Apple iPhone Test


Veröffentlicht von Dirk Schuetzner am 21.12.2014 05:41h
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Sprache: german

Hersteller:

Apple

Modell:

Apple iPhone

Shop:

N.N.

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Revision 1.0 vom 14.08.2007

Apple's iPhone sorgte bei seiner Präsentation am 10.01.2007 auf der MacWorld Expo in San Francisco für einen bisher unerreichten Medienwirbel. Jeder wollte es sehen, jeder wollte es testen und vor allen Dingen: jeder wollte es haben. Bis zur endgültigen Veröffentlichung am 29.06.2007 vergingen aber eben noch fast 6 Monate. Schon Tage vor dem offiziellen Verkaufsstart in Amerika bildeten sich lange Schlangen vor den AT&T und Apple Shop. Mehr hierzu gibt es in meinem Artikel: Apple iPhone. Bis zum Verkauf in Deutschland werden wohl ebenfalls noch ein paar Monate ins Land ziehen. Ob der Hype begründet war und ob Apple die Entwicklungszeit wirklich gut genutzt hat, soll Ihnen mein Testbericht zeigen.

Design

Schlicht und ergreifend. Ohne Kanten oder Ecken. Ein typisches Designstück aus dem Hause Apple halt. Das iPhone wird von einer sehr großen Glasfläche (hinter der sich das ebenso beeindruckende Display verbirgt) dominiert. Schwarz, silber und chrom sind die Farben, die hier zum Einsatz kommen. Abmessungen von 115 x 61 x 11.6 mm bei einem Gewicht von 135 g lassen dabei keinen Zweifel an seiner schieren Größe aufkommen. Kleine Smartphones sehen anders aus.

Die Vorderseite nimmt ein 3.5" großes kratzfestes Display fast ganz für sich in Anspruch. Eingerahmt wird es von einem chromfarbenen Zierring, der leider nichts ganz so unepfindlich ist, wie das Display. Schon nach kurzer Zeit sieht man hier feine Kratzer. Das iPhone verfügt nur über 4 physische Tasten. Auf der Vorderseite befindet sich lediglich der Drücker für den Startmenü, an der linken Seite befinden sich die beiden Tasten für Lautstärke sowie Lautlosprofil und an der Oberseite der Ein- und Ausschalter der in Verbindung mit der Startmenütaste auch einen Hardreset ermöglicht. Mehr Drücker hat das iPhone nicht aufzuweisen. Den Apple s Chef Steve Jobs will mit dem iPhone nicht weniger, als die Bedienung von Mobiltelefonen revolutionieren. Hierzu gehört der Verzicht auf überflüssige Tasten oder Eingabestifte.

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(Hier gibt es mehr Bilder)

Verarbeitung/Haptik

Das iPhone liegt mit seinen 135 Gramm angenehm schwer in der Hand. Es macht sofort einen sehr wertigen Eindruck und ist es ein Handschmeichler erster Güte. Keine Ecken oder Kanten stören die haptischen Eindrücke, es fühlt sich "poliert" an. Das schwarz hinterlegte Glas des Touchscreens ist allerdings ein Fettmagnet erster Güte. An diesem typischen Verhalten kann auch Apple nichts ändern. Die Verarbeitung ist bemerkenswert gut. Keinerlei knarzen, keine losen Tasten, keine unterschiedlichen Spaltmaße trüben das Auge des Betrachters. Da iPhone wirkt wie aus einem Guss erstellt.

Die paar physisch vorhandenen Drücker sind leicht zu erreichen, reagieren prompt und ohne Widersprüche auf Eingaben. Verzögerungen, wie sie bei Smartphones üblich sind, spürt man beim iPhone nicht. Das neuartige Bedienkonzept des iPhone ist sowohl revolutionär, als auch einfach. Funktionen werden durch simple Fingerberührungen der entsprechenden Buttons ausgelöst. Seine Nähe zum Mac OS X kann es nicht leugnen. Mac-Benutzer fühlen sich hierbei sofort heimisch. Der Startmenü (Springboard genannt) zoomt in den Hintergrund und das entsprechende Programm erscheint im Vordergrund. Gescrollt wird ebenfalls durch rauf- und runterziehen des Springboards mittels eines Fingers, Apple nennt diese Bewegung "flicken".

