Apple iPhone 3G S


Veröffentlicht von Dirk Schuetzner am 23.06.2009 15:02h
Punkte   (8 von 10)
Testbericht Apple iPhone 3GS von www.mobile-reviews.de
Hersteller:

Apple
Modell:

iPhone 3G S
Bezugsmöglichkeit:

iPhone 3G S

Revision: 23.06.09

Apple hat marketingtechnisch den Bogen raus. Neidlos muss man anerkennen, dass kaum eine Firma so einen Hype um neue Produkte erzeugen kann, wie Apple. Da werden (gezielt?) unzählige Gerüchte zum neuen iPhone in den Raum (eigentlich ins Internet) gestreut, dann präsentiert Scott Forstall in Vertretung des erkrankten Steve Jobs auf der diesjährigen WWDC ein äußerlich eher unspektakuläres Facelifting des iPhone 3G und die ganze Welt jubelt. Die Zahl der Vorbestellungen erreicht freilich nicht die des Vorgängers, zu unbedeutend scheinen die Verbesserungen des 3G S zum 3G auf den ersten Blick. Der Teufel steckt aber im Detail und in diesem Fall unter der Haube. Das 3G S hat nicht nur eine längere Akkulaufzeit zu bieten, sondern auch einen komplett neuen Prozessor (das "S" steht nämlich für "Speed") sowie eine neue Grafik-Engine, die durchaus das Potential hat, das 3G S an die Spitze der mobilen Spielkonsolen zu setzen. Das iPhone 3G S wird diesmal mit 16 GB und 32 GB ausgeliefert und in Deutschland seit dem 19.06.09 wieder exklusiv von T-Mobile und in ausgesuchten Partnershops vertrieben, zu Preisen ab 1 € mit Vertrag und Netlock. Ohne Vertrag und Simlock kann man das Gerät z. B. in Italien kaufen, aktuell zu einem Straßenpreis von etwa 800 € (für die 32 GB version). Ob sich ein Upgrade für Besitzer des 3G lohnt, soll Ihnen mein Testbericht zeigen. Besitzer der iPhones aus der ersten Generation können hingegen bedenkenlos zuschlagen, der Fortschritt ist enorm.

Design

Die Designer von Apple sind keine Freunde extravaganten Designs. Das iPhone 3G S macht da keine Ausnahme. Optisch hat sich im Vergleich zum 3G nämlich gar nichts verändert. Ecken oder Kanten sucht man wie gewohnt vergebens. Die Front wird immer noch von der sehr großen Glasfläche, hinter der sich das ebenso beeindruckende 3.5" große Display samt relativ kratzfestem Glas verbirgt, dominiert. Je nach Farbwunsch kommt das 3G S Apple die Schwarz oder Weiß daher. Das Display wird von einem recht breiten, hochglanzpolierten Metallrahmen umgeben, der auch als Antenne fungiert. Gerade dieser Rahmen zieht Kratzer aber nahezu magisch an. Die Rückseite ist wieder aus einem hochglänzendem Kunststoff, je nach Modell eben in weiß oder schwarz. Der Aufdruck der technischen Daten auf der Rückseite ist im Vergleich zum 3G deutlich intensiver, in meinen Augen aufdringlicher geworden. Die Abmessungen von 116 x 62 x 12 mm entsprechen ebenfalls dem Vorgänger während das Gewicht um 2 Gramm zugelegt hat, das 3G S wiegt nun etwa 135 Gramm.

Testbericht Diamond2
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Mehr Bilder vom Apple iPhone 3G S in weiß und schwarz

Neu ist hingegen die Tatsache, dass die glänzende Glasoberfläche des 3G S unempfindlicher gegenüber Fett und Wasser geworden ist. Diese Nano-Beschichtung sorgt dafür, dass der aktuelle Haut-PH-Wert des iPhone-Nutzers nicht mehr so eindrucksvoll in Szene gesetzt wird. Dadurch spiegelt das Display aber auch ein wenig mehr. Ein Putztüchlein wird wohl nicht mehr ganz so oft zum Einsatz kommen wie beim 3G. Aber auch das neue iPhone 3G S macht aus einem normalen Handynutzer einen manischen Putzteufel. So ein Schmuckstück sollte nicht durch Fingerabdrücke oder andere Fettflecke - und seien sie noch so fein - verunstaltet werden, Beschichtung hin oder her.

Testbericht Diamond2
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Der Nachfolger des iPhone 3G verfügt wie gewohnt über sehr wenig echte Tasten. Auf der Vorderseite ein Drücker für das Startmenü (Home), an der linken Seite die metallisch glänzende Wippe zur Lautstärkeregelung sowie ein Schalter zur Stummschaltung. An der Oberseite findet man den Ein- und Ausschalter.

