Das Motorola Razr polarisiert sehr stark, soviel ist klar. Viele finden das neue Design einfach nur geil, andere halten es für ein ziemlich hässlichen Klotz. Dabei stört der sehr breite schwarze Rahmen auf der Vorderseite wohl am meisten. Mein Testgerät stammt von sparhandy.de, dafür herzlichen Dank. Dort kann man übrigens auch 5 Motorola Razr gewinnen! Mit seinen 127 Gramm ist es im Verhältnis zu seinen Abmessungen von 130,7 x 68,9 mm sehr leicht. Das mag am rückseitig verbauten Kevlar-Faser liegen. Mit seinen 7,1 mm ist es eines der flachsten Smartphones der Welt. Angetrieben wird es übrigens standesgemäß von Android 2.3.5. Im Inneren des Boliden werkelt ein 1,2 Gigahertz schneller Dual-Core-Prozessor, der kann auf etwa 1 Gigabyte Arbeitsspeicher zurückgreifen. Der 4,3 Zoll große Super-AMOLED-Touchscreen auf der Vorderseite hat meiner Meinung nach bei weiß0en Flächen einen leichten Grauschleier, gibt Farben aber insgesamt sehr kräftig und leuchtend wieder. Die PenTile-Matrix ist aus nächster Nähe gut sichtbar, hat mich aber nicht so gestört, wie der Grauschleier. Immerhin löst das Display mit 540 x 960 Pixel auf. Das Samsung Galaxy Note sowie das Galaxy Nexus haben allerdings eine deutlich höhere Auflösung. Das Displays wurde dafür aber wieder mit einem kratzfesten Gorilla-Glas von Corning®-geschützt. Das Edelstahl-Gehäuse mit seinen KEVLAR®-Fasern ist dank einer wasser- und schmutzabweisende Beschichtung vor Feuchtigkeit geschützt und soll so auch bei Outdoor-Einsätzen mithalten können. Kein Vergleich zu meinem recht empfindlichen iPhone 4S. Man sollte das neue Razr aber auf keinen Fall auf eine Stufe mit dem Motorola Defy (+) stellen, einen Ausflug in die Badewanne übersteht es nämlich nicht! Meine Eindrücke im Videotest gibt es direkt im Anschluss oder in HD auf YouTube:
Geschrieben von Dirk Schuetzner am Donnerstag, 24. November 2011
Granatenstark! Das Samsung Galaxy Note ist momentan der Stern am Himmel der Smartphones auf der Basis von Android. Das liegt zum einen am gigantischen, 5,3-Zoll (13,4 cm) großen Touchscreen in Super-AMOLED Ausführung und zum anderen an der Auflösung von 1280 x 800 Pixel. Da kann dann bestenfalls noch das recht wenig erfolgreiche Dell Streak mithalten. Das Display liefert leider eine recht starke Betonung grüner Farbtöne. Angetrieben wird das knapp 520 Euro teure HTC
Titan von einem 1,4
Gigahertz schnellen Dual-Core Prozessor aus dem Hause Samsung. Der kann auf etwa 512 MB RAM zurückgreifen, während sich der Anwender im 16
Gigabyte großen, internen Speicher austoben kann. Erweitern kann man das galaxy Note problemlos um weitere 32 Gigabyte über handelsübliche microSD-Speicherkarten. Auf der Rückseite befindet sich eine 8-Megapixel-Kamera. Diese macht solange gute Bilder, wie ausreichend Licht zur Verfügung steht. Die LED kann im Dunkeln noch knapp 1 1/2 Meter weit leuchten. Die Bilder bei schlechter Beleuchtung allerdings oft trüb oder körnig. Mit Neonlicht hat die Kameraautomatik oft Probleme.
