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Samsung Corby S3650

Veröffentlicht von Dirk Schuetzner am 04.11.2009, 09:11
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Hits: 16709
Sprache: german


Testbericht Samsung S3650 Corby von mobile-reviews.de

Hersteller:

Samsung

Modell:

Corby

Bezugsmöglichkeit:

S3650 Corby

Bilder:

Corby

Revision: 04.11.2009

Mit dem S3650 Corby bringt Samsung nach dem S5230 Star ein weiteres Touchscreen-Modell für Einsteiger auf den Markt. Das knapp 130 Euro günstige Handy bietet dabei zwar nur eine mittelmäßige Ausstattung, kann aber mit einem farbenfrohen, kapazitiven 2,8-Zoll-Touchscreen glänzen. Die Kamera wiederum glänzt nur durch Abwesenheit von Autofokus und LED-Blitz dabei. Videos werden mit 320 x 240 Pixel aufgenommen. Immerhin kann das Corby auch Videos abspielen (sofern sie nicht größer als 320 x 240 Pixel sind). Ein Radio mit RDS und ein Musicplayer runden die übersichtlichen Multimedia-Fähigkeiten des Corby ab. Per GPRS mit EDGE ist man unterwegs online, sofern man den etwas zähen Seitenaufbau des Browsers akzeptiert. Zielgruppe des Corby sind eher Jugendliche (oder zumindest jung gebliebene), nicht zuletzt aufgrund der sehr poppigen Wechselcover in den Farbkombinationen "festival-orange", "chrome-yellow, romantic-pink, chick-white". Wie sich das günstige Einsteigerhandy im täglichen Einsatz geschlagen hat, soll Ihnen mein Testbericht zeigen.

Design/Haptik/Verarbeitung

Pixon
Pixon
Pixon
Pixon
Pixon
Pixon

Mit den Abmessungen von nur 103 x 57 x 12 mm ist es nicht zu groß und mit 93 Gramm auch nicht zu schwer. In einer Männerhand verschwindet es allerdings schon fast und lässt sich so nur schlecht mit einer Hand bedienen. Die Vorderseite wird fast ausschließlich vom kapazitiven 2,8-Zoll-Touchscreen dominiert, denn unterhalb des Screens haben die Designer nur noch zwei Tasten zur Gesprächssteuerung und das Steuerkreuz in Würfelform vorgesehen. Zwischen Display und den Tasten befindet sich ein kleiner Schlitz, der Staub und Dreck leider eine gute Angriffsfläche bietet. Die Vorderseite des Corby besteht dabei vollständig aus einem schwarz eingefärbten hochglänzenden Kunststoff. Die Rückseite ist dann allerdings ein Hingucker, sofern man sich für eines der drei auffälligeren Wechselcover entscheidet. Samsung liefert das Corby in den Farbkombinationen "festival-orange", "chrome-yellow, romantic-pink, chick-white" aus. bei meinem Testgerät waren zwei orangene sowie ein schlichtes, schwarzes Cover mit dabei. Die von Samsung gelieferte Optik wird recht wirksam vor Kratzern geschützt, sie wurde leicht erhöht in den Akkudeckel eingelassen. Der Touchscreen reagiert sehr zügig und direkt auf Eingaben. Multitouch ist dem Corby allerdings fremd, gleiuchwohl es einen kapazitiven Touchscreen nutzt. Es reagiert also nicht auf Eingaben per Fingernagel oder Handschuh. Wie bei diesen Modellen üblich, werden Eingaben mit einer leichten Vibration und einem abschaltbaren Ton bestätigt. SMS und E-Mails lassen sich über eine virtuelle Zehner-Tastatur mit Texterkennung verfassen, bequem ist allerdings was anders.

CorbyCorbyCorby

So schnell wie eine echte Tastatur kann der Screen des Corby die Eingaben nicht umsetzen.

