HTC Desire Z

Veröffentlicht von Dirk Schuetzner am 22.12.2010, 12:12
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Sprache: german


Testbericht HTC Desire Z von mobile-reviews.de
Hersteller:

HTC
Modell:

HTC
Onlineshops:

Geizhals
Kamerabilder:

HTC


 


Revision: 22.12.2010

Mit dem Desire Z stellt HTC endlich mal wieder ein Smartphone mit integrierter Volltastatur vor. Als Betriebssystem fungiert mal wieder Android in der brandaktuellen Version 2.2. Der Browser des HTC Desire Z daher auch Adobe Flash 10.1. Angetrieben wird das 180 Gramm schwere Smartphone von einem 800 MHz schnellen Prozessor. Das kapazitive Display bietet eine Diagonale von 3,7 Zoll. Alle Eingaben erledigt man über den mit 480 x 800 Pixel auflösenden Touchscreen bzw. über die seitlich ausziehbare Volltastatur mit ihren 43 Tasten. Im Gegensatz zum HTC Desire kommt hier wieder die Super-LCD Technologie von Sony zum Einsatz. So wirkt das Display zwar deutlich heller, die Farben erscheinen in meinen Augen aber nicht ganz so brillant wie beim AMOLED des Desire. Wie sich das neue Smartphone von HTC geschlagen hat, können Sie im folgenden Testbericht nachlesen.

Design/Haptik/Verarbeitung

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Mehr Bilder vom Smartphone gibt es hier.

Das HTC Desire Z misst 119 x 60 x 14 mm und bringt unglaubliche 180 Gramm auf die Waage. Damit ist es in meinen Augen zwar noch transportabel, für Hemdtaschen allerdings völlig ungeeignet. Das Gehäuse besteht äußerlich fast komplett aus Kunststoff, ganz im Gegensatz zum Desire HD.

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Immerhin besteht die Akkuabdeckung auf der Rückseite aus Metall. Die Ecken des Handys wurden abgerundet, neben dem Display ist diesmal die seitlich ausziehbare Tastatur das Herzstück des Desire Z. Erstaunlicherweise liegt es nämlich trotz seiner recht opulenten Abmessungen und des hohen Gewichts sehr gut in der Hand.

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Die virtuelle Tastatur des HTC Desire Z nutzt mehrere Tastaturmodi in unterschiedlichen Anordnungen. Neben der üblichen Zehnertastatur im Telefonmodus gibt es auch noch ein QWERTZ-Design im Hoch- oder Querformat mit mehrfach belegten Tasten. Im Vertikalmodus sind die Tasten etwas klein geraten. Dreht man das Smartphone dann ins Querformat, wirken die Tasten deutlich größer und sind so einfacher zu treffen.

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Die Bedienung geht dann mindestens genauso flott von der Hand wie auf dem Apple iPhone. Die Texterkennung T9 liefert zudem zuverlässige Ergebnisse. Vielschreiber werden mit der Bildschirmtastatur trotzdem nicht ganz zufrieden sein, die haptische Rückkoppelung ist - im Vergleich zu echten Tasten - traditionell nicht vergleichbar. Alle Tasten sind natürlich mehrfach belegt, das Layout ist kontextsensitiv, Sonderzeichen wie beispielweise der Klammeraffe werden dann besonders hervorgehoben. Über die Pfeiltasten steuert man den Cursor. Für SMS oder kürzere E-Mails reicht sie vollkommen aus. Umsteiger vom iPhone benötigen zunächst wenig Übung, da man die Tasten ziemlich mittig anvisieren sollte.

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Anhänger echter Tasten sollten lieber einen Blick auf die 43 Tasten der Volltastatur werfen. Diese wird - ähnlich wie der Buchstabe Z - unter dem Gehäuse hervorgeschoben. Die vierreihige Tastatur bietet keine separaten Zifferntasten an, verfügt über einen angenehmen Druckpunkt. Die Tasten selber sind ausreichend groß und stehen weit genug auseinander, um flüssig arbeiten zu können. Der Slider-Mechanismus war bei meinem Testgerät sauber verarbeitet, leichtgängig und ohne Fehl und Tadel. HTC nutzt die Tasten hervorragend aus, so kann man zwei davon mit eigenen Funktionen bzw. Anwendungen belegen.

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Die Verarbeitung des Smartphones lässt kaum Wünsche offen. Die Wertigkeit kommt allerdings nicht an das Desire HD heran. Die Einfassung des Bildschirms ins Gehäuse werden penibel eingestellte Zeitgenossen bemängeln, denn an der rechten Außenseite erfühlt man eine kleine Kante. Insgesamt wurde das Gehäuse des Desire Z mit einer gummiartigen Substanz überzogen, das erhöht die Griffigkeit beträchtlich. Selbst unter hohem Druck kann man dem Desire Z keinerlei Knarzgeräusche entlocken. Die Verarbeitung bekommt von mir die Note "gut".

