Was soll ich zum Apple iPhone 4S sagen? Es erfüllt genau meine Erwartungengen. Denn genau DAS hätte ich vom iPhone 4 erwartet. Auf irgendwelche herausragende Eigenschaften oder besondere Stärken hofft man beim Upgrade des iPhone 4 vergeblich. Mit einem Einstandspreis von 629 Euro gehört es sicher nicht zu den Schnäppchen. man könnte jetzt sagen, Qualität kostet seinen Preis, natürlich! Das iPhone 4S ist sicher hervorragend verarbeitet. Mein Testexemplar weist keinerlei Beanstandungen auf. Das 3,5 Zoll Display mit seiner Auflösung von 640 x 960 Pixel ist immer noch beeindruckend, vor allen Dingen der Ablesewinkel. Allerdings hätte ich mir ein größere Display-Diagonale gewünscht. Denn irgendwie habe ich mich schon an 4Zoll und mehr gewöhnt. Das iPhone 4S wird von einigen in Anlehnung an den plötzlichen Tod von Steve Jobs "for Steve" genannt. Als Betriebssystem kommt das neue iOS in der Version 5 zum Einsatz. Seine über 200 eingebauten Verbesserungen merkt man aber nicht auf den ersten Blick. Die Auflösung der rückseitigen Kamera wurde auf 8-Megapixel aufgebohrt. Das merkt man im täglichen Alltag nicht sofort. Die Bilder haben - im Vergleich zum iPhone 4 - zwar mehr Details, leiden aber bei schlechter Beleuchtung immer noch an einem Rausch (der Pixel). Dafür kann sie nun Videos mit einer maximalen Auflösung von 1080p aufzeichnen. Schaut man sich diese per Airplay oder HDMI auf seinem heimischen Flachbildschirm an, dann macht das schon eine Menge Spaß. Sofern man sich den passenden Adapter (gegen Aufpreis) beschafft. Die eingebaute LED hat sich hingegen kaum verändert, kann dank iOS5 aber nun auch als Signalgeber für Hinweise genutzt werden. Der Autofokus reagiert mitunter etwas hektisch, fokusiert sich dafür aber recht genau.
(Anklicken)
Dank Gesichtserkennung und Co wirken die Farben und Motive sehr naturgetreu. Das konnte die Kamera des iPhone 4 aber auch schon.
Der GPS-Empfänger sorgt in Verbindung mit der App "Karten" noch immer für eine korrekte Orientierung. Unterwegs ist man dank schnellerem UMTS samt HSPA und WLAN b/g/n sehr flott online. Gerade die Übertragungsgeschwindigkeit bei WLAN n hat sich recht deutlich erhöht. Die Empfangs- und Sendeleistung ist dank des neuen Antennendesigns nun wirklich gut. Hatte das iPhone 4 noch einen Balken, so stehen dem 4S unter gleichen Bedingungen nun 3 Balken zur Verfügung. Das hat deutliche Auswirkungen auf die Gesprächsqualität! Wer das 4S mit seinem PC oder Mac betrieben will, freut sich über Bluetooth 4, USB und die Möglichkeit nun per WLAN mit iTunes zu synchronisieren. Unter der Haube werkelt nun der gleiche Apple A5-Dual-Core Prozessor wie beim Apple iPad 2. Der "Geekbench" genannte Benchmark attestiert dem iPhone 4S allerdings schlechtere Leistungen. Mit dem neuen Prozessor stehen dem iPhone 4S Nutzern nun die Möglichkeit offen, aufwändigere Spiele zu nutzen. Sofern sie von den Programmierern entsprechend angepasst werden. Mit Infinity Blade 2 steht aber schon ein potenter Nachfolger in den Startlöchern. Der interne Speicher beträgt wahlweise 16, 32 oder sogar 64 Gigabyte. Je nach Lust und finanziellen Möglichkeiten. Erweitern lässt er sich freilich nicht. Für den passenden Klang sorgen der (iPod) MP3-Player samt zahlreichen Equalizer-Presets, ein FM-Radio sucht man immer noch vergebens.