PixonPixon

Die proprietäre Lade-/Kopfhörerbuchse samt fummeliger Abdeckung befindet sich an der linken Seite des Mobiltelefons. Wer oft das eingebaute FM-Radio nutzt und sein Corby dabei laden will, ist allerdings aufgeschmissen. Beides gleichzeitig ist nicht möglich. Eine dauerhafte Berieselung aus dem Äther ist damit ausgeschlossen und wird vom Akku vordiktiert. Warum ist das so? Nun, das eingebaute FM-Radio will unbedingt das Headset als Antenne nutzen. Linksseitig befindet sich zudem noch der Laut-/Leiseregler. Der Einschub für die Speicherkarten ist unter den Akkudeckel verschwunden. Bis zu 16 GB sind dank microSDHC-Karten kein Problem. Auf der rechten Gehäuseseite befindet sich der Kameraauslöser sowie ein Taste zur Displaysperre.

Größenvergleich (T-Mobile Pulse - Samsung i8910)

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Im Vergleich mit den anderen Smartphones wirkt das Corby sehr zeirlich, kann aber keinesfalls mit dem Funktionsumfang des i8910 aus eigenem Hause oder dem T-Mobile Pulse mithalten.

Technik

Technisch wirkt das Corby etwas angestaubt, aber alles hat seinen Preis. Der 2,8-Zoll-Touchscreen mit einer Auflösung von 240 x 320 Pixel ist dabei noch das Highlight. Die 2-Megapixel-Kamera ohne Autofokus oder LED taugt nur für mittelprächtige Aufnahmen, für einen einfachen Schnappschuss oder eine Unfallskizze reicht sie aber aus. Der knapp 85 MB große interne Speicher lässt sich über microSD(HC) Speicherkarten aufrüsten. Ein Musicplayer und FM-Radio (inkl. RDS) vervollständigen die Multimediaausstattungsumfang. Als Quadband-Gerät ist es fast überall auf der Welt einsetzbar. Kontakt mit der Außenwelt nimmt es über Bluetooth 2.0 samt AVRC und A2DP und USB auf. Freunde der mobilen Kommunikation werden sich über die vielen Social Network-Widgets freuen, sich aber andererseits mit einer nicht allzu flotten Anbindung über EDGE anfreunden müssen. Eine Unterstützung für UMTS bietet das Corby nämlich nicht an. Auch ein Lagesensor der den Bildschirminhalt entsprechend fiel dem Rotstift zum Opfer.

Lieferumfang

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Zum Lieferumfang des knapp 130 € (Straßenpreis) teuren Schmuckstücks gehört keine Speicherkarte. Selbst die CD mit der PC-Suite Software von Samsung wurde eingespart, dafür wurde aber ein recht gutes InEar Stereo-Headset samt Adapter für die handelsübliche 3.5 mm Klinkenbuchse beigelegt. Zwei Bedienungsanleitungen und ein Reiseladegerät vervollständigen das Paket. Ein Datenkabel gehört unverständlicherweise auch nicht zum Lieferumfang, man kann es mit dem Einsparen auch übertreiben. So bleibt einem nur der Weg über einen externen Speicherkarteleser. Die Verpackung ist - wie das Corby - selber sehr farbenfroh gestaltet.

Display

Das sehr helle Display gibt Texte, Grafiken und Videos mit einer Auflösung von 240 x 320 Pixel bei 262.144 möglichen Farbkombinationen wieder. Es ist berührungsempfindlich, kein Wunder denn das Corby wird nahezu vollständig über den 2,8-Zoll-Touchscreen gesteuert. Die bunten und nahezu selbsterklärenden Menüicons sind ausreichend groß gestaltet um das Corby bequem mit den Fingern bedienen zu können.

Menü/Funktionen

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Samsung setzt beim Corby eine ähnliche Oberfläche wie z. B. beim F480 ein. Damit kann man auf den drei Startscreens unterschiedliche Funktionen, sogenannte Widgets, ablegen und auch wieder verschwinden lassen.

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Hervorzaubern lassen sich unter anderen Uhren (Digital/Analog), eine Foto-Slideshow, der Musicplayer, das UKW Radio und diverse Social Network Anwendungen, wie Facebook, Flickr und sogar Twitter. Für diejenigen unter uns, die das Wetter nicht selbst durch einen kleinen Spaziergang oder Blick aus dem Fenster ermitteln wollen, gibt es auch dafür eine passende Anwendung in Form einer internetbasierten Wettervorhersage. So kann man mit Hilfe der Widgets die wichtigsten Funktionen und Informationen direkt über das Menü aufrufen.

