
Im Gegensatz zu seinem - eher mäßig erfolgreichen Vorgänger - hat o2 Telefonica den Palm Pre Plus eher heimlich in sein Produktportofolio aufgenommen. Die Plus Variante wird auch auf der Basis von webOS™ betrieben. Wobei webOS auch "nur" auf Linux basiert. Dabei will der Pre Plus wohl immer noch nicht mit den topaktuellen Smartphones aus dem Hause HTC oder Apple konkurrieren. Immerhin bietet er einen 3,1-Zoll großen Touchscreen mit einer Auflösung von 320 x 480 Pixel. Dieser reagiert - ähnlich wie das mit einem angebissenen Apfel versehene Konkurrenzprodukt aus Cupertino - kapazitiv und kann dadurch sehr gut mit Fingern bedient werden. Das webOS unterstützt auch MultiTouch-Gesten, damit kann man das Pre gut bedienen. Eine 3-Megapixel-Kamera mit LED reicht für durchschnittlich gute Schnappschüsse. Der integrierte GPS-Empfänger kann über das vorinstallierte und allgegenwärtige Google Maps nur leidlich als Navigationslösung genutzt werden. Dank UMTS und HSDPA (3.6 mbit/s) surft man mit dem Palm Pre Plus recht schnell im Internet. Das ist auch gut so, denn ähnlich wie das iPhone oder Smartphones mit Anddroid gelüstet es dem Pre Plus mit seinem webOS nahezu dauernd nach einer Internetverbindung. Ohne sie funktioniert auch der Palm eigene Synchronisierungsdienst nicht. Wie sich das nicht mehr ganz so neue Smartphone im täglichen Alltag geschlagen hat, erfahren Sie in meinem folgenden Testbericht.

