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Sony Ericsson Yari

Veröffentlicht von Dirk Schuetzner am 06.01.2010, 14:01
Punkte: blue.gifblue.gifblue.gifblue.gif  (8 von 10)
Hits: 3328
Sprache: german


Testbericht Sony Ericsson Yari von mobile-reviews.de
Hersteller:

Sony Ericsson
Modell:

Yari
Kaufen:

Yari

Revision: 06.01.2010

Mit dem Sony Ericsson Yari stellen die Schweden ein weiteres Modell aus der Ultimate Entertainment Edition vor. Dabei trumpft das Yari in erster Linie mit Spielen über Körperbewegung auf. Im sogenannten "Gesture Gaming Modus" steuert man das Handy über die auf der Vorderseite angebrachte Kamera. Diese erfasst die Bewegungen des Spielers und setzt sie in Aktionen um. Dazu liefert Sony Ericsson gleich die passende Halterung EC500 mit. Technisch trumpft das recht günstige Einsteigermodell immerhin mit einer 5-Megapixel-Kamera, einem Musicplayer und FM-Radio sowie der Unterstützung für UMTS samt HSDPA und GPS auf. Wie sich die Spielekonsole im Handyformat im Test geschlagen hat, können Sie in meinem Testbericht nachlesen.

Design

Yari
Yari
Yari
Yari
Yari
Yari

Mehr Bilder des Yari gibt es hier.

Das Yari wirkt auf den ersten Blick etwas knubbelig, das ist aber auch kein Wunder. Als Slider ist es nun mal dicker als reine Touchscreen-Modelle. Dafür bietet es auch die übliche Zehnertastatur. Das Yari misst nur 100 x 48 x 16 mm und ist damit kleiner als das Aino. Aufgrund des etwas billig anmutenden Materials wiegt es zudem nur 115 Gramm.

Yari
(c) Sony Ericsson

Sony Ericsson bietet das verspielte Yari in zwei Farben an, nämlich in "Cranberry White" oder eher schlicht in "Achromatic Black". Die Vorderseite ziert ein 2,4-Zoll kleiner Bildschirm. Direkt darunter befinden sich die zahlreichen Bedienelemente sowie ein großer Kreis der den Navikey darstellt.Der Akkudeckel auf der Rückseite besteht aus mattem Kunststoff.

Haptik/Verarbeitung

Das Yari zeigt seine Zehnertastatur erst nachdem man das Display samt Slider nach oben geschoben hat. Die beiden Softkeys unterhalb des Displays und die beiden Sondertasten rechts und links neben dem Steuerkreis sind sehr klein geraten. Für bestimmte Spiele, wie zum Beispiel FIFA haben die Designer des Japanisch-Schwedischen Joint-Venture direkt über dem Display noch zwei weitere Softkeys angebracht.

Yari Yari

Alle offene Anwendungen, seine Lieblingsprogramme und -verknüpfungen erreicht man beim Yari durch Druck auf die "Activity-Taste". Diese befindet sich links unten neben dem Steuerkreis. Der Kreis reagiert recht zügig auf Eingaben und kann problemlos mit dem Daumen bedient werden. Ein Druck nach oben startet den integrierten Musicplayer, sehr praktisch.

Yari Yari Yari

An der rechten Seite des Yari befinden sich die beiden wackeligen Lautstärkereglern sowie der Kameraauslöser. Auch der Einschub für die MicroSD-Speicherkarte hat hier Platz gefunden. Die linke Seite ziert der von Sony Ericsson bekannte Fastport-Anschluss für das Lade- und Datenkabel sowie Kopfhörer. Eine 3.5 mm Klinkenbuchse findet man leider nicht, eigene Kopfhörer kann man somit nur über einen Adapter aus dem Zubehör anschließen. Das ist sehr schade, denn das mitgelieferte Headset kann nicht überzeugen.

Die Tasten der Zehnertastatur sind zwar ausreichend groß ausgefallen, leider aber auf eine Folie aufgebracht. Sie weisen fast gar keinen spürbaren Druckpunkt auf und lassen sich nur sehr schlecht im Blindflug bedienen.

