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 Motorola Razr- Das rasiermesserscharfe Smartphone im Test (Testbericht)  
Thema: Testberichte
Das Motorola Razr polarisiert sehr stark, soviel ist klar. Viele finden das neue Design einfach nur geil, andere halten es für ein ziemlich hässlichen Klotz. Dabei stört der sehr breite schwarze Rahmen auf der Vorderseite wohl am meisten. Mein Testgerät stammt von sparhandy.de, dafür herzlichen Dank. Dort kann man übrigens auch 5 Motorola Razr gewinnen! Mit seinen 127 Gramm ist es im Verhältnis zu seinen Abmessungen von 130,7 x 68,9 mm sehr leicht. Das mag am rückseitig verbauten Kevlar-Faser liegen. Mit seinen 7,1 mm ist es eines der flachsten Smartphones der Welt. Angetrieben wird es übrigens standesgemäß von Android 2.3.5. Im Inneren des Boliden werkelt ein 1,2 Gigahertz schneller Dual-Core-Prozessor, der kann auf etwa 1 Gigabyte Arbeitsspeicher zurückgreifen. Der 4,3 Zoll große Super-AMOLED-Touchscreen auf der Vorderseite hat meiner Meinung nach bei weiß0en Flächen einen leichten Grauschleier, gibt Farben aber insgesamt sehr kräftig und leuchtend wieder. Die PenTile-Matrix ist aus nächster Nähe gut sichtbar, hat mich aber nicht so gestört, wie der Grauschleier. Immerhin löst das Display mit 540 x 960 Pixel auf. Das Samsung Galaxy Note sowie das Galaxy Nexus haben allerdings eine deutlich höhere Auflösung. Das Displays wurde dafür aber wieder mit einem kratzfesten Gorilla-Glas von Corning®-geschützt. Das Edelstahl-Gehäuse mit seinen KEVLAR®-Fasern ist dank einer wasser- und schmutzabweisende Beschichtung vor Feuchtigkeit geschützt und soll so auch bei Outdoor-Einsätzen mithalten können. Kein Vergleich zu meinem recht empfindlichen iPhone 4S. Man sollte das neue Razr aber auf keinen Fall auf eine Stufe mit dem Motorola Defy (+) stellen, einen Ausflug in die Badewanne übersteht es nämlich nicht! Meine Eindrücke im Videotest gibt es direkt im Anschluss oder in HD auf YouTube:


Geschrieben von Dirk Schuetzner am Donnerstag, 24. November 2011 ...mehr

 Samsung Galaxy Note- Das Smartlet im Test (Testbericht)  
Thema: Testberichte
Granatenstark! Das Samsung Galaxy Note ist momentan der Stern am Himmel der Smartphones auf der Basis von Android. Das liegt zum einen am gigantischen, 5,3-Zoll (13,4 cm) großen Touchscreen in Super-AMOLED Ausführung und zum anderen an der Auflösung von 1280 x 800 Pixel. Da kann dann bestenfalls noch das recht wenig erfolgreiche Dell Streak mithalten. Das Display liefert leider eine recht starke Betonung grüner Farbtöne. Angetrieben wird das knapp 520 Euro teure HTC Titan von einem 1,4 Gigahertz schnellen Dual-Core Prozessor aus dem Hause Samsung. Der kann auf etwa 512 MB RAM zurückgreifen, während sich der Anwender im 16 Gigabyte großen, internen Speicher austoben kann. Erweitern kann man das galaxy Note problemlos um weitere 32 Gigabyte über handelsübliche microSD-Speicherkarten. Auf der Rückseite befindet sich eine 8-Megapixel-Kamera. Diese macht solange gute Bilder, wie ausreichend Licht zur Verfügung steht. Die LED kann im Dunkeln noch knapp 1 1/2 Meter weit leuchten. Die Bilder bei schlechter Beleuchtung allerdings oft trüb oder körnig. Mit Neonlicht hat die Kameraautomatik oft Probleme.