Größenvergleich (iPhone 3G - iPhone 3G S - HTC Touch Pro 2)

Testbericht Diamond2
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Verarbeitung/Haptik/Bedienung

Das iPhone liegt mit seinen knapp 135 Gramm angenehm wertig in der Hand. Im Vergleich zu seinem Vorgänger hat die Wertigkeit allerdings subjektiv abgenommen. Es ist und bleibt aber ein Handschmeichler par excellence. Keinerlei Ecken oder Kanten stören die haptischen Eindrücke, gerade aufgrund der neuen Rückseite fühlt es sich "poliert" an. Die Verarbeitung ist (immer noch) bemerkenswert gut. Keinerlei Knarzen, keine wackelnden Tasten, keine unterschiedlichen Spaltmaße trüben das Auge des Betrachters. Da iPhone wirkt wie aus einem Guss gefertigt.

Home-Taste, Stummschalter sowie Laut-/Leiseregler sind leicht zu erreichen und reagieren prompt und ohne Widersprüche. Das Bedienkonzept des iPhone ist einfach revolutionär, allerdings nicht vollständig intuitiv. Funktionen werden durch leichte Fingerberührungen der entsprechenden Buttons auf dem kapazitiv funktionierenden Touchscreen ausgelöst. Das Startmenü (Springboard genannt) zoomt dann in einer kleinen Animation in den Hintergrund. Gescrollt wird mittels einer horizontalen Fingergeste, Apple nennt diese Bewegung "flicken". Programme werden durch längeren Druck auf ein Icon in den sogenannten "Wiggle"-Modus versetzt (die Icons wackeln dann) und lassen sich so auf dem Springboard verschieben, berührt man das kleine "X" sogar löschen.

Um in ein Dokument, ein Bild oder ein Webseite hineinzuzoomen, reicht ein zusammenführen bzw. auseinanderziehen von Daumen und Zeigefinger. Tippt man doppelt auf den Bildschirm, zoomt der Inhalt auf seine Maximalgröße. Durch den eingebauten Bewegungssensor erkennt das iPhone, ob es im Quer- oder im Hochformat gehalten wird und dreht den Bildschirminhalt entsprechend mit. Die eingebaute virtuelle Tastatur hat hierbei eine seltsame Eigenart: am besten trifft man die Buchstaben, wenn man leicht links daneben zielt.

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Der Inhalt der virtuellen Tastatur passt sich den Gegebenheiten an. Im Browsermodus bietet die Tastatur zum Beispiel zusätzliche Tasten. So kann man URLs direkt mir der passenden Domainendung ergänzen. Mit der Firmware 3.0 kann man auch seine SMS im Quermodus verfassen.

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Die mehr oder weniger treffsichere Texterkennung ist dabei allerdings nicht immer hilfreich. Leider kann man die mitunter nervigen Textvorschläge auch nicht abschalten. Ein wenig überraschend wurde auf die Darstellung der bereits verbrauchten Buchstaben auch in der neuen Firmware des iPhone 3G S verzichtet.

Technik

Das iPhone 3G S wird mit einem MacOS-Derivat betrieben. Das verwöhnte Auge des Betrachters fällt auf einen 3.5" Touchscreen mit einer Auflösung von 320 x 480 Pixel bei 16.7 Mio Farben. Im Vergleich zum iPhone 3G fällt auf, dass die Farbbalance deutlich "gelbstichiger" wirkt. Weltenbummler wird die Quad-Band-Unterstützung (850/900/1800/1900 MHz) freuen. Im Gegensatz zum Vorgänger nutzt das 3G S nun HSDPA mit bis zu 7,2 mbps. Einen externen Speicherkartenslot sucht man allerdings vergeblich. Dafür wird die neue Version mit 16 GB bzw. 32 GB Speicher ausgeliefert. Das 3G S wird mit einem 600 Mhz starken Cortex A8 Prozessor betrieben, dem neben einer speziellen Grafik-Engine (PowerVR SGX) - mit Unterstützung für den Open GL ES 2.0 Standard zur Darstellung von 3D-Grafiken - auch noch 256 MB RAM zur Seite stehen.

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Davon sind knapp 150 MB für den User verfügbar. Das 3G bietet an dieser Stelle nur knapp 50 MB! Die Speichererweiterung und der neue Prozessor machen das 3G S in allen Disziplinen deutlich spritziger. Anwendungen werden teilweise um den Faktor "2" beschleunigt, sprich schneller geöffnet. Auch Internetseiten werden noch etwas schneller gerendert, das liegt in erster Linie an der schnelleren HSDPA-Anbindung.

