[Trigami-Review]
Zugegeben, Onlinespiele habe mich bisher nicht so interessiert. Da aber die aktuellen Smartphones vom Schlage des LG P990 problemlos mit flash-basierten Webseiten klar kommen, habe ich mir und auf Einladung mal das kostenlosen Evolta City Onlinegame von Panasonic angesehen. Ich kann nur sagen, so macht es auch "nicht-Greenpeace-Anhängern" Spaß, sich mal längere Zeit mit einem Umweltthema auseinanderzusetzen. Ziel des Spiels ist es nämlich, im Auftrag des Bürgermeisters auf einer speziell zugeteilten Baufläche eine Stadt ohne CO2-Emissionen zu errichten. Der Bürgermeister wird durch den Evolta Roboter namens "Mr. Evolta" repräsentiert und kann ganz dem Trend folgend sogar mit einer eigenen Facebook-Seite aufwarten. Der Name des Spiels wurde übrigens von den gleichnamigen "Evolta Batterien" des Herstellers, den langlebigsten alkalischen Mignon-Batterie
der Welt, abgeleitet. Wer an dem Spiel teilnehmen will, muss sich lediglich bei Evolta-City registrieren. Das Spiel ist in mehreren Sprachen verfügbar. Fans sozialer Netzwerke können sich via Facebook oder Twitter einloggen und so auch andere am eigenen Fortschritt teilhaben lassen. Als Bonus winkt der Gewinn eines Elektrofahrrades oder ein lebenslanger Vorrat an Evolta Batterien. Dazu braucht man aber Geduld und auch ein wenig Talent. Wer schon einmal Spiele vom Schlage eines "SimCity" ausprobiert haben, wird mit Evolta City keinerlei Probleme haben. Allen anderen steht bei den ersten Schritten - frei nach dem Motto "Aller Anfang ist schwer" - ein kleines Tutorial zur Seite. Das Online-Spiel kann bis September 2011 auf der Webseite von Panasonic kostenlos gespielt werden. Nun aber genug des Vorgeplänkels. In Evolta City - wie auch im richtigen Leben - verbrauchen alle neuen
Errungenschaften Energie. Wer nicht über genügend Strom verfügt, der
kann also auch keine Gebäude erbauen. Bestimmte Bauteile dienen der
Energieerzeugung. Evolta City kommt also ohne Währung aus, einzig der
vorhandene Energievorrat sowie der begrenzte Bauplatz limitierten die
Möglichkeiten. Neben Solarzellen, Windkraftanlagen und Elektroautos gibt es eine Vielzahl weiterer Gebäude und Einrichtungen. Während es Spiels muss man verschiedene Aufgaben erfüllen, dabei wird man immer von der Hilfsfunktion unterstützt.
Wer jetzt einfach wild drauflos baut wird nicht weit kommen, denn nur wer nachdenkt erhält am Schluss eine nachhaltige Stadt. Wer nicht nachdenkt, dem geht schnell die Energie aus. Wer nicht die passenden Kraftwerke gebaut hat, für den ist das Spiel dann schnell zu Ende. Aber keine Sorge, folgt man den Anweisungen im Spiel, kann man kaum etwas falsch machen, zumindest in den ersten Level nicht. Aber seid gewarnt, der Bauplatz (aufgeteilt in vier Bezirke) ist recht klein. Das ist in meinen Augen auch schon das einzige Manko am Spiel. Effektivität geht vor Masse :D Wer es selber ausprobieren will, der folgt dem Link zu Evolta-City.




