Nokia E70 Testbericht
Veröffentlicht von Dirk Schuetzner am
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Sprache: german
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| Modell: Nokia E70 |
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Die Finnen sind wirklich im Dauerstress. Kurz nach dem Nokia E61 erblickt nun das lang ersehnte Nokia E70 das Tageslicht. In der Reihe der E-Serie ist es das vorletzte Gerät. Sein Aussehen erinnert an das fast legendäre Nokia 6820/6822. Qualitativ hat sich aber einiges getan und aufgrund der 3rd Edition der Series60 gehen nun auch optische und technische Änderungen einher. Nokia selber bezeichnet sein E70 als ein "für Mitteilungen optimiertes" Smartphone. Dem ist nichts hinzuzufügen. Es teilt sich die Features des E60/E61 und erfreut den geneigten Käufer zusätzlich noch mit einer 2.0 MP Kamera. Herz, was willst du mehr?
Im Gegensatz zu den Pressefotos ist es durchgehend silber. Die auf den Fotos dargestellte "schwarze" Version habe ich als Retail bis heute nicht zu Gesicht bekommen. Die Abmessungen von 117 mm x 53 mm x 22 mm im geschlossenen Zustand und ein Gewicht von 117 g liegen im Durchschnitt. Es ist natürlich größer, als das in Ehren ergraute Nokia 6230i. Dafür aber kleiner als das 9300i. Insgesamt eine gute Kombinations aus Größe & Gewicht.
Kann man das von der innen liegenden und ausklappbaren Tastatur im QWERTZ Design auch sagen? Sicher ist, dass es zunächst gewöhnungsbedürftig ist, eine "zweigeteilte" Version zu bedienen. Dabei hat sie einen vollständigen Umfang. Alle notwendigen Buchstaben und Funktionstasten (z. B. Menü, Delete, Return, Hörertasten) sind auf einer eigenen Taste abgebildet. Dies gilt auch für alle oft genutzen Sonderzeichen (@ + . , -). Weitere Zeichen lassen sich mittel der Chr Taste abbilden. Selbst die Tastenbeleuchtung (weiss) läßt sich mit einem eigenen Drücker ein- und ausschalten. Alles funktioniert einwandfrei. Keine Ausfälle zu beklagen (yes Sir). Im geöffneten Zustand wechselt das E70 natürlich in den 4x4 Landscapemodus, der auch von allen mitgelieferten Applikationen unterstützt wird. Die ein- oder andere Anwendung von Drittanbietern hat da schon mehr Probleme. Die Drücker selber sind allerdings etwas weich im Anschlag, da gefallen mir die Zifferntasten außen besser. Der "Stiftkey" fehlt, daher sind auch keine Screenshots möglich :-). Die Klapptastatur eignet ich vorzüglich zum Verfassen von E-Mail/SMS/MMS oder zur Eingabe kryptischer Hexcodes beim WLAN Setup. Die Haptik des Gerätes ist ebenfalls sehr gut. Es liegt ausgewogen in der Hand. Es ist nicht kopflastig und durch seine Abmessungen gut zu handhaben. Dei Verarbeitung meines Testgerätes war gut. Der Akkudeckel knarzt "nokialike" leicht. Der miniSD Slot ist auch noch bei geschlossener Akkuabdeckung zu erkennen. Die Kameralinse ist leicht versenkt, dafür aber gänzlich ungeschützt auf der Rückseite angebracht. [ Weiterleiten | Zurück zur Übersicht ] | |||




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