Nokia E7

Veröffentlicht von Dirk Schuetzner am 24.02.2011
Punkte blueblueblueblue  (8 von 10)


Testbericht Nokia E7 von mobile-reviews.de
Hersteller:

Nokia
Modell:

Nokia

Onlineshops:

Geizhals

Kamera:

Kamera



Revision 1.0 vom 24.02.2011

Mit dem Nokia E7 präsentieren die Finnen ein Handy mit einem kapazitiven 4 Zoll AMOLED-Touchscreen mit Funktionen für eine Zwei-Finger-Bedienung (pinch-to-zoom) und der neuen  ClearBlack-Technologie. Die Auflösung beträgt wie beim Nokia N8 aber nur 640 x 360 Pixel.  Im Gegensatz zum Nokia N8 verbirgt sich unter dem Bildschirm eine ausziehbare Volltastatur.  Basis des E7 ist wieder das neue Symbian^3 OS. Unterwegs ist man neben HSDPA mit bis zu 10,2 MBit/s auch über WLAN (b/g/n) online. Der GPS-Empfänger kümmert sich  in Verbindung mit der Navigationssoftware OVI Maps aus dem OVI-Store um die richtige Orientierung.  Kontakt mit einem PC oder Mac nimmt man über Bluetooth 3.0 oder USB auf. Ob es sich beim Nokia E7 um den würdigen Nachfolger des Nokia E90 "Commi" handelt, lesen Sie am besten selbst in meinem Testbericht.

Design

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Mehr Bilder vom Nokia E7 gibt es hier.

Bei Smartphones mit einem so großen Touchscreen wie beim Nokia E7 kommt das Thema "Design" fast immer zu kurz. Aber Hand aufs Herz, ist das bei einem Businessphone eigentlich wirklich wichtig? Das Display diktiert doch sowieso das Aussehen. Das ist in den Farben Silver White und Dark Grey verfügbar. Die noch vom N8 bekannten Farben, Green, Blue und Orange sind hingegen (noch) nicht erhältlich. Wirklich lieferbar ist es aktuell aber fast nur in der Farbe Dark Grey. Dabei wirkt das knapp 124 x 63 x 14 mm dünne, dafür aber heftige 176 Gramm schwere Nokia E7 trotzdem nicht klobig. Im Gegenteil, es macht auf mich einen schlanken Eindruck, aber Geschmack ist ja bekanntlich unteilbar :D. Die Vorderseite wird ganz vom 4-Zoll großen Touchscreen eingenommen und glänzt sehr schön im Sonnenlicht, dabei büßt das Display aber nahezu nichts von seiner guten Ablesbarkeit ein, der ClearBlack-Technologie sei Dank, Unibody-Gehäuse scheinen bei Smartphones momentan ja der letzte Schrei zu sein (siehe Modelle von HTC). Der Einsatz von Metall geht dann natürlich auch zu Lasten des Gewichts. Die beiden Antennenabdeckungen an der Ober- und Unterseite bestehen dabei aus technischen Gründen aber nur aus Kunststoff.

Größenvergleich (iPhone 4, Samsung Omnia 7)

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Das Nokia E7 ist größer als das Apple iPhone 4 und sogar als das Samsung Omnia 7.

Lieferumfang

In der recht flachen, leuchtend-blauen Verpackung befindet sich das reichhaltige Zubehör auf engstem Raum eingepfercht.

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Das Micro-USB-Datenkabel CA-179 samt Nokia Micro-USB auf USB-OTG-Adapter CA-157 ermöglicht den sorgenfreien Datenaustausch mit PC oder Mac (per iSync). Das Stereo-Headset WH-205 mit eingebautem Mikrofon sorgt unterwegs für Musik- und Radiogenuss. Der 1200 mAh starke Akku kann nur sehr schlecht selbst gewechselt werden, liefert aber ausreichend Energie für das Kommunikationswunder. Natürlich gehört auch ein Reiseladegerät zum Lieferumfang. Komplettiert wird der Lieferumfang vom HDMI-Adapter CA-156 und einer Kurzanleitung. Die Navigation über die mitgelieferte Software namens Ovi Karten ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz völlig kostenlos möglich.

