Die Sicherheitsforscher der russischen Firma Elcomsoft, die sich in der Vergangenheit dank ihrer hilfreichen Tools zur Entschlüsslung von Office-Dokumenten einen Namen gemacht haben, haben nun einen Weg gefunden, den Speicher von iPhones mit aktivierter Hardwareverschlüsselung (3GS und 4) auszulesen und dabei gleich zu entschlüsseln. Damit können auch bereits gelöschte Daten restauriert werden, ein sehr interessantes Feature für Ermittlungs- und Regierungsbehörden sowie Nachrichtendiensten. Das iPhone wird in den DFU-Mode versetzt und über einen speziellen Kernel samt RAM-Disk-Treiber gebootet. Damit kann man dann den Flash-Speicher 1:1 auslesen und abspeichern. Die Entschlüsselung erfolgt dann über spezielle, auf dem iPhone laufende Tools.
Ein mit einem Passcode gesichertes iPhone stellt nochmals eine zusätzliche Hürde da. Diese umgeht Elcomsoft per Brute Force. Dabei probierte eine auf dem iPhone laufende App die möglichen 10.000 Zahlenkombinationen innerhalb von 40 Minuten durch. Ein längeres, gut gewähltes Passwort könnte den Angriff erheblich erschweren. Die entschlüsselten RAM-Abbilder der iPhones lassen sich laut Elcomsoft mit den üblichen Forensik-Tools wie zum Beispiel Guidance EnCase oder AccessData FTK untersuchen lassen.
Das nenne ich mal eine schnelle Reaktion. In einer - recht medienwirksamen - Stellungnahme teilte HTC-Chef Peter Chou auf der Facebook-Seite den Fans mit, dass "wir keine Bootloader mehr auf unseren Geräten sperren werden". Wie konnte das nur geschehen? Dazu müssen wir einige Wochen in der zeit zurück gehen. Auf Webseite, wie den XDA-Developern gibt es schon seit eh und je selbst erstellte Betriebssysteme für Geräte mit Android. In den einschlägigen Kreisen bezeichnet man sie als Custom Firmwares". In den letzten Monaten hat HTC (aber auch Motorola und Sony Ericsson) auf diese Bastelarbeiten reagiert und die dafür notwendigen Bootloader verschlüsselt. Zahlreiche Fans haben daraufhin zu einer Internet-Petition aufgerufen.
So kamen mehr als 6.000 Unterschriften zustande, die den taiwanesischen Hersteller nun zu seinem Sinneswandel bewogen haben. Nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass solche Geräte bei den Kunden und Fans viel beliebter sind, als die mit gesperrtem Bootloader. Ob die Änderung aber auch für Smartphones mit bereits gesperrtem Bootloader gilt, istnicht klar. So werden auch in Zukunft Geräte mit Updates versorgt, für die HTC bereits den Support eingestellt hat. Siehe zum Beispiel das HTC Hero. Ein feiner Schachzug, zwei Fliegen mit einer Klappe! Zufriedene Kunden und kostenlosen Support durch die Community.
Und da sag mal einer, Apple hätte eine restriktive Politik, was die Veröffentlichungen im eigenen AppStore für iDevices betrifft. Google hat in den letzten Wochen alle Spielekonsolen-Emulatoren aus dem Android Market entfernt. Eigentlich werden bei Android sämtliche Programme - im Gegensatz zum Apple AppStore oder dem Marketplace von Microsoft - ungeprüft veröffentlicht. So stellt Google sicher, das die Zahl der zur Verfügung stehenden Programme quasi minütlich wächst. Nunmehr hat der Suchmaschinenbetreiber - vielleicht auf Anregung von Nintendo, Sega und Co - die beliebten Spielekonsolen-Emulatoren wie Ataroid (Atari 2600), Gameboid (Nintendo Gameboy), Gensoid (Sega Genesis) und Nesoid (Nintendo NES) und aus dem Android Market entfernt.