Das iPhone 4S misst 115 × 59 × 10 mm und wiegt mit 140 Gramm drei Gramm mehr als sein Vorgänger. Der Akku hat eine Kapazität von 1420 mAh und hält bei normaler Nutzung mit 6 Stunden Internet per WLAN durchschnittlich ein bis zwei Stunden weniger durch als noch im iPhone 4S. Meinen ausführlichen Videotest gibt es in HD auf YouTube oder gleich im Anschluss:
Der Browser kann mit Adobe Flash nix anfangen, rendert Webseiten aber selbst per HSPA sehr schnell und nahezu ruckellos. Der integrierte Videoplayer versteht sich nur mit MP4 und will, wie der MP3-Player auch per iTunes befüllt werden. Er klingt linear, kann aber über die vielen Equalizer-Presets auf seine persönlichen Hörgewohnheiten werden. Neu hinzugekommen und exklusiv für das Apple iPhone 4S ist der Sprachassistent Siri. Dieser erkennt Spracheingaben und lässt das iPhone 4S entsprechend reagieren.
Sagt man zum Beispiel "Schreibe eine SMS an Dirk" so sucht dieser die passende Nummer aus dem internen Telefonbuch (sofern vorhanden) und öffnet die SMS-App. Danach kann man den Text direkt diktieren und versenden. Das klappt überraschend gut und zwar völlig ohne Training. Voraussetzung hierfür ist allerdings eine bestehende Internetanbindung. Inwiefern sich das auf den Datenverbrauch auswirkt, wird sich in einem Monat zeigen :D Siri nimmt Eingaben wie "Heirate mich" übrigens mit viel Humor auf und beantwortet diese recht schlagfertig.
Fazit:
Im Vergleich zum alten iPhone 4 kann das S mit einer besseren Kamera auftrumpfen, HD-Videos mit 1080p aufzeichnen und nahezu vollständig über den Sprachsteuerungsassistenten "Siri" bedient werden. Ob einem das über 600 Euro wert ist, muss jeder selber entscheiden. Es gibt sowohl leistungsfähigere, als auch günstigere Vertreter aus dem Hause HTC und Samsung. Die haben aber kein "Apfel-Symbol" :D
Mit dem Sony Ericsson Neo hat man ein solides Mittelklassehandy vorgestellt. Herausragende Eigenschaften oder Stärken hat es eigentlich nichts vorzuweisen. Preislich zählt es mit knapp 250 Euro aber zu den günstigeren Vertretern seiner Art. Das Xepra Neo wird mit Android 2.3.3 (Gingerbread) sowie der hauseigenen Benutzeroberfläche UX betrieben. Seine fünf Startscreens kann man unabhängig voneinander mit einer verschiedenen Helferlein, Widgets genannt, belegen. Die noch vom Xperia Mini Pro bekannten vier Ecken gibt es hier aber nicht mehr. Zielgruppe des Xperia Neo dürfte kameraverliebte Handynutzer sein. Diese kann nämlich auf dem Papier mit 8-Megapixel, einer LED und einem Exmor-R Sensor protzen. In der Praxis sieht man davon freilich nicht mehr viel. Bei ausreichend Licht macht die Kamera sehr detailreiche und gut ausgeleuchtete sowie farbtreue Bilder. Kontrast und CO können überzeugen. Bleibt das Licht aber mal aus, werden die Motive selbst schnell matschig abgebildet. Da hilft auch die kleine LED; die knapp 1 1/2 Meter weit reicht nicht mehr weiter. Fotos macht man mit einer 5-Megapixelkamera samt Autofokus. Die Bilder
sind leider wenig detailreich und wirken bei schlechter Beleuchtung
schnell matschig, daran ändert auch die LED nichts. Videos nimmt das