Neben Wireless Lan (Wifi 802.11b/g) unterstützt es Bluetooth 2.0 samt EDR und dank der Firmware 3.0 auch A2DP. Andere Bluetoothprofile sind beim iPhone nicht vorhanden. So lassen sich Dateien nicht per Bluetooth übertragen. Der 3.5 mm Klinkenanschluss für Kopfhörer schließt wieder bündig mit dem Gehäuse ab. So kann man nun handelsübliche Kopfhörer anschließen. Ein wichtiger Hinweis: Das deutsche Apple iPhone 3G S funktioniert nur mit SIM-Karten von T-Mobile sowie nach Aktivierung über Apple iTunes. Käufer eines "europäischen" iPhone 3G S (beispielweise aus Italien oder Frankreich) können die iTunes-Aktivierung dann zuhause durchführen. Mit einem (illegalen) Unlock ist zumindest in den nächsten Wochen nicht zu rechnen, die Sicherheitsvorkehrungen beim 3G S wurden nochmals verstärkt.

Lieferumfang

Testbericht Diamond2
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In der im Vergleich zum iPhone 3G etwas geschrumpften schwarzen oder eben weißen Verpackung findet man neben dem Apple iPhone 3G S (16 GB/32 GB, schwarz bzw. weiß) einen recht ordentlichen, klanglich aber nur bedingt überzeugenden Stereokopfhörer mit Mikrofon und "Fernbedienung" sowie das USB-Datenkabel samt Ladegerät. Eine kleine gedruckte Anleitung vervollständigt das Ausstattungspaket. Eine Dockingstation sucht man auch beim 3G S vergebens. Aufgrund der Tatsache, dass sich die Form des 3G S nicht verändert hat, kann man sein altes iPhone 3G-Dock aber weiter verwenden.

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Wer noch ein Universal Dock von Apple sein Eigen nennt, wird mit dem passenden Adapter auch glücklich.

Display

Was soll man zur Qualität des neuen iPhone-Displays sagen? Es bietet eine gestochen scharfe Darstellung bei einer Auflösung von 320 x 480 Pixel (160 DPI). Die Farbkalibrierung ist im Vergleich zum iPhone 3G noch etwas wärmer ausgefallen. Kaltes blau ist dem Display des 3G S fremd. Es lässt sich aus nahezu jedem beliebigen Winkel ablesen und ist selbst bei direkter Sonneneinstrahlung noch sehr gut nutzbar. Die Auflösung von 320 x 480 Pixel entringt Besitzern eines aktuellen Smartphones mit Windows Mobile wie dem HTC Touch Pro 2 / Diamond 2 bzw. dem Samsung i8910 (5th Edition Series 60) zwar nur ein müdes Lächeln, die Benutzeroberfläche mit Multi-Touch sorgt dann aber wieder für ein Grinsen im strahlenden Gesicht des "iPhonianers". Multi-Touch ermöglicht Eingaben mit mehreren Fingern gleichzeitig. Ein besser ablesbares Display habe ich bisher noch nicht gesehen.

Menü/Funktionen

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Nach einer sehr kurzen Bootphase, deutlich kürzer als beim 3G, zeigt sich das neue iPhone gleich von seiner Schokoladenseite. Im Startmenü findet man 20 recht bunte und eingängige Icons auf schwarzem Hintergrund.

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Die Icons ermöglichen Zugriff auf die SMS/MMS Funktion (Nachrichten), den Kalender, die Bildergalerie, Kamera, YouTube, Börsenkurse, Karten (GPS-Navigation über Google Maps) sowie den aktuellen Wetterbericht mit Wochenvorschau. Eine Weltzeituhr samt Wecker, ein Taschenrechner und eine Notizfunktion helfen bei den täglichen Planungen. Dreht man den Taschenrechner in den Quermodus, kommen wissenschaftliche Funktionen zum Vorschein.

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In der Uhrfunktion versteckt sich neben dem Wecker auch noch eine Stoppuhr sowie einen Timer. Eine vernünftige Aufgabenverwaltung bietet auch das neue iPhone 3G S nicht. In der Kontaktsammlung kann man auch nach Namen suchen. Wer mag, kann seine Einträge nach Vor- oder Nachnamen sortieren und mit Google oder eben einem Exchange-Server abgleichen.

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Wer sein iPhone mit Microsoft Exchange abgleicht, kann dann sogar nach Kontakten in der GAL-Liste (Global Address List) seines Unternehmens suchen. Danke Copy & Paste kann man nun anwendungsübergreifend Informationen ausschneiden oder kopieren. Die entsprechende Funktion wird durch Doppeltipp auf den Eintrag ausgelöst und ist sehr flexibel.

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Eine Sprachaufzeichnung (die ist allerdings nun auch auf dem 3G verfügbar) rundet den Funktionsumfang ab. Wirklich neu ist beim 3G S der digitale Kompass. Diesen richtet sich dank des Magnetometers nach dem geografischen oder magnetischen Norden aus. Mehr dazu im Punkt "Navigation/Kompass".