Sehr zum Unmut der zahlreichen und nicht zuletzt zahlenden Fans. Manch Entwickler wird so nun in den "Untergrund" untertauchen und veröffentlicht seine Emulatoren einfach an anderer Stelle, wie zum Beispiel auf slideme.org. Gutes kann man halt nicht stoppen:Viva la Revolución :D
Das japanisch-schwedische Joint-Venture präsentierte heute mit dem Sony Ericsson Mini Pro sowie dem Sony Ericsson Mini zwei neue Smartphones auf der Basis von Android 2.3 (Gingerbread). Beide verfügen über einen kapazitiven 3-Zoll-Touchscreen, welcher mit 320 x 480 Pixel auflöst und die vom Sony Ericsson Arc bekannte Mobile BRAVIA® Engine nutzt. Natürlich bieten beide Geräte einen GPS-Empfänger und knipsen Fotos mit einer 5-Megapixelkamera samt Autofokus und LED. Videos werden standesgemäß mit bis zu 1280 x 720 Pixel (720p) aufgenommen. Unterwegs ist man dank UMTS samt HSPA und W-Lan b/g/n online. Anschluss n den PC oder Mac findet man über Bluetooth 2.1 und USB. Angetrieben werden beide Smartphones von einem 1-Gigahertz schnellen Snapdragon-Prozessor von Qualcomm. Der interne Speicher bietet 400 Megabyte und kann per MicroSD-Speicherkarten um weitere 32 Gigabyte erweitert werden. Kopfhörer finden über eine 3,5-Millimeter-Buchse Anschluss. Für den passenden Klang sorgt ein MP3-Player samt Equalizer.
Das Xperia Mini Pro misst 92 × 53 × 18 mm und wiegt trotzdem 136 Gramm. Eine seitlich ausziehbare vollwertige QWERTZ-Tastatur ermöglicht Vielschreiber ein halbwegs entspanntes arbeiten.
Der Akku hat eine Kapazität von 1200 mAh, der RAM beträgt 512MB. Das Smartphones soll ab dem dritten Quartal 2011 in den Farben Black, White, Pink und Turquoise in die Läden kommen. Sony Ericsson gibt den Preis des
Xperia Mini Pro mit 269 Euro
an.
Das Xperia Mini misst 88 x 52 x 16mm und wiegt nur 94 Gramm. Eine vollwertige Tastatur bietet es nicht. Auch hier hat der Akku eine Kapazität von 1200 mAh. Das Smartphones soll ab
dem dritten Quartal 2011 in den Farben Black , White , Blue , Dark Pinkin die Läden kommen. Sony Ericsson gibt den Preis des
Xperia Mini mit 239 Euro
an.
Seit dem 28.04.2011 kann man im Onlineshop von Apple nun auch endlich die weiße Version des Apple iPhone 4 erwerben. Knapp 1 Jahr nach der Vorstellung steht es nun endlich zum Verkauf bereit. Die gesamte Lieferzeit bis zum Eintreffen dauert momentan allerdings knapp 14 Tage! Wer es erst einmal in den örtlichen Läden besichtigen will, der sollte sich mitunter auf lange Wege einstellen. Aus welchen Gründen auch immer, bei uns in Münster war es weder bei Saturn, Media Markt, Gravis, Telekom, o2, The Phonehouse noch bei sonst einem Anbieter "in natura" zu bewundern. Einzig der kleine Vodafone-Shop hatte es "unter der Ladentheke" zur Besichtigung. Und das vielleicht nicht ohne Grund. Die nachgemachten, sprich selbst umgebauten weißes iPhone 4 gibt es bekanntlich ja schon seit Wochen zu einem Materialpreis von knapp 140 Euro. Dazu muss man sein iPhone 4 allerdings komplett zerlegen, kein sehr einfacher Umbau, der auch die Garantie aufs Spiel setzt. Die ab Werk eingefärbte Variante hatte bis zuletzt angeblich Probleme beim Einsatz des Blitzlichts auf der Rückseite und mit der Farbbeständigkeit. Das soll nun alles ein Ende haben.
Foto: (c) Apple
Sieht das Weiß in der Werbung noch wirklich weiß im Sinne von hochweiß aus, so verwandelt es sich bei näherer Betrachtung, sprich "in natura" in eine Art "zahnweiß". Manch einer nennt es spöttisch "Raucherweiß". Ich würde ihm einen leichten beige-creme Grundton attestieren. Reinweiß sieht anders aus. Da gefällt mir das weiße Apple iPad 2 deutlich besser!
Mehr Bilder gibt es hier. Technisch betrachtet wurde das weiße iPhone 4 - entgegen anders lautender Gerüchte - kaum verändert.