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Die Kameraoptik auf der Rückseite ist gut gegen Kratzer geschützt, dazu wurde sie leicht in die Gehäuserückseite eingelassen. Die üblichen Fettfingerabdrücke auf der Linsenabdeckung kann man so aber nicht ganz vermeiden. Das Desire Z genehmigt sich bei der täglichen Arbeit kaum Gedenksekunden, macht aber keinen spritzigen Eindruck. Im Vergleich zum Desire HD hinkt es deutlich hinterher.  Natürlich wurde auch Android™ 2.2 für eine "Einhand-Bedienung" ausgelegt, das wird von der Benutzeroberfläche HTC Sense noch unterstützt. Der kapazitiv reagierende Touchscreen erlaubt zwar keine Bedienung mit dem Fingernagel oder Handschuhen, nutzt dafür aber Multi-Touch und pinch-to-zoom. Dabei werden Eingaben auf dem Touchscreen auf Wunsch von einem Ton bzw. durch ein haptisches Feedback in Form einer Vibration begleitet.

Über den Micro-USB-Anschluss an der linken Seite des Mobiltelefons synchronisiert und lädt man das Desire Z.. Die Öffnung für handelsübliche Kopfhörer befindet sich zusammen mit dem Ein-/Ausschalter an der Oberseite des Gerätes. Erfreulicherweise kann man gleichzeitig Radio hören und sein Desire Z aufladen. Bei dem recht hohen Stromverbrauch der beteiligten Komponenten ist das aus Sicht der Batterie auch bitter nötig. Will man die Speicherkarte wechseln - das Desire Z versteht sich auch mit 32GB microSD-Karten – so muss man leider erst die untere Abdeckung sowie den Akku entfernen. Der Laut-/Leiseregler wurde in das Gehäuse eingelassen und befindet sich auf der linken Gehäuseseite. Den Kameraauslöser findet man beim Desire Z auf der rechten Seite. Spontane Schnappschüsse sind also theoretisch kein Problem.

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Unterhalb des Touchscreens befinden sich - die für "Androiden" schon legendären - vier Tasten. Auch das optische Trackpad, wie es auch beim HTC Desire Verwendung fand, kommt hier wieder zum Einsatz. Setzt man die mit einem Häuschen beschriftet Taste leichtem Druck aus, erscheint wie von Zauberhand der Standby-Screen. Der mit "MENU" gekennzeichnete Drücker bringt die Programmliste, sprich das Programmmenü in Listenform zum Vorschein. Die mit einem Pfeil gekennzeichnete Sensortaste springt einen Menüpunkt zurück und löscht Eingaben. Das Lupensymbol fungiert als Suchen-Taste. Drückt man diese, so erscheint ein Schnellsuchfeld, dessen Begriffe direkt im Gerät oder im Internet gesucht werden. Auf die Tasten zur Gesprächssteuerung hat HTC wieder verzichtet. Gespräche kann man so leider nur über die virtuelle Tastatur annehmen oder beenden.

Größenvergleich (iPhone 4, HTC Desire HD, Samsung Galaxy Tab)

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Das HTC Desire Z ist optisch größer als das Apple iPhone 4. Gegen ein Dell Streak oder das Amsung Galaxy Tab sieht es hingegen nahezu winzig aus.

Technik

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Technisch betrachtet ist das Desire Z gut ausgestattet. Der 3,7-Zoll-Touchscreen löst mit 480 x 800 Pixel auf und kann theoretisch etwa 16 Millionen Farbkombinationen darstellen. Beim AMOLED des HTCDesire leuchten die Farben meiner Meinung nach intensiver. Der kapazitiv reagierende Bildschirm versteht sich auf pinch-to-zoom Gesten. Das Kameraobjektiv bringt knapp 5-Megapixel auf den Chip und später auf Wunsch auch auf Papier. HTC hat einen Autofokus und eine kleine LED verbaut. Videos nimmt die Kamera mit maximal 1280 x 780 Pixel auf, neudeutsch nennt sich das 720p. Neben einem Musikplayer bietet der Desire Z natürlich auch einen Videoplayer und sogar ein FM-Radio. Dank Quad-Band (GSM 850/900/1800/1900) mit Unterstützung für den Datendienst HSDPA ist es nahezu überall auf der Welt einsetzbar. Eine LED gibt Auskunft über eingehende SMS, Nachrichten und verpasste Anrufe.


