Aktuelle Testberichte
Testbericht Garmin nüvifone A50
Testbericht LG GT540
Testbericht Samsung Galaxy S i9000
Testbericht Motorola Flipout
Testbericht Palm Pixi Plus
Testbericht HTC Legend
Testbericht Samsung Wave S8500
Testbericht Palm Pre Plus
Testbericht Apple iPhone 4
Testbericht Sony Ericsson X10
Testbericht Sony Ericsson Vivaz pro
Testbericht HTC HD mini
Testbericht Apple iPad
Testbericht HTC Desire
Testbericht Nokia X3
News
Hauptmenü
Links
www.counter24.ch
www.themen-welt.eu

RIU Hotel

Motorola V3xx Testbericht

Veröffentlicht von Dirk Schuetzner am
Punkte: blue.gifblue.gifblue.gifbluehalf.gif  (7 von 10)
Hits: 17533
Sprache: german


Revision 1.0 15.03.2007

Einleitung

Motorola ist fleißig. Nach dem Motorola V3, V3x, V3i bringen die für gutes Design bekannten Amerikaner nun ein weiteres Modell der Razr-Baureihe auf den deutschen Markt, das Razr V3xx. "Styles meets Speed". Das V3xx unterstützt nämlich den HSDPA Datenturbo und ist somit eine ideale Ergänzung zum Notebook. Notebook und V3xx, statt Notebook und Datenkarte klingt verlockend, spart man sich doch ein zusätzliches Mobiltelefon. Zumal das Motorola auch deutlich besser aussieht, als eine schnöde Datenkarte. Inwieweit die recht umfangreiche Featureliste Rückschlüsse auf die Alltagstauglichkeit des neuen Razr erlaubt und ob sich der Umstieg vom Razr V3 zum V3xx lohnt, soll Ihnen mein Testbericht näher aufzeigen.

Design

Das Design des V3xx ist bestechend einfach, zeitlos und sehr sexy. Klein, stark, schwarz, wie ein guter italienischer Espresso kommt es daher. Seine Abmessungen von 53 x 103 x 15 mm bei einem Gewicht von etwa 107 g sollten den Betrachter nicht zu falschen Rückschluss auf die Funktionsvielfalt des V3xx verleiten. Der Materialmix aus Kunststoff und Metall ist gut gelungen, gleichwohl die komplette Rückseite (Akkudeckel und Seitenteile) nur aus Plastik bestehen. Beim Razr V3 war zumindest der Akkudeckel noch aus Metall. Vielleicht ein Tribut an den Mister der Gewichtsoptimierung bei Motorola. Das V3xx ist zur Zeit nur über Vodafone oder O2 erhältlich, eine frei Version ist für den deutschen Markt noch nicht vorgesehen. Äußerlich weist nur ein rückseitig angebrachter Schriftzug auf seine Verbindung zu Vodafone hin und auch der ist nur aufgedruckt, wird sich also im Laufe der Zeit "abnutzen" ;-)

Das V3xx ist schön flach und in etwa so breit und lang, wie eine Kreditkarte. Mehr braucht man dann nicht mit in den Urlaub zu nehmen, denn die HSDPA Unterstützung erlaubt zügiges surfen in den Onlineshops. Der Klappdeckel des V3xx besteht aus Metall und das Material des oberen Displayglas soll kleineren Kratzern widerstehen. Leider ist es aber nicht gegen Fingerabdrücke resistent. Sowohl die Außenhülle, als auch das Display spiegeln den PH-Wert des Nutzer (oder der Nutzerin) deutlich wieder. Um ein schönes Microfasertuch kommt man(n) also fast nicht herum. Den Zwang, sein V3xx zu putzen verspürt man sowieso häufiger.

V3xx V3xx V3xx
V3xx V3xx V3xx
V3xx V3xx  

Technik

Technisch ist das V3xx auf der Höhe des Zeit. Ein 2,2 Zoll großes internes Display (TFT) mit einer Auflösung von 240 x 320 Pixeln, bei 262.000 Farben sowie ein externes Display mit 96 x 80 Pixel, bei 1.05 Zoll und 65.000 Farben (CSTN) kann man im Moment (gerade bei Klapphandys) schon als marktüblich bezeichnen. Bluetooth 2.0, mini-USB und HSDPA sowie Edge sind weitere Austattungsmerkmale. Leider hat Motorola nur eine 1.3 MP Kamera in das V3xx integriert. Diese liefert zwar gute Bilder, ist aber sicher nicht mehr "state of the art".