Am unteren Rand des Menüs findet man Icons für die vier Hauptfunktionen des iPhones: Telefon, E-Mail, Internet sowie iPOD. Die Telefonfunktion ist hierbei noch völlig unspektakulär. Eingaben erfolgen über eine virtuelle Zahlentastatur, die auch die Anwahl eines gespeicherten Kontaktes ermöglicht. Seine Lieblingskontakte kann man sogar einer Favoritenliste hinzufügen. Bei einem Anruf wird der Kontakt mit einem Minibildchen visualisiert.

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Im Telefonmenü versteckt sich auch die recht nützliche Voicemail-Funktion. Sprachnachrichten werden dann beim iPhone genauso wie E-Mails in einer Inbox angezeigt. Einmal angetippt und schon hört man die Nachricht seiner Wahl. Noch mal antippen und man kann zurückrufen.

Wer mit dem recht beschränkten Funktionsumfang seines iPhone nicht zufrieden ist, findet im AppStore mehr oder weniger nützlichen Anwendungen. Mache davon sind kostenlos, die Mehrzahl aber wohl kostenpflichtig. Kernfunktionen, wie Videoplayer, SMS oder mehr kann man aber selbst darüber nicht erweitern. Darüber hält Apple seine schützende Hand. Einmal gekaufte Anwendungen und Spiele sind danach immer wieder kostenlos installierbar. Natürlich kann man seine Neuerwerbungen dann auch wieder vom iPhone entfernen.

Für Leute, die in mehreren Sprachen korrespondieren, bietet das 3G S Unterstützung für mehrere Sprachen. Tastatur und Wörterbuch sowie Texterkennung werden in Englisch (USA), Englisch (Großbritannien), Französisch (Frankreich), Französisch (Kanada), Deutsch, Japanisch, Niederländisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch (Portugal), Portugiesisch (Brasilien), Dänisch, Finnisch, Norwegisch, Schwedisch, Koreanisch (kein Wörterbuch), Chinesisch (vereinfacht), Chinesisch (traditionell), Russisch und Polnisch angeboten. Das iPhone 3G S bietet zudem Funktionen, um Menschen mit Seh- und Hörbeeinträchtigung den Umgang mit ihrem neuen Schmuckstück zu erleichtern. Hierzu zählen VoiceOver Sprachausgabe, Zoomfunktion, Bildschirm-Option "Weiß-auf-Schwarz", Mono-Audioausgabe und einige mehr.

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Über das Einstellungsmenü hat man Zugriff auf alle denkbaren Systemoptionen. Hier versteckt sich auch die Möglichkeit, den UMTS-Empfang abzuschalten. Gerade im Hinblick auf den immer noch recht hohen Stromverbrauch eine nicht zu unterschätzende Unterstützung im Kampf um die Akkulebensdauer. Eine umfangreiche Kindersicherung erlaubt die Sperrung des iTunes-Stores und AppStores und einiger weiterer zentraler Funktionen des 3G S, so kann man es auch mal unbesorgt aus der Hand geben. In der Firmware 3.0 ist die Möglichkeit hinzugekommen, den iPOD über eine Schüttelfunktion, ähnlich wie bei manchen Sony Ericssons, zu steuern. So spart man sich die lästige Tipperei.

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SMS und nun auch MMS werden wie einem Instant-Messenger als comicähnliche Sprechblasen angezeigt. Das virtuelle Keyboard nutzt im Hochformat dann die untere Hälfte des Screens und im Querformat etwa die Hälfte den gesamten Bildschirms. Die Autokorrektur korrigiert falsch eingetippte Worte von selbst, allerdings mehr schlecht als recht. Nachrichten sind daher manchmal nicht ganz so einfach und schnell einzugeben, wie bei anderen Smartphones. Ab der Firmware 3.0 kann man sie zumindest auch im Quermodus verfassen, dann sind die virtuellen Drücker auch deutlich besser zu treffen.

Viele der Anwendungen des iPhone sind auf eine funktionsfähige Interverbindung angewiesen. Sei es nun über den Datenturbo HSDPA oder über das schnellere WLAN. Die eingebauten PIM-Funktionen (mal abgesehen vom IMAP-fähigen E-Mail Klienten) wurden funktionell auf das wesentliche reduziert. Das iPhone 3G S speichert Notizen auf einem gelben Erinnerungszettel und synchronisiert sie dann mit dem PC. Eine vernünftige Aufgabenverwaltung hat aber auch das iPhone 3G S nicht zu bieten. Hier ist man auf die umfangreichen und kostenpflichtigen Angebote aus dem hauseigenen AppStore angewiesen.