Dank Android 2.3.4 stehen dem Fotofragen unzählige Einstellungsmöglichkeiten, Szene-Modi sowie Personalisierungen zur Verfügung. Die 2-Megapixel-Frontkamera erlaubt Videotelefonate. Videos kann man dann
über DNLA auch auf den heimischen Fernseher übertragen. Funktechnisch ist das Titan per HSPA+ theoretisch mit bis zu 21 Megabit pro Sekunde bzw. per WLAN b/g/n online. Im HSPA+-Modus bin ich aber selten über 7 Mbit heraus gekommen. im WLAN-N Modus kam ich auf über 40 Mbit!
Wer das Galaxy Note mit seinem PC oder Mac koppeln will, nutzt dazu den Kurzstreckenfunk Bluetooth, WLAN per Kies.Software oder eben den USB-Anschluss. Dort steht dann auch eine USB-Host Funktion zur Verfügung. Leider werden nur USB-Sticks erkannt und in das Dateisystem eingebunden. zugriff bekommt man per eingebautem Dateimanager über den Punkt USB-Storage. Eine Tastatur oder Maus wird zwar erkannt, können aber nicht genutzt werden. Auch eine Festplatte mit NTFS-Filesystem kann nicht eingebunden werden. Das Galaxy Note ist nur 9.65 mm dünn, wiegt aber etwa 176 Gramm. Trotz seinen Abmessungen von 146.85 x 82.95 mm ist es trotzdem noch transportabel und lässt sich noch recht komfortabel in der Hosentasche transportieren.
Dank des integrierten GPS-Empfängers und dem vorinstallierten Google Maps sowie Navigation kann man mit seinem Note auch sehr bequem navigieren. Die Multimediafähigkeiten sind sehr gut. Der Videoplayer spielt sowohl MP4 als auch DivX/XViD ab, sogar im HD-Format. Der Musikplayer versteht sich mit MP3 und kann auf eine hauseigene Soundoptimierung sowie Equalizer-Presets (nur für Kopfhörer) und 5.1 Sound zurückgreifen. Dank der 3.5 mm Kopfhörer-Buchse kann man die recht ansprechenden Kopfhörer problemlos gegen höherwertige Exemplare tauschen. Die Anzahl der im Market zur Verfügung stehenden Apps und Spiele ist mit über 200.000 sehr hoch. Der Browser ist sehr schnel und kommt ab Werk mit Adobe Flash (11) klar. Dank der hohen Auflösung von 1280 x 8700 Pixel muss man kaum scrollen. Mehrere Fenster sind ebenso wenig ein Problem wie Lesezeichen.
Das Android 2.3.4 versteht sich mit Multitasking, die Apps laufen dabei im Hintergrund weiter. Ab Werk kann das Galaxy Note mit Word-, Excel- und Powerpoint-Dateien sowie PDF umgehen. Über eine spezielle Stifteingabe kann man sowohl die Rückschritt-Taste emulieren, als auch Screenshots erstellen. Alle handschriftlichen Eingaben werden dabei auf Wunsch in Text umgewandelt. Hierzu liefert Samsung bereits eine Handvoll spezieller Apps mit. Dank Copy & Paste kann man sowohl Textpassagen als auch eigene Grafiken oder Ausschnitte davon in jede beliebige Anwendung kopieren. Die Gesprächsqualität sowie die Empfangs- und Sendeleistung liegen auf guten Niveau. Fazit:
Mit dem Galaxy Note zeigt Samsung, das ein Smartphone - im eigene Hause wird es Smartlet genannt - mit einem großen Touchscreen viel Spaß machen kann, ohne an Mobilität zu verlieren. Gerade der sehr gute Videoplayer kann sich hervorragend in Szene setzen. Der Browser ist nicht zuletzt aufgrund des 1.4 Ghz schnelle Dual-Core Prozessor sehr schnell und versteht sich mit Flash-Seiten. Das Note ist dabei sowohl zum Surfen als auch sehr gut zum Spielen geeignet. Dank der guten Stifteingabe kann man unterwegs schnell und einfach Skizzen, Notizen oder anderen Infos "zu Papier" Bringen. Auf Wunsch sogar auf einem Samsung-Drucker!
