Wer nach einem Schutz für sein kostbares Apple iPhone 4 oder 4S sucht, der hat die Qual der Wahl. Ich habe mich mal für das Vapor 4 der Firma Elementcase entschieden. Zur Wahl standen diverse Farbkombinationen, von denen mich aber nur das Blau-Schwarze Design angesprochen hat. Besitzer des iPhone 4 kennen den "Todesgriff", wenn man also zwei Stellen am Metallrahmen überbrückt, verringert sich der Empfang. Das iPhone 4S kennt dieses Problem nicht mehr. Diese Rahmen beseitigt den Designfehler beim iPhone 4. Die vollständig aus einem Stück Flugzeugaluminium gefräste Hülle wiegt etwa 25 Gramm und umfasst das iPhone an allen Seiten. Dazu muss man erst einmal vier Schrauben an der Ober- und Unterseite verschraubt werden. Der Rahmen ist dabei extrem stabil sein und absorbiert Sturzschäden.
Auf der Oberseite bietet der neue Rahmen einen eigenen Ausschalter, die restlichen
Tasten - Lautlos-Schieber und die beiden Lautstärke-Tasten - wurden ausgespart.
Können so aber nur noch mit spitzen Findern erreicht werden. Das gilt
für auch für den Dock-Anschluss an der Unterseite: das iPhone-Dock kann
so nicht mehr genutzt werden. Auch der Kopfhörer-Anschluss auf der Oberseite ist nun recht tief versenkt. Nicht alle Kopfhörerbuchsen werden das so akzeptieren. Das Vapor 4 verschafft dem
iPhone 4/4S zudem einen recht wuchtigen Auftritt und wirkt wenig elegant. Vorder- und Rückseite werden
zudem nicht geschützt, dazu muss man entsprechendes Zubehör kaufen. Elementcase bietet dazu - gegen Aufpreis - eine spezielle
Carbon-Rückseite an, die vor Kratzern schützt. Meinen Videotest findet ihr in HD auf YouTube oder direkt im Anschluss:
Das Vapor 4 gibt es im Internet ab etwa 30 Euro zu kaufen.
Geschrieben von Dirk Schuetzner am Freitag, 16. Dezember 2011
Nach vielen Jahren erscheint nun die Neuauflage des stylischen und erfolgreichen Prada Phones by LG. Das Prada Phone 3.0 by LG ist dabei nur 8.5 mm dünn und kann mit einem 4,3-Zoll großen Nova-Plus-Touchscreen mit einer Auflösung von 480 x 800 Pixel aufwarten. Als Betriebssystem kommt Android 2.3.7 zum Einsatz, ein Update auf 4.0 wird möglich sein. Im Inneren werkelt ein 1 Gigahertz schneller Dual-Core-Prozessor von Texas Instruments, dem 1 Gigabyte
Arbeitsspeicher zur Verfügung stehen. Das in Schwarz gekleidete Prada
Phone hat eine eigene, eher puristische, mit weißen Icons auf schwarzem Hintergrund gehaltene Benutzeroberfläche. Die von Google genutzten Symbole (z. B. der Market) kann man nachträglich mit einem kostenlosen Tool in das Schwarz-Weiß Design umwandeln.
(Klicken zum vergrößern)
Technisch betrachtet bietet das Prada Phone 3.0 eine 8-Megapixel-Kamera samt Autofokus, die Videos in Full-HD (1.080p) mit 30 Bildern pro Sekunde aufzeichnet. Unterwegs ist man per HSPA+ mit bis zu 21 Megabit pro Sekunde im download und über WLAN b/g/n online. Der unumgängliche GPS-Empfänger sorgt in Verbindung mit Google Maps für die richtige Orientierung. Per Bluetooth 3.0 und micro-USB nimmt man Kontakt zum Mac oder PC auf. Eine 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse ermöglicht den Anschluss eigener Kopfhörer. Der interne Speicher beträgt 8 Gigabyte und kann über microSD-Karten um weitere 32 Gigabyte erweitert werden. Ausgeliefert wird das Prada Phone 3.0 by LG im ersten Quartal 2012, die UVP soll dann zwischen 599 und 699 Euro liegen. Preislich also recht hoch angesiedelt. Dafür bekommt man leistungsfähigere Smartphones, dann allerdings ohne das schöne Prada-Label ...
