Die dunkle Jahreszeit beginnt und passend zum Apple iPhone 4S verlose ich das Schlafanalyse-System WakeMate. Es besteht aus einem gepolsterten Armband mit eingebauten Sensor sowie einer Sendeeinheit über Bluetooth. Auf dem iPhone läuft zusätzlich eine Schlafanalyse-Software die den optimalen Weckzeitpunkt im REM-Zyklus berechnet und so den vorher eingestellten Wecker genau im richtigen Moment erklingen lässt. Das Armband nutzt zur Erkennung der jeweiligen Schlafzyklen eine Methode namens "Actigraphy". So findet die App - innerhalb eines 20-Minuten-Zeitfensters, das man zum Wecken vorgibt.- den richtigen
Moment um dadurch entspannter Aufstehen zu können. WakeMate sammelt zudem die Daten über das Schlafverhalten und kann dadurch genaue
Analyse der nächtlichen Gewohnheiten anfertigen. Man kann sich so sogar mit anderen Schläfern vergleichen. Das WakeMate hat einen Wert von 50 Euro. Ihr könnte es gewinnen, indem ihr mir eine E-Mail mit dem Betreff Wakemate an info AT mobile MINUS reviews PUNKT de sendet. Einsendeschluss ist der 31.10.2011 24:00 Uhr. Der Rechts- und Linkswegs ist ausgeschlossen. Der glückliche Gewinner wird dann per E-Mail und hier auf der Seite benachrichtigt. Den Testbericht lest ihr nach dem Klick.
Geschrieben von Dirk Schuetzner am Donnerstag, 20. Oktober 2011
Mein Gott, was habe ich mich vor Jahren bemüht, um schnell an ein Motorola Razr ranzukommen. Das meiner Meinung nach (immer noch) geilste Handy der Welt ist nun zurück und zwar in einer Neuauflage, die sich gewaschen hat. Erfreulicherweise wird das neue Motorola RAZR mit Android 2.3.5 Gingerbread betrieben. Es wiegt 127 Gramm und ist mit seinen 7,1 Millimetern das flachste Smartphone der Welt. Im Inneren werkelt ein 1,2 Gigahertz schneller Dual-Core-Prozessor dem 1 Gigabyte Arbeitsspeicher zur Seite stehen. Der 4,3 Zoll große Super-AMOLED-Touchscreen löst mit 540 x 960 Pixel auf, die Oberfläche besteht aus kratzfestem Gorillaglas. Das Edelstahl-Gehäuse mit Kevlar-Teilen ist wasserdicht und daher auch bei Outdoor-Einsätzen immer mit dabei. Das Motorola Defy+ lässt schön grüßen: iPhone 4S "eat this"! :D
Die rückseitige 8-Megapixel-Kamera bietet einen Autofokus und nimmt Videos in 1080p auf. Unterwegs ist man über UMTS mit HSDPA und WLAN b/g/n online. Der interne Speicher beträgt 16 Gigabyte und kann per microSD-Karte um weiter 32 GB erweitert werden. Die SIM-Karte muss allerdings im micro-Format vorliegen.
(c) Hersteller
Der nicht wechselbare Akku liefert 1780 mAh und soll eine Sprechzeit von bis zu 12,5
Stunden erlauben. Ab November wird es für etwa 569 Euro Update: 500 Euro ohne Vertrag auf
den deutschen Markt kommen.
