Nach der Parrot AR Drone, die mit ihrem extrem hohen Preis wohl nur für einen sehr kleinen Käuferkreis in Frage kommt, hat sich die Firma CreativZwo-Modellsport, die auf eine langjährige
Erfahrung im Bereich des RC-Sports zurückblicken kann entschlossen, den i-helicopter in ihr Programm aufzunehmen. Dieser kleine 3-Kanal Hubschrauber wurde überwiegend aus Metall gefertigt und wird mit einer Infrarot-Fernbedienung gesteuert. Soviel nichts neues. Neu ist aber die Tatsache, dass das iPhone, iPad oder ein iPod
Touch als Fernbedienung hinhalten kann. Dazu wird eine spezielles IR-Modul mitgeliefert , das in Verbindung mit der kostenlos im AppStore erhältlichen Software namens "i-Helicopter" für eine Menge Spaß sorgt. Der i-helicopter ist ein Hubschrauber, der gut für Neueinsteiger in
dieser Branche geeignet ist. Die einfache Steuerung - die gerade auf dem iPad eine Menge Spaß macht, erlernt man innerhalb von wenigen Minuten. Dabei stehen einem Anleitungen zur Seite. Der Helicopter wird zudem vorab von CreativZwo-Modellsport auf Vollständigkeit und Funktionsfähigkeit getestet.
Den Videotest findet ihr in HD auf YouTube oder direkt im Anschluss:
Dank des sehr robusten und fast unkaputtbaren Metallgestell des
Helicopters verzeiht das Modell auch kleine Flugfehler. Der 200 mAh starke Akku sorgt für eine Flugzeit von 6 - 8 Minuten. Geladen wird er über das mitgelieferte USB-Kabel., das schliesst man einfach an die Ladebuchse des Helicopters sowie an den PC/Mac an. Eine rote LED am Kabel signalisiert dann den Ladevorgang. Der IR-Empfänger und die App bieten 3 verschiedene Frequenzen zur Steuerung, so kann man bis zu 3 Helicopter gleichzeitig fliegen lassen. Einem kleinen Luftkampf mit Freunden oder den Kindern steht da nichts mehr im Wege. Wer sich mit der Steuerung vertraut gemacht hat, kann den Schwierigkeitsgrad auch einen Schritt erhöhen und den Helicopter über die "Motion-Control" mittels der Gyro-Sensoren des iPhones/iPad steuern. Mitgeliefert wird neben dem Mini Metall Helicopter noch ein 3 Kanal Infrarot Transmitter für das iPhone/iPod/iPod Touch, zwei Ersatz-Heckrotorbläter und zwei Ersatz-Rotorblätter.
Geschrieben von Dirk Schuetzner am Dienstag, 23. August 2011
Endlich sind auch freie Modelle vom HTC Evo 3D auf dem deutschen Markt. Bisher gab es ja nur die Vodafone-Variante zu kaufen. Daher habe ich mir gleich das neue Modell von HTC zusenden lassen und intensiv auf Herz und Nieren getestet. Zu kämpfen hat das knapp 126 x 65 x 12 mm große Smartphone nicht nur mit seinen 170 Gramm sondern auch mit dseinem recht hohen Preis von fast 540 Euro. Die direkte Konkurrenz aus dem hause LG in Form des P920 Optimus 3D ist da schon deutlich günstiger zu haben. Technisch bietet das Evo 3D aber echte Schmankerln. Es nutzt als eines der ersten Smartphones ein 3D-Display, das ohne Brille - ähnlich wie beim Nintendo 3DS - seine Inhalte auf Wunsch auch in der 3. Dimension wiedergibt. Dafür muss man aber selber sorgen, denn von Haus aus gibt es - ganz im Gegensatz zum Optimus 3D- keine vorinstallierten 3D-Spiele oder Filme. Auch ein spezielles 3D-menü sucht man beim Evo 3D leider vergebens. Auf den ersten Blick kann der 4,3 Zoll große kapazitive S-LCD Touchscreen so nur mit seiner hohe Auflösung von 540 x 960 Pixel punkten, die bietet aber auch das HTC Sensation. Erst wenn man sich ein 3D-Spiel oder einen 3D-Film besorgt hat, kommt der Aha-Effekt und vielleicht auch der Neid der Kollegen auf :D Der 1,2 Gigahertz schnelle Dualcore-Prozessor