Geschrieben von Dirk Schuetzner am Mittwoch, 14. Dezember 2011
Mit dem Aquos SH80F stellt Sharp das erste Smartphone aus der neuen "Aquos" genannten Reihe vor. Wie schon das LG Optimus 3D und auch das HTC Evo 3D setzt Sharp dabei voll auf 3D. Geht aber im Gegensatz zu den vorgenannten Modellen sogar einen Schritt weiter. Beim SH80F wird nämlich auch das normale Android auf Wunsch in 3D dargestellt. Das Sharp SH80F ist ab sofort zum Beispiel beim Media Markt zu einem Preis von etwa 579 Euro erhältlich. Das 3D-Display funktioniert dabei natürlich ohne eine spezielle Brille - ähnlich wie beim Nintendo 3DS.
Der 4,2 Zoll große LCD-Screen löst mit hohen 540 x 960 Pixel auf und übertrumpft seine 3D-Konkurrenten deutlich. Auf den ersten Blick stimmen Schärfe, Helligkeit und Kontrast, Im Hintergrund werkelt ein 1,4-GHz-Prozessor (Single-Core). Die stereoskopische Kamera nimmt 3D-Bilder leider nur mit 2 Megapixel auf, 3D-Videos aber immerhin in HD mit 720p. Im 2D-Modus knipst die Kamera des Aquos SH80F Bilder mit maximal 8 Megapixel. Zum Lieferumfang gehört ein Ladekabel, das passende Ladegerät, eine 8 GB microSD-Speicherkarte sowie ein Stereo-Headset. Ein HDMI-Kabel fehlt, gleichwohl das SH80F seine Inhalte problemlos per DNLA und HDMI auf den heimischen Fernseher ausgeben kann.
Endlich ist das HTC Rhymeverfügbar. Es wird mit Android 2.3.5 sowie dem neuen HTC Sense 3.5 betrieben. Der 1 Gigahertz schnelle Prozessor aus dem Hause Qualcomm sorgt in Verbindung mit 768 MB RAM für ordentlich Speed. Das 3,7 Zoll große Display löst leider nur mit 480 x 800 Pixel auf. Die Kamera knipst Bilder mit 5 Megapixel und zeichnet Videos in HD-Qualität (720p) auf. LED-Leuchte sowie ein Autofokus und diverse Einstellungsmöglichkeiten vervollständigen das digitale Leistungspaket. Die Kamerasoftware bietet dabei eine automatische Gesichtserkennung und eine Serienbildfunktion mit fünf Bildern pro Sekunde sowie eine Panoramafunktion. Unterwegs ist man ank HSPA mit bis zu 14,4 Megabit pro Sekunde sowie über WLAN b/g/n online. Kontakt zum PC bzw. Mac gitb es per Kurzstreckenfunk Bluetooth 3.0 oder über USB. Der 4 Gigabyte große interne Speicher - von dem aber nur 1 GB zur Verfügung stehen - kann über microSD-Speicherkarten erweitert werden. Zum Lieferumfang gehört bereits eine 8 GB Speicherkarte.