Geschrieben von Dirk Schuetzner am Donnerstag, 20. Oktober 2011
Der 9900 stellt mit seinen knapp 490 Euro den Nachfolger des recht erfolgreichen BlackBerry Bold dar. Nach dem Touch 9860 besinnt sich RIM wieder auf die Haupteigenschaften eines Blackberrys, nämlich Tastatur und Kommunikationsfähigkeit. Dabei fristet der Part Multimedia trotzdem kein Schattendasein. Den Bold 9900 bedient man diesmal sowohl über die - für Männerhände - recht klein geratenen Tasten der Volltastaturals auch über den 2,8-Zoll großen Touchscreen mit seiner Auflösung von 480 x 640 Pixel. Die Bedienung auf dem Touchscreen gestaltet sich aufgrund der kleinen Bildschirmdiagonale aber eher mühsam. Das leuchtstarke Display präsentiert seine Inhalte aber recht mit satten 16 Millionen Farben recht farbig. Alle
Texteingaben erledigt man über die unterhalb des Display befindliche QWERTZ-Tastatur mit ihren mehrfach belegten Tasten. Da das Bold 9900 nur 115 x 66 x 10,5 mm groß ist, erreicht man Sonderzeichen nur über eine Tastenkombination, das gilt auch für die Ziffern. Unter dem Display befinden sich ein optisches Trackpad sowie die vier klassischen BlackBerry-Menü-
sowie Anrufannahme-Tasten. Die Verarbeitung des aus Kunststoff und Metall bestehenden Bold 9900 ist sehr gut. Optisch wurde er - wie immer - recht dezent gestaltet, der mattierte Metallrahmen steht dem neuen Bold aber gut!. Im inneren werkelt der gleiche 1,2 Gigahertz schnelle Single-Core-Prozessor (Snapdragon von Qualcomm) wie im Torch 9860. Auch hier stehen 768 Megabyte RAM zur Verfügung. Das macht sich in der Praxis gerade beim surfen bemerkbar. Das neue BlackBerry OS 7 bietet aber keine grafisch anspruchsvolle Benutzeroberfläche ala HTC Sense. Mit dem neuen OS kann man das 9900 über die "BlackBerry Bridge" genannte App auch als "Modem" für das Blackberry Playbook nutzen. Die 5-Megapixel-Kamera auf der Rückseite macht bei gutem Licht ansprechende Bilder, leider wirken diese aber genauso farbarm, wie auf dem Torch 9860. Die Qualität ist identisch.
Videos nimmt man standesgemäß mit 720p auf, wobei die Qualität erstaunlich gut ist. Unterwegs ist man - typisch BlackBerry - immer über WLAN b/g/n (auch im 5GHz-Modus) und HSPA+ online. Kontakt zum PC nimmt man per Bluetooth 2.1 sowie Micro-USB auf. Dank des integriertes GPS-Empfängers kann man mit seinem Assistenten auch navigieren. Der interne Speicher fasst 4 Gigabyte und kann über microSD-Karten auf 32 Gigabyte erweitert werden. Der BlackBerry Bold 9900 bietet zudem einen NFC-Empfänger mit dem man zukünftig diverse Dienste in Anspruch nehmen kann. Den alten BlackBerry-Prinzipien, wie Sicherheit (Fernwartung und Fernlöschung sowie Verschlüsselung aller Daten) bleibt zwar auch der 9860 Torch treu, der 1.230 mAh starke Li-Ion-Akku hält im Gespräch allerdings nur etwa 5 1/2 Stunden bzw. bei Musikwiedergabe 43 Stunden durch. Bei normaler Nutzung schafft man etwa 2 Arbeitstage, während mein alter Bold bei gleich Nutzung etwa 3 Tage durchhielt.
Die Multimediafähigkeiten bieten genügend Leistungsspielraum für Privatkunden. Der Videplayer versteht sich mit MP4 und XViD und der Musikplayer bietet sogar Equalizer-Presets. Die in der AppWorld zur Verfügung stehenden Apps sind beim
BlackBerry OS aber nach wie vor recht Business orientiert. Trotzdem gibt es schon eine paar gute Spiele.
Der Browser ist nun etwa 40% schneller, kann mit Adobe Flash aber nicht umgehen. Dank der BlackBerry-Technologie, werden die Webseiten bereits komprimiert und für das Display optimiert ausgeliefert und daher sehr schnell angezeigt. Meinen Videotest gibt es in HD auf YouTube oder direkt im Anschluss:
Fazit:
Beim BlackBerry Bold 9900 besinnt sich RIM teilweise auf alte Stärken, vernachlässigt aber die - gerade bei Powerusern - notwendige Akkuleistung. Multimediainhalte kann der Nachfolger zwar gut in Szene setzen, es krankt allerdings am recht kleinen Display. RIM versucht hier wohl einen Spagat, der nur teilweise geglückt scheint.
Geschrieben von Dirk Schuetzner am Donnerstag, 20. Oktober 2011