Verarbeitung/Haptik

Mit der Verarbeitungsqualität hatte Nokia in den letzten Jahren öfter mal ein Problem. Erfreulichweise ist dieser Kelch am Nokia E7 vorüber gegangen. Unterschiedliche Spaltmaße sind nicht vorhanden, das Nokia E7 fühlt sich - nicht zuletzt wegen des Metalls - wertig an und liegt satt in der Hand. Manch einem mag es schon zu schwer sein. Leider wackelt der Lautstärkeschieber auf der rechten Seite des Gehäuses fröhlich vor sich hin. Auf die Funktion hat das keinen Einfluss, leider klingt das aber ziemlich "billig". Auch das 4-Zoll große Display glänzte bei meinem Testexemplar mit einer ganzen Reihe von Pixelfehler. Immer dann, wenn ein weißer Hintergrund zum Vorschein kam waren sie sichtbar. Knarzgeräusche kann man dem stabilen Gehäuse freilich nicht entlocken. Die Kameroptik wurde beim E7 nur leicht ins Gehäuse eingelassen. Fettfingerabdrücke kommen so völlig ungehindert auf die Objektivabdeckung der 8-Megapixel-Kamera. Diese wird ab Werk zunächst von einer Folie geschützt, die man tunlichst vor der Inbetriebnahme entfernt, sonst gibt es verwaschene Aufnahmen, aber auch dann wirken manche Bilder ziemlich matschig :D

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Unterhalb des Displays befindet sich beim Nokia E7 lediglich eine Taste zum Menüstart. Die 3,5 mm Kopfhörerbuchse, der durch eine Abdeckung geschützte mini-HDMI-Anschluss und der Ein-/Auschalter wurden an der Oberseite des Gerätes verbannt. Die Abdeckung ist allerdings ziemlich dünn, so dass sie sich nicht immer und ohne Rand mit dem Gehäuse vereinen möchte.

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Auf der rechten Gehäuseseite des E7 findet man den Lautstärkeregler für Gespräche und Co. Dieser ist sehr wacklig ausgefallen und "klackt", wenn man das E7 ein wenig schüttelt. Des weiteren findet man den Einschub für die SIM-Karte sowie den Kameraauslöser. Der MicroUSB-Anschluss, der nicht gegen Staub geschützt ist befindet sich an der Oberseite. Hier kann man neben dem USB-OTG-Adapter auch das Ladegerät anschließen. Schreiben kann man auf dem Nokia E7 sowohl mit Hilfe der exzellenten Volltastatur, als auch mit Hilfe der virtuellen QWERTZ-Tastatur.

Doch kommen wir zunächst zum Highlight des Gerätes, der seitlich ausziehbaren Volltastatur. Denn sonst hätte man sich ja gleich ein Nokia N8 kaufen können. Der neuartige Slider-Mechanismus (statt Klapp-Technik wie beim E90) macht das E7 zwar deutlich dünner, leider muss man zum öffnen eine gehörige Portion Kraft aufwenden. Manchmal hat man das Sorge, dass einem das E7 dabei aus der Hand springt. Das E7 kann man daher sehr schlecht mit nur einer Hand öffnen. Das Display steht dann etwa in einem Winkel von 35-Grad und wird von zwei leicht recht dünnen Kunststoff-Scharnieren in Position gehalten.

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Die Tastatur bietet nicht weniger als 42 eigene Tasten. Fast alle sind mehrfach belegt und über eine gelb markierte Funktionstaste erreichbar. Das Layout unterscheidet sich von dem des Nokia E90, Umsteiger werden sich also zunächst an die neue Anordnung gewöhnen müssen. Dann aber wird man feststellen, dass alle Tasten einen erstklassigen Druckpunkt haben, weit genug auseinander stehen und so ein sehr angenehmes Arbeiten ermöglichen. Für die Cursorsteuerung hat Nokia dem E7 eigene Steuertasten spendiert. Die Leertaste befindet sich zentriert in der unteren Reihe. Einen Nachteil habe ich dennoch entdeckt. Leute mit dicken Fingern stoßen bei den Tasten der obersten Reihe an das Gehäuse.

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Über die - dank des üppigen Touchscreens - recht groß geratenden virtuellen Drücker, aufgeteilt in vier Reihen mit bis zu elf Tasten (macht summa summarum auch 42 Tasten) läßt es sich ebenfalls recht bequem tippen. Einen Druckpunkt oder Tastenhub und damit eine haptische Rückkoppelung spürt man freilich nicht. Zusätzliche Sonderzeichen und die Ziffern erreicht man über eine Umschalt-Taste (1*). Im Hochformat sind die Tasten deutlich kleiner und somit schlechter zu treffen.

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Leider hat sich die "doppelte Bestätigung" noch aus der 5th Edition in das aktuelle Symbian^3 verirrt. Will heißen, das man - nachdem man zum Beispiel eine Webadresse eingegeben hat - immer noch mit dem grünen Häkchen bestätigen muss. Die Eingabe selber muss man dann nochmals über die Option "öffnen" bestätigen. Eine zeitraubende und unnötige Bestätigung der Bestätigung.

