Das Samsung Galaxy Nexus ist aktuell das meiner Meinung nach beste Smartphone auf der Basis von Android. Das liegt zum einen am 4,65 Zoll großen Pentile-Matrix Display in Super-AMOLED-Technologie und zum anderen an der Auflösung von 1280 x 720 Pixel. In dieser Liga ist das die neue Messlatte an der sich die Konkurrent messen lassen muss. Das Display liefert saubere, leuchtende Farben und ist sehr hell. Angetrieben wird das Nexus von einem 1,2
Gigahertz schnellen Dual-Core Prozessor aus dem Hause Samsung. Der kann auf 1 Gigabyte RAM zurückgreifen. Der 16
Gigabyte große, interne Speicher kann allerdings - im Gegensatz zum Galaxy Note - nicht mehr per microSD-Speicherkarten erweitert werden. Das Galaxy Nexus misst übrigens 136 x 68 x 9 mm und wiegt 140 Gramm.
Der Akkudeckel auf der Rückseite ist extrem dünn, wirkt billig und wird
dem recht guten Gesamteindruck des Smartphones so gar nicht gerecht.
Die Verarbeitung lässt ansonsten keine Wünsche offen. Trotz der üppigen Abmessungen ist es noch portabel und lässt sich recht
komfortabel in der Hosentasche transportieren. Meinen Videotest gibt in HD auf You Tube oder direkt im Anschluss:Auf der Rückseite findet man nur eine 5-Megapixel-Kamera. Diese knippst
nur dann ausreichend gute Bilder, solange viel Licht zur Verfügung
steht. Im Dunkeln leuchtet die eingebaute LED knapp 2 Meter weit. Bei
schlechter Beleuchtung werden die Aufnahmen allerdings rechts trüb und
körnig. Die Bilddynamik lässt dann zu wünschen übrig.
Dem Fotofragen stehen unzählige
Einstellungsmöglichkeiten, unterschiedliche Szene-Modi sowie eine
Panoramafunktion zur Verfügung. Die 1,3-Megapixel-Frontkamera erlaubt
Videotelefonate. Seine Aufnahmen kann man dann
über Allshare auch auf den heimischen Fernseher betrachten. Videos nimmt
das Nexus in Full-HD (1080p) auf, leider wirken diese ebenfalls leicht
trüb. Dafür gibt es eine Vielzahl von Videoeffekten, die man direkt vor
Ort ausprobieren kann.
Funktechnisch ist das Nexus per HSPA+ theoretisch mit bis zu 21 Megabit pro Sekunde bzw. per WLAN b/g/n online. Per HSPA+ bin ich aber selten über 7 Mbit/sek hinaus gekommen. Im WLAN-N Modus hingegen kam ich auf über 40 Mbit! Wer das Galaxy Nexus mit seinem PC oder Mac verbinden will, der kann das über den Kurzstreckenfunk Bluetooth, per WLAN und der Kies Software oder eben über USB erledigen.
Funktechnisch ist das Nexus per HSPA+ theoretisch mit bis zu 21 Megabit pro Sekunde bzw. per WLAN b/g/n online. Per HSPA+ bin ich aber selten über 7 Mbit/sek hinaus gekommen. Im WLAN-N Modus hingegen kam ich auf über 40 Mbit! Wer das Galaxy Nexus mit seinem PC oder Mac verbinden will, der kann das über den Kurzstreckenfunk Bluetooth, per WLAN und der Kies Software oder eben über USB erledigen.
Dank des integrierten GPS-Empfängers und Google Maps bzw.