Einfach das Icon mit der gewünschten Anwendung per drag & drop auf den Bildschirm ziehen, berühren und schwups geht es los. Dabei kann man fast beliebig viele Icons auf das Display ziehen und an jeder beliebigen Stelle ablegen. Auch können mehrere Icons übereinander gestapelt werden mit dem zweifelhaftem Erfolg, drei hoffnungslos überfrachtete Startbildschirme sein Eigen nennen zu dürfen. Ergo sollte man nur etwa drei Widgets pro Bildschirm einrichten.

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Das "normale" Handymenü mit nicht weniger als neunundzwanzig verschiedenen Menüpunkten kommt erst zum Vorschein, wenn man das mit "Menü" beschriftete Icon mit den vier weißen Punkten an der unteren rechten Ecke drückt. Dann erscheinen drei Bildschirme mit je zwölf Icons in einer 4x3 Matrix. Diese kann man horizontal durch einen einfachen Fingerstreich durchblättern. Auf di Eingaben reagiert das Display des Samsung dabei sehr schnell. So erhält man leicht Zugriff auf die vielen unterschiedlichen Funktionen, wie Anruferverwaltung, Telefonbuch, Musicplayer, Kamera, FM- Radio, Fotogalerie und so manches mehr.

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Ein Taschenrechner hilft beim Einkauf, ein Konverter rechnet diverse Maße, Größen und Gewichte in die entsprechenden Pendants um. Sogar an eine Stoppuhr, einen Timer und eine Weltuhr wurde gedacht. Über die sonst üblichen Funktionen, wie Aufgabenverwaltung, Notizen, Kalender, SMS, E-Mail, Nachrichten und Co verfügt auch das stylische Samsung. Es gibt sechs veränderbare Telefonprofile. Das Corby signalisiert Anrufe dabei sowohl durch Vibration, als auch durch gleichzeitiges Klingeln und Vibrieren oder eben nur durch einen Rufton. Es ist also jede denkbare Kombination möglich. Die Systemsounds (Benachrichtigungstöne, Wecker und Co.) sind änderbar. Die Profile lassen sich allerdings nicht zeitlich eingrenzen. Neben der kompletten Palette an Anwendungen von Google (Google Mail, Google Maps, Google Suche) verfügt das auch über einen eingebaute Wecker (wiederkehrende Ereignisse sind möglich).

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Die Kontaktdatenbank kann nunmehr maximal 2000 Einträge aufnehmen. Neben den üblichen Informationen, wie Name und Vorname, kann man neben Notizen auf Wunsch auch ein Bild zum Kontakt abspeichern. Kontakte durchsucht man durch Eingabe der entsprechenden Buchstaben. Man kann zudem zwischen SIM-Kontakten und denen im Telefon wechseln. Die vorhandenen Kontakte können dann in Gruppen eingeteilt werden. Dieser Gruppe lässt sich ein individueller Klingelton zuweisen. Bei den Kontaktfeldern sind zahlreiche zusätzliche Informationsdetails möglich (Festnetz und Mobilnummer, E-Mail, Anruferbild, Rufton, Internet-, Firmen- und Privatadresse und Firmenname, etc.) Selbst Felder für Geburtstage und Jahrestage sind nun vorhanden. Leider wird dieser Tag nicht in den Kalender übernommen.

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Der Kalender bietet neben der üblichen Tagesagenda auch noch eine Wochen- und Monatsansicht. Leider informiert der Kalender des Corby in der Monatsansicht nicht durch ein entsprechendes Popup über anstehende Termine. Lediglich eine kleine Ecke am Tagesfeld signalisiert einen vorhandenen Termin. Dabei kann der Kalender auch mit wiederkehrenden Terminen umgehen. Terminüberschneidungen werden bei der Eingabe aber nicht angemahnt. In der Wochenübersicht werden Termine durch einen blauen Balken gekennzeichnet, in der Monatsübersicht durch eine kleine dunkelblaue Ecke. Über eine Sprachwahl oder gar Sprachsteuerung verfügt das Corby nicht. Eine Aufgabenverwaltung ist natürlich auch mit von der Partie. Im Gegensatz zu den Terminen werden diese aber nicht im Kalender angezeigt. Der Kalender bietet damit zwar grundlegende Funktionen, mehr aber auch nicht.