Dank Android 2.3.4 stehen dem Fotofragen unzählige Einstellungsmöglichkeiten, Szene-Modi sowie Personalisierungen zur Verfügung. Die 2-Megapixel-Frontkamera erlaubt Videotelefonate. Videos kann man dann über DNLA auch auf den heimischen Fernseher übertragen. Funktechnisch ist das Titan per HSPA+ theoretisch mit bis zu 21 Megabit pro Sekunde bzw. per WLAN b/g/n online. Im HSPA+-Modus bin ich aber selten über 7 Mbit heraus gekommen. im WLAN-N Modus kam ich auf über 40 Mbit! Wer das Galaxy Note mit seinem PC oder Mac koppeln will, nutzt dazu den Kurzstreckenfunk Bluetooth, WLAN per Kies.Software oder eben den USB-Anschluss. Dort steht dann auch eine USB-Host Funktion zur Verfügung.  Leider werden nur USB-Sticks erkannt und in das Dateisystem eingebunden. zugriff bekommt man per eingebautem Dateimanager über den Punkt USB-Storage. Eine Tastatur oder Maus wird zwar erkannt, können aber nicht genutzt werden. Auch eine Festplatte mit NTFS-Filesystem kann nicht eingebunden werden. Das  Galaxy Note ist nur 9.65 mm dünn, wiegt aber etwa 176 Gramm. Trotz seinen Abmessungen von 146.85 x 82.95 mm ist es trotzdem noch transportabel und lässt sich noch recht komfortabel in der Hosentasche transportieren.




(Mehr Bilder nach dem Klick)

Dank des integrierten GPS-Empfängers und dem vorinstallierten Google Maps sowie Navigation kann man mit seinem Note auch sehr bequem navigieren. Die Multimediafähigkeiten sind sehr gut. Der Videoplayer spielt sowohl MP4 als auch DivX/XViD ab, sogar im HD-Format. Der Musikplayer versteht sich mit MP3 und kann auf eine hauseigene Soundoptimierung sowie Equalizer-Presets (nur für Kopfhörer) und 5.1 Sound  zurückgreifen. Dank der 3.5 mm Kopfhörer-Buchse kann man die recht ansprechenden Kopfhörer problemlos gegen höherwertige Exemplare tauschen. Die Anzahl der im Market zur Verfügung stehenden Apps und Spiele ist mit über 200.000 sehr hoch. Der Browser ist sehr schnel und kommt ab Werk mit Adobe Flash (11) klar. Dank der hohen Auflösung von 1280 x 8700 Pixel muss man kaum scrollen. Mehrere Fenster sind ebenso wenig ein Problem wie Lesezeichen.


Das Android 2.3.4 versteht sich mit Multitasking, die Apps laufen dabei im Hintergrund weiter. Ab Werk kann das Galaxy Note  mit Word-, Excel- und  Powerpoint-Dateien sowie PDF umgehen. Über eine spezielle Stifteingabe kann man sowohl die Rückschritt-Taste emulieren, als auch Screenshots erstellen. Alle handschriftlichen Eingaben werden dabei auf Wunsch in Text umgewandelt. Hierzu liefert Samsung bereits eine Handvoll spezieller Apps mit. Dank Copy & Paste kann man sowohl Textpassagen als auch eigene Grafiken oder Ausschnitte davon in jede beliebige Anwendung kopieren. Die Gesprächsqualität sowie die Empfangs- und Sendeleistung liegen auf guten Niveau.

Fazit:



Mit dem Galaxy Note zeigt Samsung, das ein Smartphone - im eigene Hause wird es Smartlet genannt - mit einem großen Touchscreen viel Spaß machen kann, ohne an Mobilität zu verlieren. Gerade der sehr gute Videoplayer kann sich hervorragend in Szene setzen. Der Browser ist nicht zuletzt aufgrund des 1.4 Ghz schnelle Dual-Core Prozessor sehr schnell und versteht sich mit Flash-Seiten. Das Note ist dabei sowohl zum Surfen als auch sehr gut zum Spielen geeignet. Dank der guten Stifteingabe kann man unterwegs schnell und einfach Skizzen, Notizen oder anderen Infos "zu Papier" Bringen. Auf Wunsch sogar auf einem Samsung-Drucker!




