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 Mobile World Congress 2012- HTC One S, One X und One V (News)  
Thema: News
HTC denkt um. Auf dem Mobile World Congress stellen die Koreaner mit ihrer neuen "One" genannten Serie gleich drei neue Smartphones auf der Basis von Android 4.0/HTC Sense 4.0 vor. Neben der bekannten Beats-Audiotechnologie, stand eine deutlich verbesserte Kameraqualität und ein zeitgemäßes Design auf der To-Do-Liste.  Kommen wir gleich zur Beats-Audiotechnologie. Die vom Sensation XE bzw. Sensation XL bekannten Kopfhörer gehören leider nicht mehr zum Lieferumfang. Daher wird die Klangoptimierung nun Systemweit verfügbar sein. Außerdem kann man die Presets nun natürlich auch mit normalen Kopfhörern nutzen. Die Zahl der Preset wurde zudem erweitert und teilweise auf die unterschiedlichen Beats-Kopfhörer angepaßt. Der 3,5-Millimeter-Ausgang liefert nun 1 Volt,  statt 450 Millivolt und erlaubt damit eine qualitativ hochwertigere Verbindung mit Heimanlagen.  Die eher mäßige Kameraqualität bei HTC wird durch kleine, aber feine Veränderungen in der Hard- und Software aufgebohrt. Die Blende beträgt nun  f/2.0, die Linse 28 mm und bringt dank der vergrößerten Sensorfläche laut Hersteller etwa 40% mehr Licht auf den Chip. Eine kurze Verschluss- und Reaktionszeiten von nur 0,7 Sekunden sowie ein Autofokus von knapp 2 Sekunden ermöglichen einen neuen Burst-Modus. Bei gedrückten Auslöser knipst das Smartphone nun so lange im Drittel-Sekundentakt, bis man den Finger wieder vom Auslöser genommen hat. Die Bilder werden dann direkt im RAW-Zustand bearbeitet.


HTC One S, HTC One X, HTC One V
(c) HTC


Das HTC One S nutzt ein 4,3 Zoll großes AMOLED-Display mit einer Auflösung von 540 x 960 Pixel. Der Dual-Core-Prozessor aus dem Hause Qualcomm (S4-Generation) ist mit 1,5 Gigahertz getaktet und greift auf 1 Gigabyte RAM zurück. Der interne Speicher von 16 Gigabyte lässt sich leider nicht erweitern. Die Kamera löst mit 8 Megapixel auf und nimmt Videos in Full-HD (1920 x 1080 Pixel) auf. Der Akku liefert  1.650 mAh, ist nicht  wechselbar, und die ganze Technik wurde in ein nur knapp 8 Millimeter dünnes Unibody-Gehäuse aus Metall gepackt. Dank eines neuartigen Fertigungsprozesses lassen sich oberflächliche Kratzer einfach wieder wegwischen. Das HTC One S kommt in einem matten Schwarz sowie dunklen Grau ab April für 499 Euro (UVP) in die Läden.

Das One X bietet ein 4,7-Zoll-LCD mit einer sehr hohen Auflösung von 720 x 1280 Pixel und steckt in einem nur 9,29 Millimeter dünnen und 126 Gramm leichten Polycarbonat-Unibody. Die Kamera löst mit bei den 8-Megapixel auf , nimmt Videos in Full-HD auf und wird von einer LED unterstützt. Das One X benötigt zudem eine Micro-SIM. Als Prozessor kommt der bekannte Quad-Core-Chip Tegra 3 von Nvidia mit 1,5 Gigahertz je Kern zum Einsatz, er greift auf 1 Gigabyte RAM zurück. Der 32 Gigabyte große interner Speicher kann nicht erweitert werden. WLAN b/g/n sowie ein GPS-Empfänger und ein HDMI-Ausgang und  NFC (Near Field Communication) komplettieren das sehr gute Ausstattungspaket. Der Akku liefert 1.800 mAh. Das One X soll ab April für 599 Euro (UVP) erhältlich sein.

Last but not least rundet das HTC One V die Palette nach unten hin ab. Es bietet ein 3,7 Zoll großes Super-LCD mit 480 x 800 Pixel Auflösung. Als Prozessor kommt ein Single-Core (Qualcomm S4) mit 1 Gigahertz zum Einsatz, dem 512 Megabyte RAM zur Seite stehen. Die Kamera nimmt Fotos mit 5 Megapixel auf und Videos in HD. Der interne Speicher beträgt nur  4 Gigabyte, kann aber per MicroSD-Speicherkarten um weitere 32 Gigabyte erweitert werden. Das nur 9,23 Millimeter dünne Unibody-Gehäuse wiegt 115 Gramm und hat unter dem Display den berühmten, vom HTC Hero bekannten, "Knick". Es besteht aus Metall und beherbergt einen knapp 1.500 mAh starken, nicht wechselbaren, Akku.  Auch das One V steht ab April für 299 Euro (UVP) in den Läden.