Nokia N8 Motorola Milestone 2 HTC Desire Z
Display/Auflösung 3,5 Zoll, AMOLED, 640 x 360 Pixel 3,7 Zoll, 854 x 480 Pixel 3,7 Zoll, Super LCD, 800 x 480 Pixel
Prozessor ARM 1136JF-S mit 680 Megahertz Taktfrequenz Texas Instruments OMAP 3630 mit 1 Gigahertz Taktfrequenz Qualcomm MSM7230 mit 800 Megahertz Taktfrequenz
Grafik unbekannt PowerVR SGX530
Arbeitsspeicher 256 Megabyte 512 Megabyte 576 Megabyte
integrierter Speicher 16 GB 8 GB  
Speicher erweiterbar microSD-Karten microSD-Karten microSD-Karten
Funkunterstützung WLAN b,g,n / Bluetooth 3.0 EDR / GPS WLAN b,g,n / Bluetooth 2.1 EDR / GPS WLAN b,g,n / Bluetooth 2.1 EDR / GPS
Kamera 12 MP 5 MP 5 MP
Betriebssystem Symbian-Version 3 Android 2.2 Android 2.2
Multimedia-Unterstützung Flash Player 10.1 / HTML 5 Flash Player 10.1 / HTML 5 Flash Player 10.1 / HTML 5
Anschlüsse microUSB / 3,5-Millimeter-Klinkenstecker / microHDMI microUSB / 3,5-Millimeter-Klinkenstecker microUSB / 3,5-Millimeter-Klinkenstecker
Maße 114 x 59 x 13 mm, 135 Gramm 116 x 60 x 14 mm, 169 Gramm 119 x 60 x 14 mm, 180 Gramm

Kontakt mit der Außenwelt nimmt das HTC Desire Z sowohl über Bluetooth (2.1) samt A2DP/AVRCP als auch über WLAN b/g/n und USB (2.0) auf. Ab Werk wird das neue Flagschiff von HTC bereits mit der Version 2.2 von Android™ ausgeliefert. neben diversen Verbesserungen sind auch nützliche Funktionen, wie ein WLAN-Hotspot hinzu gekommen. Beim Desire Z verwendet HTC einen mit 800 Megahertz getakteten MSM7230-Prozessor von Qualcomm. Die CPU kann auf 576 Megabyte Arbeitspeicher zurückgreifen und hinkt dem Desire HD leider ziemlich hinterher.

Natürlich wurde auch der Desire Z wieder "in seinen Rechten" beschnitten, sprich ohne sogenannte "Root"-Rechte ausgeliefert. Das hat zur Folge, dass manche Programme nicht auf alle Funktionen und Dateimanager nicht auf das komplette Dateiverzeichnis zugreifen können. Da geht es den Benutzer von Android-basierten Smartphones ähnlich, wie den iPhone-Jüngern ohne Jailbreak.

Beim erstmaligen Start merkt man noch nichts vom neuen "Turbo" des Desire Z. Ist das Flagschiff aber erstmalig gestartet (dauert etwa 40 Sekunden) benötigt er beim zweiten Start nur noch knapp zwei Sekunden. HTC nennt diesen Bootvorgang Fastboot. Dazu werden wie auf dem heimischen PC alle Daten im Arbeitsspeicher abgelegt. Ein Druck auf den Power-Knopf versetzt das Desire Z daher auch nur in den Ruhezustand. Fastboot funktioniert also nur, wenn man es über den Power-Knopf ausschaltet. Wer den Akku entfernt, der muss ganz konventionell booten.

Lieferumfang

Zum Lieferumfang des etwa 470 € (Internet) teuren Smartphones gehören eine 8 GB große MicroSD-Speicherkarte, ein halbwegs überzeugendes Stereo-Headset, diverse Kurzanleitungen, ein Reiseladegerät und ein USB-Datenkabel.

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Das alles findet in einer kleinen Verpackung Platz, die sich optisch kaum von der des HTC Desire (HD) unterscheidet.

Display

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Das sehr helle und kontraststarke Display löst mit 480 x 800 Pixel auf. Texte, Grafiken und Videos werden scharf abgebildet. Im direkten Vergleich mit dem HTC Desire sieht man nur einen Unterschied was die Darstellung von Farben betrifft. Sie wirken auf dem Desire Z nicht ganz so intensiv, da ist aber sicher Geschmackssache. Fotos und Videos können auf dem Display sowohl im Hoch- als auch im Querformat betrachtet werden. Dank des integrierten Lagesensors dreht sich der Bildschirminhalt mit. Bei direkter Sonneneinstrahlung büßt das Display seine ansonsten gute Ablesbarkeit aber ziemlich ein.