Weder wurde ein anderes Kameramodul eingebaut, noch wurde die allgemein schlechte Empfangsleistung verbessert. Als Beweis dienen die beiden Bilder oben, jeweils vom schwaren und weißen iPhone 4. Auch der
"Todesgriff" ist problemlos weiter möglich. Am Antennendesign hat
sich also definitiv nichts geändert! Das Display ist im Vergleich zur schwarzen Variante zudem deutlich dunkler,
zumindest bei meinem Testexemplar.
Mein schwarzes iPhone 4 stammt aus der Kw. 09/2011, die weiße Variante aus der Kw. 15/2011. Auch die Farben kommen da nicht so
leuchtend rüber. Angeblich wurde der Annäherungssensor überarbeitet, er soll in der Praxis nun deutlich zuverlässiger funktionieren. Ich hatte damit aber bisher noch nie Probleme.
Ach ja, wer es dennoch unbedingt haben will. In Deutschland kann man es bei Apple direkt und simlockfrei für 629 Euro (16 GB) bzw. 739 Euro (32 GB) bestellen. O2 führt das Gerät ohne Vertrag und Simlock für 679 Euro 699 Euro bzw. 799 Euro 819 Euro. Die Geräte von T-Mobile (Telekom) und Vodafone haben einen Simlock! Bei ebay werden aktuell Mondpreise für das weiße iPhone 4 verlangt, daher Finger weg zumal es sich auch nur um einen Umbau handeln könnte, bei dem man die Garantie in jedem Fall verliert. Diese sollte dann vom Umbauer (hoffentlich ein Shop) übernommen werden.
[Trigami-Review]
Angeblich haben mehr als zwei Milliarden Zuschauer dem Medienspektakel des Jahres, nämlich der Hochzeit von Prinz William und seiner Kate am Fernseher beigewohnt. Mit dem Appazine stellt Ringier das passende interaktives Magazin im iPad-Format vor. Das besondere an diesem Magazin ist nicht nur die Tatsache, dass es das erste mehrsprachige Appazine in drei Sprachen (Deutsch, Englisch, Chinesisch) ist , sondern seine interaktiven Elemente. So kann man den Inhalt nicht einfach nur konsumieren, sondern fühlt sich manchmal "mittendrin". Die aktuelle Ausgabe handelt ausschließlich vom charismatischen Thronfolger Prinz William und seiner bezaubernden Frau Kate. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Berichte über den Prinzen. So wird sein Leben, seine Kindheit und sein beruflicher Werdegang bei der Armee in einer Mischung aus erstklassigen Artikeln, Audio-Beiträgen, Fotos und Videos dokumentiert. Alles wurde mit zahlreichen interaktive Elemente versehen. So kann man sich in einem Teil des Appazine auf die virtuelle Suche nach den Ex-Freundinnen von Prinz William begeben.
Man erfährt da so einiges, zumal die einzelnen Passagen zu den zahlreichen Damen recht amüsant verfasst wurden. Man merkt dem Appazine für iPad an, dass es mit viel Liebe zum Detail mit Inhalten gefüllt wurde. So steht dem geneigten Leser - es wird sich hierbei allerdings wohl eher um weibliche Leserinnen handeln - auch ein 360-Grad-Einblick in den Hubschrauber, den Prinz William während seiner Zeit bei der Armee geflogen hat.
Weniger technisch aufbereitet sind die Einblicke in das Leben von Kate, die Berichte wurden mit wunderschönen Kreidezeichnungen versehen. Die eher romantisch angehauchten Leserinnen werden sich sicher über die Möglichkeit freuen, virtuelles Porzellan zu zerschlagen und mit Glückwünschen für das Paar zu versehen. Schlussendlich bekommt man sogar noch einen Einblick in die zahllosen Souvenirs, die zu Ehren der Hochzeit von Prinz William und seiner Kate hergestellt wurden. Viele davon waren bereits am Tag der Vorstellung ausverkauft. Das ganze Magazin hat eine tolle Usability. Weniger interessant ist meiner Meinung nach die animierte Aufstellung über die (nicht ungewöhnlichen) Sportarten, die der Prinz in seiner Freizeit betreibt. Aber da ist ja auch nur meine persönliche Meinung - als vermutlich weniger an solchen Details interessierter Mann. Da wünsche ich mir doch eher, dass es bald auch eine Spezialausgabe über Herzogin Kate gibt :D Wer nun Geschmack an diesem Magazin bekommen hat, der kann die App bei iTunes runter laden.