Motorola Razr V3xx
Flex: USIZRGBLVFDER26117047
SW-Version: R26117RK_U_98.20.33BR

Etwa 50 MB Hauptspeicher und ein microSD Kartenslot spiegeln die Erweiterungsmöglichkeiten des Gerätes wieder. Motorola setzt das ursprünglich als Transflash bekannte und nun microSD genannte Format ein. Hier ist aktuell bei 2 GB Schluss.

Lieferumfang

Der rote Vodafonkarton offenbart sich mit folgendem Inhalt:

  • Motorola Razr V3xx Mobiltelefon
  • Standard-Akku BZ 60 3.7V Li-Ion
  • Reise-Ladegerät
  • Bedienungsanleitungen
  • USB Datenkabel
  • 128 MB MicroSD (Transflash) Speicherkarte samt Adapter auf SD
  • Motorola Phone Tools 4
    Stereo-Headset
ausgeliefert. Die noch beim Razr V3 mitgelieferte Gürteltasche sucht man leider vergeblich.

Verarbeitung/Haptik

Die Verarbeitung des Gerätes kann man guten Gewissens mit "gut" bezeichnen. Einzig das leichte seitliche Spiel des Displays sowohl im geschlossenen, als auch im halb geöffnetem Zustand trüben den guten Gesamteindruck. Die metallene Tastatur ist ein echter Hingucker und einwandfrei verarbeitet. Sie weiss mit gutem und hörbarem Druckpunkt zu überzeugen und erlaubt auch zügiges SMS'en. Leider wurde die motorola typische - iTAP getaufte - Texthilfe im Vergleich zum Razr verschlimmbessert. Unbekannte Worte werden zwar durch Vorschläge ergänzt, leider gibt es aber nicht mehr die listenartige Form von Wortvorschläge, wie sie noch das Razr V3 liefert. Einmal erlernte Begriffe müssen dem V3xx nach einiger Zeit wieder neu beigebracht werden. Motorola tut gut daran, sich zukünftig am bestehenden Standard "T9" zu orientieren. Denn Motorola Jünger brauchen für das Verfassen einer SMS oder E-Mail deutlich länger, als Nutzer von Nokia und Co.

An der linken Außenseite des V3xx findet man - wie gewohnt - den Laustärkeregeler sowie die Smart-Taste (führt zum Musikmenü). Drückt man sie länger, werden die Tasten gesperrt. Eine Fehlbedienung des V3xx in der Hosentasche wird so ausgeschlossen. Im geschlossenen Zustand kann man mit den beiden Tasten auch den integrierten MP3 Player bedienen.

V3xx

An der rechten Außenseite ist der Kamerabutton angebracht. Die Tastatur des V3xx wurde im Vergleich zum Motorola Razr umgestaltet, nicht unbedingt zum Vorteil des Nutzers. Den eigentlichen "dritten" Softkey, der beim V3 noch ins Menü führte, gibt es bei seinem Nachfolger nicht mehr. Typischerweise hat das V3xx nun nur noch zwei Softkeys, diese lassen sich aber individuell mit Funktionen belegen.

Links neben dem 5-Wege Navikey befindet sich nun die Anrufmenütaste, sie führt direkt zum Anrufprotokoll. Rechts neben dem Navikey gibt es die Lösch- bzw. Rückschritttaste. Ein Druck und die letzte Eingabe wird gelöscht bzw. es wird ins Hauptmenü zurück gesprungen. Direkt unter dem Navikey befindet sich der Button für den Zugang zum Internet (hier mittels Operabrowser). Ein Druck führt direkt ins Internet, es erfolgt keinerlei Sicherheitsabfrage mehr! Eine echte Kostenfalle für die, die keine Datenflatrate ihr eigen nennen. Flankiert wird er vom grünen Gesprächsannahmeknopf sowie von der eingangs erwähnten roten Gesprächsbeenden- bzw. Starttaste. Direkt darunter beginnt die üblichen Zahlen-/Buchstaben Klaviatur, die virtuose SMS Künstler so lieben. Alle Tasten sind ausreichen groß und stehen angenehm weit auseinander. Auch Wurstfinger haben so keine Probleme, das V3xx zu bedienen. An die weibliche Leserschaft: Es besteht auch keine Gefahr sich die Fingernägel zu brechen :-)

Motorola V3xx Motorola V3
V3xx V3xx

Display

Das sehr helle Display (in 6 Stufen verstellbar) verfügt endlich über eine Auflösung von 240 x 320 Pixel. Es ist gut ausgeleuchtet, stellt die 262.000 Farben brilliant dar und ist eine echte Augenweide. Das Außendisplay verfügt über eine Auflösung von 96 x 80 Pixeln bei 65.000 Farben. Im Vergleich zum Razr V3 ist der Unterschied schon deutlich erkennbar, im Vergleich zum Razr V3i eher nicht mehr.