Menü/Bedienung/"Sense"

Mit Android™ will die Open Handset Alliance - hier federführend Google - einen intuitiveren Weg gefunden haben, wie man ein Smartphone bedienen kann. Das eine gute Benutzeroberfläche viel Sinn macht, zeigen Apple mit iOS und Microsoft mit Windows Phone 7. Die Menüoberfläche des Desire Z nennt sich "Sense" und ähnelt auf den ersten Blick dem TouchFlo der Windows Mobile Smartphones des taiwanesischen Herstellers. Beim Desire Z hat eine aktualisierte Sense-Generation Einzug gefunden. Nach einem kurzen Druck auf die Homescreen-Taste oder über die "Pinch"-Geste - zeigt es eine "Leap" genannte Übersicht.

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Dabei werden die sieben Homescreens miniaturisiert angezeigt, aber nicht in Echtzeit aktualisiert. Tippt man den jeweiligen Screen an, so gelangt man zur gewünschten Umgebung.

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Bei HTC Sense bilden - neben dem Entsperr-Bildschirm - sieben unterschiedlich konfigurierbare Bildschirme die Schaltzentrale. So was nennt man neudeutsch "Homescreens". Wer mag, kann sie mit vielen nützlichen "Widgets" aufrüsten. Hierbei handelt es sich sowohl um kleine Helfer in Form von Kalendern und Playern, als auch um simple Verknüpfungen zu vorinstallierten Programmen, Kontakten und Ordnern.

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Neben einer sehr hübsch animierten Wettervorhersage stehen mehrere Zeitmesser (zum Beispiel in Form einer Analoguhr bzw. Digitaluhr) zur Auswahl. Hinzu kommen Kalenderübersichten, ein Twitter-Klient sowie der Musicplayer. Das Musicplayer-Widget zeigt dabei immer den aktuellen Titel sowie das Cover-Art an und erlaubt die Steuerung der Songs. Die Zahl der zur Verfügung stehenden Widgets ist recht groß und kann über den Android™-Market noch erweitert werden.

Aber nicht nur aktive Widgets sind möglich, man kann man sich auch passive Verknüpfungen, z. B. zu den Kontakten, zum Browser oder den installierten Programmen erstellen. Wie das funktioniert? Einfach das entsprechende Icon oder Widget per drag & drop auf einen beliebigen Startbildschirm ziehen, loslassen und fertig. Auch Verknüpfungen zu Playlisten und Lesezeichen kann man sich so einrichten. HTC nutz auch beim Desire Z die kontaktbezogene Informationsaufbereitung. Damit muss der User nicht mehr zwischen Messaging und Telefon hin und her wechseln. Die entsprechende Kontaktkarte wurde um ein multifunktionales Register erweitert. So kann man direkt aus den Kontakten heraus Nachrichten senden. Andersherum werden empfangene Nachrichten wie in einem Chat dem entsprechenden Kontakt zugeordnet.

Das eigentliche Hauptmenü versteckt sich hinter einem kleinen Pfeilsymbol auf der unteren linken Seite. Man kann es durch einen simplen Fingerstreich von unten nach oben "aufziehen". Das Hauptmenü listet dann alle installierten Anwendungen und Spiele in alphabetischer Reihenfolge auf. Wer allerdings - wie ich - im Laufe der Zeit viele Programme installiert, dem geht durch diese Listenansicht schnell die Übersicht verloren. Ähnliche Erfahrung macht man aber auch mit den zahlreichen Bildschirmen auf dem Apple iPhone. Die sieben Homescreens gefallen deutlich besser, als die von Google präferierte Listenansicht.

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Ähnlich wie bei den mit Symbian betriebenen Mobiltelefonen von Nokia kann man auch auf dem HTC Desire Z verschiedene "Themen" nutzen. Bei HTC nennt man sie "Szenen" und "Oberflächen". Selbst eigene Anordnungen und Hintergründe sind kein Problem, die sogar animiert sein dürfen. Über die neuen Anwendung HTC-Hub lassen sich zusätzliche grafische Schmankerl installieren und das völlig kostenlos. Wechselt man in eine Szene, so ändern sich die genutzten Widgets sowie Hintergrundbilder. Sehr hübsch anzusehen. Neu hinzugekommen sie die Live-Hintergrundbilder. Das sind Hintergründe, die in Echtzeit animiert werden. So kann man sich eine kleine Galaxie auf sein Desire Z holen, oder aber einen Gartenteich. Wer mag auch giftgrünen Nebel. Grafisch angepasst wird allerdings nur das HTC Sense, die Menüführung bleibt davon unangetastet.