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Der integrierte Kalender erlaubt eine Tages-, Wochen- und Monatsansicht. Termine werden hierbei mit einem kleinen Punkt sowie auf Wunsch auch farblich gekennzeichnet und per Sofortvorschau zur Geltung gebracht. Eine Übersicht aller bestehenden Termine ist ebenfalls möglich. Das Kalendericon im Startmenü stellt hierbei immer das tatsächliche Datum samt Wochentag dar. Die Synchronisation erfolgt über iTunes und MS Outlook bzw. Google. Hier sind dann auch mehrere Kalender möglich.

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Der Taschenrechner beherrscht neben den verschiedenen Grundrechenarten nun auch wissenschaftliche Funktionen, dazu muss man das iPhone allerdings im Quermodus nutzen.

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Wettervorhersagen sind für alle mehr oder weniger größeren Städte möglich. Dieser Dienst wird - ebenso wie die leicht erweiterte Börsenauskunft durch Yahoo zur Verfügung gestellt.

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Während die YouTube genannte Anwendung etwas für Video-Community-Enthusiasten ist, schließlich ermöglicht sie den Zugriff auf eine kleine Auswahl (die Videos müssen von YouTube vorher in das MP4-Format konvertiert werden) an gelegentlich recht obskuren Onlinevideos, spricht die "Nike+"-Unterstützung eher die Läufer unter uns an.

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Mit dem 3G S wird nun auch die vom Touch 2G bekannte Funktionalität (in meinen Augen eher eine Spielerei) angeboten. Wenig überraschend entspricht der Funktionsumfang dabei der auf dem 2G-Touch eingesetzten Variante. Immerhin bietet "Nike+" auf dem iPhone alle Funktionen, die man von anderen "Nike+" Geräten erwarten kann.

Navigation/Kompass

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Während Navigon bereits eine funktionsfähige Software in Petto hat und auf die Freigabe im AppleStore wartet, startet das 3G S noch mit einer leicht erweiterten Version von Google Maps. Die von Google angebotene Onlinelösung reicht zwar für eine simple Fußgängernavigation in einer unbekannten Stadt, eine echte Navigation ist aber mangels Sprachausgabe kaum möglich. So muss der Blick des Hilfesuchenden dauernd aus dem Display ruhen. Hat das 3G S den aktuellen Standort über die Celltower-Triangulation bzw. das integrierte WLAN ermittelt, so aktualisiert sich die aktuelle Position schlussendlich noch mal sehr präzise per GPS. Dies funktioniert auch in der Bewegung. Das Kartenmaterial wird dabei direkt aus dem Internet übertragen. Der Satellitenfix ist recht schnell erledigt. Durch Eingabe eines Start- und Zielpunktes wird eine Route berechnet und auf dem iPhone in der Navigationsansicht oder sogar per Satellitenbilder angezeigt. Soweit nichts neues. Neu ist bei 3G S hingegen die Kompassfunktion. Zusammen mit einem Magnetometer zeigt sie so immer in Richtung Norden. Dabei spielt es keine Rolle, wie Sie mit das iPhone halten, entweder parallel oder senkrecht zum Boden. Die Kompassnadel zeigt immer nach Norden. Nachdem Google Maps ihre aktuelle Position ermittelt hat, kann man sogar die Karte in Richtung Norden ausrichten lassen.

Während das 3G noch manuell gesteuert werden will, können die 3G S-Besitzer ihr neues Spielzeug nun per Sprachbefehl steuern dazu muss man die Home-Taste unterhalb des Bildschirms gedrückt halten.

Sprache
(c) Apple

Sofern Ihnen die richtigen Kommandos bekannt sind! Auf Wunsch wählt das 3G S dann einen Kontakt aus dem Adressbuch an ("ruf") oder sogar eine komplett neue Nummer ("wähl"). Die Spracherkennung funktioniert - zumindest in der deutschen Version - eher mäßig. Übersteigen die Hintergrundgeräusche einen gewissen Pegel, versteht das 3G S nur noch Bahnhof. Eine zwar recht hilfreiche, aber auch verzichtbare Unterstützung. Ich zumindest spreche recht ungern mit toten Gegenständen :-) Für Läufer mag die Tatsache interessant sein, dass man über die Sprachsteuerung auch den iPOD fernsteuern kann. Die passenden Befehle lauten z. B. "Halt", "wiedergeben", "Pause", "Spiel". Eine recht vollständige Liste der Befehle findet man hier ((c) Bojan Rauch)).

Musik

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Natürlich bietet auch das iPhone 3G S einen integrierten (Video/Musikplayer, kurz "iPOD" genannt. Der iPOD-Part des 3G S klingt in Verbindung mit dem mitgelieferten Headset aber relativ neutral, Messungen ergaben ein nahezu lineares Ausgangssignal. Auf dem Display werden neben dem "Album Art" auch der Trackname sowie der Interpret angezeigt. Im Quermodus wählt man seine Alben bzw. Songs über das berühmt berüchtigte Coverflow. Um die mögliche Soundqualität des iPhones testen zu können, habe ich neben meinem Referenzkopfhörer, dem iGrado von Grado, auch noch den weit verbreiteten und überaus günstigen Koss Porta Pro, einen Sennheiser CX300 sowie den EP 630 von Creative Labs eingesetzt.