von Qualcomm sorgt mit seinem 1 Gigabyte großen Arbeitsspeicher und dem ebenfalls 1g GB großen ROM für ordentlich Dampf unter der Haube. Der interne Speicher kann dabei mit microSD-Karten um weitere 32 Gigabyte erweitert werden. HTC liefert für den hohen Preis immerhin eine 8 GB Speicherkarte mit. Die 1,3-Megapixelkamera auf der Frontkamera ist für die in Deutschland eher ungeliebte Videotelefonie gedacht. Die rückseitig verbaute stereoskopische Kamera löst im 2D-Modus mit 5 Megapixel auf, während sie im 3D-Modus Bilder leider nur mit 2 Megapixel knipst. Videos werden aber in beiden Modi im HD-Format mit 720p aufgezeichnet. Das Videomaterial kann man auf Wunsch über den microUSB/HDMI-Ausgang bzw. per DNLA auf einem externen Flachbildschirm abspielen. Online-Nomaden sind unterwegs dank WLAN b/g/n sowie UMTS mit HSPA immer online. Wer den Anschluss zu seinem PC oder Mac sucht, findet den Kurzstreckenfunk Bluetooth 3.0 und einen USB-Anschluss vor. Der 1730 mAh starke Akku klingt auf dem Papier nach hoher Leistung, im Test hielt er meinen Liebling bei normaler Nutzung aber leider nur 1 Arbeitstag am Leben. Als Betriebssystem kommt Android 2.3.4 Gingerbread zum Einsatz, natürlich wieder mit der hauseigenen Benutzeroberfläche Sense 3.0. Dank des schnellen Prozessors ist diese eine optische Augenweide!
Meinen Videotest findet ihr in HD auf YouTube oder direkt im Anschluss:
Über HTC Watch kann man sowohl 2D-/ als auch 3D-Filme mieten bzw. kaufen und zwar zu einem Preis von 3 - 14 Euro, das ist kein Pappenstiel, Apple machte s da aber auch nicht besser. Die Filme kann man dann per HSPDA oder WLAN auf das Evo 3D streamen oder abspeichern. Das DRM sieht vor, das diese Medien auf bis zu 5 weiteren HTC-Modellen abgespielt werden können. Schlussendlich ist das HTC Evo 3D zu teuer und kann so nur schlecht gegen das LG Optimus 3D bestehen. Das Display ist zwar super und auch die hohe Auflösung kommt gut zur Geltung, aber die fehlende Versorgung mit 3D-Inhalten ab Werk hätte nicht sein müssen. Hier wurde von Seiten HTC zu wenig Feintuning betrieben. Der 3D-Effekt an sich kommt hingegen - wenn man den kleinen Ablesewinkel einhält - gut rüber, kann in meinen Augen aber nicht mit dem Nintendo 3DS mithalten. Im direkten Vergleich zum Optimus 3D sehe ich einen leichten Vorteil, dafür reagiert das Display des Optimus 3D weniger empfindlich auf Kopfbewegungen. So ist das Evo 3D leider nur ehrenvoller 2. Sieger!
Wir empfindet ihr die Leistung des HTC Evo 3D? Seid ihr zufrieden? Ich freue mich über eure Kommentare.
Das Nokia X7 soll nach Auskunft des Hersteller "Big Entertainment" bieten, sieht für mich aber eher nach einer Kreuzung aus E7 und N8 aus :D Auf den ersten Blick kann es mit seinem 4 Zoll großen, kapazitiven AMOLED-Touchscreen samt pinch-to-zoom Gesten auch beeindrucken. Dank der hauseigenen ClearBlack genannten Technologie stellt das Display schwarze Bereiche auch wirklich schwarz dar und nicht dunkelgrau. Die Auflösung des Display beträgt bei 16.7 Millionen Farben aber leider immer nur noch 360 x 640 Pixel. Im Gegensatz zum Nokia E7 verfügt das X7 über keine seitlich ausziehbare Volltastatur. Als Betriebssystem des knapp 120 x 63 x 12 mm und 146 Gramm schweren Smartphones kommt das neue Symbian^3 Betriebssystem mit der "Anna" genannten Erweiterung zum Einsatz. Dank Symbian Anna findet der Käufern nun neben optischen Verbesserungen auch eine einfachere Bedienung sowie einen schneller Browser vor, zumindest in der Theorie.