Anwendungen

Die Anzahl vorinstallierter Programme ist bei den "Androiden" (Handys mit Android-OS) eigentlich recht übersichtlich. Das Desire Z macht da eine deutliche Ausnahme. Die vorinstallierten Anwendungen reichen mehr als aus, um den täglichen Bedarf abzudecken. Neben den üblichen PIM-Anwendungen, wie E-Mail, Kalender und Kontaktverwaltung gibt es auch einen Taschenrechner, eine Uhr mit Weckfunktion und sogar einen Twitter-Klienten namens "Piep". Auch an eine Kaufmöglichkeit für MP3 hat man gedacht, dazu dient das Amazon-MP3 Icon.

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Selbst Microsoft Office Dokumente kann man sich auf dem Desire Z anzeigen lassen.

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Andere Social Networks wie Flickr, Twitter und Facebook werden über den sogenannten "Friend-Stream" integriert. Es gibt aber auch einzelne Anwendungen dazu. Auch an ein Spiel namens Teeter wurde wieder gedacht. Auch eine Taschenlampenfunktion ist mit dabei, mit deren Hilfe kann man die beiden LED auf Dauerleuchten umstellen. Sehr hilfreich, wenn man spät nachts mal wieder beduselt nach Hause kommt. Auch für Langläufer ist diese Funktion gerade in der dunklen Jahreszeit eine hilfreiche Angelegenheit. Allerdings nur dann, wenn der Akku vorher voll aufgeladen wird.

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Weitere Programme, wie eine vernünftige Aufgaben- oder Notizverwaltung kann man sich im Android™-Market herunter laden. Mittlerweile gibt es auch Alternativen zum offiziellen AppStore, erwähnenswert ist da zum Beispiel das App Center. Wer sein Desire Z als Tischwecker nutzen will, startet einfach den speziellen "Schreibtisch"-Modus. Dann wird die Uhr leicht abgedunkelt angezeigt und bei einem Druck auf den Bildschirm werden zahlreiche Termin-Funktionen zur Verfügung gestellt.

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Über die Anwendung Soundhound kann man Musikschnipsel über das Internet kostenlos identifizieren lassen.

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Navigation/GPS

Das Desire Z ist mit einem internen (A)GPS-Empfänger ausgestattet. In Verbindung mit einem passenden Navigationsprogramm lässt sich mit dem Desire Z gut als Navigationshilfe nutzen.

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Google Maps ermittelt den aktuellen Standort im ersten Schritt über eine Celltower-Triangulation und im zweiten Schritt dann über den GPS-Empfänger. Danach aktualisiert sich die Position auch während der Bewegung. Das Kartenmaterial wird dabei direkt über das Internet auf das Desire Z übertragen. Wer keinen günstigen Datentarif sein Eigen nennt sollte daher aufpassen. Eine Navigation ohne Sprachausgabe ist mit der neuen Version von Google Maps (online im Market verfügbar) problemlos und relativ einfach möglich. Das verursacht neben dem reinen Datentransfer keine weiteren Kosten. Der erste Satfix geht sehr schnell und klappt auch in Gebäuden. Autos mit Wärmeschutzverglasung dämpfen aber den Empfang erheblich. Google Maps warnt nicht ausdrücklich vor Staus. Die zusätzlich verfügbare Ebene "Verkehr" zeigt aber die aktuelle Verkehrslage. Google Maps bietet zudem keine automatischen Alternativrouten an. Diese kann man aber manuell anfordern. Die Neuberechnung kann dann aber länger dauern. Natürlich hat man dem Desire Z auch das volle Softwareangebot von Google mit auf den Weg gegeben. Neben Google-Mail & Google-Maps (mit Latitude) hat auch noch Google Talk Einzug gehalten.

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Im Market werden Anwendungen vorab grundsätzlich nicht durch Google übergeprüft, dies bleibt dann dem Nutzer überlassen. Eine spezielle Meldefunktion weist Google auf sogenannte "Malware" hin. Das hat den Vorteil, dass eine Anwendung innerhalb von 6-8 Stunden im Market verfügbar ist. Die Systemsounds sind zwar änderbar, allerdings nicht wirklich intuitiv. Man muss die entsprechenden MP3 in bestimmte Verzeichnisse der Speicherkarte kopieren.

