Die Kanadier von Motorola stellen (endlich) mal wieder ein neues Smartphone vor. Das mit Android 2.3.7 betriebene Motorola Motoluxe bietet für einen Preis von aktuell etwa 230 Euro immerhin ein 4 Zoll großes Display mit einer
Auflösung von 480 x 854 Pixel. Der Prozessor hingegen wird auf Sparflamme betrieben und werkelt nur mit 800 Megahertz. Immerhin kann er auf 512 Megabyte Arbeitsspeicher zurückgreifen, leider ruckelt er aber im Browser ziemlich vor sich und auch bei den neueren Spielen, wie zum Beispiel GTA 3 kommt keine rechte Freude auf. Der interne
Speicher beträgt knapp 1 Gigabyte, kann aber ebenfalls per
micro-SD-Speicherkarte um weitere 32 Gigabyte erweitert werden. Zum Lieferumfang meiner Telekom-Variante gehörte auch eine 2 GByte große Speicherkarte, die bereits mit der kostenlosen Navigationssoftware Navigon Select bespielt war. Unterwegs ist man dank UMTS mit HSDPA und WLAN b/g/n online. Ein GPS-Empfänger sorgt mit Google Navigation für die richtige
Orientierung. Die hintere Kamera löst zwar mit 8 Megapixel auf und bietet eine
LED, die Bildqualität ist aber eher unspektakulär. Videos nimmt sie sogar nur in WVGA auf. Meinen ausführlichen Videotest gibt es direkt im
Anschluss oder in HD auf YouTube:
Den ausführlichen Testbericht findet ihr hingegen hier. Was haltet ihr vom Motoluxe?
Wer die recht langweiligen und teilweise zu langen Texte seines Netzbetreibers beim Apple iPhone oder Apple iPad satt hat, für den gibt es nun eine recht einfache Abhilfe. Einen Jailbreak benötigt man dazu nicht. Man muss lediglich eine angepasstes Netzbetreiberprofil (ipcc) per iTunes auf sein iDevice überspielen. Bei dieser Netzbetreibereinstellung handelt es sich um ein von Apple ausgeliefertes Profil, das
ab Werk keine Netzbetreiberlogos enthält. Von unsignierten, sprich selbst erstellten ipcc-Dateien, hält iTunes ab Werk aber erst einmal nichts. Aber frei nach dem Motto :"Geht nicht, gibts nicht" kann ich euch hier eine einfache Anleitung aufzeigen:
Grundsätzlich muss man vorher sein iTunes beenden. Danach startet ihr auf einem Mac das Terminal und gebt folgenden Befehl ein:
Ab sofort akzeptiert iTunes auch unsignierte Netzbetreibereinstellungen. Nun das iPhone per USB-Kabel mit dem Mac oder Windows verbinden und iTunes starten. Auf dem Mac die "Alt"-Taste bzw. bei Windows die "Shift"-Taste drücken und gleichzeitig "Nach Updates suchen" anklicken. Hier nun eine der folgenden ipcc-Dateien auswählen (diese natürlich vorher auf dem PC/Mac abspeichern):
Das O2-Profil aktiviert auf dem neuen iPad übrigens wieder die "Persönliche Hotspot"-Funktion.
Warnung:
Wer ein falsches oder fehlerhaftes Netzbetreiberprofil überspielt, kann sich um sein Visual Voicemail, den mobile Hotspot bzw. seine Internetverbindung bringen! Dann muss man sein iPhone / iPad wiederherstellen bzw. ein originales Netzbetreiberprofil aufspielen. Von daher übernehme ich keine Verantwortung!
Wer sein iPhone/iPad per jailbreak befreit hat, nutzt dafür einfach die App "Zeppellin" samt seinen zahllosen Icons aus dem Cydia-Store.
Mit dem Galaxy S3 stellte Samsung gestern in London ein nur 8,6 mm dünnes und etwa 133 Gramm schweres Smartphone auf der Basis von Android 4.0 vor. Die technischen Details: 4,8 Zoll großer Super-AMOLED-Touchscreen mit einer Auflösung
von 1.280 x 720 Pixel, 1,4 Gigahertz schneller Exynos Quadcore-Prozessor, 1 Gigabyte
Arbeitsspeicher blieben leicht hinter den Erwartungen oder besser gesagt Gerüchten zurück. Als Wahrheit erwiesen hat sich hingegen die Tatsache, dass das S3 wahlweise mit 16 & 32 Gigabyte - evtl. sogar mit 64 Gigabyte - internem Speicher zu haben sein wird.
Erfreulicherweise kann man diesen aber problemlos mit handelsüblichen MicroSD-Speicherkarten um
weitere 32 Gigabyte erweitern. Fotos macht man über eine 8-Megapixel-Kamera die, ähnlich bei den neuen Modelle von HTC, über einen Burst-Modus mit 3,3 Bildern pro Sekunde verfügt. Videos nimmt sie standesgemäß in Full-HD-Qualität (1.080p)
bei 30 Bildern pro Sekunde auf. Natürlich darf da auch ein LED-Blitz nicht fehlen. Unterwegs ist man dank UMTS mit HSPA und WLAN b/g/n online. DLNA, Bluetooth 4.0, GPS sowie NFC
vervollständigen den guten Ausstattungsumfang. Neu hingegen ist die Sprach- und Gestensteuerung. Mit der S-Voice genannten Sprachsteuerung kann man E-Mails, Mitteilungen oder Kalendereinträge verfassen. So ist aber auch die einfache Steuerung des Musikplayers möglich. Per Gestensteuerung kann man beispielsweise den Empfänger einer SMS auch direkt anrufen. Dazu muss man sein S3 in der SMS-App nur ans Ohr hallten. Die Frontkamera erkennt sogar, dass man gerade angespannt auf sein S3 schaut. In dieser zeit wird es dann nämlich nicht in den Standby-Modus versetzt :D Der Akku liefert 2.100 mAh und sollte für einen Arbeitstag gut sein.
Insgesamt erinnert mich das S3 an ein etwas kleineres Galaxy Note. Dank des 4,8-Zoll großen Display misst es übrigens 136,6 mm x 70,6 mm . Das Samsung Galaxy S3 wird ab Ende Mai in den Farben blau und weiß für etwa 590 Euro ohne Vertrag auf den Markt kommen. Ein nettes, aber unspektakuläres Smartphone. Hoffentlich läuft es stabiler als sein direkter Konkurrent, das HTC One X. Same procedure as every year ...