Im praktischen Einsatz hat sich gezeigt, dass der Browser über HSDPA (10,2 MBit/s), aber auch
über WLAN (b/g/n) ziemlich mit den Inhalten zu kämpfen hat. Webseiten werden recht träge gerendert. Das können aktuelle Android-Samrtphones besser. Der GPS-Empfänger kümmert sich in Verbindung
mit der Navigationssoftware OVI Maps aus dem OVI-Store um die richtige
Orientierung. Das klappt in der Praxis wirklich gut und kostet nichts! Kontakt mit einem PC oder Mac nimmt man über Bluetooth
3.0 oder USB auf. Die Kamera löst mit 8 Megapixel auf und kann HD-Videos mit 720p aufzeichnen. Leider ist die Qualität der Bilder eher mäßig. Die Motive werden leicht überstrahlt und zu flau abgebildet. Das sehr kleine Objektiv braucht viel Licht, da hilft die Software wohl oft nach. Bei gutem Wetter sehen die Bilder aber besser aus. Die kleinen LED sorgt für eine ausreichende Ausleuchtung bis zu einem Abstand von knapp 1,5 Metern. Der interne Speicher beträgt 1GB und kann über microSD-Karten um weitere 32 Gigabyte erweitert werden. Leider ist die Gehäuseform haptisch ungelungen, da die entsprechenden Schächte für microSD und SIM so nur mit ziemlicher Fummelei geöffnet werden können. Eine 8 Gigabyte große Speicherkarte liefert Nokia mit. Mein Testbericht gibt es in HD auf YouTube oder direkt im Anschluss:
Bei einem Preis von knapp 350 Euro findet man heutzutage bessere Smartphones. Da kann auch der gute Videoplayer samt Unterstützung für DivX und MP4 nicht drüber hinwegtrösten. Ein FM-Radio samt RDS sowie ein guter MP3-Player samt Equalizer sorgen halt noch lange nicht für "Big Entertainment".
Geschrieben von Dirk Schuetzner am Donnerstag, 11. August 2011
Die älteren Leser werden es sicher noch kennen, mal eben eine Runde Pac Man, Donkey Kong, Dig Dug, Missile Command und Co zocken gehen. Zum Beispiel beim Kinobesuch oder einfach mal nach (oder besser vor) den Hausaufgaben. Das war in den guten alten 80er noch wirklich cool. Heutzutage lächeln die Kids eher über solcherlei Simple-Spiele. Für Männer wie mich (im mittleren Alter) könnte das von ThinkGeek angebotene iCade für das Apple iPad diese gute alte Zeit wieder aufleben lassen. So dachte ich jedenfalls und habe daher mal einen Blick auf das mit 99,99 $ (plus knapp 50 $ Versand zzgl. Zoll) ziemlich teure Gadget geworfen. Optisch ahmt es ein altes Arcade-Kabinett nach. Die recht bunte, leicht psychedelic ("Groovy Baby") anmutende Dekoration erinnert an die einfachere und (zumindest in der Erinnerung) glücklichere, dafür aber längst vergangene Zeit. Nur der hohe Preis bremst da das Glücksgefühl.
Das iCade ist eigentlich eine Art kleines Gehäuse, dass das Apple iPad aufnimmt und quasi zu einem Bildschirm umfunktioniert. Dazu schiebt man sein iPad einfach hochkant von oben in das iCade ein. Das Gehäuse verfügt über einen echten Joystick und acht Tasten, funktioniert aber derzeit leider nur mit den Greatest Hits von Atariund ein paar wenigen anderen Spielen. Immerhin gibt es für das "jailbroken iPad" noch eine Unterstützung für den MAME-Emulator iMAME4ALL. Damit kann man dann fast alle alten Arkade-Spiele zocken. Die Greatest Hiots von Atari und die anderen offiziellen Spiele bekommt man im AppStore, theoretisch kann man sie auch ohne das iCade spielen. Gerade bei der Atari-Sammlung werden aber nur ein paar Arcade-Klassiker sowie eine Vielzahl von grafisch eher schlichten Atari 2600 Titeln.geboten , die ohne das iCade keinen wirklichen Spaß machen.