Unterhaltung

CorbyCorby

Der Musicplayer ist optisch zwar nicht sonderlich aufwändig gestaltet, kann aber zumindest das Coverart darstellen. In der unteren Hälfte findet man die Buttons für die Steuerung des Music-Player, in der Mitte eine Option den Equalizer und die Shuffle-Funktion. Der Sound klingt in Verbindung mit dem mitgelieferten Stereo-Headset und Adapter recht ansprechend ohne wirklich überzeugen zu können. Erfreulicherweise kann man dank dieses Adapters auch höherwertige Pendants anschließen. So wird die Klangqualität deutlich angehoben und kann so auch mit MP3-Playern aus dem Mittelklassesegment mithalten. Mit dem Beat DJ gibt es aber ein deutlich besser klingendes, aber auch teureres Gerät aus eigenem Hause.

CX300 CX300 CX300 CX300

iGrado von Grado
(C) Grado

Koss Porta Pro
(C) Koss
Sennheiser CX300
(C) Sennheiser
Creative Labs EP630
(C) Creative Labs

Der iGrado fordert bekanntlich ein sehr hohes Eingangssignal um in Wallung zum kommen. Die maximale Lautstärke des Corby reicht überhaupt nicht aus, um die großen Wandler des iGrado in ausreichende Schwingungen zu versetzen. Aufgrund des mittelmässigen Ausgangssignals wäre der iGrado aber sowieso unterfordert.

Der Sennheiser CX300 ist für einen InEar eine gute Alternative, er hebt den Bassbereich deutlich an. Ähnlich überzeugen kann der Creative Labs EP 630. Den besten Klang habe ich aber mit dem Koss Porta Pro erzielt. Grundsätzlich unterstützt das Corby auch A2DP und AVRCP. Somit kann man den Sound auch über Stereo-Bluetooth-Kopfhörer, wie zum Beispiel dem Motorola S9 ausgeben.

Folgende Alben aus den Bereichen Klassik, Electronic, Pop wurden - neben vielen anderen - zum Test genutzt. Im Bereich "Trance" mit seinen elektronischen Sounds und Filtersweeps kam Armin van Buurens wöchentlicher Podcast "A State of Trance" zum Einsatz. Der Song "I against I" von Mos Def aus dem Soundtrack zu "Blade 2" hat eine starke Bassbetonung und ist daher für einen Test in meinen Ohren gut geeignet. Ebenso wie der Song "Damn Those Eyes" von Kane, der einen sehr gute Dynamik aufweist. Sämtliche MP3 wurden über iTunes beschafft bzw. eigenhändig mit mindestens 256 kbit unter Zuhilfenahme der Software "LAME" kodiert.

Sarah Brightman
(Symphony)
Assemblage23
(Storm)
The Corrs
(Talk on Corners)
OST Elizabethtown
iGrado
iGrado
iGrado
iGrado

Songs kann man nach verschiedenen Kriterien sortieren (z. B. Interpreten, Alben, Genres).

CorbyCorbyCorbyCorby

Über einfache Wiedergabelisten kann man das Corby so zu einer passablen Musikbox umfunktionieren. Durch die Multitaskingunterstützung kann man seine Songs auch im Hintergrund weiter laufen lassen und nebenher noch andere Aufgaben erledigen. Wer es abwechslungsreicher mag, kann seine Songs in zufälliger Reihenfolge abspielen. Selbst die Wiederholung eines oder aller Songs ist möglich.

CorbyCorby

Das integrierte FM-Radio zeigt dank RDS auch Senderinformationen an, die dann in einer Laufschrift im oberen Teil des Screens von rechts nach links scrollen. Um dem Radio allerdings ein Lebenszeichen zu entlocken, ist zwingend der Anschluss des mitgelieferten Headsets notwendig, selbst wenn man den Sound per A2DP genießen will. Damit entfällt dann auch die gleichzeitige Lademöglichkeit. Der Media Player des Corby kann Videos auch im Vollbildmodus (Querformat) wieder geben.