Um in ein Dokument, Bild oder Webseite hineinzuzoomen, reicht ein einfaches zusammenführen bzw. auseinanderziehen von Daumen und Zeigefinger. Tippt man den Screen doppelt an, erreicht man das Gleiche. Richtig cool ist die Tatsache, dass sich der Inhalt des Screens mitdreht. Durch einen eingebauten Bewegungssensor erkennt das iPhone nämlich, ob es im Quer- oder im Hochformat gehalten wird. Dieses sehr nützliche Feature braucht allerdings manchmal eine "Gedenksekunde". Die eingebaute virtuelle Tastatur hat hierbei eine seltsame Eigenart, am besten trifft man die Buchstaben dann, wenn man leicht links daneben zielt.

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Im Browsermodus liefert sie zudem mehr Informationen. So kann man z. B. URL direkt per passender .COM Taste ergänzen.

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Unterstützt wird der Nutzer hierbei von einer amerikanischen Texterkennung. Hier in Deutschland ist sie natürlich eher hinderlich, lässt sich aber mit einem kleinen chirurgischen Eingriff in die Firmware abstellen.

Technik

Das iPhone wird mit einer speziellen Mac OS X Version betrieben, verfügt über einen neuartigen 3.5" Touchscreen mit einer Auflösung von 320 x 480 Pixeln bei 16.7 Mio Farben. Als Weltenbummler kommt es mit Quadband Unterstützung (850/900/1800/1900 MHz) daher und bietet zudem Unterstützung für den Datenturbo EDGE. UMTS sucht man beim iPhone allerdings vergebens. Ebenso, wie einen externen Speicherkartenslot. Dafür wird das iPhone mit 4 GB bzw. 8 GB Speicher ausgeliefert.

Neben Wireless Lan (Wifi 802.11b/g) unterstützt es Bluetooth 2.0 samt EDR. Leider bietet das iPhone aber kein A2DP. Noch nerviger ist aber die Tatsache, dass der 3.5 mm Klinkenanschluss für die Kopfhörer tief in das Gehäuse eingelassen wurde. So passt kaum ein handelsüblicher Kopfhörer. iPhone-Nutzer sollten also gleich den Kauf eines passenden Adapter mit einplanen. Ein wichtiger Hinweis: offiziell funktioniert das Apple iPhone nur mit Simkarten von AT&T sowie einer Aktivierung über Apple iTunes. Beides setzt eine amerikanische Kreditkarte voraus. Europäische Kunden können das iPhone somit kaum sinnvoll nutzen, gleichwohl die iTunes Aktivierung bereits kompromitiert wurde.

Lieferumfang

iPhone

In der kleinen schwarzen Verpackung findet der stolze iPhone-Besitzer

  • Apple iPhone (4 GB oder 8 GB)
  • Stereokopfhörer mit Mikrofon
  • USB-Datenkabel (ähnlich iPOD)
  • Ladegerät (ähnlich iPOD)
  • Dockingstation

Das Stereoheadset hat einen besonders dünnen 3.5 mm Klinkenstecker, andere Headsets lassen sich nur mit einem passenden Adapter verwenden. Für den Schnäppchenjäger bietet sich da der Kauf des Apple Shuffle Sport Case an. Dort wird nämlich ein passender Adapter bereits mitgeliefert. Über geizhals.at gekauft, ist man mit etwa 15 € inkl. Versand dabei. Natürlich bietet Apple auch einen offiziellen Adapter in seinem US-Shop an.

Display

Was kann man zur Qualität des iPhone-Display sagen? Ein Wort: Überragend. So eine gestochen scharfe Darstellung habe ich noch bei keinem Smartphone gesehen. Es lässt sich praktisch aus jedem beliebigen Winkel ablesen und ist selbst bei direkter Sonneneinstrahlung noch nutzbar. Seine Auflösung von 320 x 480 Pixel stellt fast alles in den Schatten, wenn man mal von ein paar PocketPC absieht. Das iPhone nutzt hierbei ein multi-touch Display. Eingaben sind daher auch mit mehreren Fingern gleichzeitig möglich.

Menü/Funktionen

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Nach einer kurzen Bootphase von etwa 20 Sekunden zeigt sich das iPhone gleich von seiner besten Seite. Auf dem Springboard genannten Startmenü findet man 12 von Mac-OS X bekannte bunte Icons auf schwarzem Hintergrund. Die Icons ermöglichen Zugriff auf die SMS Funktion, den Kalender, die Bildergalerie, Kamera, YouTube, Börsenkurse, Navigation (Google Maps) sowie den aktuellen Wetterbericht (powered by yahoo). Zudem auf die Weltzeituhr, einen Taschenrechner, einer Notizfunktion sowie dem Einstellungsmenü. Mehr Funktionen bietet das iPhone nicht. Apple selber ermöglicht Drittanbietern offiziell auch keine Erweiterungsmöglichkeit durch Software, wenn man von den Webapplikationen mal absieht. Aber auch hier haben findige Hacker bereits einen Zugang gefunden, nunmehr gibt es sogar schon einen inoffiziellen NES-Emulator, zahlreiche andere inoffizielle Anwendungen sind in der Entwicklung.