Technik


Nokia N8 Samsung Galaxy S Nokia E7
Display/Auflösung 3,5 Zoll, AMOLED, 640 x 360 Pixel 4 Zoll, S-AMOLED, 640 x 360 Pixel 4 Zoll, AMOLED, 640 x 360 Pixel
Prozessor ARM 1136JF-S mit 680 Megahertz Taktfrequenz Samsung-Intrinsity S5PC110 mit 1 Gigahertz Taktfrequenz ARM 1136JF-S mit 680 Megahertz Taktfrequenz
Grafik unbekannt unbekannt unbekannt
Arbeitsspeicher 256 Megabyte 512 Megabyte 256 Megabyte
integrierter Speicher 16 GB 8 GB / 16 GB 16 GB
Speicher erweiterbar microSD-Karten microSD-Karten
Funkunterstützung WLAN b,g,n / Bluetooth 3.0 EDR / GPS WLAN b,g,n / Bluetooth 3.0 EDR / GPS WLAN b,g,n / Bluetooth 3.0 EDR / GPS
Kamera 12 MP 5 MP 8 MP
Betriebssystem Symbian-Version 3 Android 2.1 Symbian-Version 3
Multimedia-Unterstützung Flash Player 10.1 / HTML 5 Flash Player / HTML 5 Flash Player 10.1 / HTML 5
Anschlüsse microUSB / 3,5-Millimeter-Klinkenstecker / microHDMI microUSB / 3,5-Millimeter-Klinkenstecker microUSB / 3,5-Millimeter-Klinkenstecker / microHDMI
Maße 114 x 59 x 13 mm, 135 Gramm 123 x 64 x 10 mm, 120 Gramm 124 x 63 x 14 mm, 176 Gramm

Der interne Speicher für Fotos, Klingeltöne, Video-/Musikclips, Kontaktdaten, Kalendereinträge, Aufgabenlisten und E-Mail/SMS-/MMS-Mitteilungen sowie zusätzlich installierten Programmen beträgt 16 Gigabyte. Eine Aufrüstung per microSD-Karten ist nicht möglich. Der freie RAM nach dem Start beträgt knapp 133 MB. Angetrieben wird das E7 vom neuen Betriebssystem Symbian 3 und einem Prozessor mit 680 Megahertz. Programme der 5th Edition S60 funktionieren aber.

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Hält man die Menütaste unter dem Display länger gedrückt, so öffnet sich der Taskmanager mit dessen Hilfe man noch offene Anwendungen bequem beenden kann. Das führt zu deutlich mehr freien Speicher und damit auch zu einem schnellerem Ansprechverhalten des Nokia E7.

Display

Das 4-Zoll-Display ist eine komplette Neuentwicklung und gibt seine Inhalte mit einer Auflösung von 360 x 640 Pixel bei 16.7 Millionen möglichen Farben wieder. Der Screen ist berührungsempfindlich und reagiert kapazitiv auf Eingaben, genau wie das iPhone. Eingaben werden sehr direkt umgesetzt, mit Handschuhen oder einem normalen Stift (wie beim N97) kann er aber nicht bedient werden. Gerade im Quermodus ist das dank der neuen Benutzeroberfläche aber auch gar nicht mehr notwendig. Insgesamt wirkt das Display leuchtstark und farbenfroh und kann in meinen Augen durchaus mit Retina-Display des iPhone 4 mithalten. Selbst bei direkter Sonneneinstrahlung können die Inhalte noch sehr gut abgelesen werden, nicht zuletzt auch aufgrund der neuen  ClearBlack-Technologie. Auch der maximale Betrachtungswinkel lässt eigentlich keine Wünsche offen. Die - im Vergleich zu anderen Smartphones - geringere Auflösung macht sich im täglichen Betrieb nicht wirklich bemerkbar, da braucht es keine Retina-Technologie.

Einstellungen/Profile

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Im Einstellungsmenü kann man das vorinstallierte dunkle Thema abändern. Eigene Signal- oder Klingeltöne sind genauso einfach einstellbar, wie eigene Hintergrundbilder. Selbst die Sprache der Texteingabehilfe sowie der Menüs kann hier verändert werden. Wem das Display zu hell ist oder zu lange leuchtet, findet hier die passende Tuningschraube. Die sechs vorgefertigten Profile (Allgemein, Lautlos, Besprechung, Draußen, Pager, Offline) können individualisiert werden, selbst eigene Kreationen lassen sich kinderleicht einrichten. In den Profilen werden alle Einstellungen verwaltet, die etwas mit "Audio" zu tun haben. Also Klingel- und Benachrichtigungssignale, Vibration und Co. Profileinstellungen sowie ein paar zusätzliche Funktionen lassen sich leicht erreichen, indem man kurz den Ein- und Ausschalter betätigt. Beim Nokia E7 kann man die Profile nicht zeitlich begrenzen, so dass das Handy z. B. in Besprechungen nicht mehr klingelt. Durch den eingebauten Lagesensor kann das E7 auf Wunsch per Drehung auf die Displayseite den Klingelton verstummen lassen.