Größenvergleich (Sony Ericsson Yari & Satio)

Aino
Aino
Aino
Aino

Technik

Die Ausstattungsliste des Yari scheint mir für den geringen Preis recht gut. Das 2,4-Zoll kleine Display löst mit 240 x 320 Pixel auf und wird nur von einer Scheibe aus Plastik geschützt. Die 5-Megapixel-Kamera mit Autofokus und nutzlosem Digitalzoom kann aber bei Außenaufnahmen überzeugen. Der Einschub für microSD-Speicherkarten fasst auch die neuen 32 GB Varianten. Neben einem Musicplayer hat das Yari auch ein FM-Radio mit RDS spendiert bekommen. Der Videoplayer spielt aber keine Videos mit einer Auflösung von mehr als 240 x 320 Pixel ab, Videos im DivX oder XViD-Format beherrscht er ebenfalls nicht. Als Quadband-Gerät (GSM 850/900/GSM 1800/GSM 1900) bietet es Unterstützung für den UMTS Datendienst HSDPA und ist somit überall auf der Welt einsetzbar. Kontakt mit anderen Handys oder PCs stellt es über Bluetooth und USB sicher. Das eingebaute Radio funktioniert nur in Kombination mit einem Kabel-Headset.

Lieferumfang

Yari Yari

In der kleinen, recht poppigen Verpackung findet man ein qualitativ wenig überzeugendes Headset. Der Akku, ein Reise-Ladegerät, das USB-Datenkabel und eine nur 1-Gigabyte große MicroSD-Speicherkarte füllen die Verpackung aus. Natürlich darf auch eine Bedienungsanleitung nicht fehlen. Für die Spielernaturen unter uns gibt es zudem einen spezielle Halterung, mit welcher das Handy für den bereits erwähnten "Gesture Gaming Modus" gerüstet ist.

Yari Yari

Display

Yari

Das 2,4 Zoll-LCD stellt Grafiken und Videos mit einer Auflösung von nur 240 x 320 Pixel dar. Die Inhalte wirken auf dem Bildschirm trotzdem recht scharf, die Farben leuchten. Die Menüicons sind groß und hübsch animiert. Die Icons und Hintergründe variieren je nach ausgewähltem Theme. Der Bildschirminhalt dreht sich dabei mit dem Handy ins Querformat. Durch die Kunststoffabdeckung wird die Darstellungsqualität bei direkter Sonneneinstrahlung ziemlich eingeschränkt. Das Sonnelicht überstrahlt dann die maximal mögliche Displaybeleuchtung. Wer auf dem kleinen Display unbedingt Videos betrachten will, kann dazu den mitgelieferten Ständer nutzen.

Yari

Legt man dabei das Yari im Querformat in den Ständer, so kann der Kopfhöreranschlusses nicht mehr genutzt werden.

Menü

YariYari

Die Benutzeroberfläche des Yari dürften Handy-Nutzern des Japanisch-Schwedischen Joint-Venture hinreichend bekannt vorkommen. Sie basiert auf dem hauseigenen Betriebssystem A200. Die zwölf Icons sind ausreichend groß, meist selbsterklärend und hübsch animiert. Geöffnet wird das Menü entweder über den rechten Softkey oder über den „Play“-Button in der Mitte der Navigationstaste. Das Menü wurde in der üblichen 4 x 3 Matrix aufgeteilt. So erhält man schnell Zugriff auf Funktionen wie Anruferverwaltung, Telefonbuch, Musicplayer, Kamera, Mediengalerie und Co. Drückt man den Steuerkreis nach oben, so wird direkt der Musicplayer gestartet.

PIM

Das Yari bietet eigentlich den gleichen Personal Information Manager wie alle anderen Geräte von Sony Ericsson auch. So kann man seine Kontakte, Termine, Aufgaben und Notizen recht ordentlich verwalten und zum Beispiel per SyncML mit Google synchronisieren.

YariYari

Die Kontaktverwaltung wird durch einen Taschenrechner, Umrechner, Wecker, Stoppuhr und eine Taschenlampenfunktion ergänzt. Dabei wird die rückseitige LED dauerhaft eingeschaltet. Das Yari bietet mehrere veränderbare Profile (Normal, Meeting, Kfz-Betrieb, Draußen, Headset, Zuhause, Büro). Das Yari signalisiert Anrufe per Vibration, oder durch gleichzeitiges Klingeln und Vibrieren oder aber eben nur durch einen frei wählbaren Klingelton. Die Systemsounds (Benachrichtigungstöne, Wecker und Co.) sind ebenfalls änderbar. Die Profile sind zeitlich nicht eingrenzbar. Der integrierte Wecker speichert fünf Wecktermine, man kann sich damit sogar per Radio wecken lassen.