Der iGrado fordert bekanntlich ein sehr hohes Eingangssignal um in Wallung zum kommen. Die maximale Lautstärke des iPOD reicht dafür aber nicht aus. So kann er die großen Wandler des iGrado nicht recht in vernünftige Schwingungen versetzen. Nutzt man den Sennheiser CX300 - der für einen InEar schon eine gute Alternative ist - so wird gerade der Bassbereich verstärkt, die Höhen aber recht früh gekappt. Der Creative Labs EP 630 liefert etwas bessere Ergebnisse und auch der Koss Porta Pro harmoniert gut mit dem 3G S. Allen Dreien ist die Tatsache gemein, dass man sie ohne Adapter einsetzen kann. Man kann den Sound über den integrierten Equalizer (Audio-Verstärker) auf seine persönlichen Bedürfnisse anpassen. Das klappt dank der Vielzahl an Voreinstellungen auch sehr gut. Grundsätzlich unterstützt das 3G S (aufgrund der Firmware 2.0 auch das 3G) nun A2DP aber nicht das AVRC-Profil. Somit kann man zwar den Sound über Stereo-Bluetooth-Kopfhörer, wie zum Beispiel dem Motorola S9, ausgeben, den iPOD damit aber nicht fernsteuern.

Folgende Alben aus den Bereichen Klassik, Electronic, Pop wurden - neben vielen anderen - zum Test genutzt.

Sarah Brightman
(Symphony)
Assemblage23
(Storm)

OST Blade2
(Mos Def & Massive Attack - I Against I)

The Corrs
(Talk on Corners)
iGrado
iGrado
iGrado
iGrado

Im Bereich "Trance" mit seinen elektronischen Sounds und Filtersweeps kam Armin van Buurens wöchentlicher Podcast "A State of Trance" zum Einsatz. Der Song "I against I" von Mos Def aus dem Soundtrack zu "Blade 2" hat eine starke Bassbetonung und ist daher für einen Test in meinen Ohren gut geeignet. Sämtliche MP3 sind eigenhändig mit mindestens 256 kbit unter Zuhilfenahme der Software "LAME" codiert worden. Die Abspielreihenfolge der Tracks kann zufällig oder per Dauerwiederholung, eines oder aller Musikstücke beeinflusst werden. Natürlich kann man seine Songs auch per Wiedergabeliste abspielen. Auch als Hörbuchplayer ist der Musicplayer nutzbar. Beendet man die Wiedergabe, merkt er sich die zuletzt abgespielte Position. Für den Soundfreak empfiehlt sich vielleicht einmal der Blick auf die Bose Quietcomfort 3 oder die Shure SE 210. Shure bietet gegen Aufpreis auch ein Kabel mit integriertem Mikrofon.

3GS 084 iPhone Firmware 3.0   Internetradio ab Werk

Vielleicht ist es vielen gar nicht bewusst, aber mit der Firmware 3.0 hat das iPhone endlich “gelernt” Audio-Streams  auch im Hintergrund abspielen zu können, hierzu öffnet sich eine Art iPod.

Passende Radio Streams findet man um Beispiel auf tuned.mobi oder noch besser auf iphonetuner.de. Sobald der Stream geladen ist, kann man ihn durch Drücken des Home-Taste in den Hintergrund verbannen und somit auch andere Anwendungen ausführen, ohne dass die Musik stoppt. Gleichzeitg surfen kann man dann freilich nicht mehr, es sei denn man nutzt einen Browser aus dem AppStore.

Man kann aber auch eigene Videos streamen. Hierzu muss man folgende Angaben in seine Webseite einpflegen:

<embed src=”Vorschaubild.jpg”
href=”name_des_videos.m4v”
target=”myself”
width=”176″ height=”132″
controller=”false”
autoplay=”false”
scale=”1″
cache=”true”
type=”video/quicktime”
pluginspage=”http://www.apple.com/quicktime/download/”>

Klang

Gesprächspartner klingen ein wenig dumpf, dennoch ist die Kommunikation gut verständlich. In meinen Ohren ist das 3G S auch ein wenig lauter. Nutzt man die Freisprechfunktion, kommen minimale Hallgeräusche hinzu. Obwohl das iPhone 3G S nur über einen einzigen Lautsprecher an der Unterseite verfügt, ist die maximale Lautstärke ausreichend, um am Arbeitsplatz (sofern dieser nicht auf einer Baustelle liegt) als Beschallungsmöglichkeit zu dienen. Die vorinstallierten Klingeltöne sind langweilig, können über iTunes aber entsprechend erweitert werden. In etwas lauteren Umgebungen ist zwar noch eine relativ problemlose Kommunikation möglich, sie ist dennoch grenzwertig. Die maximale Lautstärke über den Kopfhörerausgang ist ein wenig zu schwach.