Geschrieben von Dirk Schuetzner am Montag, 27. Februar 2012

 Mobile World Congress 2012- Huawei Ascend Quad und Ascend Quad XL (News)  
Thema: News
Der bisher noch eher wenig bekannte chinesische Technikhersteller Huawei greift nun in die Vollen. Mit dem Ascend D Quad und dem Ascend D Quad XL wurde das bisher schnellste Smartphone auf der Basis von Android 4.0.3 vorgestellt. Im Gegensatz zur Konkurrenz setzt Huawei nicht auf den Tegra 3 Chipsatz von Nvidia, sondern auf einen Eigenentwicklung namens "K3V2-Prozessor". Der liefert auf Wunsch 1,2 (Quad) oder sogar 1,5 Gigahertz (Quad XL) je Kern.  Nach Angaben des Herstellers soll er das Konkurrenzprodukt in Sachen Leistung und Stromverbrauch in den Schatten stellen. Huawei gab dazu einige Benchmarkwerte preis und verglich diese direkt mit der Konkurrenz.


Im Basemark ES 2.0 Taiji ist das Ascend D Quad angeblich fast dreimal schneller als das Asus Transformer Prime. Das Samsung Galaxy S2 kommt laut Huawei nur auf 8,5 FPS. Durch eine Stromspartechnik soll die CPU angeblich bis zu 30 Prozent weniger Strom verbrauchen und darüber hinaus auch bei Maximaltakt noch einen kühlen Kopf behalten. Optisch fällt einem sofort das große,  4,5 Zoll große Display mit seiner hohen Auflösung von 720 x 1280 Pixel (bei 330 Pixel pro Zoll) ins Auge. Zum Einsatz kommt hier - wie bei den aktuellen Produkten aus dem Hause Apple -  die IPS-Technologie. Die rückseitige Kamera löst mit stattlichen  8 Megapixel auf und nimmt Videos mit 1.080p auf. Eine Dual-LED sorgt für ausreichend Licht. Der interne Speicher fasst 8 Gigabyte und kann per microSD-Speicherkarten um weitere 32 Gigabyte erweitert werden. Zu den weiteren Ausstattungsmerkmalen zählt WLAN b/g/n,  Bluetooth 3.0 & GPS. Der Akku leistet 1.800 mAh und 2.500 mAh in der XL-Variante.

Beide Varianten (Ascend D Quad und Ascend D Quad XL) sollen ab dem 2. Quartal weltweit erhältlich sein. Ein Preis steht noch nicht fest, soll aber angeblich 20% unter dem Preis der Konkurrenz liegen.

Geschrieben von Dirk Schuetzner am Montag, 27. Februar 2012

 Asus Transformer Prime- Das hochwertige Tablet mit Android im Test (Testbericht)  
Thema: Testberichte
Das weltweit erste Tablet mit dem neuen Nvidia Tegra 3-Chipsatz kommt in Form des Transformer Prime TF201 von Asus. Ein 1,3 Gigahertz schneller  Quadcore-Prozessor sorgt für ordentlich Dampf. Technisch lässt er sich ohne Probleme bis etwa 1,6 GHz übertakten. Dazu benötigt man allerdings die sogenannten "Root"-Rechte. Laut Hersteller ist das Asus Transformer Prime knapp fünfmal schneller als sein Vorgänger. Das knapp 8 Millimeter dünne Aluminium-Gehäuse ist recht leicht, es wiegt nämlich nur 586 Gramm. Während meines Tests hat  sich die Oberfläche allerdings auch als ziemlich empfindlich herausgestellt, was kleine Kratzer betrifft. Die 8-Megapixel-Kamera auf der Rückseite sorgt für eine gute Aufnahmequalität.  Das Transformer Prime ist zum Beispiel bei getgoods.de für knapp 600 Euro erhältlich. Meinen Videotest gibt es in HD auf YouTube oder direkt im Anschluss. Den vollständigen Testbericht findet ihr hier zum nachlesen.



Geschrieben von Dirk Schuetzner am Dienstag, 21. Februar 2012


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