Geschrieben von Dirk Schuetzner am Donnerstag, 17. November 2011
Das HTC Titan ist momentan der Gigant am Himmel der Smartphones. Zumindest dann, wenn man eines auf der Basis von Windows Phone 7.5 (Mango) sucht. Der riesige, kapazitiv reagierende Touchscreen bietet eine Diagonale von 4,7
Zoll. Da können nur das Dell Streak sowie das Samsung Note mithalten. Die Auflösung beträgt leider nur 480 x 800 Pixel, das wird allerdings von Microsoft so vorgegeben und kann nicht dem Hersteller angelastet werden. Angetrieben wird das knapp 520 Euro teure HTC
Titan von einem 1,5
Gigahertz schnellen Single-Core Prozessor von Qualcom. Der kann auf 512 MB RAM zurückgreifen, während sich der Anwender im 16
Gigabyte großen, internen Speicher austoben kann. Erweitern kann man den traditionell leider nicht weiter. Auf der Rückseite befindet sich eine 8-Megapixel-Kamera samt Doppel-LED. Die macht solange gute Bilder, wie ausreichend Licht zur Verfügung steht. Die Doppel-LED kann im Dunkeln noch knapp 2 Meter weit leuchten. Die Bilder werden dann trotzdem recht körnig. Mit Neonlicht hat die Kameraautomatik aber oft Probleme.
Dank Windows Phone 7.5 steht nun auch eine Panoramafunktion sowie eine Gesichtserkennung und diverse andere Effekte und Szene-Modi zur Verfügung. Die
1,3-Megapixel-Frontkamera erlaubt Videotelefonate. Videos kann man dann
über DNLA auf den heimischen Fernseher übertragen. Funktechnisch ist das Titan per HSPA+ mit bis zu 14,4 Megabit pro Sekunde und WLAN b/g/n online.
Wer das HTC Titan mit seinem PC oder Mac koppeln will, nutzt dazu den Kurzstreckenfunk Bluetooth
2.1 EDR. Das HTC Titan ist nur knapp 9,9
Millimeter flach, 132 mm lang und 71 mm breit. Es wiegt stattliche 160 Gramm. Meiner Meinung nach ist aber trotzdem noch transportabel und lässt sich noch komfortabel in der Hosentasche transportieren.
Dank des integrierten GPS-Empfängers und dem vorinstallierten Bing Maps kann man mit seinem Titan auch navigieren. Die Multimediafähigkeiten sind recht übersichtlich. Der Videoplayer spielt nur MP4 ab, der Musikplayer spielt MP3 und kann auf eine HTC-eigene Soundoptimierung in Form von Equalizer-Presets (nur für Kopfhörer) und SRS zurückgreifen. Dank der 3.5 mm Kopfhörer-Buchse kann man die grausigen Kopfhörer problemlos gegen höherwertige Exemplare tauschen. Die Anzahl der im Marketplace zur Verfügung stehenden Apps und Spiele ist schon deutlich gewachsen, kann aber noch nicht mit der Angebotsvielfalt bei Android oder IOS mithalten. Der Browser neuen Internet Explorer 9 ist sehr schnell, kommt ab Werk aber nicht mit Adobe Flash (10.1) klar. Auch kann man unterwegs keine Files per Browser hochladen (z. B. YouTube). Mehrere Fenster (Register) sind kein Problem und auch Lesezeichen werden ordentlich verwaltet.