Einen eingehenden Anruf quittiert das Außendisplay mit einem kleinen Anruferbild (sofern eingestellt). Das Motorola Logo leuchtet aber nicht mit auf. Im Vergleich zum V3i ein kleiner Rückschritt. Eine kleine rote Lampe in der oberen linken Ecke leuchtet auf, wenn das V3xx dann doch mal an der Steckdose hängt. Bei Nutzung der Bluetoothverbindung leuchtet eine kleine blaue Lampe in der oberen rechten Ecke (die gab es auch schon bei den anderen V3). Ein kleiner Übersetzungsfehler hat sich hier aber eingeschlichen, anstatt Gerätenamen wird "Geätenamen" angezeigt. An dieser Stelle meinen Gruß an die Qualitätssicherung von Motorola.

v3xx

Inbetriebnahme

Starten läßt sich das V3xx mit der roten Hörertaste. Nach wenigen Sekunden fordert es seinen Herrn und Meister dann zur Eingabe des PIN auf, zeigt seine Herkunft (animiertes Vodafone Logo) und ist einsatzbereit. Einstellungswizards hat es nicht. Zeit/Datum müssen manuell eingestellt werden. Die Vofafone Providereinstellungen für MMS und Co., Mobile-TV und Internet sind wenig überraschend schon vorkonfiguriert. Andere Einstellungen kann man von Motorolas Webseite direkt per SMS anfordern.

Menü/Funktionen

Das Motorola Razr V3xx Menü hat sich im Vergleich zum Razr kaum verändert. Die Hauptebene besteht nun aus 4x3 Menüpunkten. Insgesamt sind die Funktionen - die Speicherkartenfunktion samt USB sowie Videokamera mal ausgenommen - kaum erweitert worden. Alle Motorola bekannten PIM Anwendungen (Kalender, Rechner, Wecker, WAP, Anrufdienste) sind vorhanden. Zusätzlich gibt es nun die Funktion des Onlineupdates, wie sie auch bei den Geräten der Konkurrenz vorhanden ist.

V3xx

Bilder (GIF) können beim V3xx wieder als Bildschirmschoner dienen, Fotos als Hintergründe. "Profile" angepaßt aber nicht Zeit gesteuert werden. Das Menü läßt sich personalisieren, hierbei kann die Reihenfolge der Icons nach den Wünschen seines Nutzers angepaßt werden. Auch die Shortcuts des Navikey lassen sich anpassen. Ab Werk führt ein Druck nach unten ins Telefonbuch, nach links ins Nachrichtenmenü, nach rechts in den Kalender und nach oben zu den Profilen.

Im Telefonbuch ist Platz für etwa 1000 Kontakte. Es können Informationen zu

- Vorname, Nachname
- Spitzname
- Nummer (Mobiltelefon, Videotelefon, Privat, Fax, Büro Pager, Sonstiges)
- E-Mail
- URL
- Adresse (Sonstiges, Straße & Nr, Ort, Bundesland, PLZ, Land)
- Speicherplatz (SIM oder Telefon)
- Kurzwahl
- Profil (Allgemein, Freunde, Familie, Geschäftlich)
- persönlicher Klingelton
- Anruferbild (klein)
- Geburtstag (wird nicht in den Kalender mit übernommen)
- Notizen

hinterlegt werden. Nunmehr können auch mehrere Buchstaben bei der Suche eingegeben werden, also z. B. dra statt nur d. Kontakte lassen sich nach Vor- oder Nachnamen sortieren und nach bestimmten Kriterien filtern. Ein vollständiges Adressbuch also. Alle Kontakte lassen sich online sichern und zurück spielen.

Der Kalender liefert alle notwendigen Funktionen. Von der Tages- und Wochenansicht bis hin zur Eingabe von Aufgaben und Terminen (auch wiederkehrende Ereignisse sind möglich). Termine und Aufgaben werden in der Tages- und Wochenansicht sofort mittels einen Symbol (kleine Ecke) dargestellt. Für ganz mißtrauische Zeitgenossen läßt sich der Kalender zudem auf Papier ausdrucken.