Das iCade nimmt über Bluetooth Kontakt zum iPad auf, ähnlich wie bei einer Bluetooth-Tastatur. Die Software-Tastataur des iPAd muss dazu zunächst auf den US-Standard umgestellt werden, da der Joystick und die 8 Aktionstasten nur den Druck auf das Softwarekeyboard "emulieren". Dank des iCade Development Kits können so auch andere Spieleentwickler diese Funktion einfach nachrüsten, wenn denn die Nachfrage entsprechend hoch wäre. Habe ich schon den sehr hohen Preis erwähnt? Ja? Das ist gut, denn die Nachfrage dürfte sich so nämlich in Grenzen halten. Warum sollten andere Entwickler einen Joystick unterstützen, dazu einigen Programmieraufwand betreiben, wenn nur ca 0,02 % der iPad-Nutzer ein iCade kaufen werden? Sprich, das iCade müsste billiger um nicht doch noch als Aprilscherz zu enden. So hat nämlich alles angefangen :D
Für die knapp 150 $ erhält man übrigens eine Art "Bausatz". Das Holzgehäuse muss allerdings nur mit Hilfe von ein paar Schrauben zusammengeschraubt werden, dass dürfte selbst für den untalentiertesten Handwerker keine allzu große Herausforderung sein. Optisch macht es schon was her und der ein oder andere Gast wird sich sicher an die gute alte Zeit erinnern und "mal eben" eine Runde spielen wollen. Der Münzschlitz ist übrigens nur ein Gimmick ohne Funktion, das ist Schade, denn so hätte man noch eine kleine Einnahmequelle für "spielverrückte" Mitbewohner :D Der Münzeinwurf signalisiert durch eine LED, ob das iCade aktiv und mit dem iPad verbunden ist.
Leider lässt der Reiz ähnlich schnell nach, wie die Freude am neuen Spielzeug. Die paar Spiele werden dem hohen Preis einfach nicht gerecht. Echte Retrofans oder solche, die ihr Wohnzimmer mit diversen Konsolen und Computern aus der guten alten Zeit geschmückt haben ,wird der recht hohe Preis vielleicht nicht schrecken. Für alle anderen mangelt es - zumindest zurzeit - am Preis-/Leistungsverhältnis. Wenn noch mehr Spiele unterstützt werden sollten, mag sich das aber ändern :D Ionaudio verkauft das Teil ab der 34. Kw übrigens für 99 €, Conrad hat es sofort lieferbar ...
(iPad ist ein eingetragenes Warenzeichen von Apple Inc., eingetragen
in den USA und in anderen Ländern. Atari ist ein eingetragenes
Warenzeichen von Atari Interactive Inc., eingetragen in den USA und in
anderen Ländern.)