Mini Pro immerhin mit bis zu 1280 x 720 Pixel (720p) auf.Videos nimmt das Xperia Neo mit bis zu 1280 x 720 Pixel (720p) auf. Der kapazitive, 3,7-Zoll-Touchscreen löst mit 480 x 854 Pixel auf und nutzt die vom Sony Ericsson Arc bekannte Mobile BRAVIA® Engine zur Darstellung leuchtenderer Farben. Der GPS-Empfänger sorgt in Verbindung mit Google Maps für die passende Orientierung. Unterwegs ist man dank UMTS samt HSPA und WLAN b/g/n online. In der Praxis hat das Xperia Neo damit auch keinerlei Probleme, wenngleich die Empfangsleistung bestenfalls Durchschnitt sein dürfte. Die Gesprächsqualität leidet unter einem blechernen Klang. Wer dass Neo mit seinem PC oder Mac betrieben will, freut sich über Bluetooth 2.1 und USB. Befeuert wird das Xperia Neo ns von einem 1-Gigahertz schnellen Snapdragon-Prozessor (Single-Core) von Qualcomm sowie eine Adreno-205-GPU. Damit kann man unterwegs auch das ein oder andere Spielchen wagen. Insgesamt reagiert es sehr schnell. Der interne Speicher beträgt etwa 400 Megabyte und kann per MicroSD-Speicherkarten um weitere 32 Gigabyte erweitert werden. Neben einem guten inear-Kopfhörer mit 3,5-Millimeter-Buchse gehört auch eine 8 Gigabyte große Speicherkarte zum Lieferumfang. Für den passenden Klang sorgen sowohl MP3-Player samt zahlreichen Equalizer-Presets als auch das FM-Radio mit RDS.
Das Xperia Mini Pro misst 116 × 57 × 13 mm und wiegt nur 126 Gramm. Der Akku hat eine Kapazität von 1250 mAh und hält bei normaler Nutzung (30 Minuten Telefonate, 60 Minuten Video oder MP3, E-Mails ohne Push) knapp 1 1/2 Arbeitstage durch. Meinen ausführlichen Videotest gibt es in HD auf YouTubeoder gleich im Anschluss:
Der Browser kann dank werksseitiger Unterstützung für Adobe Flash und schnellem Rendering überzeugen. Der integrierte Videoplayer versteht sich problemlos mit DivX, XViD und MP4. Einzig mit MKV kam er nicht klar. Der MP3-Player klingt zunächst recht linear, kann aber über die vielen Equalizer-Presets auf seine persönlichen Hörgewohnheiten werden. Bilder des Sony Ericsson Xperia Neo gibt hier auf mobile-reviews.de.
Beim Sony Ericsson Xperia Neo handelt es sich um ein recht günstiges, solides Smartphone mit guter Kamera.
Geschrieben von Dirk Schuetzner am Montag, 26. September 2011
Das Sony Ericsson Mini Pro soll der Nachfolger des X10 Mini Pro werden und hat dazu technisch betrachtet auch alle Voraussetzungen mit auf den Weg bekommen. Preislich liegt es mit knapp 220 Euro auch im grünen Bereich. Wenn, ja wenn da nicht der unterirdische UMTS-Empfang wäre, aber dazu später mehr. Das Mini Pro wird mit Android 2.3.3 (Gingerbread) sowie der hauseigener Benutzeroberfläche UX betrieben. Die fünf Startscreens kann man so mit einer Vielzahl von Widgets, also kleinen Helfern belegen. Die vier Ecken lassen sich zusätzlich noch mit Verknüpfungen zu oft genutzten Anwendungen oder sogar zu Alben belegen. auf den Markt gebracht. Das Mini Pro richtet sich. ähnlich wie das HTC ChaCha an Nutzer mit einem Hang zu Facebook oder SMS bzw. E-Mails. Das liegt an der wirklich guten, seitlich ausziehbaren QWERTZ-Tastatur. Die Tasten sind ausreichend gross, lassen sich gut erfühlen und bieten einen angenehmen Druckpunkt. Der kapazitive 3-Zoll-Touchscreen löst mit 320 x 480 Pixel auf und nutzt die vom Sony Ericsson Arc bekannte Mobile BRAVIA® Engine zur Darstellung leuchtenderer Farben. Der GPS-Empfänger sorgt in Verbindung mit Google Maps für die passende Orientierung. Fotos macht man mit einer 5-Megapixelkamera samt Autofokus. Die Bilder sind leider wenig detailreich und wirken bei schlechter Beleuchtung schnell matschig, daran ändert auch die LED nichts. Videos nimmt das Mini Pro immerhin mit bis zu 