Unterhaltung/Spiele/Anwendungen

Das Motorola V3xx hat einen neuen MP3 Player spendiert bekommen. Die alte - JAVA gestützte mußte einer optisch aufgehübschten - Version weichen. Der Funktionsumfang ist ordentlich, das Klangbild allerdings eher als mau zu bezeichnen. Das mitgelieferten Stereoheadset (miniUSB) liefert ein wenig überzeugendes Klangbild ab. Eher durchschnittlich im Gesamteindruck wird es durch den Einsatz der 3D Audio Funktion (Klangbreite in 7 Stufen anpassbar bzw. komplett abschaltbar) oder des Bass Verstärker (abschaltbar oder aber in 7 Stufen aktivierbar) eher noch verschlimmbessert. Echter Bass kommt da nicht auf, die Höhen werden einfach gekappt und die tieferen Freqeunzen in den Vordergrund gedrängt.

Das Ganze geht auf Kosten des Klangbildes. Subjektiv kommt bei zugeschalteten Effekten der Eindruck auf, die Lautstärke schwanke, wie ein Seemann nach seinem ersten Landgang. Für den gelegentlichen Einsatz als MP3 Player Ersatz (z. B. beim joggen) sicherlich noch ausreichend, als iPOD Ersatz taugt das V3xx definitiv nicht. Dafür unterstützt der MP3 Player diesmal auch multitasking. Es können also problemlos weitere Arbeiten am V3xx erledigt werden, ohne dass der Player stoppt. Die Auswahl der Musikoptionen läßt den Sound aber verstummen, während der MP3 Player im Hintergrund läuft (Funktion Ausblenden) können die Musikoptionen dann aber ohne Unterbrechung des Sounds aufgerufen werden. Als Hörbuchplayer taugt das V3xx nur begrenzt, denn abgebrochene Soundausgaben werden nicht wieder fortgesetzt. Natürlich läßt sich der Player auch im zugeklappten Zustand des V3xx bedienen, Songinformationen werden dann auf dem externen Display ausgegeben.

V3xx V3xx V3xx
V3xx V3xx V3xx


Der Player erlaubt das Abspielen von MP3 sowie ungeschützten (iTUNES) AAC+, unterstützt die zufällige Wiedergabe ebenso wie das kopieren, löschen oder verschieben von Musikstücken. Diese können zudem direkt online erworben werden. Zusammenfassend ist zu sagen, dass der neue MP3 Player zwar ein deutlicher Fortschritt ist, klanglich aber nicht ganz zu überzeugen weiss.

Für die Spielkinder unter uns sind mehrere Demoversionen von aktuellen Spielen vorinstalliert. Das V3xx verfügt leider über kein UKW-Stereo-Radio.

V3xx

Klang

Der Klang des Gerätes ist hervorragend, der rückseitig verbaute Lautsprecher ist erstklassig und SEHR laut. Des gleichen gilt für die allgemeine Klangqualität sowie Lautstärke des Gerätes an sich. Die eingebauten und vorinstallierten Klingeltöne im MIDI sowie MP3 Format sind ok und klingen ebenfalls hervorragend, wenn auch sehr trancelastig. Die Frequenzen im Bassbereich werden bauartbedingt natürlich kaum bis gar nicht angeboten.

Konnektivität

Das V3xx bietet Bluetooth 2.0 sowie die USB to go Funktionalität (wird also als Speichermedium erkannt). Das Gerät hat gute bis sehr gute Empfangs- und Sendeleistungen im D1/E+/O² Netz. Da gibt es nichts zu meckern. Die Bluetooth Verbindungen funktionieren schnell und einwandfrei. Mittels des beigelegten USB Kabels und einer Einstellung im V3xx hat man die Wahl zwischen den Übertragungsmodi (Datenverbindung, Speicherkarte, Media Sync und USB Drucken). Eine Verbindung mit der Moto Suite 4 (die Vollversion befindet sich ebenfalls im Lieferumfang) ist hier über Blueooth und auch Datenkabel kein Problem. Kopieren von MP3 über das Datenkabel auf das V3xx geschieht zügig. Im HSDPA Modus und bei guter UMTS Netzabdeckung sind Übertragungsraten von etwa 87 kb pro Sekunden kein Problem. Kein schlechter Wert. Meine Vodafone Datenkarte ist da auch nicht wirklich schneller.

Der neue Operabrowser kann überzeugen, stellt Webseiten allerdings nicht 1:1 dar. Dafür lassen sich größere Seiten aber problemlos zoomen, WAP Seiten stellen kein Problem für den internen Browser dar. Insgesamt erfolgt der Seitenaufbau sehr schnell. Des Weitern unterstützt der Browser WAP 2.0 (WSP/HTTP 1.1, WTCP/IP, xHTML Mobile Profile, WCSS, Cookies, WTLS Class 2, TLS 1.0/SSL 3.0 sowie POP3, SMTP, IMAP2. MMS (Bilder / Fotos + Text und Sound).

