LG V900 Optimus Pad (Videotest)

Veröffentlicht von Dirk Schuetzner am 13.07.2011
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TabletMit dem Optimus Pad hat LG nun sein erstes Tablet mit 3D-Kamera auf den Markt gebracht. Auf den ersten Blick erinnert es einen an ein zu groß geratenes Smartphone. Der kapazitive Touchscreen ist nämlich "nur" 8,9-Zoll groß und damit deutlich kleiner, als beim Motorola Xoom, Apple iPad und Samsung Galaxy Tab 10.1. Dafür löst das recht stark spiegelnde Display mit 1280 x 768 Pixel auf. Webseiten werden so sehr übersichtlich und sehr gut ablesbar dargestellt.  Angetrieben wird das Optimus Pad von einem einen 1 Gigahertz schnellen Dual-Core-Prozessor (Tegra 2) von NVidia, als Betriebssystem kommt Android 3.0.1 Honeycomb zum Einsatz. Die 5-Megapixel-Kamera auf der Rückseite macht mäßige Bilder in 2D und löst im 3D-Modus nur mit 3 Megapixel auf. Die 3D-Videos werden hingegen mit 720p aufgezeichnet, dazu stehen diverse 3D-Aufzeichnungsmodi (anaglyph, side by side) zur Auswahl. Die Frontkamera ist nur für Videotelefonie geeignet.  Das Optimus Pad reagiert  nicht zuletzt  dank des 1 Gigabyte großen RAM sehr flüssig und bietet eine interne Speicherkapazität von 32 Gigabyte, die man allerdings nicht mehr erweitern kann. Unterwegs ist man dank WLAN b/g/n und HSPA immer online. Der integrierte GPS-Empfänger sorgt in Verbindung mit Google Maps und Navigation für die passende Orientierung. Der MP3-Player bietet leider keine Equalizer-Presets und der Videplayer kann zwar 3D-Videos (über den integrierten HDMI-Ausgang) an einen 3D-Fernseher beamen, aber kommt selbst mit DivX-Videos nicht klar. Auch das Display des Optimus Pad selber ist  - im Gegensatz zum Optimus 3D - nicht 3D-fähig, es dient nur als Zuspieler für die heimische 3D-Flimmerkiste.  Den Videotest des mit 680 Euro deutlich zu teuren Tablet von LG gibt es im Anschluss oder in HD auch auf YouTube.






  

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