Das neue Windows Phone 7.5 Mango bietet erstmalig richtiges Multitasking, die Apps laufen dabei im Hintergrund weiter, werden manchmal aber - zumindest bei Angry Birds - nicht an der Stelle fortgesetzt, an der sie unterbrochen wurden. Ab Werk kann das Titan dank Microsoft Office mit Word-, Excel- und Powerpoint-Dateien sowie PDF umgehen. Die Daten können auch editiert werden. Dank Copy & Paste kann man Textpassagen nun in jede Anwendung kopieren. Die Gesprächsqualität sowie die Empfangs- und Sendeleistung liegen auf guten Niveau. Fazit:
Mit dem Titan zeigt HTC, das ein großer Screen auch mit Windows Phone 7.5 Spaß machen kann. Leider versäumt der Videoplayer es , sich gebührend in Szene zu setzen. Ohne Unterstützung für DivX ist heutzutage keine Lorbeere mehr zu gewinnen. Der Internetbrowser ist schnell, es fehlt die Flash-Unterstützung. Der Single-Core Prozessor macht ordentlich Dampf. Das neue OS ist der Schritt in die richtige Richtung, der Weg ist aber noch lang und steinig. Zum Surfen und gelegentlichem Spielen ist das Titan dabei genauso geeignet, wie zum arbeiten mit MS-Office-Dateien. Da fehlt einem aber bald eine vollwertige Tastatur.
Geschrieben von Dirk Schuetzner am Donnerstag, 27. Oktober 2011
Mit dem Playbook wollen die Kanadier von RIM zeigen, das sie auch in der Lage sind, die Stärken eines BlackBerrys in ein Tablet zu integrieren. Die Variante mit 64GB Festspeicher kostet nur 440 Euro und unterbietet nahezu alle anderen Tablets. Leider wurde gerade der Bereich Kommunikation beim Playbook deutlich beschnitten. Das knapp 194 x 130 x 10 dünne Tablet von RIM wiegt zwar nur 425 Gramm, verfügt aber weder über eine Aufgaben- noch eine Kontakt- oder Terminverwaltung. Diese Funktionen werden erst freigeschaltet, wenn man seinen BlackBerry über die kostenlose App "BlackBerry Bridge" mit dem Playbook verbindet. Ohne diese Verbindung kann man mit seinem Playbook nur surfen bzw. Anwendungen und Spiele nutzen.
Der 7-Zoll große Touchscreen löst mit 1024 x 600 Pixel auf und bietet damit genügend Raum für Webseiten. Der Browser und das neue QNX-Betriebssystem reagieren sehr schnell. Das ist auch kein Wunder, kommt doch einen 1 GHz schnell DualCore-CPU samt 1 GB RAM zum Einsatz. Eine grafisch anspruchsvolle Benutzeroberfläche bietet auch das Playbook nicht, da bleibt RIM seiner Linie treu. Das helle Display präsentiert seine Inhalte farb- und kontrastreich. Alle
Texteingaben erledigt man über eine ausreichend große virtuelle QWERTZ-Tastatur, die Tasten wurden mehrfach belegte. Die Verarbeitung des aus Kunststoff und Metall bestehenden Playbook ist sehr gut. Die 5-Megapixel-Kamera auf der Rückseite macht bei gutem Licht sehr ansehnliche Bilder. Die 3MP-Kamera auf der Front kann Videos mit 1080p aufzeichnen, gut für Videokonferenzen.
Videos nimmt die Kamera auf der Rückseite ebenfalls mit 1080p auf, wobei die Qualität erstaunlich gut ist. Unterwegs ist man nur über WLAN b/g/n online. Eine Variante mit integriertem HPA-Modem sucht man vergebens. Kontakt zum PC oder Mac nimmt das Playbook auf Wunsch per Netzwerk (WLAN), Bluetooth oder USB auf. Dank des integriertes GPS-Empfängers kann man mit seinem Playbook auch navigieren. Der interne Speicher fasst 16, 32 oder 64 Gigabyte (je nach Ausstattungsvariante), kann aber nicht weiter über microSD-Karten erweitert werden. Der etwa 5.300 mAh starke Li-Ion-Akku hielt bei mir durchschnittlich 5-6 Stunden. Bei gleicher Nutzung kommt mein iPad 2 auf 10 Stunden.