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Am unteren Rand des Bildschirms findet man dann die vier Hauptfunktionen des iPhone: Telefon, E-Mail, Internet sowie iPOD.

Die Telefonfunktion ist hierbei noch völlig unspektakulär. Eingaben erfolgen über eine virtuelle Zahlentastatur, die auch die Anwahl eines gespeicherten Kontaktes ermöglicht.

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SMS werden wie einem Instant-Messenger als comicähnliche Sprechblasen angezeigt. Das virtuelle Keyboard nutzt hierbei die untere Hälfte des Screens. Die Autokorrektur korrigiert falsch eingetippte Worte von selbst, allerdings momentan nur in englischer Sprache.

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SMS in deutscher Sprache sind (momentan) also nicht ganz so einfach und schnell einzugeben, wie bei anderen Smartphones. Hierbei werden erstellte oder empfangene SMS wie E-Mail oder Voicemails behandelt. Also so gespeichert, dass sie auch nachträglich noch gelesen werden können..

Unterhaltung/Spiele/Anwendungen

Nahezu alle Anwendungen des iPhone sind auf eine funktionsfähige Interverbindung angewiesen. Sei es nun über den Datenturbo EDGE oder über das deutliche schnellere integrierte WLAN. Um also die Navigation des iPhone nutzen zu können, verbindet man sich mit den Map Dienst von google. Durch Eingabe des Start- und Zielpunktes wird dann automatisch eine Route berechnet und auf dem iPhone angezeigt. Auf Wunsch in der üblichen Navigationsansicht, oder sogar per Satellitenbilder.

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Richtungsangaben erfolgen allerdings nur per Texthinweis, eine Sprachausgabe ist nicht vorgesehen. So nutzt das iPhone bestenfalls Fußgängern als Navigationshilfe.

Die eingebauten Businessfunktionen (mal abgesehen vom E-Mail Klienten) sind funktionell auf das wesentlich reduziert, aber ausreichend umgesetzt. Die Notizfunktion nimmt kurze Notizen auf und gibt sie auf einem gelben Erinnerungszettel wieder, Aufgaben lassen sich anlegen und der Kalender erlaubt eine Tages-, Wochen- und Monatsansicht. Termine werden hierbei mit einem kleinen Punkt markiert und per Sofortvorschau zur Geltung gebracht. Man muss also nicht unbedingt den entsprechenden Tag aufrufen. Eine Übersicht aller bestehenden Termine ist ebenfalls möglich. Das Kalendericon im Startmenü stellt hierbei immer das tatsächliche Datum samt Wochentag dar. Der Taschenrechner beherrscht die verschiedenen Grundrechenarten. In die (Online) Wettervorhersage lassen sich alle mehr oder weniger größeren Städte einpflegen, dieser Dienst wird - ebenso wie der Börsenstand (hierbei kann man sich bestimmte Aktien anzeigen lassen) durch Yahoo zur Verfügung gestellt. Die eingebaute Weltzeituhr liefert außerdem einen Timer, eine Stoppuhr sowie einen wiederkehrenden Alarm.

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Die YouTube genannte Anwendung ermöglicht eine kleine Auswahl an Onlinevideos. Ist insgesamt nett, aber unspektakulär zumal es bessere Dienste, wie tinytube oder dailymotions.com gibt.

Hervorzuheben ist die Tatsache, als dass das iPhone einen vollständigen (Video)-iPOD beinhaltet. Klanglich braucht er sich nicht hinter seine Standalone Brüdern zu verstecken. Der eingebaute iPOD taugt vorzüglich als Hörbuchplayer, da er abgebrochene Songs wieder aufnimmt. Songs lassen sich zudem per Zuafll abspielen oder eben aber in Playlisten.

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Da alle Songs über iTunes gesynct werden, werden auch die passenden Albumgrafiken mitgeliefert. Die Benutzeroberfläche wurde dabei an die iTunes-Optik angepasst.