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Symbian^3 stellt umfangreiche Anrufprotokolle zur Verfügung. Eingehende und ausgehende Gespräche, verpasste Anrufe werden dabei protokolliert. Die Dauer, für die diese Daten zur Verfügung gehalten werden, kann man selber einstellen. Jeder Eintrag umfasst Informationen zum Typ (Sprachanruf oder Datenverbindung), Dauer, Datum, Uhrzeit und genutzte Telefonnummer. Hier stehen umfangreiche Filterfunktionen (z. B. nach Datenverbindungen, Eingehende Anrufe) zur Verfügung. Auf Wunsch wird während eines Gespräches die Gesprächsdauer angezeigt.

Active Standby

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Der "Active Standby" genannte Bildschirm wurde beim E7 auf insgesamt drei Bildschirmseiten ausgedehnt. Neben einer Kurzübersicht der aktuell anstehenden Aufgaben, Notizen und Termine, diversen Verknüpfungen zu Programmen und diversen anderen Widgets, wird auch der Titel des aktuellen Songs eingeblendet und ermöglicht so den direkten Wechsel zum Musikplayer. Das funktioniert natürlich auch im Querformat ganz hervorragend.

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Die Programmshortcuts können frei belegt werden. Symbian^3 bietet die Möglichkeit, sich auf dem Startbildschirm Verknüpfungen zu seinen vier Lieblingskontakten zu erstellen. So ist man in der Lage, sehr schnell eine bestimmte Person anzurufen bzw. eine SMS zu senden. Weitere Widgets sind ebenfalls kein Problem, so dass man den Startbildschirm fast beliebig personalisieren kann. Dazu muss man den entsprechenden Eintrag einfach länger gedrückt halten.

Menü/User Interface

Mit dem E7 will Nokia die Bedienung weiter vereinfachen und dabei trotzdem ein Höchstmass an bieten. Gleichzeitig wird die optische Anmutung sowie die Kernfunktionalität der alten 5th Edition der Series 60 beibehalten. Wer sich bereits mit der Series 60 des Nokia N97 oder Nokia 5800 XM auskennt, wird keine großartigen Veränderungen wahrnehmen. Die Veränderungen stecken im Detail.

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Nachdem man Menütaste unter dem Display betätigt hat, präsentiert einem das E7 auf der Hauptebene 12 Menüpunkte (4x3 Icons). Im Hauptmenü kann der Nutzer schalten und walten wie er will. Man kann Unterordner erstellen oder aber Menüpunkte in Ordner verschieben. Umbenennen kann man nur selbst erstellten Ordner. Wer will, wechselt von einer Listenansicht zur Gitteranordnung. Installierte Software findet man standardmäßig im Ordner "Programme". Bereits geöffnete Programme werden mit einem grünen Kreis gekennzeichnet. Die Uhrzeit, GPS-Status und Bluetooth-Funktion kann man durch Berühren der oberen Menüleiste verändern. Mit Symbian ^3 wurde die Navigation in den Menüs und Untermenüs vereinheitlicht. So muss man Einträge nun nicht mehr zweimal anklicken. Die Bedienung per Finger ist deutlich besser möglich.

Anwendungen

Soziale Netzwerke verknüpft Nokia auf dem E7 in einem Widget. So erhält man auch Zugriff auf sein geliebtes Facebook oder kann dir Welt per Twitter erreichen.

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Nokia hat auf dem E7 mehr als 15 Programme vorinstalliert. Die Sprachaufzeichnung, die durchaus in der Lage ist, Aufnahmen in guter Qualität und mit einer Dauer von maximal einer Stunde aufzuzeichnen macht aus dem E7 auch ein Diktiergerät. Abgespeichert werden die Aufnahmen dann im internen Speicher.

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Eine Alarmfunktion weckt zuverlässig nach Eingabe von Datum und Uhrzeit. Dabei sind natürlich auch wiederkehrende Alarme möglich. Die eingebaute Uhr zeigt neben der aktuellen Uhrzeit auch eine Weltzeit. Der Taschenrechner unterstützt bei einfachen, mathematischen Problemen.

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Mit der Anwendung ZIP können Archive entpackt werden. Über den Ovi Store findet man nützliche, teilweise sogar kostenlose Programme und Spiele. Die Foto- und Videoanwendung trennt Bildern und Videos. Die Bilder können sowohl nach Datum, als auch nach Titel und Größe gefiltert werden. QuickOffice wird leider nicht in der Vollversion angeboten. Office-Dokumente kann man so nicht editieren, sondern nur anzeigen. Wer mehr will, muss sich die passende Vollversion kaufen. Adobe PDF zeigt dann die PDF an. Ein Dateimanager erlaubt das Kopieren, Verschieben und Löschen von Dateien. Sogar an einen Fotoeditor und Videoeditor, der Aufnahmen direkt auf dem E7 verändert, wurde gedacht. Wer noch weitere Programme sucht, der wird in Nokias Onlinestore, dem OVI Store fündig. Dort kann man kostenlose aber auch kostenpflichtige Apps herunter laden und direkt auf dem E7 installieren.