Geschrieben von Dirk Schuetzner am Dienstag, 09. August 2011
Das Dell Venue
Pro ist ein Smartphone auf der Basis von Windows Phone 7 und bereits mit dem Windows Update "NoDo" ausgestattet. Auf der Dell-Website kann man es unter http://www.Dell.de/VenuePro zum Preis von 399 Euro bestellen. Dafür bekommt man ein Smartphone mit einem
1-Gigahertz-Prozessor von Qualcomm (QSD 8250) und etwa 512 MB RAM. Das Venue Pro nutzt einen 4,1 Zoll
großen, kapazitiven Touchscreen mit Multitouch-Unterstützung. der mit den üblichen 480 x 800 Pixel auflöst. Die Farben
werden dank AMOLED-Technologie brillant und trotzdem stromsparend wieder gegeben. Die Displayabdeckung besteht aus widerstandsfähigem Gorilla-Glas. Die 5-Megapixel-Kamera mit LED-Blitz
sorgt nur dann für gute Bilder, wenn sie mit ausreichend Licht versorgt wird. Sonst verschwinden die Motive schnell im Pixelbrei. Die LED selber reicht zudem nur knapp 1/2 Meter weit. Videos nimmt das Venue Pro mit 720p auf, Kameraschwenks sollte man dann aber vermeiden, oder mit 640 x 480 Pixel. Vielschreiber sollten sich laut Dell über die nach unten
ausziehbare QWERTZ-Tastatur mit ihren 37 Tasten freuen. In der Realität sind die Tasten aber sehr klein geraten, weise aber einen gut spürbaren Druckpunkt auf. Die virtuellen Drücker sind aber dennoch größer und es schreibt sich - gerade im Quermodus - besser damit. Das Gerät wird bei ausgezogener Tastatur zudem zu lang um damit noch ergonomisch arbeiten zu können. Die Tasten sind mehrfach belegt und nur schlecht ausgeleuchtet. Musikliebhaber werden den
3,5-Millimeter-Klinkenanschluss zu schätzen wissen. Der Klang lässt sich nicht mit Equalizer-Presets anpassen. Das eingebaute FM-Radio ist von guter Qualität und zeigt dank RDS auch die Senderbezeichnung an. Befüllt wird der nicht erweiterbare interne Speicher Smartphone über eine Mini-USB-Schnittstelle. Bluetooth 2.1 sorgt nur für die Anbindung an eine Freisprechanlage oder ein Stereo-Headset. Daten kann man damit nicht übertragen. Unterwegs ist man über WLAN b/g und HSPA online. Dank Quadband ist es
nahezu weltweit einsetzbar. Der Browser versteht kein Flash, ruckelt nur sehr leicht und verrichtet seine Arbeit zufriendenstellend. Der Klang des Gerätes geht in Gesprächen in Ordnung, der interne Lautsprecher übersteuert aber etwas. Meinen ausführliche Videotest gibt es in HD-Qualität auf YouTube oder direkt im Anschluss, die Bilder vom Venue Pro gibt es hier.
Das Dell Venue Pro wird übrigens ohne Simlock und Branding verkauft. Der Trumpf "vollwertige Tastatur" sticht beim Dell Venue Pro nur bedingt, die virtuellen Drücker sind nämlich einfacher zu treffen. So gibt es bessere Smartphones ohne echte Drücker, die dem Venue Pro das Wasser abgraben können. Das Display ist hingegen ein echtes Highlight! Für knapp 250 Euro ist es nicht zu teuer.
Geschrieben von Dirk Schuetzner am Donnerstag, 21. Juli 2011
Das LG T500 Ego soll als Einsteigerhandy unterwegs für den notwendigen oder für manche sogar unumgänglichen Anschluss an die sozialen Netzwerke sorgen. Das knapp 105 x 57 x 13 mm kleine und etwa 94 Gramm leichte Handy kostet nämlich unter 100 Euro und bietet dennoch einen guten MP34-Player mit Equalizer-Presets sowie eine passable Verarbeitung. Die 2-Megapixel-Kamera ohne Autofokus dürfte hingegen nur für ein gequältes Lächeln auf den Schulhöfen sorgen. Auch der knapp 2,8 Zoll kleine Touchscreen, der zudem nur resistiv ausgelegt ist kann mit seiner Auflösung von 240 x 320 Pixel nicht recht punkten. Eine Speicherkarte oder ein Datenkabel gehören ebenfalls nicht zum Lieferumfang, hier wurde der Rotstift angesetzt. Der 950 mAh starke Akku hält hingegen locker drei Arbeitstage was daran liegt, dass man mit dem T500 Ego dank der EDGE-Anbindung unterwegs eh kaum surfen mag und auch Videos aufgrund der geringen Auflösung nicht wirklich zu gefallen wissen. UMTS oder WLAN bietet das T500 leider nicht. Wer nicht allzu anspruchsvoll ist - und das sollte man bei knapp 90 Euro auch nicht - für den ist das LG T500 Ego aber als Zweithandy sicher eine Alternative. Und auch die lieben "Kleinen" mögen sich damit anfreunden können, die Eltern aufgrund des geringes Preises sowieso.
Meinen Videotest gibt es in HD auf YouTube oder direkt im Anschluss. Das LG T500 Ego ist übrigens ohne Simlock und Branding erhältlich. Wer etwas mehr Geld ausgeben will, der sollte sich mal das BASE Lutea ansehen.