
Prada! Allein der Name sorgt bei einem Grossteil des weiblichen
Geschlechts für Entzückung und glasige Augen. Ist die Haute Couture des
Designerlabels doch absolut angesagt, leider aber eben auch eine
ziemliche Belastung für den Bekleidungsetat. 2007 stellten Prada und LG
die erste Version der "vorgezogene Antwort” auf Apples iPhone vor. Das
sehr hübsche (aber auch genauso schnell zerkratzte) Mobiltelefon durfte
ich bereits auf der Cebit 2007 intensiv testen. Knapp 1 1/2 Jahre
danach, bringt die erfolgreiche Kooperation den Nachfolger ins Spiel.
Optisch sieht das Prada 2 (KF900) dem knapp 1 Million mal verkauften
Vorgänger sehr ähnlich. Diesmal gilt aber nicht der Grundsatz “mehr
Schein als Sein”, bietet der Nachfolger doch neben einer seitlich
ausziehbaren Volltastatur mit großen Tasten auch UMTS mit HSDPA sowie
WLAN. So surft man auf dem neuen Prada mit 7,2 Megabit pro Sekunde oder
schneller. Der 3-Zol- WQVGA Touchscreen stellt allerdings nur 240 x 400
Pixel dar und kommt damit nicht gegen die Topmodelle von HTC oder Sony
Ericsson an. Die 5-Megapixel-Kamera mit einer Optik von
Schneider-Kreuznach hingegen kann da gut mithalten. Als Betriebssystem
des knapp 105 x 54 x 17 mm kleinen Mobiltelefons kommt erneut eine
Eigenentwicklung zum Tragen. Die Multi-Tasking-Fähigkeit erlaubt es,
bis zu 7 Anwendungen gleichzeitig laufen zu lassen. Dabei wird das New
Prada durch einen eingebauten Sensor für Auto-Rotation sowie einem
G-Sensor unterstützt. Wie sich das stylische Mobiltelefon im tristen
Redaktionsalltag bewährt hat, lesen Sie im Anschluss.
