Angst im Dunkeln? Das Türschloss ist mal wieder an einer völlig anderen Stelle als vermutet? Die poppelige Minileuchte am Schlüsselbund reicht nichtmal aus, um das Ziffernblatt der Armbanduhr zu beleuchten? Mit anderen Worten du tappst oft völlig im Dunkeln? Damit ist jetzt Schluss, die Erleuchtung ist nahe. Ich stand bis vor kurzem nämlich vor den gleichen Problemen, zudem war ich auf der Suche nach eine gescheiten Lampe für meine Outdoor-Aktivitäten. Als Marathonläufer trainiere ich oft nach Feierabend und da wird es dann schnell dunkel. Ein Fehltritt und man landet schneller im Krankenhaus, als manche "Jehova" sagen können :D Zudem blendeten mich entgegen kommende Autofahrer oft mit ihrem Fernlicht, da sie mich wohl nicht rechtzeitig erkannten. Bei meiner Suche im Internet bin ich dann auf die H14 von LED LENSER gestoßen. Dies microcontroller gesteuerte LED-Taschenlampe kann man nämlich für fast jeden Einsatzzweck nutzen.
Sei es als Kopflampe bei Laufen oder Arbeiten, sei es als Körperlampe beim abendlichen Spaziergang mit dem Hund oder sogar als Arbeitsleuchte beim Schrauben am Motorrad oder Auto und als Mini-Scheinwerfer, vielleicht zum Ausleuchten von Motiven bei Fotosessions. Für letzteren Einsatzbereich bietet die H14 eine spezielle Halterung, um sie zum Beispiel auch an Stangen, Halterungen oder Rohren befestigen zu können. Ja, man kann sie so sogar als Fahrradleuchte nutzen.
Technisch betrachtet wurde die H14 im Vergleich zum Vorgänger deutlich weiter entwickelt. Die H14 von LED LENSER nutzt dabei wieder das Smart Light Technology getaufte elektronische Lichtsteuerungssystem. Damit stehen drei unterschiedliche Lichtprogramme (Professional, Easy, Defence) sowie verschiedene Lichtfunktionen wie Morse, Boost, Power, Low
Power, blendfreier Dim Modus, S.O.S und Strobe zur Verfügung. Gerade die S.O.S-Funktion kann zum Beispiel auf See im Notfall sehr nützlich sein.
Die H14 liefert im täglichen Gebrauch eine Lichtleistung von 210 Lumen, leuchtet folglich unglaubliche 210 Meter weit. Für Frauen in Not ist der Hinweis vielleicht interessant, dass das direkte Leuchten ins Gesicht des Gegenübers bei diesem erst einmal für völlige Orientierungslosigkeit sorgt. Das sollte man aber nur im Ernstfall machen! Sehr hilfreich bei allzu aufdringlichen Zeitgenossen :D
Die H14 wiegt dabei etwas 348 Gramm und wird mit 4 handelsüblichen AA-Batterien betrieben. Die maximale Leuchtdauer mit einer Ladung beträgt etwa 13 Stunden. Zum Lieferumfang gehört neben der LED-Lampe, noch ein Kopfgurt, eine Universalhalterung sowie ein Gürtelclip. Nutzt man die H14 als Kopflampe, so wird man gleich den angenehmen Tragekomfort feststellen. Die Akkus befinden sich in einer eigenen Box auf der Kopfrückseite, der Gurt lässt sich mehrfach verstellen und die Kabel werden per Clip am Kopfgurt befestigt. So baumelt auch bei schnelleren Läufen nichts herum. Schon nach kurzer Zeit wird man die LED-Lampe nicht mehr bemerken. Der Winkel der LED-Ausleuchtung lässt sich variieren, der Fokus regelt sich selbsttätig. Wer nun selber Interesse an der H14 gefunden hat, der sollte einfach mal diesem Linkfolgen. Eher ökologisch angehauchte Fans werden sich über die aufladbare Variante LED LENSER H14R freuen.
Nachdem sich das iPhone 4 bereits eine ernstzunehmende Konkurrenz für mobile Spielkonsolen ist, will auch Sony Ericsson nicht untätig bleiben. Blickt der japanische Mutterkonzern doch mit seiner Playstation-Reihe doch auch auf eine jahrelange Erfahrung zurück. Das Xperia Play ist das erste Smartphone mit Playstation-Funktionen. Na ja, zumindest hat Sony unter dem Display ein herausziehbares Gamepad, das einem Playstation-Controllers nachempfunden wurde, verbaut. Angetrieben wird das Xperia Play von Android 2.3 und einem 1-Gigahertz-Prozessor samt dem schnellen Grafikchip Adreno 205. Damit das nicht zur Theorie verkommt, wurden dem Xperia Play direkt zehn Spiele, wie Bruce Lee Dragon Warrior, Crash Bandicoot, Fifa 10, Tetris, Sims 3 und Star Battalion mit auf den Weg gegeben. Installiert werden diese Spiele über einen speziellen Xperia Play Launcher, der beim Aufschieben des Gamepads automatisch startet. Hier werden nur die für das Xperia Play optimierten Spiele angezeigt. Das bedeutet aber nur, dass die Spiele die Tasten des Gamepads unterstützen. Die Spiele selbst laufen nämlich auf allen Android-Smartphones mit schnellem Prozessor und Grafikchip.
