehlenden LED kaum möglich. Videos nimmt das X 3- entgegen den Angaben auf der Herstellerseite mit bis zu 320 x 240 Pixel auf.

Wie sieht es mit der Qualität der Kameraoptik aus? Die Bilder weisen gerade bei Kunstlicht ein Farbrauschen auf und wirken dann zu dunkel. Bei gutem Licht bilden sich am oberen Rand rote Schlieren, Hauttöne werden nicht korrekt wieder gegeben. Der Detailgrad und die Bildschärfe der Fotos sind eher "übersichtlich". Helle Ausschnitte werden total überzeichnet. Immerhin kann man die Aufnahmen per MMS oder E-Mail verschicken bzw. an Facebook oder Flickr senden. Der Start der Kamera nimmt knapp 2 Sekunden in Anspruch, nach zwei weiteren Sekunden ist das Bild im Kasten.

(Für Bilder in höherer Auflösung einfach anklicken)

Bilderhosting powered by 4phones.de

Betrachtet man sich mein Referenzbild einer Nokia NV24HD mit 10 Megapixel so sieht man deutlich den Unterschied zur Handy-Kamera des Nokia X3.

Samsung NV24HD

Akkulaufzeit

Die kleine Kraftzelle mit ihren 860 mAh hält bei normaler Nutzung (15 Minuten telefonieren, ein paar SMS, 90 Minuten MP3 am Tag) locker drei Tage durch. Selbst Intensivnutzer mit Telefonitis werden ihr Schmuckstück frühestens nach 8 Stunden Dauergespräch nachladen müssen.

Videotest

Fazit

Autor

Wer ein günstiges Musik-Handy ohne Touchscreen sucht, der kann eigentlich bedenkenlos zum Nokia X3 greifen. Die Verarbeitung ist ungewöhnlich gut, der Sound klar und bassstark. Das Radio funktioniert sogar ohne Headset. Musik wiedergeben kann allerdings heutzutage schon fast jedes Handy. Die Tastatur des Sliders ist sehr flach, die Tasten aber ausreichend groß, so dass auch SMS flott von der Handy gehen. Als Alternative kommt als Slider-Modell aus dem Bereich der Walkman-Handys das Sony Ericsson W705 in Frage, im Vergleich zum Nokia X3 bietet es zusätzlich UMTS samt HSDPA sowie einen WLAN-Empfänger, dafür ist es mit knapp 180 Euro auch nicht ganz so günstig. Mit knapp 120 € bietet das Nokia 5230 aber zusätzlich zum X3 noch UMTS und Symbian als Betriebssystem und ist in jedem Fall einen Blick wert.

Testlogo





  

Weiterleiten | Zurück zur Übersicht ]