1280 x 720 Pixel (720p) auf. Unterwegs ist man dank UMTS samt HSPA und WLAN b/g/n online. Sofern die Theorie. In der Praxis hat das Mini Pro arge Problem zwischen GSM und UMTS umzuschalten. Zum einen dauert dieser Vorgang mitunter mehrere Sekunden , zum anderen verliert man in der Zeit die komplette Verbindung! Der UMTS-Empfang ist zudem instabil und wenig ausgeprägt. Die Gesprächsqualität leidet unter einem blechernen Klang und die Empfangsleistung ist auch eher unterdurchschnittlich. Anschluss an seinen PC oder Mac erhält man über Bluetooth 2.1 und USB. Angetrieben wird das Mini pro übrigens von einem 1-Gigahertz schnellen Snapdragon-Prozessor (Single-Core) von Qualcomm. Insgesamt reagiert das gerät sehr ansprechend und auch etwas aufwänderige Anwendungen und Spiele sind somit möglich. Der interne Speicher beträgt 400 Megabyte und kann per MicroSD-Speicherkarten um weitere 32 Gigabyte erweitert werden. Neben einem Kopfhörer mit 3,5-Millimeter-Buchse gehört auch eine 2 Gigabyte große Speicherkarte zum Lieferumfang. Für den passenden Klang sorgen ein MP3-Player samt Equalizer sowie ein FM-Radio mit RDS.
Das Xperia Mini Pro misst 92 × 53 × 18 mm und wiegt trotzdem 136 Gramm. Der Akku hat eine Kapazität von 1200 mAh und hält bei normaler Nutzung (30 Minuten Telefonate, 60 Minuten Video oder MP3, E-Mails ohne Push) knapp 2 Arbeitstage durch. Meinen ausführlichen Videotest gibt es in HD auf YouTubeoder gleich im Anschluss:
Der Browser kann wegen des kleinen Displays nicht ganz überzeugen, ruckelt dafür aber nicht und versteht sich auch mit Adobe Flash Der Videoplayer ist sehr gut und spielt nahezu jedes Format ab. Der Musikplayer klingt sehr linear, kann aber über Equalizer-Presets angepasst werden. Bilder des Schmuckstücks findet ihr wie immer hier auf mobile-reviews.de.
Bei einem besseren UMTS-Umgang/Empfang wäre das Sony Ericsson Xperia Mini Pro eine gute Alternative zum HTC ChaCha!
Geschrieben von Dirk Schuetzner am Freitag, 23. September 2011
Mit dem ChaCha stellt HTC nicht etwa ein Musikhandy vor. Nein, hier finden wir - nach dem HTC Salsa - nun den zweiten Spezialisten für die Facebook-Jünger unter uns. Dabei wurde das recht erfolgreiche Sozialnetzwerk wieder über diverse Apps in das
Betriebssystem integriert. Auch das ChaCha hat wieder eine spezielle Facebook-Taste ins Gehäuse operiert bekommen, Widerstand zwecklos. So kann man - wenn man denn unbedingt mag - einen Eintrag auf der eigenen oder befreundeten Pinnwand von Facebookern verfassen. Auf Wunsch mit Foto, Videos oder auch mit Ortsangabe. Dazu muss man nur zweimal, auf den hübschen "F"-Button drücken. Technisch kann das ChaCha mit einem 2,6 Zoll großen, kapazitiven Touchscreen mit einer Auflösung von 480 x 320 Pixel aufwarten. Durch die geringe Displaygröße werden Grafiken, Fotos und Videos sehr scharf wiedergegeben. Gleichzeitig werden Texte aber auch sehr klein abgebildet. Als E-Book-Reader taugt das ChaCha - trotz integrierten Bücherdienst von Google nicht! Dazu muss man das Handy dann unglücklicherweise auch noch um 90 Grad drehen. Die 5-Megapixel-Kamera macht bei mäßigen Lichtverhältnissen eher mittelmäßige Bilder, die dann zudem auch noch einen leichten Rotstich aufweisen und körnig wirken! Auch die aufgenommen Videos mit einer maximalen Auflösung von 720 x 480 Pixel können nicht überzeugen. Alle Aufnahmen werden viel zu dunkel abgebildet. Da nützt einem auch eine LED nichts, zumal diese nur knapp 1,5 Meter weit reicht. Die VGA-Kamera auf der Vorderseite taugt nur für Videotelefonie. Der Prozessor wurde entgegen der ursprünglichen Planung auf 800 Megahertz aufgebohrt. So kann man theoretisch auch in den Genuss von Adobe Flash 10.1 kommen. Der interne