Connectivity/Internet/E-Mail

Testbericht Diamond2

Das iPhone 3G S wird ausschließlich über iTunes synchronisiert. Hierbei werden auf einem PC/Mac die gespeicherten Kontakte (Adressen, Telefonnummern) auf Wunsch automatisch auf das iPhone übertragen. Ebenso anstehende Termine, Browser-Bookmarks sowie Songs, Fotos und Videos. Gerade mit dem iPhone 3G S mit seiner HSDPA Unterstützung (nunmehr maximal 7.2 Mbps) ist man sehr schnell und angenehm im Internet unterwegs. Nun zeigt der eingebaute Safari-Browser was er wirklich zu Leisten vermag. Um die Geschwindigkeit mit dem iPhone 3G vergleichen zu können, habe ich mehrfach unter Löschung des integrierten Cache Webseiten aufgerufen und daraus einem Mittelwert gebildet:

Modell 3G UMTS 3G S UMTS
Webseite    
mobile-reviews.de 26 Sekunden 15 Sekunden
spiegel.de 42 Sekunden 30 Sekunden

Das neue iPhone 3G S ist dank der schnelleren HSDPA-Anbindung in der Praxis etwa 40% schneller als sein Vorgänger. Die "UMTS Empfangsleistung/-empfindlichkeit" (in Gebäuden und schlechter versorgten Gebieten) hinkt beim 3G S subjektiv allerdings immer noch hinter Modellen anderer Hersteller her. Ich habe in meinem Büro mit der Firmware 3.0 zwar einen Vollausschlag (5 Balken), die Verbindung wird dennoch oft auf EDGE umgeschaltet.

3GS 084 iPhone Firmware 3.0   Internetradio ab Werk3GS 084 iPhone Firmware 3.0   Internetradio ab Werk3GS 084 iPhone Firmware 3.0   Internetradio ab Werk

Webseiten werden im Safaribrowser im Desktopformat entweder vertikal oder besser horizintal dargestellt und zwar in atemberaubender Geschwindigkeit. Da kann kein anderes Handy mithalten. Verbindungen zu einmal erkannten Netzwerken werden auf Wunsch automatisch aufgebaut. So kann man problemlos einen T-Mobile HotSpot nutzen und während einer Tasse Kaffee bei Starbucks (oder einem anderen Laden mit WLNA) seine E-Mails sichten.

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Der E-Mail Klient unterstützt POP und IMAP. Das iPhone 3G S kann dabei E-Mails in unterschiedlichen Intervallen automatisch abholen oder über Microsoft Exchange pushen. Eine VPN Verbindung ist auch über Cisco IPSec und WPA2 Enterprise möglich. Über den MobileMe genannten und kostenpflichtigen Dienst ist das iPhone in der Lage, E-Mails, Kalenderdaten und Kontakte immer und überall auf dem aktuellen Stand zu halten. Änderungen werden dann auf beiden Seiten syncron gehalten. Dieser kostenpflichtige Dienst steht auch Nutzern anderer iPhones zur Verfügung.

Neben seinem eigenen Provider kann das iPhone auch Webmailer, wie z. B. Yahoo, Gmail oder AOL abfragen. Hierbei werden E-Mails mit Überschrift, Absender und kurzem Anriss präsentiert. Sollte eine E-Mail dann von Belang sein, einfach antippen, lesen und beantworten. Schneller und besser geht es kaum. Neuerdings müssen E-Mails auch nicht mehr einzeln gelöscht werden. Einfach die betreffenden (Spam)Mails markieren und dann in einem Rutsch in den virtuellen Orkus befördern. Wer mag oder darauf angewiesen ist, kann seine E-Mails auch HTML-Ansicht inklusive Anhänge lesen. Anlagen (Office, iWork- und Microsoft PowerPoint-Dateien) öffnen sich ratzfatz, können aber nicht verändert werden. Im Menü werden eingehende bzw. entgangene Anrufe, E-Mails und SMS mit einer roten Zahl neben dem Symbol dargestellt. Per Bluetooth kann man sich nur mit einem Headset, dann aber auch über A2DP in Stereo, verbinden. Ein Datenaustausch mit anderen Mobiltelefonen scheidet aus. Das SIM-Access-Profile wird ebenfalls nicht unterstützt.