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Die Kontaktverwaltung wurde wieder in die Sense-Oberfläche integriert. Die Einträge werden dabei alphabetisch sortiert. Jedem Kontakt kann man ein individuelles Bild zuordnen oder in eine Gruppe einordnen. Seine Lieblingskontakte finden in den Favoriten Platz. Kontaktdetails kann der User auf Wunsch auch noch nachträglich hinzufügen. Dazu gehören auch Verknüpfungen zu den beliebten "Social Networks" wie Facebook oder dem Bilderdienst Flickr. Zusätzlich kann man zahlreiche Informationsdetails wie Festnetz und Mobilnummer, E-Mail und mehr hinterlegen. Im Telefonbuch findet man auch das Telefonprotokoll, in dem eingehende und ausgehende Anrufe verzeichnet werden. Spezielle Felder für Geburtstage und Jahrestage sind zwar vorgesehen, werden dann aber nicht im Kalender angezeigt. Kontakte sucht man durch Eingabe der entsprechenden Buchstaben. Die Suche kann auch auf die SIM-Kontakte begrenzt werden.

Der etwas altbacken wirkende Android-Kalender wurde von HTC optisch aufgepeppt und bietet neben der üblichen Tagesagenda auch eine Monatsansicht. So behält man auf einen Blick die Übersicht über seine Termine.

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Wer regelmäßig den gleichen Termin wahrnehmen muss, der wird die Wiederholungsfunktion zu schätzen wissen. Terminüberschneidungen werden bei der Eingabe nicht berücksichtigt. In der Monatsübersicht wird die Dauer eines Termins durch einen entsprechend langen grünen Balken dargestellt.

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Wer seinen Kalender online über Google pflegt, kann auf dem Desire Z auch mehrere davon verwalten. Über eine Sprachwahl oder gar Sprachsteuerung verfügt das Smartphone aber nicht. Auch mit Java kann es ab Werk nichts anfangen, im Android™-Market gibt es aber einen passenden Interpreter namens JAVA/J2ME Runner.

Musik

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Der MP3-Player des Desire Z ist optisch zwar schlicht, dafür aber sehr gut bedienbar. Neben dem "Album Art" stellt der Player natürlich auch noch den Tracknamen sowie den Interpret dar. Drei virtuelle Tasten steuern den Player. Im Querformat kann man dank einer CoverFlow-Ansicht durch die Alben blättern. Durch die nahtlose Verknüpfung mit weiteren Onlinediensten kann man sich auch das passende Youtube-Video zum aktuellen Lied anzeigen lassen oder es gleich bei Amazon online erwerben. Musik kann dann per Wlan/DLNA auf anderen Geräten abgespielt werden.

Um die bestmögliche Soundqualität des Desire Z testen zu können, habe ich neben meinem Referenzkopfhörer, dem iGrado von Grado, auch noch den weit verbreiteten und überaus günstigen Koss Porta Pro, einen Sennheiser CX300 sowie den EP 630 von Creative Labs eingesetzt.

CX300 CX300 CX300 CX300

iGrado von Grado
(C) Grado

Koss Porta Pro
(C) Koss
Sennheiser CX300
(C) Sennheiser
Creative Labs EP630
(C) Creative Labs

Der iGrado fordert ein sehr hohes Eingangssignal um in Wallung zum kommen. Die maximale Lautstärke reicht beim Desire Z in meinen Ohren aus, das Ausgangssignal fällt allerdings ohne Klangoptimierung gerade im Bassbereich recht früh ab, die Höhen werden stark beschnitten. Das Ausgangssignal ist damit nicht wikrlich für einen iGrado geeignet.

Der kleine Koss Porta Pro spielt mit dem Desire Z hervorragend zusammen, kappt zugunsten der Bassbetonung die Höhen aber ebenfalls früh. Sennheiser CX300 und Creative Labs EP 630 sind für InEars eine gute Alternative zum Standard Kopfhörer von HTC. In Verbindung mit der softwareseitigen Klangoptimierung und Dolby Mobile bzw. der SRS-Optimierung und den zahlreichen Klang-Presets, die aber nur bei angeschlossenen Kopfhörern funktionieren. liefert das Desire Z genügend Bass, auch wenn das noch leicht zu Lasten der Höhen geht.

Grundsätzlich könnte man über das HTC Desire Z seine Music auch über A2DP und AVRCP anhören. Ein guter Stereo-Bluetooth-Kopfhörer, wie zum Beispiel das Motorola S9, macht zwar Sinn geht aber stark zu Lasten der Akkulaufzeit. Insgesamt betrachtet klingt das Desire Z durchaus so gut und bassstark wie ein Nokia 5800 XM oder BeatDJ. Daher würde ich der Soundabteilung die Note "Gut" bis "Sehr gut" erteilen. Das gilt allerdings nicht, wenn man den Sound über den internen Lautsprecher des Desire Z abspielt. Der ist - man könnte schon fast traditionell sagen - bei HTC eher schlecht. Der Klang ist zu dünn und der Laustprecher klingt zu leise, dafür übersteuert er aber nicht so schnell, da konnte das Desire noch weniger überzeugen.