V3xx V3xx V3xx
V3xx V3xx V3xx

Kamera/Video

Das V3xx verfügt über eine interne VGA Kamera für Videotelefonie. Zudem über eine externe 1.3 MP Kamera mit 8x Digitalzoom, aber ohne Kameralicht. Auch ein Autofokus ist nicht vorhanden.. In ihrer Leistungsklasse liefert die V3xx Kamera aber gute Bilder ab. Der Fotograf hat die Wahl zwischen den Auflösungen Groß (1.3 MP), Mittel (480x640 Pixel), Klein (240x320 Pixel) und Klein (120x160 Pixel) und den Qualitätsstufen Gut, Besser, Beste. Der Verschlusston läßt sich komplett abschalten, oder aber auf so seltsamen Geräusche, wie "Schimpanse" oder "Boing" umschalten. Videos kann es in den Qualitätsstufen Gut, Besser und Beste aufnehmen (176x144 Pixel). Die Aufnahmedauer wird hierbei einzig durch die verwendete Speicherkarte begrenzt. Diverse Einstellungsmöglichkeiten der Lichtverhältnisse (Automatisch, Sonnig, Bewölkt, Innenraum (Heim), Innenraum (Büro), Dunkelheit), des Stil (Farbe, Schwarz/Weiß, bläulich, Antik, rötlich, grünlich, Negative) bis hin zur Belichtung (-2 bis +2)) runden das Bild ab. Alles in allem liefert die Kamera gute aber wenig hochauflösende Bilder, kann daher nicht mit der aktuellen Konkurrenz der Kamerahandys der 2 MP Klasse mithalten.

V3xx V3xx V3xx
V3xx V3xx V3xx

Kamerabilder

Videos

Themen/Skins

Das V3xx verfügt über 3 vorinstallierte Motive (Vodafone, Disco, Indium) sowie 3 Skins. Die werksseitigen Icons werden allerdings hierbei nicht verändert.

Akkulaufzeit

Die Akkulaufzeit des V3xx ist über jeden Zweifel erhaben. Mithin eines der leistungsfähigsten Mobiles die ich kenne. Die vom Hersteller angegebenen GSM Gesprächs- und Standby-Zeiten von bis zu 300 Minuten bzw 400 Stunden können zwar selbst bei guter Netzabdeckung kaum erreicht werden. Normalnutzer werden aber sicher 5 Tage mit ihrem V3xx ohne Energiequelle auskommen. Selbst Quasselstrippen schaffen einen Arbeitstag ohne Probleme. Die Gesprächszeiten für Videotelefonie betragen laut Hersteller etwa 120 Minuten. Mangels Gesprächspartner konnte ich diesen Wert nicht überprüfen. Technisch bedingt reduziert sich die Ausdauer im UMTS Netz auf etwa die Häfte des Wertes.

Bugs

Übersetzungsfehler im BT Menü ("Geätenamen") sowie ein Fehler im Musikplayer (bei Auswahl der Optionen stoppt die Musik, während man nach Minimierung des Musikplayers dann ohne Aussetzer in das Optionsmenü springen kann). Mehr Bugs sind mir während der testphase nicht aufgefallen.

Branding

Das Branding der Vodafonevariante würde ich nicht unbedingt als gelungen bezeichnen. Zu dominant kommt der Aufdruck daher, zu kostenträchtig (Stichwort Internetzugang) ist der Eingriff in die Firmware. Auch die Vodafone eigenen Icons sind gewöhnungsbedürftig, schränken den Umgang mit dem V3xx aber in keiner Weise ein.

Fazit

Lohnt sich der Umstieg vom deutlich günstigeren Razr V3 zum deutlich teureren Razr V3xx? Eine nicht ganz leicht zu beantwortende Frage. Wer mit dem Display des V3 nicht mehr klar kommt (weil grobpixelig), wer die VGA Kamera des V3 ob seiner minimalen Auflösung nicht mehr sehen kann, der sollte zum V3xx greifen. Die besseren Multimediaeigenschaften (Stichwort Speicherkarte und MP3 Player) machen den Umstieg leicht. Viel SMS'er oder E-Mailer werden aber am "neuen" iTAP des V3xx keinen rechten Spaß haben. Hier sollte man sich durchaus mal die Produkte der Konkurrenz ansehen. Schlußendlich gibt es sicher modernere Mobiles in dieser Preisklasse. Das Design und die Haptik des V3xx sind aber eine Klasse für sich. Ich persönlich würde jederzeit zum V3xx statt zum V3x greifen. Konkurrenz naht aber aus dem Hause Nokia: Nokia N76.

Sie sind der der CounterBesucher.


  

Weiterleiten | Zurück zur Übersicht | Kommentar schreiben ]