AinoAino

Die Kontaktdatenbank kann maximal 1000 Einträge und 7000 Rufnummern aufnehmen. Neben den üblichen Informationen, wie Name und Vorname, können zu einem Kontakt auch Notizen hinterlegt werden. Auf Wunsch wird auch ein Bild abgespeichert und bei einem Anruf als Grossbild angezeigt. Alle Kontakte lassen sich durch Eingabe von Buchstaben oder Zahlen durchsuchen. Das Yari unterscheidet dabei zwischen Kontakten auf der SIM und im Telefon. Die vorhandenen Einträge kann man auch in Anrufergruppen einteilen, so erhält man gerade bei einer Vielzahl an Kontakten einen besseren Überblick. Die vorhandenen Kontaktfeldern lassen sich mit zahlreichen Informationsdetails füllen (unterschiedliche Rufnummer, E-Mail, Anruferbild, Rufton, diverse Adressen, etc.). Selbst an ein Feld für Geburtstage wurde gedacht. Dieser wird dann sogar auf Wunsch im Kalender angezeigt! Natürlich kann ich meinen Lieblingskontakten auch spezielle Klingeltöne zuweisen. Wer mag, synchronisiert seine Kontakte dann mit Google.

YariYariYari

Der integrierte Kalender speichert Termine und Aufgaben und bietet neben einer Tages- auch noch eine Wochen- und Monatsansicht. Die gerade aktuellen Termine, Jahrestage und Geburtstage hat man leider nicht auf einem Blick im Auge. Die Tage, an denen man einen Termine eingetragen hat, werden im Kalender lediglich fett markiert. Dafür kann man auch wiederkehrende Termine mit einer kleinen Notiz versehen. Terminüberschneidungen werden bei der Eingabe angemahnt. Hier paßt das Yari also mit auf. In der Wochenübersicht werden die Termine durch einen grünen Balken visualisiert. Natürlich kann man mit dem Yari auch Aufgaben verwalten. Im Gegensatz zu den Terminen werden diese aber nicht im Kalender angezeigt. Die Aufgaben, die Sie erledigen müssen, kann man mit zahlreichen Details füllen. Verbrauchte Zeichen einer SMS zeigt das Yari natürlich auch direkt an.

Spiele

YariYariYariYariYari

Ab Werk hat das Yari zahlreiche Spiele anzubieten. Neben echten Perlen wie FIFA 2010, Bubble Town, Guitar Rock Tour und Quadrapop trumpft das Yari mit Spielen für Körperbewegungen auf. Im sogenannten "Gesture Gaming Modus" steuert man das Handy über die auf der Vorderseite angebrachte Kamera. Diese erfasst die Bewegungen des Spielers und setzt sie in Aktionen um. Dazu liefert Sony Ericsson gleich die passende Halterung EC500 mit. Gerade Bowling oder Tennis machen Spaß. Qualitativ reichen die Spiele allerdings nicht an aktuelle Spielkonsolen, wie die Nintendo Wii heran.

Music/Unterhaltung

Yari

Der Musicplayer des Yari ist optisch schlicht ausgefallen, dafür aber übersichtlich und einfach zu bedienen. Neben Albengrafiken stellt der Player auch Informationen zu Interpret und Songtitel dar. Der MP3-Player klingt in Verbindung mit dem mitgelieferten Headset nicht wirklich überzeugend. Immerhin verfügt das recht billige Headset des Yari auch über ein eingebautes Mikrofon, so kann man auch gleichzeitig damit telefonieren.

Um die maximale Soundqualität des Yari testen zu können, habe ich neben meinem Referenzkopfhörer, dem iGrado von Grado, auch noch den weit verbreiteten und überaus günstigen Koss Porta Pro, einen Sennheiser CX300 sowie den EP 630 von Creative Labs eingesetzt. Hierzu habe ich mir einen passenden Adapter für den Fastport-Anschluss des Yari besorgt.

CX300 CX300 CX300 CX300

iGrado von Grado
(C) Grado

Koss Porta Pro
(C) Koss
Sennheiser CX300
(C) Sennheiser
Creative Labs EP630
(C) Creative Labs

Der iGrado fordert vom Yari ein sehr hohes Ausgangssignal um in Wallung zu kommen. Die maximale Lautstärke des Yari reicht aber kaum dafür aus, zudem ist das Ausgangssignal nicht gut genug, um einen so hochwertigen Kopfhörer zu rechtfertigen.