Das HTC Rhyme wird unter anderem in der Farbe Pflaume auf den Markt kommen. Mein Testmodell ist allerdings ine eine Art "Braun" gehüllt. Das Zubehör wird übrigens farblich auf das Modell abgestimmt ist. Die Beats-Audiotechnik ist diesmla nicht mit an Bord. Das HTC Rhyme ist ab sofort für etwa 479 Euro ohne Vertrag erhältlich. Zum Lieferumfang meines Testgerätes gehören eine 8 GB microSD-Speicherkarte, ein Ladegerät samt Datenkabel, eine Docking-Station sowie ein Anhänger HTC nennt ihn Amulett) für den Kopfhörereingang, der bei eingehenden Anrufen und Nachrichten aufleuchtet. Ein Video dazu gibt es in HD auf YouTube oder direkt im Anschluss:
Geschrieben von Dirk Schuetzner am Mittwoch, 30. November 2011
Für das Optimus 3D ist nun endlich das Android 2.3 Gingerbread Upgrade verfügbar. Zu den Neuerungen gehört die Erhöhung der HSPA+ Geschwindigkeit auf bis zu 21 Mbit/s. Mit dem 3D-Video-Editor kann man nun sowohl 2D- als auch 3D-Filme auf dem Optimus 3D erstellen und bearbeiten. Die Videostabilisierungsfunktion funktioniert nun sowohl im 2D als auch im 3D-Modus. Das Update ist ab sofort für deutsche Geräte ohne Netzbetreiber-Software verfügbar. Die Netzbetreiber-Varianten folgen in Kürze. Das Optimus 3D konnte als erstes Smartphone in Deutschland mit einem echten 3D-Display, das ohne Brille auskommt und ähnlich wie beim Nintendo 3DS funktioniert, auftrumpfen. Der 3D-Effekt lässt sich bei Spielen in der Stärke variieren, auch das kennen wir vom Nintendo. Der 4,3 Zoll große kapazitive Touchscreen löst nur mit 480 x 800 Pixel auf und gibt seine Inhalte damit nicht so fein wieder, wie das HTC Evo 3D Beim Prozessor hat sich LG für eine stromsparende, 1 Gigahertz schnelle Dualcore-CPU von Texas Instruments entschieden. Der Hersteller gibt für den 1500 mAh starken Akku eine Gesprächszeiten im UMTS-Netz von bis zu 10 Stunden an. Die Standby-Zeit soll bei etwa 12
Tagen liegen. Im Test konnte ich knapp 8 Stunden telefonieren und etwa 6 Stunden Filme in 3D betrachten. Den Testbericht gibt es hier.
Geschrieben von Dirk Schuetzner am Donnerstag, 24. November 2011
Das meiner Meinung nach geilste Handy der Welt hat Nachwuchs bekommen. Mit dem neuen Motorola Razr stellen die Amerikaner nun endlich einen Nachfolger vor. Der soll standesgemäß mal wieder Zeichen setzen und zwar nicht nur im Design. Das neue Razr wird daher mit Android 2.3.5 Gingerbread betrieben, wiegt nur 127 Gramm und ist mit seinen 7,1 Millimetern das flachste Smartphone der Welt. Die Rückseite wurde dabei mit Kevlar-Fasern von DuPont verstärkt. Im Inneren des Boliden werkelt ein 1,2 Gigahertz schneller Dual-Core-Prozessor dem etwa 1 Gigabyte Arbeitsspeicher zur Seite stehen. Meine tränenden Augen trafen freilich zuerst auf einen einen 4,3 Zoll großen Super-AMOLED-Touchscreen. Immerhin löst dieser mit 540 x 960 Pixel auf. Ok, das Samsung Galaxy Note und das Galaxy Nexus haben eine höhere Auflösung. Die Oberfläche des Displays wurde dafür aber auch mit einem kratzfesten Gorillaglas versehen. Das Edelstahl-Gehäuse mit seinen KEVLAR®-Fasern ist dank einer wasser- und schmutzabweisende Beschichtung vor Feuchtigkeit geschützt und soll so auch bei Outdoor-Einsätzen mithalten können. Kein Vergleich zu meinem recht kratzempfindlichen iPhone 4S. Mein Video vom Unboxing findet ihr im Anschluss oder in HD auf YouTube.
Die 8-Megapixel-Kamera auf der Rückseite bietet neben einem Autofokus auch eine LED an. Videos werden in 1080p aufgenommen. Entgegen anders lautender Berichte ist man unterwegs nur über UMTS mit HSPA und WLAN b/g/n online. Der neuen Mobilfunkstandard LTE (Long Term Evolution) hat den Einzug in die deutsche Variante offensichtlich verpasst. Der interne Speicher fasst 16 Gigabyte und kann über microSD-Karten um zusätzliche 32 GB erweitert werden. Der Einschub für die micro-SIM befindet sich direkt daneben.
Der nicht wechselbare Akku leistet 1780 mAh und soll eine Sprechzeit von bis zu 12,5
Stunden erlauben. Das Gerät ist aktuell zum Beispiel bei sparhandy.de für 523 Euro ohne Vertrag erhältlich. Dort kann man übrigens auch 5 Motorola Razr gewinnen!
Geschrieben von Dirk Schuetzner am Dienstag, 22. November 2011