Kontakte/PIM

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In den Kontakten lassen sich nahezu unbegrenzt viele Informationen hinterlegen. Es stehen Felder für Vornamen, Nachnamen, Firma, Position, Mobiltelefon, Telefon, Videoanruf, Fax, Pager Internet-Telefon und E-Mail hinterlegen. Zudem lassen sich ergänzende Informationen, wie Titel, Namenszusatz, Aliasnamen, Push-to-Talk, SIP, Web-Adresse, Geburtstag und eine Notiz hinterlegen. Es sind auch mehrere Telefonnummern zu einem Kontakt möglich. Kontakte lassen sich nach Nachname; Vorname oder Nachname; gekürzter Vorname sowie nach Vorname; Nachname sortieren.

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Einem Kontakt lässt sich beim E7 auch ein kleines Foto zuordnen, welches dann bei einem eingehenden Anruf angezeigt wird. Sollte man mit den Bezeichnungen der Felder nicht klar kommen, so kann man sie auch umbenennen. Zu jedem Kontakt ist zudem eine kurze Textnotiz möglich.

Auf Wunsch können bestimmte Kontakte einer oder mehreren Gruppen zugeordnet werden. An diese kann man dann z. B. SMS senden. Sollte man mehr als eine Telefonnummer oder E-Mail zu einem Kontakt haben, so kann man eine davon als Standardrufnummer festlegen. Diese Nummer wird dann automatisch genutzt, sobald man den Kontakt auswählt. Zur besseren Übersicht wird das hinterlegte Bild - sofern vorhanden - als Miniportrait neben dem Kontakt angezeigt. Auch ein eigener Rufton pro Kontakt oder Gruppe ist kein Problem. Natürlich bietet auch das E7 eine sprecherunabhängige Sprachwahl. Sollten Namen in englischer Sprache vorliegen, so erkennt dies die Software automatisch. Unbekannt Namen oder Begriffe können dem Mobiltelefon beigebracht werden. Eine Sicherheitskopie der Kontaktliste ist  (gefährlicherweise) im internen Speicher des Mobiltelefons möglich. Um seine Daten aber möglichst sicher abzulegen, sollte man sein Mobiltelefon mit der Ovi Suite synchronisieren. Dann klappt auch die Kommunikation mit Microsoft Outlook oder anderen Anwendungen. Kontakte lassen sich aber auch durchaus zwischen zwei Mobiltelefonen austauschen, hierzu nutzt man dann das integrierte Bluetooth. Die Einstellungs- und Verwaltungsfunktionen des eingebauten Kalenders sind sehr umfangreich. Zudem bietet er die Wahl zwischen Tages-, Monats- und Wochenansicht. Am besten kann man den Kalender im Quermodus nutzen.

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Anstehende Ereignisse werden in der Monatsansicht durch ein kleines blaues Dreieck in der unteren rechten Ecke des jeweiligen Tages signalisiert. Einträge können in Besprechungen, Aufgaben, Geburtstage und Notizen kategorisiert werden. Jedes Ereignis kann mit einem Erinnerungston versehen werden. Kennzeichnet man ein Ereignis als "Privat" so wird es nicht mit dem PC synchronisiert. Am einfachsten verwaltet man seine Termine und Aufgaben zu Hause am PC und synchronisiert diese dann mit seinem Mobiltelefon. Geburtstage überträgt die Kontaktverwaltung aber nicht direkt in den Kalender.

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Mitteilungen

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SMS, MMS und E-Mail wurden in nur einem Menüpunkt - ähnlich dem bisherigen Nokia Messaging - zusammengefasst. Ein kontextsensitives Menü unterstützt den User bei der Erstellung der Nachrichten. Die maximale Schriftgröße, mit der Nachrichten angezeigt werden, kann hier zwischen den drei Stufen Klein, Normal, Groß gewählt werden. Nutzt man E-Mails, so wird neben POP3 auch IMAP4 sowie Microsoft Exchange unterstützt.

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Der E-Mail-Klient des E7 bietet die Möglichkeit, Anhänge (selbst solche, die von Symbian eigentlich nicht geöffnet werden können) zu versenden. Dabei kann man die maximale Größe der darzustellenden Dateianhänge vorgeben. Auf Wunsch kann man auch nur die Kopfzeilen herunter laden. Der Eingangsordner stellt auch Nachrichten dar, die vom Mobiltelefon empfangen wurden, wie z. B. per Bluetooth übersandte Dokumente oder Dateien. E-Mail Konten einzurichten ist aufgrund der QWERTZ-Tastatur überhaupt kein Problem, Assistenten sucht man aber vergebens. So dauert die Einrichtung eines neuen Postfachs mehrere Minuten. Wer den hauseigenen Dienst Ovi Mail nutzt, ist noch schneller fertig. Unterstützt wird der Nutzer hierbei durch einen Assistenten, der die Einstellungen der gängigen Freemail-Anbieter kennt.