Geschrieben von Dirk Schuetzner am Donnerstag, 17. November 2011

 HTC Titan- Windows Phone 7.5 mit Unibody-Gehäuse im Test (Testbericht)  
Thema: Testberichte
Das HTC Titan ist momentan der Gigant am Himmel der Smartphones. Zumindest dann, wenn man eines auf der Basis von Windows Phone 7.5 (Mango) sucht. Der riesige, kapazitiv reagierende Touchscreen bietet eine Diagonale von 4,7 Zoll. Da können nur das Dell Streak sowie das Samsung Note mithalten. Die Auflösung beträgt leider nur 480 x 800 Pixel, das wird allerdings von Microsoft so vorgegeben und kann nicht dem Hersteller angelastet werden. Angetrieben wird das knapp 520 Euro teure HTC Titan von einem 1,5 Gigahertz schnellen Single-Core Prozessor von Qualcom. Der kann auf 512 MB RAM zurückgreifen, während sich der Anwender im 16 Gigabyte großen, internen Speicher austoben kann. Erweitern kann man den traditionell leider nicht weiter. Auf der Rückseite befindet sich eine 8-Megapixel-Kamera samt Doppel-LED. Die macht solange gute Bilder, wie ausreichend Licht zur Verfügung steht. Die Doppel-LED kann im Dunkeln noch knapp 2 Meter weit leuchten. Die Bilder werden dann trotzdem recht körnig. Mit Neonlicht hat die Kameraautomatik aber oft Probleme.




(Anklicken für Kamerabilder des HTC Titan)
(Webspace von 4phones.de)


Dank Windows Phone 7.5 steht nun auch eine Panoramafunktion sowie eine Gesichtserkennung und diverse andere Effekte und Szene-Modi zur Verfügung. Die 1,3-Megapixel-Frontkamera erlaubt Videotelefonate. Videos kann man dann über DNLA auf den heimischen Fernseher übertragen. Funktechnisch ist das Titan per HSPA+ mit bis zu 14,4 Megabit pro Sekunde und WLAN b/g/n online.  Wer das HTC Titan mit seinem PC oder Mac koppeln will, nutzt dazu den Kurzstreckenfunk Bluetooth 2.1 EDR.  Das  HTC Titan ist nur knapp 9,9 Millimeter flach, 132 mm lang und 71 mm breit. Es wiegt stattliche 160 Gramm. Meiner Meinung nach ist aber trotzdem noch transportabel und lässt sich noch komfortabel in der Hosentasche transportieren.




(Mehr Bilder nach dem Klick)

Dank des integrierten GPS-Empfängers und dem vorinstallierten Bing Maps kann man mit seinem Titan auch navigieren. Die Multimediafähigkeiten sind recht übersichtlich. Der Videoplayer spielt nur MP4 ab, der Musikplayer spielt MP3 und kann auf eine HTC-eigene Soundoptimierung in Form von Equalizer-Presets (nur für Kopfhörer) und SRS zurückgreifen. Dank der 3.5 mm Kopfhörer-Buchse kann man die grausigen Kopfhörer problemlos gegen höherwertige Exemplare tauschen. Die Anzahl der im Marketplace zur Verfügung stehenden Apps und Spiele  ist schon deutlich gewachsen, kann aber noch nicht mit der Angebotsvielfalt bei Android oder IOS mithalten.  Der Browser neuen Internet Explorer 9 ist sehr schnell, kommt ab Werk aber nicht mit Adobe Flash (10.1) klar. Auch kann man unterwegs keine Files per Browser hochladen (z. B. YouTube). Mehrere Fenster (Register) sind kein Problem und auch Lesezeichen werden ordentlich verwaltet.


Das neue Windows Phone 7.5 Mango bietet erstmalig richtiges Multitasking, die Apps laufen dabei im Hintergrund weiter, werden manchmal aber - zumindest bei Angry Birds - nicht an der Stelle fortgesetzt, an der sie unterbrochen wurden.  Ab Werk kann das Titan dank Microsoft Office  mit Word-, Excel- und  Powerpoint-Dateien sowie PDF umgehen. Die Daten können auch editiert werden. Dank Copy & Paste kann man Textpassagen nun in jede Anwendung kopieren. Die Gesprächsqualität sowie die Empfangs- und Sendeleistung liegen auf guten Niveau.

Fazit:



Mit dem Titan zeigt HTC, das ein großer Screen auch mit Windows Phone 7.5 Spaß machen kann. Leider versäumt der Videoplayer es , sich gebührend in Szene zu setzen. Ohne Unterstützung für DivX ist heutzutage keine Lorbeere mehr zu gewinnen. Der Internetbrowser ist schnell, es fehlt die Flash-Unterstützung. Der Single-Core Prozessor macht ordentlich Dampf. Das neue OS ist der Schritt in die richtige Richtung, der Weg ist aber noch lang und steinig.  Zum Surfen und gelegentlichem Spielen ist das Titan dabei genauso geeignet, wie zum arbeiten mit MS-Office-Dateien. Da fehlt einem aber bald eine vollwertige Tastatur.




Geschrieben von Dirk Schuetzner am Donnerstag, 27. Oktober 2011


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