(Anlicken für mehr Bilder vom BlackBerry Playbook)
Die Multimediafähigkeiten bieten genügend Leistungsspielraum. Der Videoplayer spielt MP4 und XViD ab und der Musikplayer erfüllt seinen Zweck, dank der 3.5 mm Kopfhörer-Buchse, auch recht ordentlich. Die Anzahl der in der AppWorld zur Verfügung stehenden Apps und Spiele sind bei
BlackBerry nach wie vor recht mager, trotzdem gibt es schon eine paar gute Perlen. Zukünftig wird man auch Android-Apps per Runtime auf dem Playbook laufen lassen können. Die müssen dazu allerdings online neu signiert werden. Ob wirklich alle Apps funktionieren, wird sich zeigen.
Der Browser ist sehr schnell und kommt ab Werk mit Adobe Flash (10.1) zurecht. Man kann unterwegs zudem Files per Browser hochladen (z. B. YouTube), das kann das iPad nicht! Mehrere Fenster sind ebenfalls kein Problem und auch Lesezeichen werden ordentlich verwaltet.
Das neue OS namens QNX bietet richtiges Multitasking, die Apps können entweder richtig geschlossen werden, oder im Hintergrund weiter arbeiten. Ab Werk kann das Playbook bereits mit Office Anwendungen (Word, Excel, Powerpoint, PDF) umgehen. Die Daten können auch editiert werden. Dank Copy & Paste kann man Textpassagen in jede Anwendung kopieren.Über den HDMI-Ausgang kann man seine Filme, Bilder und den Inhalt des Screens auf einem TFT aufgeben und zwar in HD! Die Stereo-Lautsprecher liefern ein gutes Klangbild. Fazit:
Mit dem Playbook macht RIM alles richtig. Der Preis stimmt, einzig eine Variante mit integriertem HSPA+ Modem fehlt noch. Das man momentan ohne BlackBerry weder auf den Kalender, noch auf die Kontakte, Aufgaben oder Notizen zurückgreifen kann, ist allerdings ein Manko. RIM will dies angeblich zukünftig ändern. Zum Surfen und Spielen ist das Playbook optimal geeignet: nicht zu klein, nicht zu schwer. Mal sehen, ob es sich kommerziell durchsetzen wird.
Geschrieben von Dirk Schuetzner am Freitag, 21. Oktober 2011
Der 9900 stellt mit seinen knapp 490 Euro den Nachfolger des recht erfolgreichen BlackBerry Bold dar. Nach dem Touch 9860 besinnt sich RIM wieder auf die Haupteigenschaften eines Blackberrys, nämlich Tastatur und Kommunikationsfähigkeit. Dabei fristet der Part Multimedia trotzdem kein Schattendasein. Den Bold 9900 bedient man diesmal sowohl über die - für Männerhände - recht klein geratenen Tasten der Volltastaturals auch über den 2,8-Zoll großen Touchscreen mit seiner Auflösung von 480 x 640 Pixel. Die Bedienung auf dem Touchscreen gestaltet sich aufgrund der kleinen Bildschirmdiagonale aber eher mühsam. Das leuchtstarke Display präsentiert seine Inhalte aber recht mit satten 16 Millionen Farben recht farbig. Alle
Texteingaben erledigt man über die unterhalb des Display befindliche QWERTZ-Tastatur mit ihren mehrfach belegten Tasten. Da das Bold 9900 nur 115 x 66 x 10,5 mm groß ist, erreicht man Sonderzeichen nur über eine Tastenkombination, das gilt auch für die Ziffern. Unter dem Display befinden sich ein optisches Trackpad sowie die vier klassischen BlackBerry-Menü-
sowie Anrufannahme-Tasten. Die Verarbeitung des aus Kunststoff und Metall bestehenden Bold 9900 ist sehr gut. Optisch wurde er - wie immer - recht dezent gestaltet, der mattierte Metallrahmen steht dem neuen Bold aber gut!. Im inneren werkelt der gleiche 1,2 Gigahertz schnelle Single-Core-Prozessor (Snapdragon von Qualcomm) wie im Torch 9860. Auch hier stehen 768 Megabyte RAM zur Verfügung. Das macht sich in der Praxis gerade beim surfen bemerkbar. Das neue BlackBerry OS 7 bietet aber keine grafisch anspruchsvolle Benutzeroberfläche ala HTC Sense. Mit dem neuen OS kann man das 9900 über die "BlackBerry Bridge" genannte App auch als "Modem" für das Blackberry Playbook nutzen. Die 5-Megapixel-Kamera auf der Rückseite macht bei gutem Licht ansprechende Bilder, leider wirken diese aber genauso farbarm, wie auf dem Torch 9860. Die Qualität ist identisch.