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Das iPhone 3G S (und 3G) unterstützt in der Firmware 3.0 auch das sogenannte "Tethering". Über Bluetooth bzw. USB kann man sein iPhone so praktisch als Modem nutzen und die bestehende Internetverbindung auf den Laptop durchreichen. Diese Funktion ist bei einigen Providern, dazu gehört auch T-Mobile ab Werk aber deaktiviert. Mit einem kleinen Trick kann man sie aber reaktivieren, Nutzern der "Complete-Verträge" der ersten Stunde sollten also mal im Internet suchen.

Kamera/Video

Die integrierte 3-Megapixel-Kamera mit Digitalzoom und selektivem Autofocus ermöglicht eine maximale Bildauflösung von 2048 x 1536 Pixel. Einen Blitz oder eine andere Beleuchtungsmöglichkeit sucht man auch beim iPhone 3G S vergebens. Der Hobbyfotograf muss sich nicht mit Details, wie ISO, Schärfe oder ähnlichem rumschlagen, dass übernimmt alles die Automatik: Point und click! Die Qualität der Bilder ist leicht durchwachsen. Insgesamt hat die Kamerafirmware Probleme mit dem Weißabgleich, die Bilder werden bei schlechteren Lichtverhältnissen in meinen Augen auch zu dunkel abgelichtet.

Videos kann das iPhone in VGA-Auflösung bei nahezu 30 Bildern pro Sekunde aufnehmen. Nach der Aufnahme kann man die so erstellten Videos auch noch ein wenig nachbearbeiten. Bei der Kamera kommt der eingebaute Bewegungssensors zum Einsatz, dreht man es ins Quer- oder Hochformat, so dreht sich der Kamerasucher entsprechend mit. Bilder werden also im Hoch- und Querformat abgespeichert. Natürlich versieht auch das 3G S die Fotos auf Wunsch mit GPS-Daten, neudeutsch "Geotagging" genannt. Diese werden dann in den Exif-Daten der Bilder gespeichert.

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Kamerabilder
(27 MB im Download)
VGA-Video
(27 MB im Download)

Akkulaufzeit

Die Akkulaufzeit des iPhone 3G S hat sich leicht verbessert, ohne wirklich überzeugen zu können. Apple publiziert für das 3G S eine Sprechdauer von bis zu 12 Stunden und eine Wi-Fi Benutzung von bis zu 9 Stunden. Die kontinuierliche Audiowiedergabe soll im Vergleich mit dem iPhone 3G um bis zu 30% gesteigert worden sein. Wer sich dauerhaft mit Musik berieseln läßt, kann dies auch etwa 20 Stunden lang (ohne Display) tun. Videos spielt das 3G S immerhin noch etwa 9 Stunden lang ab. Ein durchaus respektabler Wert. Der Respekt schwindet aber, sobald man das integrierte HSDPA im Echtbetrieb nutzt. Surfen konnte ich über HSDPA nur knapp 6 Stunden lang. Der dauerhafte Einsatz des Displays samt WLAN hat meinem Akku nach knapp 5 Stunden den Garaus gemacht. Nach knapp 4 Stunden Dauernavigation über das im AppStore erhältliche Navigon gingen ebenfalls die Lichter aus. Alle Werte wurden OHNE aktivierten Pushdienst ermittelt.

Im täglichen "Normalbetrieb (60 Minuten MP3, 15 Minuten telefonieren, ein paar SMS, E-Mails (manueller Abruf) kommt man aber knapp zwei Tage ohne Steckdose aus, das 3G hat da deutlich früher schlapp gemacht. Wer mag, kann die UMTS Funktion abschalten, verzichtet so aber auf einen wesentlichen Vorteil des 3G S.

Videotest

Fazit

Autor

Lohnt sich das Update vom 3G? Die Frage ist nicht einfach zu beantwortet. Ich persönlich denke eher nicht. Zumindest solange nicht, wie man sich noch nicht an die sehr schnelle Arbeitsgeschwindigkeit des 3G S gewöhnt hat. Wer erst einmal den Geschwindigkeitsunterschied gefühlt und erlebt hat, der will eigentlich nicht mehr zum 3G zurück.

Für Besitzer des alten iPhone 2G lohnt sich Update auf jeden Fall. Die Vorteile des 3G S (sprich Verarbeitungsgeschwindigkeit, Sprachsteuerung, Akkulaufzeit) überwiegen deutlich. Die Kamera macht zwar recht ordentliche Bilder, ist aber sicher kein Kaufgrund. Zu flau wirken die Ergebnisse, auch wenn die Schärfe im Vergleich zum 2G/3G deutlich zugenommen hat. Meiner Meinung nach hätten die Features des 3G S bereits im Vorgänger verbaut werden müssen, DAS wäre dann mal eine Revolution gewesen. So wirkt das iPhone 3G S eher wie ein kleines, recht kostenträchtiges Update.

Testlogo

 





  

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