Music/Unterhaltung

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Der Musicplayer gibt optisch eine Menge her und lässt sich sehr einfach bedienen. Je nach Ausrichtung befinden sich Buttons für die Player-Steuerung sowie Repeat- und Shufflefunktion unterhalb oder neben dem Coverart.

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Der Klang in Verbindung mit dem mitgelieferten Stereo-Headset kann überzeugen. Da das E7 über eine 3.5 mm Klinkenbuchse verfügt, kann man problemlos eigene Kopfhörer anschließen. Mit etwas höherwertigen Pendants wird die Klangqualität nochmals angehoben. Damit setzt sich das E7 zwar nicht an die Spitze, denn das Nokia 5800 XM sowie das Samsung Beat DJ klingen besser, aber für ein Smartphone reicht der Klang mehr als aus.

Um die optimale Soundqualität testen zu können, habe ich neben meinem Referenzkopfhörer, dem iGrado von Grado, auch noch den weit verbreiteten und überaus günstigen Koss Porta Pro, einen Sennheiser CX300 sowie den EP 630 von Creative Labs eingesetzt.

CX300 CX300 CX300 CX300

iGrado von Grado
(C) Grado

Koss Porta Pro
(C) Koss
Sennheiser CX300
(C) Sennheiser
Creative Labs EP630
(C) Creative Labs

Der iGrado fordert ein hohes Eingangssignal um in Wallung zum kommen. Erfreulicherweise reicht die maximale Lautstärke des E7 problemlos aus, um auch die großen Wandler des iGrado in Schwingungen zu versetzen. Der Klang ist auf dem iGrado ein echter Genuss, der Bassbereich wird aber schwächer abgebildet.

Der faltbare Koss Porta Pro spielt ebenfalls mit dem E7 gut zusammen. Während er den Bassbereich gut zur Geltung kommen lässt, kappt er die Höhen recht früh. Der Sennheiser CX300 sowie der Creative Labs Ep630 ist für InEars gute Alternativen. Grundsätzlich unterstützt das E7 auch A2DP und AVRCP. Somit kann man den Sound auch über Stereo-Bluetooth-Kopfhörer, wie zum Beispiel dem Motorola S9 ausgeben.

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Die Equalizer-Presets dürften für jeden Geschmack ausreichend sein, eigene Varianten kann man leider nicht erstellen.

Folgende Alben aus den Bereichen Klassik, Electronic, Pop wurden - neben vielen anderen - zum Test genutzt. Im Bereich "Trance" mit seinen elektronischen Sounds und Filtersweeps kam Armin van Buurens wöchentlicher Podcast "A State of Trance" zum Einsatz. Der Song "I against I" von Mos Def aus dem Soundtrack zu "Blade 2" hat eine starke Bassbetonung und ist daher für einen Test in meinen Ohren gut geeignet. Ebenso wie der Song "Damn Those Eyes" von Kane, der einen sehr gute Dynamik aufweist. Sämtliche MP3 sind eigenhändig mit mindestens 256kbit unter Zuhilfenahme der Software "LAME" codiert worden.

Sarah Brightman
(Symphony)

SITD:
(Rot)

OST Blade2
(Mos Def & Massive Attack - I Against I)

The Corrs
(Talk on Corners)
iGrado
iGrado
iGrado
iGrado

Seine Songs kann man nach verschiedenen Kriterien sortieren (z. B. Interpreten, Alben, Genres).

E7

Durch die Multitaskingunterstützung von Symbian kann man seine Songs auch im Hintergrund weiter laufen lassen und nebenher noch andere Aufgaben erledigen. Wer es abwechslungsreicher mag, kann seine Songs in zufälliger Reihenfolge abspielen. Selbst die Wiederholung eines oder aller Songs ist möglich. Sollte man längere Musikstücke im Einsatz haben (z. B. Hörbücher) wird man die Vorspulfunktion des E7 lieben. Sie ist sehr schnell und einfach zu bedienen. Die entsprechende Scrollleiste ist dafür optimal geeignet. Die Wiederaufnahme einer zuvor unterbrochenen Radioaufzeichnung oder eines Hörbuches ist damit nur eine Sache von ein paar Sekunden. Beim Beenden vergisst der Player aber die zuletzt abgespielte Position, daher sollte man ihn auch nur pausieren.

Das integrierte FM-Radio speichert zahlreiche Radiosender. Wer mag, kann es auch im Hintergrund weiter laufen lassen. Der Klang des Radios ist soweit gut, auch die maximale Lautstärke gibt keinen Anlass zur Klage. Das Kopfhörerkabel dient dabei immer als Antenne, ohne Kabel kein Radioempfang.