Videos nimmt man standesgemäß mit 720p auf, wobei die Qualität erstaunlich gut ist. Unterwegs ist man - typisch BlackBerry - immer über WLAN b/g/n (auch im 5GHz-Modus) und HSPA+ online. Kontakt zum PC nimmt man per Bluetooth 2.1 sowie Micro-USB auf. Dank des integriertes GPS-Empfängers kann man mit seinem Assistenten auch navigieren. Der interne Speicher fasst 4 Gigabyte und kann über microSD-Karten auf 32 Gigabyte erweitert werden. Der BlackBerry Bold 9900 bietet zudem einen NFC-Empfänger mit dem man zukünftig diverse Dienste in Anspruch nehmen kann. Den alten BlackBerry-Prinzipien, wie Sicherheit (Fernwartung und Fernlöschung sowie Verschlüsselung aller Daten) bleibt zwar auch der 9860 Torch treu, der 1.230 mAh starke Li-Ion-Akku hält im Gespräch allerdings nur etwa 5 1/2 Stunden bzw. bei Musikwiedergabe 43 Stunden durch. Bei normaler Nutzung schafft man etwa 2 Arbeitstage, während mein alter Bold bei gleich Nutzung etwa 3 Tage durchhielt.
Die Multimediafähigkeiten bieten genügend Leistungsspielraum für Privatkunden. Der Videplayer versteht sich mit MP4 und XViD und der Musikplayer bietet sogar Equalizer-Presets. Die in der AppWorld zur Verfügung stehenden Apps sind beim
BlackBerry OS aber nach wie vor recht Business orientiert. Trotzdem gibt es schon eine paar gute Spiele.
Der Browser ist nun etwa 40% schneller, kann mit Adobe Flash aber nicht umgehen. Dank der BlackBerry-Technologie, werden die Webseiten bereits komprimiert und für das Display optimiert ausgeliefert und daher sehr schnell angezeigt. Meinen Videotest gibt es in HD auf YouTube oder direkt im Anschluss:
Fazit:
Beim BlackBerry Bold 9900 besinnt sich RIM teilweise auf alte Stärken, vernachlässigt aber die - gerade bei Powerusern - notwendige Akkuleistung. Multimediainhalte kann der Nachfolger zwar gut in Szene setzen, es krankt allerdings am recht kleinen Display. RIM versucht hier wohl einen Spagat, der nur teilweise geglückt scheint.
Geschrieben von Dirk Schuetzner am Donnerstag, 20. Oktober 2011
Mit dem knapp 430 Euro teuren Torch 9860 präsentieren die Kanadier von RIM einen reinrassigen Blackberry, der aber im Gegensatz zum Bold 9900 ausschließlich über den 3,7-Zoll großen Touchscreen mit einer Auflösung von 480 x 800 Pixel bedient werden muss. Er stellt Inhalte recht leucht- und farbstark mit satten 16 Millionen Farben dar. Das ist für ein lupenreines
Business-Smartphone immer noch ungewöhnlich.