Klang

Obwohl das Corby nur über einen rückseitig verbauten Lautsprecher verfügt, wäre die maximale Lautstärke des Musicplayers ausreichend um am Arbeitsplatz als MP3-Player-Ersatz zu fungieren. Leider schepperte der Lautsprecher auf höchster Lautstärke leicht. Die Übertragungsqualität zwischen den Gesprächspartner ist einwandfrei. Während eines Gesprächs werden die Stimmen aber etwas blechern wieder gegeben. Insgesamt würde ich die Wiedergabequalität des Gerätes durchaus mit "gut" bewerten.

Connectivity (Internet/E-Mail/GPS)

CorbyCorbyCorby

Das Corby nutzt von Hause aus Quadband (GSM 850/900/1800/1900-Netze) allerdings ohne Unterstützung für UMTS und HSDPA an. WLAN wird vom Corby ebenfalls nicht unterstützt. Der integrierte Browser kann zwar alle gängigen Standards (HTML, XHTML, WAP) anzeigen, aufgrund der recht langsamen EDGE-Verbindung dauert aber die Übertragung und das Rendern der Seiten recht lange. Aufgerufene Seiten speichert der Browser in einer Verlaufsübersicht. Ähnlich, wie es der Browser von Nokias neuen Smartphones auch kann. Selbst RSS-Feeds sind kein Problem. Im Vergleich zum iPhone gewinnt der eingebaute Browser keinen Blumentopf. Der E-Mail Klient unterstützt POP3 und IMAP4. Für eine große Anzahl an E-Mails bzw. Anhänge ist das Corby aufgrund der fehlenden QWERTZ-Tastatur aber nur bedingt geeignet. Eine Hilfe beim Einrichten von Postfächern erhält man nicht, alle Zugangsdaten muss man "von Hand" eingeben.

Kamera/Video

CorbyCorby

Die gute Nachricht zuerst: Eine umfangreiche Kamerasoftware mit unübersichtlichen Optionen findet man beim Corby nicht. Die schlechte Nachricht: Dank der Auflösung von nur 2-Megapixel taugt sie auch nur für Schnappschüsse. Wie bei einer echten Digicam wird das S3650 Corby dann im Quermodus gehalten. Aufnahmen bei schlechter Beleuchtung oder in völliger Dunkelheit sind dank fehlender LED nicht möglich. Solche Bilder weisen dann Farbverfälschungen und Artefakte auf. Wie sieht es mit der Qualität der Optik der eingebauten Kamera aus? Gute Beleuchtung = ansprechende Bilder! Grundsätzlich ist zwar immer der Fotograf für die Qualität der Bilder verantwortlich. Eine geringe Auflösung zieht aber immer geringe Detailtreue bei den Bildern nach sich. Die einmal geknipsten Kunstwerke kann man dann auch per MMS oder E-Mail verschicken bzw. an bestimmte Communities wie Facebook oder Flickr senden. Der Start der Kamera nimmt knapp 1 Sekunde in Anspruch, nach 1 Sekunde ist das Bild dafür auch schon im Kasten. Die Videoqualität (maximale Auflösung von 352 x 288 Pixel) kann man ebenfalls fast vergessen.

Akkulaufzeit

Beim Samsung Corby zieht eigentlich nur das recht leuchtstarke kapazitive Display am Akku. So hält die Kraftzelle mit 900 mAh bei normaler Nutzung (15 Minuten telefonieren, ein paar SMS, 90 Minuten MP3 am Tag) locker drei Tage durch. Selbst Intensivnutzer mit Telefonitis werden ihr Schmuckstück daher frühestens nach 1 1/2 Stunden nachladen müssen.

Videotestbericht

Fazit

Autor

Wer ein Touchscreen-Handy sucht, mit dem man gut telefonieren kann, das stylisch aussieht und wo der Akku länger als einen Tag hält, der kann - gerade aufgrund des sehr günstigen Preises - bedenkenlos zum Samsung Corby S3650 greifen. Wer allerdings gerne im Internet surft, dem sei gesagt, dass die ohne UMTS und WLAN recht träge abläuft. Die Kamera reicht für Schnappschüsse. Fans mobiler Kommunikation werden aufgrund der fehlenden QWERTZ-Tastatur nicht unbedingt glücklich mit dem Corby werden. Die Verarbeitung, die kompakten Abmessungen und die gute Sprachqualität entschädigen dafür aber. Die auffällige Farbgebung ist allerdings Geschmackssache.

Testlogo

 



  

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