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Der Videoplayer ist sehr gut gelungen. Natürlich werden die Videos auch im Vollbildmodus dargestellt, auf Wunsch sogar im Querformat. Das macht auf dem 3,5 -Zoll-Display eine Menge Spaß. Das E7 kann Videos mit einer Auflösung von 1280 x 720 Pixel - zumindest über den HDMI-Ausgang - abspielen. Neben MP4 ist auch die Wiedergabe von XViD und DivX und sogar Flash-Filmen möglich. Auch WMV-Videos kann er teilweise verarbeiten, bei MKV und VOB-Dateien scheitert der ansonsten gute Videoplayer dann aber.

Klang/Gesprächsqualität

Die maximale Lautstärke des Musicplayers ist ausreichend, damit das Nokia E7 auch am Arbeitsplatz (sofern dieser nicht gerade neben einer Baustelle liegt) als MP3-Player oder Radio herhalten kann. Auch die Klangqualität des Lautsprechers spricht nicht dagegen. In Verbindung mit einem kleinen externen Lautsprecher kann man sich sogar eine kleine Musikstation mit Radiofunktion basteln. Gespräche über die eingebaute Freisprecheinrichtung sind akustisch kein Problem. Die Wiedergabequalität im Gespräch liegt auf typischem Nokia Smartphone-Niveau, leichte Hallgeräusche und ein Kratzen stören den ansonsten guten Gesamteindruck. Subjektiv wird man vom Gesprächspartner leicht dumpf und auch etwas blechern wahrgenommen.

Kamera/Video

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Ein Handy mit einer 8-Megapixel-Kamera ist immer noch eher selten anzutreffen, der Trend geht unverständlicherweise aber zu "mehr" Megapixel. Das hat auf die Qualität der Bilder aber kaum Einfluss. Das Nokia E7 bietet zur Beleuchtung nahestehender Motive in Dunkelheit eine Doppled-LED. Einen Autofokus haben die Designer dem E7 hingegen nicht mit auf den Weg gegeben. So wirken Nahaufnahmen fast immer unscharf.  Die beiden LED reichen etwa zwei Meter weit und können - zumindest kurzfristig - auch einen kleinen Raum ausleuchten.

Kamera

Kameravergleich
Apple iPhone 4 - Nokia E7 - Nokia N8 Samsung NV24HD

Leider erscheinen die Fotos oft recht unscharf, das liegt mit Sicherheit auch am fehlenden Autofokus. Im direkten Vergleich mit dem Apple iPhone 4 wirken die Bilder dafür weniger überschärft. Die Farben werden sehr realistisch abgebildet und nicht überbetont. Dunklere Bildbereiche werden zudem etwas dunkler abgebildet als sie auf dem Sucher erscheinen. Dafür werden helle Flächen auch nicht überstrahlt und auch der berüchtigte Rotstich kam nicht zum Vorschein. Insgesamt gehen zwar einige Details verloren, wenn man nicht zu nahe an ein Objekt herangeht, dann werden die Bilder aber recht ordentlich. Videos werden mit 1280 x 720 Pixel bei etwa 25 Bildern pro Sekunde aufgenommen.

Die Einstellungsmöglichkeiten der Kamerasoftware sind vielfältig. Neben den üblichen Frikeleien am ISO-Wert, der Belichtung oder der Schärfe hat auch eine recht hilfreiche Gesichtserkennung Einzug ins E7 gefunden. Die Kamera startet in etwa 3 Sekunden und nach weiteren 1 1/2 Sekunden ist das Bild im Speicher gelandet. Insgesamt kann die Qualität der Kamera in meinen Augen aber nicht so ganz überzeugen.

Ovi Maps

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Über das integrierte GPS lässt sich das Nokia E7 auch als Onboard Navigationslösung nutzen. Neue Karten werden dann über Ovi Maps online (also per WLAN oder UMTS) oder offline über den Map-Loader (gratis unter www.nokia.de) herunter geladen. Die Navigation steht sowohl in 2D, als auch in 3D zur Verfügung.

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Wird das GPS-Modul in KFZ mit spezieller Wärmeschutzverglasung eingesetzt, reduziert sich der Empfang ohne externe Antenne praktisch auf 0. Ein Umstand, der aber auch für viele andere Navigationssysteme gilt. Bei Normalverglasung gibt es hier keine Probleme. Lange Tunnel sind wenig überraschend ebenfalls oft ein KO-Kriterium für das eingebaute GPS.

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Die Navigation und Orientierung in "freier Wildbahn" hingegen funktioniert gerade mit A-GPS sehr schnell und zuverlässig. Die gewählte Route kann zunächst auch im Simulationsmodus "abgefahren" werden. Es sind verschiedene Eingaben möglich (schnellste Route, etc.) sowie die Art des Fortbewegungsmittel (z. B. Auto oder auch Gehen). Für diejenigen unter uns, die eher gelegentlich eine Navigationshilfe in Anspruch nehmen, ist Ovi Maps in meinen Augen völlig ausreichend. Ovi Maps lässt sich auch als eine Art Fremdenführer nutzen. Auf Wunsch führt es einen zu allerlei verschiedenen Sehenswürdigkeiten, Restaurants, Einkaufsmöglichkeiten und Transportmöglichkeiten (Bahnhöfe, Flughäfen, oder z. B. Hotels).