Der kleine Koss Porta Pro spielt mit dem Yari besser zusammen, kappt aber die Höhen recht früh. Der Sennheiser CX300 ist als InEar eine gute Alternative, genau so wie der Creative Labs EP 630. Beide Kopfhörer gehen auch hier zu Lasten der Höhen, die Mitten werden in die Breite gezogen. Durch das passende Equalizer-Preset (Bass, Mega Bass, Voice Boost und Treble Boost) kann man dieses Manko aber ausgleichen. Insgesamt klingt das Yari aber nicht annähernd so klar und druckvoll wie z. B. das Nokia 5800 XM oder Samsung BeatDJ.

Folgende Alben aus den Bereichen Klassik, Electronic, Pop wurden - neben vielen anderen - während des Tests genutzt.

Sarah Brightman
(Symphony)
Assemblage23
(Storm)

OST Blade2
(Mos Def & Massive Attack - I Against I)

The Corrs
(Talk on Corners)
iGrado
iGrado
iGrado
iGrado

Im Bereich "Trance" kommt Armin van Buurens wöchentlicher Podcast "A State of Trance" zum Einsatz, die elektronischen Sounds und Filtersweeps decken dabei ein breites Frequenzspektrum ab. Der Song "I against I" von Mos Def aus dem Soundtrack zu "Blade 2" hat eine starke Bassbetonung und ist daher für einen Test in meinen Ohren gut geeignet. Ebenso wie der Song "Damn Those Eyes" von Kane, der einen sehr gute Dynamik aufweist. Sämtliche Musikstücke habe ich unter Zuhilfenahme der Software "LAME" eigenhändig mit mindestens 256kbit erstellt.

Wer die Übersicht behalten will, kann seine Musiktitel auch nach verschiedenen Kriterien, wie zum Beispiel nach Interpreten, Alben oder Genres sortieren. Dank der Multitasking-Unterstützung kann man seine Songs auch im Hintergrund weiter laufen lassen und nebenher noch andere Aufgaben erledigen. Wer es abwechslungsreicher mag, spielt seine Songs in zufälliger Reihenfolge ab. Wer Wert auf eine dauerhafte Berieselung wert legt, nutzt dazu die Wiederholfunktion. Wer eher Freude an Abwechslung hat, dem steht eine Shuffle-Funktion zur Verfügung. Da der Player beim Beenden die zuletzt abgespielte Position vergisst, sollte man ihn aber lediglich pausieren.

Das integrierte UKW-Radio speichert zahlreiche Radiosender und funktioniert auch im Hintergrund weiter. Es funktioniert aber nur in Verbindung mit dem Headset.. Wer mag, kann den Sound dann über den integrierten Lautsprecher ausgeben. Der Klang geht in Ordnung, auch die maximale Lautstärke gibt keinen Anlass zur Klage. Durch die RDS-Unterstützung kann man sogar Senderinformationen, wie Interpret und Songtitel abrufen.

Der Videoplayer ist zweckmäßig und spielt Videos in einer maximalen Auflösung von 240 x 320 Pixel ab. Videos im DivX/XViD-Format erkennt er hingegen gar nicht. Wohl dem, der seine Videos in einen MP4-Container verbannt hat.

Klang/Gesprächsqualität/Empfangsleistung

Obwohl das Yari nur über einen Lautsprecher verfügt, ist die maximale Lautstärke mehr als ausreichend, um seinen Arbeitsplatz mit Musik zu versorgen. In Verbindung mit einem kleinen externen Lautsprecher aus dem Zubehör kann man sein Yari dann in eine echte Musikbox umfunktionieren. Gespräche über die eingebaute Freisprecheinrichtung sind kein Problem. Die Verständigung zwischen den Gesprächspartner wird als nahezu "glasklar" empfunden, deutlich besser als beim Nokia 5800 XM. Die zahlreichen Klingel- und Signaltöne sind Geschmackssache. Insgesamt bewerte ich den Gesprächsklang des Gerätes mit "gut".

Connectivity

YariYari

Das Yari bietet einen Internetbrowser mit Unterstützung für Standardprotokolle, Bilder und Videos der Firma Netfront. Dank UMTS/HSDPA kann man so auch in angenehmer Geschwindigkeit surfen. Zum entspannten Surfen ist das 2,4-Zoll-Display aber zu klein. Immerhin stellt der Browser des Yari Webseiten wie auf dem PC gewohnt dar.