Aus den Bereichen Klassik, Electronic, Pop kamen - neben vielen anderen - folgende Alben während des Test zu Einsatz:.

OST Blade2
(Mos Def & Massive Attack - I Against I)

iGrado
iGrado
iGrado
iGrado

Im Bereich "Trance" mit seinen elektronischen Sounds und Filtersweeps kam Armin van Buurens wöchentlicher Podcast "A State of Trance" zum Einsatz. Der Song "I against I" von Mos Def aus dem Soundtrack zu "Blade 2" hat eine starke Bassbetonung und ist daher für einen Test in meinen Ohren gut geeignet. Ebenso wie der Song "Damn Those Eyes" von Kane, der einen sehr gute Dynamik aufweist. Sämtliche MP3 sind eigenhändig mit mindestens 256 kbit unter Zuhilfenahme der Software "LAME" codiert worden. Zur Sortierung der Songs dienen Reiter für Interpreten, Alben, Komponisten oder Genres. Durch die Multitasking-Unterstützung kann man den MP3-Player auch im Hintergrund weiter laufen lassen und nebenher noch andere Aufgaben erledigen. Wer es abwechslungsreicher mag, spielt seine Songs in zufälliger Reihenfolge ab. Ohrwürmer kann man über die Wiederholfunktion in einer Endlosschleife genießen.

Das Desire Z bietet ein UKW-Radio mit RDS-Funktion. Bei ausreichend Empfang stehen so zahlreiche Sender zur Verfügung, die man auch abspeichern kann. Dank RDS zeigt das Radio den aktuellen Sendernamen an. Zum Betrieb muss aber zwingend das Headset angeschlossen werden.

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Videos und Bilder stellt das Desire Z im Querformat dar. Dann in einer "Coverflow"-ähnlichen Optik. Das macht auf dem 4,3-Zoll-Display eine Menge Spaß, sofern einem nicht gerade die Sonne ins Display leuchtet. Videos sollte man aber besser mit dem Kopfhörer genießen. Das schont nicht nur die Nerven des Sitznachbarn, sondern sorgt dank Dolby Mobile auch für Kinofeeling. Auf dem sehr großen Display machen Filme richtig Spaß. Das Desire Z verarbeitet Filme im AVI- (DivX, XviD) , MP4- und WMV-Kontainer. Ab und an allerdings mit zeitlich versetztem Ton, dann sollte man den Player kurz pausieren.

Klang

Das Desire Z liefert - wie bereits erwähnt - einen sehr mäßig klingenden Lautsprecher. So ist der Klang keinesfalls ausreichend, um seinen Arbeitsplatz vernünftig mit Musik zu versorgen, zumindest ohne externen Lautsprecher. Gespräche über die eingebaute Freisprecheinrichtung sind akustisch aber kein Problem. Während eines Gesprächs werden die Stimmen etwas blechern wieder gegeben, das wurde von mir aber nicht als störend empfunden. Ein Hintergrundrauschen ist zwar wahrnehmbar, beeinflusst die Qualität der Gesprächsübertragung aber nur wenig. Die zahlreichen Klingel- und Signaltöne sind eher dezent. Wer sie nicht mag, kann zumindest die werksseitigen Klingeltöne durch eigene MP3 ersetzen.

Connectivity (Internet/E-Mail/GPS)

Der Desire Z wird mit Quad-Band (GSM 850/900/1800/1900-Netze) und Unterstützung für UMTS samt HSDPA, HSUPA und WLAN ausgeliefert. Der integrierte Browser unterstützt dabei alle gängigen Standards (HTML, XHTML, WAP) und kann HTML Seiten so anzeigen, wie man sie vom Desktop her kennt. Zudem werden nun auch Flash-Animation wieder gegeben. Der Dank gilt dem Adobe Flash Player 10.1, der sich über den Android Market herunter laden lässt und dann mit knapp 4 Megabyte breit macht. Sehr zur Freude der zahlreichen Web-TV Fans, Seiten wie zattoo.com werden auf dem Desire Z einwandfrei angezeigt.

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Von der Geschwindigkeit her kann der Browser des Desire Z in etwa mit einem iPhone 3G(S) mithalten. Kein Wunder, die die Technologie dahinter ist nämlich gleich. Da pinch-to-zoom zum Einsatz kommt, kann man die Webseiten mit Hilfe der bekannten Spreiz-Gesten vergrößern oder verkleinern.