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Videos nutzen die komplette Displayauflösung und werden im Quermodus wieder gegeben. Auch hier kann das iPhone-Display seine Stärken voll ausspielen. Schärfe und Brillanz atemberaubend. Ein Kinofilm in extrem guter Qualität bei einer maximalen Auflösung von 640 x 480 Pixel verbraucht hierbei etwa 650 MB des internen Speichers. TV-Serien dann halt etwas weniger.

Sehr schön ist die eingebaute Bildergalerie. Gerade im Quermodus kann man seine Urlaubsbilder wunderbar schnell "durchflicken". Man muss es einfach in Echt gesehen haben, so was lässt sich schwer erklären.

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Klang

Der Klang der beiden Lautsprecher ist gut, wenngleich er auch nicht an das Nokia N95 herankommt. Die Gesprächsqualität ist befriedigend, entspricht in etwa den aktuellen Smartphones von Nokia. Die Gesprächslautstärke könnte nicht besser sein. Der Klang des eingebauten iPOD ist ausgewogen und mit 22 verschiedenen Equalizereinstellungen noch anpassbar. Von Acoustic bis Vocal Booster ist alles dabei. Um einen besseren Klang erreichen zu können, ist aber der Einsatz anderer Kopfhörer angesagt. Die mitgelieferten Exemplare sind sowohl in der Gesamtlautstärke, als auch im Frequenzband wenig überzeugend. Einen entsprechenden Adapter vorausgesetzt, liefern meine AKG K24P ein deutlich besseres Klangbild. Telefonieren ist mit dieser Kombination dann allerdings mangels Mikrofon nicht mehr möglich.

Konnektivität/Internet/E-Mail

Das iPhone wird immer und nur über iTunes syncronisiert. Hierbei werden die auf einem Mac gespeicherten Kontakte (Adressen, Telefonnummern) automatisch auf das iPhone übertragen. Ebenso anstehende Termine, die Browser-Bookmarks, sowie iPod-Tunes, Fotos und Videos. Wie bereits erwähnt, ist das iPhone zurzeit noch exklusiv an AT&T gebunden. Da es nur eine EDGE Datenverbindung unterstützt, ist ein Geschwindigkeitsrausch beim surfen im Internet sehr unwahrscheinlich. Sobald aber ein WLAN zur Verfügung steht, zeigt der eingebaute Safari-Browser, was er kann. Seiten werden 1:1 im Desktopformat dargestellt und zwar in atemberaubender Geschwindigkeit.

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Da kann auch der Klassenprimus Nokia N95 nicht mithalten. Verbindungen zu einmal erkannten Netzwerken werden dann auf Wunsch automatisch aufgebaut. So kann man problemlos seine T-Mobile Hotspots nutzen und bei während eines Kaffees bei Starbucks seine E-Mails sichten. Ein weiteres Feature des iPhone, was wir so wohl nicht in Deutschland sehen werden ist die sogenannte Voicemail. Diese werden beim iPhone genauso wie E-Mails in einer Inbox angezeigt. Antippen und schon hört man die Nachricht seiner Wahl. Noch mal antippen, und man kann zurückrufen.

Das iPhone verfügt über einen eingebauten E-Mail Klienten, der in der Firmware 1.0 leider noch eine IMAP Unterordner abfragen kann. Dieser Bug (und zahlreiche andere wurde aber bereits in Firmware 1.01 korrigiert). Neben seinem eigenen Provider kann das iPhone auch Webmailer, wie z. B. Yahoo, Gmail oder AOL abfragen. Hierbei werden E-Mails mit Überschrift, Absender und kurzem Anriss präsentiert. Sollte eine E-Mail dann von belang sein, einfach antippen, lesen und beantworten. Schneller und besser geht es kaum. Leider müssen E-Mails einzeln gelöscht werden. Wer also mit zahlreichen Spammails gesegnet ist, hat alle Hände voll zu tun. dafür werden E-Mails in HTML-Ansicht inklusive Fotos und Anhänge angezeigt. Anlagen (Word-Dokumente und Co) öffnen sich in ratzfatz, können aber nicht verändert werden. Eingegangene Anrufe, E-Mails oder SMS werden jeweils mit einer roten Zahl neben dem Symbol dargestellt.

Unglücklicherweise kann man mit dem iPhone aktuell keine MMS versenden. Ob dieses nützliche Feature noch per Firmwareupdate nachgereicht wird, steht in den Sternen (oder in Apples Entwicklerlog).