Speicher von 512 MB wird mit microSD-Karten erweitert. Eine
2-Gigabyte-Karte gehört mit zum Lieferumfang. Das HTC Salsa
unterstützt neben HSPA natürlich auch WLAN b/g/n und Bluetooth 3.0. Meinen Videotest gibt es in HD auf YouTube oder gleich im Anschluss:
Der Akku liefert 1250 mAh und reicht so, bei nicht allzu intensiver Nutzung (etwa 30 Minuten MP3 oder Film und knapp 20 Minuten Telefonate) locker zwei Arbeitstage. Das Display ist recht klein, kann dafür aber bei direkter Sonneneinstrahlung recht gut abgelesen werden. Dank Android 2.3.3 läuft es recht flott. Der Browser kann wegen des kleinen Displays nicht wirklich überzeugen und ruckelt zudem leicht. Der Videoplayer ist wie beim Salsa auch ein Flop. Er spielt keine DivX oder XViD-Video ab und kommt mit MP4 und WMV nur dann klar, wenn sie 320 x 480 Pixel nicht überschreiten. Der Musikplayer spielt MP3 nur ohne Equalizer-Presets ab. Warum HTC an dieser Stelle spart, ist mir nicht klar. Vielleicht liegt es ja an der Mehrheitsbeteiligung an Dr.Dre-Beat :D So ist der Klang ist nur ausreichend und recht bassarm. Die mitgelieferten Kopfhörer taugen nichts. Für Highend-Spiele ist das ChCha nicht geeignet und auch mein geliebtes Angry Birds Rio hat mit der geringen Displayauflösung und dem langsamen Prozessor zu kämpfen. Freunde von Facebook, die gerne oft und lang über diese Platform mit Freunden kommunizieren werden mit dem ChaCha aufgrund der guten QWERTZ-Tastatur unter dem Display ihre Freude haben. Für knapp 200 Euro bekommt man ein zuverlässiges Handy. Die Empfangs- und Sendeleistungen sind allerdings bestenfalls durchschnittlich! Auch die Sprachqualität macht da leider keine Ausnahme. Bilder des Schmuckstücks findet ihr wie immer hier auf mobile-reviews.de.
Auch für das HTC ChaCha gilt: nix heitere und unbeschwerte ChaCha-Klänge. Das HTC ChaCha flirtet nur mit Facebook, Facebook und nochmals Facebook!
Geschrieben von Dirk Schuetzner am Donnerstag, 15. September 2011
Wer kennt das nicht, im Zeitalter der Laptops arbeitet man trotzdem noch mit einem "normalen" PC, der steht meist unter dem Schreibtisch auf dem sich schon genug Unterlagen stapeln. Da ist dann meist kein Platz für einen zweite Tastatur, eine zweite Maus oder gar ein zweiter Monitor. Was, wenn man beide Recher nun gleichzeitig betreiben muss, weil man zum Beispiel auf dem einen Rechner seine Videos rendert,während man auf seinem Laptop seine Diplomarbeit schreibt. Das lästige hin- und herschalten dürften vielen von euch bekannt sein. Damit ist jetzt Schluss, Digitus sei Dank.
Mit dem Digitus KVM Umschalter löst man zwei Probleme auf einmal. Dank des angenehm langen Digitus Adapter Kabels kann man den zweiten PC über die Tastatur und Maus des anderen Rechners steuern. Eine kurze Anleitung in zwei Sprachen geleitet einen problemlos durch die Installation. Aber nicht nur das, man kann sogar Dateien zwischen den beiden PC kopieren ohne auf eine externe Festplatte oder einen USB-Stick zurückgreifen zu müssen. Das geht sehr fix und ist super bequem. Wie bequem möchte ich euch im folgenden YouTube-Video zeigen.