Navigation kann man mit seinem Nexus unterwegs auch sehr bequem
navigieren. Die Multimediafähigkeiten sind dabei sehr gut. Der
Videoplayer spielt sowohl MP4 als auch DivX/XViD ab und das sogar im
HD-Format. Der Musikplayer erkennt MP3 in allen Bitraten und kann mit
diverse Soundoptimierungen sowie Equalizer-Presets (nur für Kopfhörer)
punkten. Dank der 3.5 mm Kopfhörer-Buchse kann man die recht
ansprechenden Kopfhörer problemlos gegen höherwertige Exemplare
tauschen. Die Anzahl der im Market zur Verfügung stehenden Apps und
Spiele ist mit über 300.000 sehr hoch. Der Browser ist sehr schnell und
kommt ab Werk mit Adobe Flash (11) klar. Dank der hohen Auflösung von
1280 x 720 Pixel muss man kaum scrollen. Der Browser kann mehrere
Fenster gleichzeitig verwalten und auch Lesezeichen abspeichern. Seiten
werden sehr schnell geladen und gerendert, der Browser an sich ist eine
wahre Wucht.Android 4.0 kennt
natürlich Multitasking, die Apps laufen also im Hintergrund weiter. Dazu
hat man einen speziellen Softkey entwickelt. Mit einem Druck auf das
Icon bekommt man eine Übersicht der zuletzt genutzten Anwendungen, nach
einem längeren Druck auf eines der Bilder kann man diese schließen.
Hardwaretasten sucht man - abgesehen vom Lautstärkeregler sowie
Ein-/Ausschalter vergebens. Optisch wurde Android 4.0 der Version für
Tablets angepasst. Die letzte Zeile ist somit den Softkeys vorbehalten,
die außer im Videoplayer - immer sichtbar sind. Widgets werden nun nicht
mehr durch Druck auf den Homescreen erstellt, sondern sind im Menü
durch einen entsprechenden Reiter gekennzeichnet. Eine Live-Ansicht
vereinfacht da die Auswahl enorm. Android 4 vereint damit das
Smartphone-OS Android 2.3 (Gingerbread) mit dem Tablet-OS Android 3
(Honeycomb). Die neue Schriftart "Roboto" steht dem Nexus gut, das
verwendete Theme ist mir persönlich aber zu dunkel. Die vier
App-Verknüpfungen am unteren Rand der Homescreens können nun völlig frei
belegt werden. In den Einstellungen findet man unter "Datenverbrauch"
nun eine Auflistung der Daten-Traffics samt der Option entsprechende
Limits anlegen zu können. Eine sehr gute Hilfe, wenn man keine Flatrate
sein Eigen nennt. Der normale Hauptmenü kommt durch Druck auf das Icon
mit dem Kreis zum Vorschein. Es wird nun horizontal gescrollt und jede
Seite wird mit einem netten Effekt in den Hintergrund verbannt. Ordner
legt man wie beim iOS an, einfach ein App-Symbol über ein anderes
ziehen.
Die Gesprächsqualität sowie die Empfangs- und Sendeleistung liegen auf guten Niveau. Der 1750 mAh starke Akku hält problemlos einen Arbeitstag durch, wer allerdings dauernd telefoniert, der wird bereits nach etwa 7 Stunden nach einer Steckdose suchen. Normalnutzer (30-60 Minuten MP3, Video und ein paar Telefonate und E-Mails) schaffen auch 2 Arbeitstage.
Die Gesprächsqualität sowie die Empfangs- und Sendeleistung liegen auf guten Niveau. Der 1750 mAh starke Akku hält problemlos einen Arbeitstag durch, wer allerdings dauernd telefoniert, der wird bereits nach etwa 7 Stunden nach einer Steckdose suchen. Normalnutzer (30-60 Minuten MP3, Video und ein paar Telefonate und E-Mails) schaffen auch 2 Arbeitstage.
Fazit:
Mit
dem Galaxy Nexus bringt Samsung als erster ein Smartphone mit Android
4.0 auf den Markt. Die anderen Hersteller ziehen erst 2012 nach. Der
sehr große Screen ist eine Wucht, die Mobilität leider nicht wirklich
darunter. Die hohe Bildschirmauflösung macht sich gerade beim surfen im
Internet bemerkbar. Der Browser ist nicht zuletzt aufgrund des 1.2 GHz
schnellen Dual-Core-Prozessors sehr schnell und versteht sich mit
Flash-Seiten. Der sehr gute Video- und Musikplayer kann sich
hervorragend in Szene setzen. Das Nexus ist dabei zum Surfen und auch
zum Spielen geeignet. Das Gerät wurde mir vom Onlineshop getgoods.de zur Verfügung gestellt und kostet dort aktuell 516 Euro.