Kamera/Video

Die integrierte 2-Megapixel-Kamera mit ihrem Digitalzoom ermöglicht eine maximale Bildauflösung von 1600 x 1200 Pixel. Ein Autofokus wird nicht angeboten. Ebenso wenig ein Blitz. Die Qualität der Bilder ist allerdings durchwachsen. Sie leistet sich leicht Farbschwächen sowie eine gewisse Tendenz zur Randunschärfe. Videos kann das iPhone nicht aufnehmen. Auch bei der Kamera kommt der eingebaute Bewegungssensors zum tragen. So erkennt das iPhone nämlich, ob es im Quer- oder im Hochformat gehalten wird. Entsprechend werden die gemachten Bilder als Hoch- oder Querformat abgespeichert. Aufgenommene Bilder können sodann direkt per E-Mail versandt werden. Einstellungsmöglichkeiten bietet die Kamera des iPhone keine, Motiv anwählen, Auslöser drücken und fertig.

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Ein Druck auf das Ordersymbol springt dann direkt in die Bildergalerie. Mehr gibt es hier nicht zu tun.

 

Kamerabilder gibt es hier.

Themen/Wallpaper/Klingeltöne

Apple sieht den Upload eigener Themen, Wallpaper oder Klingeltöne nicht vor. Ein paar Hacker haben es aber geschafft, das Dateisystem des iPhone zu knacken. Daher gitb es z. B. auf modmyiphone.com schon neue Themen. Entsprechende Anleitungen findet man auch auf hacktheiphone.com.

Videos der iPhone Funktionen


Funktionen


Funktionen


Funktionen


Akkulaufzeit

Die Akkulaufzeit des iPhone ist für so ein großes Display überzeugend. Apple selber gibt eine Sprechzeit von bis zu 8 Stunden an. Surfen im Internet soll mit einer Akkuladung laut Apple etwa 6 Stunden möglich sein. Im Echtbetrieb (GSM Netz) war mit einer Akkuladung eine Gesamtgesprächsdauer von mehr als 4 Stunden möglich. Der dauerhafte Einsatz des Displays samt WLAN hat meinen Akku allerdings schon nach etwa 3 Stunden den Garaus gemacht. Ein trotzdem sehr respektabler Wert.

Fazit

Was soll man(n) zu so einem Smartphone noch sagen? Ich bin sicher kein Apple -Fanboy und war vom Hype über das iPhone schon nach kurzer Zeit genervt. Seine Präsentation im Januar 2007 hat bei mir zwar Interesse, aber sicher kein "Haben-Wollen-Gefühl" hervorgerufen. Der intensive Einsatz und Test des iPhone hat mich aber bekehrt. Die Bedienung ist - wie Steve Jobs versprochen hat - einfach und intuitiv. Seine Bedienung geht leicht und locker von der Hand. Wer einmal durch eine umfangreiche Bildergalerie beim iPhone "geflickt" ist, wird das schleppend langsame Gegenstück aus der Serie 60 von Nokia nicht mehr vermissen.

Natürlich ist das iPhone kein technisches Meisterstück. Einige der gängigen Funktionen sind entweder ghar nicht vorhanden (Stichwort MMS) oder nicht auf der Höhe der Zeit und können so gegen Mobiles, wie z.B. dem Nokia N95 nicht anstinken. Die Frage ist aber, braucht man alle diese Funktionen.

Wer auf eine gute Kamera und MMS verzichten kann und keine überragende Gesprächsqualität benötigt, kann bedenkenlos zum iPhone greifen. Surfen, SMS & E-Mail sind mit dem iPhone ein Traum. Sofern man sich mit der zunächst gewöhnungsbedürftigen, weil virtuellen Tastatur, angefreundet hat. Sobald eine komplett deutsche Version vorliegt, geht die Eingabe deutscher Texte sicher einfacher. Im Moment werden z. B. keine Umlaute unterstützt, ebenso gibt es keine deutsche Texterkennung. Der eingebaute (Video) iPOD ist hervorragend umgesetzt und kann Videos in beeindruckender Qualität wieder geben. Lohnt sich der Kauf für Europäer denn jetzt schon? Im Moment - aufgrund des AT&T Simlock - eher nicht. Sobald dieser aber Geschichte ist (und die Zeichen stehen auf Sturm), kann der technophile Mobilnutzer schon jetzt zuschlagen. Billiger wird es definitiv nicht. Auch in Deutschland wird es wohl mit einem Simlock ausgeliefert werden. Gerüchten zufolge zum Jahresende bei T-Mobile oder Vodafone.





  

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