Ach ja, angezeigt werden die Spiele standesgemäß auf einem kapazitiven 4-Zoll-Touchscreen. Nebenbei kann man damit dank HSPA und WLAN b/g/n auch online gehen und natürlich auch telefonieren. Eine 5-Megapixel-Kamera macht gute Aufnahmen. Die Bilder vom Playstation-Handy gibt es hier, das Video vom Unboxing sowie der Videotest in HD auf YouTube oder im Anschluss:
Mit dem Sony Ericsson Arc stellt das
japanisch-schwedischen Joint Venture den Nachfolger des X10i vor.
Technisch kann er durchaus beeindrucken. Auf der Basis des aktuellen
Android 2.3.2 kommt wieder eine erweiterte Benutzeroberfläche mit
Timescape zum Einsatz. Mediascape wurde ersatzlos gestrichen! Diese
beiden Anwendungen verschaffen dem Besitzer den Überblick
über sein soziales Netzwerk sowie seine Multimedia-Dateien. Das
Xperia Arc wird von einem 1 GHz schnellen Snapdragon-Prozessor
angetrieben. Das 4,2-Zoll Display mit WVGA-Auflösung erscheint
einem wie eine riesige Spielfläche, hier kommt erstmalig die von
den gleichnamigen Flachbildschirmen bekannte Bravia-Engine von Sony zum
Einsatz. Wer mag, kann alle Ihalte über das mitgelieferte
HDMI-Kabel auch direkt auf seinem Fernseher begutachten. Aber schon das
brillante Display macht wirklich Spaß und konnte mich voll
überzeugen. Aber nur solange, bis die Sonne schien :D
Die Kamera
löst wieder mit 8,1 Megapixel auf, hat einen Autofocus sowie eine
LED zur Beleuchtung dunkler Motive. Das Arc versteht Multi-Touch-Gesten
und kann Webseiten mit Adobe Flash darstellen. Wie sich das sehr
große, dafür aber auch dünne Smartphone im Test geschlagen hat, lesen sie am besten im Anschluss.
[Trigami-Review]
Angeblich haben mehr als zwei Milliarden Zuschauer dem Medienspektakel des Jahres, nämlich der Hochzeit von Prinz William und seiner Kate am Fernseher beigewohnt. Mit dem Appazine stellt Ringier das passende interaktives Magazin im iPad-Format vor. Das besondere an diesem Magazin ist nicht nur die Tatsache, dass es das erste mehrsprachige Appazine in drei Sprachen (Deutsch, Englisch, Chinesisch) ist , sondern seine interaktiven Elemente. So kann man den Inhalt nicht einfach nur konsumieren, sondern fühlt sich manchmal "mittendrin". Die aktuelle Ausgabe handelt ausschließlich vom charismatischen Thronfolger Prinz William und seiner bezaubernden Frau Kate. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Berichte über den Prinzen. So wird sein Leben, seine Kindheit und sein beruflicher Werdegang bei der Armee in einer Mischung aus erstklassigen Artikeln, Audio-Beiträgen, Fotos und Videos dokumentiert. Alles wurde mit zahlreichen interaktive Elemente versehen. So kann man sich in einem Teil des Appazine auf die virtuelle Suche nach den Ex-Freundinnen von Prinz William begeben.
Man erfährt da so einiges, zumal die einzelnen Passagen zu den zahlreichen Damen recht amüsant verfasst wurden. Man merkt dem Appazine für iPad an, dass es mit viel Liebe zum Detail mit Inhalten gefüllt wurde. So steht dem geneigten Leser - es wird sich hierbei allerdings wohl eher um weibliche Leserinnen handeln - auch ein 360-Grad-Einblick in den Hubschrauber, den Prinz William während seiner Zeit bei der Armee geflogen hat.
Weniger technisch aufbereitet sind die Einblicke in das Leben von Kate, die Berichte wurden mit wunderschönen Kreidezeichnungen versehen. Die eher romantisch angehauchten Leserinnen werden sich sicher über die Möglichkeit freuen, virtuelles Porzellan zu zerschlagen und mit Glückwünschen für das Paar zu versehen. Schlussendlich bekommt man sogar noch einen Einblick in die zahllosen Souvenirs, die zu Ehren der Hochzeit von Prinz William und seiner Kate hergestellt wurden. Viele davon waren bereits am Tag der Vorstellung ausverkauft. Das ganze Magazin hat eine tolle Usability. Weniger interessant ist meiner Meinung nach die animierte Aufstellung über die (nicht ungewöhnlichen) Sportarten, die der Prinz in seiner Freizeit betreibt. Aber da ist ja auch nur meine persönliche Meinung - als vermutlich weniger an solchen Details interessierter Mann. Da wünsche ich mir doch eher, dass es bald auch eine Spezialausgabe über Herzogin Kate gibt :D Wer nun Geschmack an diesem Magazin bekommen hat, der kann die App bei iTunes runter laden.