HTC Salsa? Nix Salsa, sondern Facebook! Überall Facebook. Das berühmt-berüchtigte, weil neugierige, Sozialnetzwerk wurde nicht zuletzt durch eine Facebook-Chat App in das
Betriebssystem integriert. HTC ist aber noch einen Schritt weiter gegangen. Neben dem HTC ChaCha - das übrigens als Tanzpartner völlig ungeeignet ist - hat auch das Latino-Handy eine spezielle Facebook-Taste verpasst bekommen. Damit kann man ruckzuck einen Eintrag auf der eigenen, respektive fremden Pinnwand von Facebookern verfassen. Wer es noch schöner mag, der kann so auch direkt Fotos oder Videos hinzufügen. Drückt man den blauen Button mit dem f zweimal, kann man gleich auch seinen Ort mit hinzufügen. Praktisch für den Lebenspartner! oder Chef Technisch bietet das Salsa nur gute Hausmannskost. Neben einem 3,4 Zoll großen, kapazitiven Touchscreen mit einer Auflösung von 320 x 480 Pixel kommt noch eine extrem mittelmäßige, weil rot-stichige 5-Megapixel-Kamera zum Einsatz. Auch die damit aufgenommen Videos mit eienr maximalen Auflösung von 720 x 480 Pixel können nicht überzeugen. Alle Aufnahmen werden viel zu dunkel abgebildet. Da nützt einem auch eine LED nicht. Zumal diese nur knapp 1 Meter weit reicht. Die VGA-Kamera auf der Vorderseite taugt eh nur
für Videotelefonie. Der Prozessor wurde entgegen der ursprünglichen Planung auf 800 Megahertz hochgetaktet. So kann man theoretisch auch in den Genuss von Adobe Flash 10.1 kommen. Ab Werk kann das Salsa damit aber nichts anfangen. Der interne
Speicher von 512 MB wird mit microSD-Karten erweitert. Eine
2-Gigabyte-Karte gehört mit zum Lieferumfang. Das HTC Salsa
unterstützt neben HSPA natürlich auch WLAN b/g/n und Bluetooth 3.0. Meinen Videotest gibt es in HD auf YouTube oder gleich im Anschluss:
Der Akku wurde mit 1520 mAh ausgestattet und reicht so, bei nicht allzu intensiver Nutzung (etwa 30 Minuten MP3 oder Film und kanpp 20 Minuten Telefonate) locker zwei Arbeitstage. Das Display ist zwar recht klein, kann dafür bei direkter Sonneneinstrahlung auch nicht abgelesen werden. Es spiegelt einfach zu stark und die maximal mögliche Helligkeit reicht nichts aus. Auch eine Art des Energiesparens. Ansonsten, sprich in Räumen macht es aber einen guten Eindruck. Dank Android 2.3.3 läuft es recht flott, einzig der Browser könnte einen Tick spritziger reagieren. Der Videoplayer ist hingegen ein Flop. Er spielt keine DivX oder XViD und stürzt bei MP4 mit einer höheren Auflösung als 320 x 480 Pixel reproduzierbar ab! Der Musikplayer spielt seine MP3 klaglos, wenn auch ohne Equalizer ab. Warum nur ohne? Der Klang ist dennoch ausreichend, wenngleich auch recht bassarm. Die mitgelieferten Kopfhörer taugen nichts. Für Highend-Spiele ist das Salsa nicht geeignet, zu gering ist die Displayauflösung und zu langsam der Prozessor. Freunde von Facebook, die dort oft und lang kommunizieren werden mit dem Salsa allerdings ihr Freude haben. Für knapp 300 Euro bekommt man ein zuverlässiges Handy mit guten Empfangs- und Sendeleistungen. Auch die Sprachqualität ist gut! Bilder des Schmuckstücks findet ihr wie immer hier auf mobile-reviews.de.
Also nix mit latein-amerikanischen Klängen, sondern Facebook, Facebook und nochmals Facebook!
Geschrieben von Dirk Schuetzner am Mittwoch, 24. August 2011