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Surft man auf die Desktop-Version von YouTube - hierzu gibt es eine eigene Anwendung - so kann man sich auch an den zahllosen Online-Videos erfreuen. Natürlich dreht sich der Browserinhalt automatisch mit dem Desire Z mit.

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Wer einen Microsoft Exchange Server nutzt kann die teils kostenlosen Dienste auch auf seinem Desire Z weiter in Anspruch nehmen. Wer mag kann seine E-Mails sowohl manuell als auch automatisch in fest vorgegeben Zeiträumen über IMAP oder POP einsammeln. Anhänger von Microsoft Outlook werden dank HTC Sync auf dem PC Anschluss an die heimische Kontaktdatenbank bzw. den Kalender finden. Der Sync mit Google klappt sehr gut. Freunde "ungepflegter" Kommunikation nutzen "Google Talk" als Instant Messenger. Durch die Bildschirmtastatur ist der Desire Z aber nicht unbedingt für die schnelle Kommunikation gerüstet.

Kamera/Video

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Die Kamera des HTC Desire Z macht Bilder mit einer Auflösung von 5-Megapixel, Ein LED-Blitz sorgt nn dafür, dass Motive bis zu einem Abstand von etwa 1,5 Metern noch ausreichend beleuchtet werden. . Im Vergleich zu anderen Smartphones von HTC bietet die Kamerasoftware einige Einstellungsmöglichkeiten. Der Autofokus sorgt für die notwendige Schärfe, leider aber nicht immer. Zudem benötigt er für seine Aufgabenerledigung fast zwei Sekunden. Schnappschüsse ade. Wer es eiliger hat, kann den Autofokus deaktivieren, indem er kurz auf das Auslöser-Symbol tippt, drückt man hingegen länger aktiviert sich der Autofokus. Scharf werden die Schnappschüsse aber nur dann, wenn das Handy vorher das Objekt der Begierde bereits fokussiert hat. Verschiedene Einstellungsmöglichkeiten für den Kontrast-, Schärfe- und Helligkeit sorgen für den notwendigen Durchblick während Effekte die mitunter lahmen Motive etwas aufpeppen können. Geotagging ist dank des GPS-Empfängers kein Problem.

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Die Qualität der HD-Kamera liefert befriedigende Ergebnisse, die Qualität eines Samsung Pixon oder Nokia N8 kommt sie bei weitem nicht heran. Die Bilddynamik lässt etwas zu wünschen übrig, bei strahlendem Sonnenschein werden dunklere Bildbereiche zu dunkel abgebildet. Bilder haben in der Grundeinstellung einen leichten Rotstich. Videos nimmt das Desire Z mit 720p (1280x720 Pixel) auf. Der Sound wird im AAC-Format nur in Mono und mit 8000 Kilohertz aufgezeichnet. Die Bildwiederholungsrate ist voll in Ordnung, Ruckeln ist nicht zu bemerken.

Die Fotoqualität fällt bei schlechtem Wetter ab, dann lässt die Bildschärfe zu wünschen übrig.

Akkulaufzeit

Im normalen Betrieb (30 Minuten telefonieren, eine handvoll Push-Mails, 90 Minuten MP3, ein paar Fotos) hält der Akku mit seinen 1300 mAh etwa einen bis anderthalb Arbeitstage. Schaltet man UMTS ab, verlängert sich die Akkulaufzeit bei selber Nutzung auf etwa 2 Tage. Der dauerhaft aktivierte WLAN-Empfänger hat auf die Akkulaufzeit keinen Einfluss, solange sich das Desire Z im Standby-Modus befindet. Nutz man sein Smartphone als Radio oder Hosentaschenwurlitzer macht der Akku bei abgeschaltetem Display nach knapp 8 Stunden schlapp. Intensivnutzer mit ausgeprägter Telefonitis werden ihr Schmuckstück jeden Tag aufladen müssen.

Videotest

Fazit

Autor
Das Desire Z kränkelt leicht bei der Performance, der 800 Megahertz-Prozessor ist einen Tick zu langsam. Die technische Ausstattung sowie die haptische Anmutung udn Verarbeitung sind gut. Dank des Android™ Market hat man eine fast unerschöpfliche Quelle für Spiele und Programme. Das Display ist sehr kontraststark und verwandelt das HTC in ein mobiles Kino. Nicht zuletzt dank der Unterstützung für DivX, XviD und MP4. Die mechanisch ausklappbare QWERTZ-Tastatur ist gerade für Vielschreiber geeignet. Eine Alternative mit echter Volltastatur zum Desire Z wäre das Motorola Milestone 2. Bei einem Preis von etwa 470 Euro kann man beim Desire Z aber kaum etwas falsch machen.

 

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