
Mit dem Sony Ericsson Neo hat man ein solides Mittelklassehandy vorgestellt. Herausragende Eigenschaften oder Stärken hat es eigentlich nichts vorzuweisen. Preislich zählt es mit
knapp 250 Euro aber zu den günstigeren Vertretern seiner Art. Das Xepra Neo wird mit Android 2.3.3 (Gingerbread) sowie der hauseigenen Benutzeroberfläche UX betrieben. Seine fünf Startscreens kann man unabhängig voneinander mit einer verschiedenen Helferlein, Widgets genannt, belegen. Die noch vom Xperia Mini Pro bekannten vier Ecken gibt es hier aber nicht mehr. Zielgruppe des Xperia Neo dürfte kameraverliebte Handynutzer sein. Diese kann nämlich auf dem Papier mit 8-Megapixel, einer LED und einem Exmor-R Sensor protzen. In der Praxis sieht man davon freilich nicht mehr viel. Bei ausreichend Licht macht die Kamera sehr detailreiche und gut ausgeleuchtete sowie farbtreue Bilder. Kontrast und CO können überzeugen. Bleibt das Licht aber mal aus, werden die Motive selbst schnell matschig abgebildet. Da hilft auch die kleine LED; die knapp 1 1/2 Meter weit reicht nicht mehr weiter. Fotos macht man mit einer 5-Megapixelkamera samt Autofokus. Die Bilder
sind leider wenig detailreich und wirken bei schlechter Beleuchtung
schnell matschig, daran ändert auch die LED nichts. Videos nimmt das
Mini Pro immerhin mit bis zu 1280 x 720 Pixel (720p) auf.Videos nimmt das Xperia Neo mit bis zu 1280 x 720 Pixel (720p) auf. Der kapazitive, 3,7-Zoll-Touchscreen löst mit 480 x 854 Pixel auf und nutzt die vom Sony Ericsson Arc bekannte Mobile BRAVIA® Engine zur Darstellung leuchtenderer Farben. Der GPS-Empfänger sorgt in Verbindung mit Google Maps für die passende Orientierung. Unterwegs ist man dank UMTS samt HSPA und WLAN b/g/n online. In der Praxis hat das Xperia Neo damit auch keinerlei Probleme, wenngleich die Empfangsleistung bestenfalls Durchschnitt sein dürfte. Die Gesprächsqualität leidet unter einem blechernen Klang. Wer dass Neo mit seinem PC oder Mac betrieben will, freut sich über Bluetooth 2.1 und USB. Befeuert wird das Xperia Neo ns von einem 1-Gigahertz schnellen Snapdragon-Prozessor (Single-Core) von Qualcomm sowie eine Adreno-205-GPU. Damit kann man unterwegs auch das ein oder andere Spielchen wagen. Insgesamt reagiert es sehr schnell. Der interne Speicher beträgt etwa 400 Megabyte und kann per MicroSD-Speicherkarten um weitere 32 Gigabyte erweitert werden. Neben einem guten inear-Kopfhörer mit 3,5-Millimeter-Buchse gehört auch eine 8 Gigabyte große Speicherkarte zum Lieferumfang. Für den passenden Klang sorgen sowohl MP3-Player samt zahlreichen Equalizer-Presets als auch das FM-Radio mit RDS.

(c) Hersteller
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Das Xperia Mini Pro misst 116 × 57 × 13 mm und wiegt nur 126 Gramm. Der Akku hat eine Kapazität von 1250 mAh und hält bei normaler Nutzung (30 Minuten Telefonate, 60 Minuten Video oder MP3, E-Mails ohne Push) knapp 1 1/2 Arbeitstage durch. Meinen ausführlichen Videotest gibt es in
HD auf YouTube oder gleich im Anschluss:
Der Browser kann dank werksseitiger Unterstützung für Adobe Flash und schnellem Rendering überzeugen. Der integrierte Videoplayer versteht sich problemlos mit DivX, XViD und MP4. Einzig mit MKV kam er nicht klar. Der MP3-Player klingt zunächst recht linear, kann aber über die vielen Equalizer-Presets auf seine persönlichen Hörgewohnheiten werden. Bilder des Sony Ericsson Xperia Neo gibt
hier auf mobile-reviews.de.

Beim Sony Ericsson Xperia Neo handelt es sich um ein recht günstiges, solides Smartphone mit guter Kamera.