Texteingaben erfolgen leider nur über den Bildschirm, unter diesem ist nur ein Trackpad sowie die vier klassischen BlackBerry-Menü-
sowie Anrufannahme-Tasten. Die Verarbeitung des überwiegend aus Kunststoff bestehenden Torch 9860 ist sehr gut. Optisch kommt es eher dezent rüber, einzig der für Blackberrys typische Chrom-Rahmen frischt das triste schwarz ein wenig auf. Unter der Haube werkelt ein 1,2 Gigahertz schneller Single-Core-Prozessor (Snapdragon von Qualcomm) der auf 768 Megabyte RAM zurückgreifen kann. Das macht sich in der Praxis zwar bemerkbar, eine grafisch anspruchsvolle Benutzeroberfläche wie das HTC Sense hat er aber nicht vorzuweisen. So sieht man von der Prozessor- und Grafikpower zunächst erst einmal nichts. Als Betriebssystem wird das neue Blackberry OS 7 eingesetzt. Damit kann man das 9860 auch als "Modem" für das Blackberry Playbook nutzen. Mit seinen 120 x 62 x 11,5 mm ist es recht handlich, trotz des verwendeten Kunststoffs wiegt es 135 Gramm. Die 5-Megapixel-Kamera auf der Rückseite macht bei gutem Licht ansprechende Bilder, leider wirken diese aber etwas farbarm.
(Anklicken) (Webspace zur Verfügung gestellt von 4phones.de)
Videos werden mit maximal 720p aufgenommen, die Qualität ist dabei gut. Unterwegs ist man immer - das ist für einen BlackBerry einfach typisch - über WLAN b/g/n und HSPA+ online. Kontakt zum PC nimmt das Smartphone hingegen per Bluetooth 2.1 sowie Micro-USB auf. Dank des integriertes GPS-Empfängers kann man mit seinem Assistenten auch navigieren. Der interne Speicher fasst 4 Gigabyte und kann über microSD-Karten auf 32 Gigabyte erweitert werden. Der 1.230 mAh starke Li-Ion-Akku verhilft dem Torch zu einer Sprechzeit von bis zu 6,8 Stunden oder 44 Stunden reiner Musikwiedergabe verhelfen. Den BlackBerry-Stärken, nämlich der Sicherheitsaspekt (Fernwartung und Fernlöschung sowie Verschlüsselung aller Daten) bleibt auch der 9860 Torch treu.
Dank seiner Multimediafähigkeiten orientiert er sich -
stärker als zum Beispiel der Bold 9900 - am Privatkundensegment. Insofern könnte er tatsächlich mehr ein BlackBerry für die Massen werden. Die zur Verfügung stehenden Apps sind beim
BlackBerry OS nach wie vor stark an Business-Kunden orientiert. Trotzdem gibt es schon eine ganze Reihe guter Spiele.
Der Browser ist nun etwa 40% schneller, kann mit Adobe Flash aber nix anfangen. Dank der BlackBerry-Technologie, werden die Webseiten bereits komprimiert und für das Display optimiert ausgeliefert und daher sehr schnell angezeigt. Der
integrierte Videoplayer versteht sich mit MP4 und AVI. Der Musikplayer klingt dank der zahlreichen Equalizer-Presets sehr ansprechend. Meinen Videotest gibt es in HD auf YouTube oder direkt im Anschluss:
Fazit:
Die Zeit, als BlackBerry noch langweilig und für Multimediainhalte gänzlich ungeeignet waren ist vorbei. Das Torch 9860 beweist, das man auch mit Produkten aus dem Hause RIM Filme drehen, anschauen und versenden kann. Der Musikplayer kann ebenfalls gefallen. Trotzdem vermisse ich eine vollwertige Tastatur, aber ich habe ja noch einen Bold 9900 :D
Geschrieben von Dirk Schuetzner am Dienstag, 18. Oktober 2011