Internet

Der Browser basiert immer noch auf Safaris Webcore und ist nicht unbedingt das Vorzeigefeature des E7. Immerhin unterstützt er Adobe® Flash® ™ ab Werk. Eine 'minimap' Funktion erlaubt es, die komplette Webseite auf einen Blick zu betrachten und dann dank Pinch-to-zom in einzelne Bereiche einzutauchen. Gerade beim Browser macht sich die Touchbedienung bezahlt. Insgesamt lässt sich der Browser auf dem E7 - dank kapazitiven Display und Multitouch deutlich besser bedienen, als bei seinen Vorgängern.

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Natürlich unterstützt das E7 auch RSS. Im Gebrauch zeigt sich aber, dass der Browser nicht der schnellste seiner Art ist.

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Auf die Inhalte von YouTube hat man beim E7 leider nur über den Webbrowser Zugriff. Insgesamt kommt der Browser nicht gegen Opera Mobile 9.5 oder Apple iPhone an. Surfen im Internet ist auch auf dem E7 nur dann sinnvoll, wenn man über eine Datenflatrate verfügt. Die Eingabe von längeren URL ist dank der vollwertigen QWERTZ-Tastatur problemlos möglich. Wer den Browser nicht mag, der kann zum Opera Mobile Browser im Ovi Store greifen, dann allerdings ohne Flash-Unterstützung.

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Connectivity

Als Quadband-Mobiltelefon für GSM 850/900/1800/1900-Netze mit UMTS/HSDPA Unterstützung leistet es sich akustisch und empfangstechnisch kaum Schwächen. Das E7 verzeichnet - je nach Aufenthaltsort - gute Empfangs- und Sendeleistungen. Das Display wird bei Annäherung an das Gesicht komplett abgeschaltet, so werden Fehleingaben vermieden.

Das E7 verbindet sich über ein Datenkabel (Micro-USB) mit der USB-Schnittstelle. Es lässt sich dann auch als Speichermedium nutzen und unterstützt Drag & Drop. Über "USB on the Go" kann man Daten zum Beispiel auch von einem USB-Stick (FAT32) direkt auf das Handy kopieren. Beim Datentransfer geht das E7 nicht offline, so ist man telefonisch weiter erreichbar. Eine 5-MB-Datei war nach knapp 5 Sekunden vom PC ins E7 transferiert. Ein durchschnittliches MP3-Album (12 Tracks, 80 MB) benötigte etwa 50 Sekunden mehr.

Über den eingebauten HDMI-Ausgang kann man Videos direkt auf dem heimischen Fernseher betrachten, dazu nutzt man einfach den mitgelieferten Adapter von Nokia. Die PC-Software Ovi Suite installiert sich, sobald man das E7 mit seinem PC verbindet. Die Synchronisation von etwa 500 Kontakten dauert knapp 1 1/2 Minuten.

Akkulaufzeit

Der Akku des E7 liefert nur 1200 mAh. Aber selbst ein recht arbeitsreicher Bürotag kann so problemlos überbrückt werden, ohne zwischenzeitlich nach einer Steckdose suchen zu müssen. Wer sein E7 intensiver nutzt (sprich WLAN, GPS, E-Mail-Push) wird es täglich laden. Quasselstrippen werden den Akku allerdings schon nach etwa 5 Stunden in die Knie zwingen. Nutzt man sein E7 nur als Musicplayer (Display abgeschaltet), so kommt man auf eine respektable Nutzungszeit von etwa 7 Stunden. Bei eher moderater Nutzung verschafft man sich und dem Akku eine Verschnaufpause von etwa 2 Tagen.

Videotest

Fazit

AutorDas Nokia E7 lässt sich dank Symbian^3 recht flüssig und weniger schwerfällig bedienen, als auf Geräten mit der 5th Edition S60 (N97 und Co). Der sehr große 4-Zoll Touchscreen ist ein echter Hingucker. Die Kameraqualität kann mit ihren 8 Megapixel nicht so recht überzeugen. Die vollwertige Tastatur ist sehr gut, einzig der Slider ist etwas schwerfällig geraten. Das Nokia E7 ist ein Arbeitstier und kann auch als mobiler Videoplayer mit DivX/XVid, dank HDMI auch über den Fernseher überzeugen. Also ein würdiger Nachfolger des E90. Nur der recht hohe Preis von etwa 600 Euro kann da nicht gefallen.
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Tastatur

Akkuleistung

Multimedia

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Flop
Flop

Kamera

Preis/Leistung

Speicher


 

 

 

 

 

 

 





  

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