Der E-Mail Klient unterstützt zwar neben Microsoft Exchange auch normale POP und IMAP Postfächer. Eine Hilfe beim Einrichten von Postfächern erhält man aber nur in Form eines Assistenten, die meisten Zugangsdaten muss man "von Hand" eingeben. Aufgrund der fehlenden QWERTZ-Tastatur ist das Yari aber zum E-Mailen geeignet.

Das Yari wird bei eingelegter Speicherkarte als Massenspeichergerät erkannt. Drei Megabyte Daten wandern in etwa drei Sekunden vom PC zum Yari. Wer mag, kann seine Kontakte und Dateien auch über die Sony Ericsson PC Suite bzw. synchronisieren. Mit Media Home bzw. der Software Media Go überträgt man die Mediendateien kabellos vom PC auf das Handy und zurück. PlayNow™ sorgt für den Nachschub an Musik, Spiele, Anwendungen, Klingeltöne.

Kamera/Video

Yari

Sony Ericsson nutzt auch beim Yari kein bekanntes Markenobjektiv, da tut der Qualität der Bilder aber keinen Abbruch. Trotzdem sollte man keine allzu hohen Erwartungen an die Qualität der Bilder stellen. Gerade bei Innenaufnahmen fehlt dem kleinen Objektiv der 5-Megapixel-Kamera oft die nötige Lichtstärke.

YariYariYariYariYari

Wie bei einer echten Digicam wird es dann im Quermodus gehalten. Die Kamera bietet die Möglichkeit, die Bildauflösung in mehreren Schritten zwischen 5 Megapixel und VGA anzupassen. Die LED ist in der Lage, Objekte bis etwa 1,5 Meter Entfernung aus dem Dunkeln zu holen. Dann löst sich das Motiv aber schnell in Artefakte auf. Die Ergebnisse wirken "körnig" und verwaschen. Natürlich hat die Kamera des Yari auch einen Selbstauslöser mit zwei bzw. zehn Sekunden Verzögerung. Der Autofokus bietet eine Automatik, einen Makromodus und eine Gesichtserkennung oder kann auf "Unendlich" eingestellt werden, dabei reagiert er sehr schnell. Für schnelle Schnappschüsse taugt die Kamera nur bedingt, denn der Start dauert gut und gerne 2 Sekunden. Eine Sekunde später ist das Bild auf der Speicherkarte gelandet. Die Bilder weisen eine recht hohe Farbtreue auf. Die Belichtung des Fotos wird - wie bei fast allen Kameras - von der Ausleuchtung in der Suchermitte abhängig gemacht.

Beim Himmel erkennt man einen leichten Rotstich. Insgesamt kann die Qualität der Bilder der 5-Megapixel-Kamera bei Außenaufnahmen aber überzeugen. Videos nimmt das Yari in VGA-Auflösung im MP4-Format auf. Insgesamt würde ich die Kameraleistung noch mit einem "gut" bewerten.

Akkulaufzeit

Die Leistung des 1000 mAh starken Akkus gibt keinen Grund zur Klage. Bei normaler Nutzung (15 Minuten telefonieren, ein paar SMS und E-Mails, 90 Minuten MP3 am Tag, ein paar Fotos und Videos) hält er etwa 2 bis 3 Tage durch. Quasselstrippen schaffen den Akku des Yari in knapp 3 Stunden.

Videotestbericht

Fazit

Autor

Für kurze Zeit sind die bewegungsgesteuerten Spiele im Gesture Gaming-Modus des Yari ein netter Zeitvertreib. Die Bedienung über die normale Handytastatur ist gewöhnungsbedürftig, da die Tasten sehr folienartig wirken. Schnellschreiber werden damit keine Freude haben. Das 2,4-Zoll-Display ist recht gut. Die Multimediafähigkeit sowie die Ausstattung (insbesondere das GPS) geht für den günstigen Preis voll in Ordnung, auch wenn die 5-Megapixel-Kamera nicht immer überzeugt. Die Office-Funktionen des Yari sind ausreichend. Der Internetbrowser ist dank der HSDPA-Unterstützung für kurze Auskünfte geeignet. Die Verarbeitung wirkt leider etwas billig.

Yari



  

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