Apple hat marketingtechnisch wieder mal den Bogen raus. Kaum eine Firma ist in der Lage, so einen Hype um neue Produkte zu erzeugen wie Apple. Da wurden (absichtlich?) unzählige Gerüchte zum neuen iPad ins Internet gestreut, dann präsentiert Steve Jobs ein äußerlich eher unspektakuläres, dafür aber stark kastriertes Netbook und die ganze Welt jubelt. Das neue iPad bietet dabei aber - im Vergleich zu den üblichen Netbooks - eine sehr lange Akkulaufzeit und einen komplett neu entwickelten Prozessor mit 1GHz sowie einen Grafik-Prozessor, der durchaus das Potential hat, das iPad in eine mobile Spielkonsole zu verwandeln. Das neue Produkt aus Cupertino steht mit 16 GB, 32 GB oder 64 GB in den Startlöchern und zwar auf Wunsch und gegen Aufpreis sogar mit integriertem UMTS-Modul. In Deutschland ist es seit dem 10.05.2010 vorbestellbar und wird ab dem 27.05.2010 ausgeliefert. Für die UMTS-Variante gibt es von allen namhaften Providern spezielle Datentarife. Ob sich das iPad wirklich produktiv einsetzen lässt, oder ob es nur eine Surf Station für Couchtiger ist, soll Ihnen mein
Testbericht zeigen.