Das knapp 113 Gramm leichte und 113 x 60 x 12mm kleine Samsung Galaxy
Ace ist aktuelle schon für knapp 220 Euro im Internet erhältlich. Der 3,5 Zoll große Touchscreen löst zwar nur mit 320 x 480 Pixel auf. , kann in dieser Preisklasse aber dennoch überzeugen. Die eingebaute Kamera knipst Bilder mit 5 Megapixel und bietet neben einem Autofokus auch eine LED, die Objekte in einem Abstand von knapp 2 Metern ausleuchtet. Videos
zeichnet sie hingegen nur mit 320 x 240 Pixel
auf. Die Qualität der Bilder kann gerade bei guter Beleuchtung überzeugen, es stehen zahlreiche Motivprogramme zur Auswahl und auch der Autofokus verrichtet seinen Dienst sehr zuverlässig. Der Prozessor läuft allerdings nur mit 800 Megahertz. Im täglichen betrieb merkt man davon aber nichts. Nur beim browsen wird einem schmerzlich bewusst, dass auch gleichzeitig die Unterstützung für Flash flöten gegangen ist. Der Akku
liefert 1350 mAh und hält - je nach Nutzung - 1 - 2 Arbeitstage. Für den günstigen Preis bekommt man ein ausgereiftes Smartphone aus der Basis von Android 2.2.1. MP3-Player samt Equalizer, ein FM-Radio mit RDS sowie ein eher mäßigen Videoplayer ohne Unterstützung für DivX/XVid vervollständigen den Leistungsumfang. Mehr gibt im anschliessenden Videotest in HD und auf YouTube:
Zugegeben, Onlinespiele habe mich bisher nicht so interessiert. Da aber die aktuellen Smartphones vom Schlage des LG P990 problemlos mit flash-basierten Webseiten klar kommen, habe ich mir und auf Einladung mal das kostenlosen Evolta City Onlinegame von Panasonic angesehen. Ich kann nur sagen, so macht es auch "nicht-Greenpeace-Anhängern" Spaß, sich mal längere Zeit mit einem Umweltthema auseinanderzusetzen. Ziel des Spiels ist es nämlich, im Auftrag des Bürgermeisters auf einer speziell zugeteilten Baufläche eine Stadt ohne CO2-Emissionen zu errichten. Der Bürgermeister wird durch den Evolta Roboter namens "Mr. Evolta" repräsentiert und kann ganz dem Trend folgend sogar mit einer eigenen Facebook-Seite aufwarten. Der Name des Spiels wurde übrigens von den gleichnamigen "Evolta Batterien" des Herstellers, den langlebigsten alkalischen Mignon-Batterie
der Welt, abgeleitet. Wer an dem Spiel teilnehmen will, muss sich lediglich bei Evolta-City registrieren. Das Spiel ist in mehreren Sprachen verfügbar. Fans sozialer Netzwerke können sich via Facebook oder Twitter einloggen und so auch andere am eigenen Fortschritt teilhaben lassen. Als Bonus winkt der Gewinn eines Elektrofahrrades oder ein lebenslanger Vorrat an Evolta Batterien. Dazu braucht man aber Geduld und auch ein wenig Talent. Wer schon einmal Spiele vom Schlage eines "SimCity" ausprobiert haben, wird mit Evolta City keinerlei Probleme haben. Allen anderen steht bei den ersten Schritten - frei nach dem Motto "Aller Anfang ist schwer" - ein kleines Tutorial zur Seite. Das Online-Spiel kann bis September 2011 auf der Webseite von Panasonic kostenlos gespielt werden. Nun aber genug des Vorgeplänkels.
In Evolta City - wie auch im richtigen Leben - verbrauchen alle neuen
Errungenschaften Energie. Wer nicht über genügend Strom verfügt, der
kann also auch keine Gebäude erbauen. Bestimmte Bauteile dienen der
Energieerzeugung. Evolta City kommt also ohne Währung aus, einzig der
vorhandene Energievorrat sowie der begrenzte Bauplatz limitierten die
Möglichkeiten. Neben Solarzellen, Windkraftanlagen undElektroautos gibt es eine Vielzahl weiterer Gebäude und Einrichtungen. Während es Spiels muss man verschiedene Aufgaben erfüllen, dabei wird man immer von der Hilfsfunktion unterstützt.
Wer jetzt einfach wild drauflos baut wird nicht weit kommen, denn nur wer nachdenkt erhält am Schluss eine nachhaltige Stadt. Wer nicht nachdenkt, dem geht schnell die Energie aus. Wer nicht die passenden Kraftwerke gebaut hat, für den ist das Spiel dann schnell zu Ende. Aber keine Sorge, folgt man den Anweisungen im Spiel, kann man kaum etwas falsch machen, zumindest in den ersten Level nicht. Aber seid gewarnt, der Bauplatz (aufgeteilt in vier Bezirke) ist recht klein. Das ist in meinen Augen auch schon das einzige Manko am Spiel. Effektivität geht vor Masse :D Wer es selber ausprobieren will, der folgt dem Link zu Evolta-City.